{"id":335741,"date":"2020-04-30T17:05:25","date_gmt":"2020-04-30T17:05:25","guid":{"rendered":"https:\/\/www.hier-luebeck.de\/index.php\/pol-hl-luebeck-sicherheitspartnerschaft-polizei-und-stadt-ziehen-bilanz-drogenszene-am-kraehenteich-erfolgreich-aufgeloest-zusammenarbeit-wird-fortgesetzt\/"},"modified":"2020-04-30T17:05:25","modified_gmt":"2020-04-30T17:05:25","slug":"pol-hl-luebeck-sicherheitspartnerschaft-polizei-und-stadt-ziehen-bilanz-drogenszene-am-kraehenteich-erfolgreich-aufgeloest-zusammenarbeit-wird-fortgesetzt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/pol-hl-luebeck-sicherheitspartnerschaft-polizei-und-stadt-ziehen-bilanz-drogenszene-am-kraehenteich-erfolgreich-aufgeloest-zusammenarbeit-wird-fortgesetzt\/","title":{"rendered":"POL-HL: L\u00fcbeck Sicherheitspartnerschaft: Polizei und Stadt ziehen Bilanz Drogenszene am Kr\u00e4henteich erfolgreich aufgel\u00f6st- Zusammenarbeit wird fortgesetzt"},"content":{"rendered":"<p>L\u00fcbeck (ots) &#8211; Am 28. Oktober 2019 haben der B\u00fcrgermeister der Hansestadt L\u00fcbeck, Jan Lindenau, und der Leiter der Polizeidirektion L\u00fcbeck, Norbert Trabs, eine gemeinsame Sicherheitspartnerschaft mit dem Hauptziel der nachhaltigen Aufl\u00f6sung der offenen Drogenszene am L\u00fcbecker Kr\u00e4henteich unterzeichnet.<!--more--> Von Vorneherein hatten sich alle Beteiligten zu einem Dreiklang von Pr\u00e4vention, Hilfe und Repression bekannt. Die Bilanz der letzten sechs Monate intensiver Zusammenarbeit zwischen Stadt, Polizei und Hilfsorganisationen f\u00e4llt positiv aus: Die bis zum April 2020 vereinbarten Ziele wurden erreicht. Die seit vielen Jahren existierende offene Drogenszene Am Kr\u00e4henteich mit ihren negativen Begleiterscheinungen wurde aufgel\u00f6st. Den betroffenen drogenabh\u00e4ngigen Menschen werden angepasste Unterst\u00fctzungsangebote gemacht, die sukzessiv weiter ausgebaut werden.  Der polizeiliche Schwerpunkt der Ma\u00dfnahmen der Sicherheitspartnerschaft lag und liegt auf der Durchf\u00fchrung von Schwerpunktkontrollen, sichtbarer polizeilicher Pr\u00e4senz und einer intensiven Ermittlungsarbeit. Vor diesem Hintergrund konnten Erkenntnisse insbesondere \u00fcber die Dealerszene und Tatverd\u00e4chtige gewonnen, mehrere Haftbefehle erwirkt und komplexe Ermittlungsverfahren eingeleitet werden.  Dazu Norbert Trabs, Leiter der Polizeidirektion L\u00fcbeck: &#8222;Auch aus polizeilicher Sicht war es richtig, nicht l\u00e4nger die negativen Begleiterscheinungen der offenen Drogenszene zu tolerieren, sondern stattdessen gemeinsam konkrete Alternativen und Hilfeangebote aufzuzeigen und entsprechend zu handeln. Dass wir die vereinbarten Ziele unserer Sicherheitspartnerschaft erreicht haben, hat uns viel Zeit, intensive Zusammenarbeit aller Beteiligten und den verst\u00e4rkten Einsatz von Personal abverlangt. Unsere gezielten Kontrollen setzen wir lageabh\u00e4ngig fort, um das Sicherheitsgef\u00fchl weiter zu st\u00e4rken und Kriminalit\u00e4t einzud\u00e4mmen.&#8220;  Am Ende hat sich die M\u00fche in jeglicher Hinsicht gelohnt: So konnten die beteiligten Akteure nicht nur das Hauptziel, die Aufl\u00f6sung der offenen Drogenszene am Kr\u00e4henteich erreichen, sondern bislang auch durch ver\u00e4nderte Pr\u00e4ventionsarbeit, gezielte Kontrollen von Stadt und Polizei sowie die Intensivierung von Ermittlungen die Etablierung der Szene an anderen Orten verhindern.  Parallel zu den polizeilichen Ergebnissen hat die Hansestadt L\u00fcbeck selbst einen entscheidenden Teil dazu beigetragen, die offene Drogenszene am Kr\u00e4henteich aufzul\u00f6sen. Ein wesentliches Element war die stufenweise Umgestaltung des ehemaligen Treffpunktes: Der Beschnitt von Pflanzen und Hecken, der Austausch des Bodens und die Installation von B\u00e4nken hat dazu gef\u00fchrt, dass der Platz in einem v\u00f6llig neuen Licht erscheint und wieder f\u00fcr alle B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger angstfrei nutzbar ist. Im Zuge der weiteren, langfristigen Planung im Rahmen der Stadtentwicklung sollen auch die Anwohnenden in den weiteren Gestaltungsprozess mit eingebunden werden.  &#8222;Neben den Ver\u00e4nderungen des r\u00e4umlichen Umfeldes steht die Hilfe f\u00fcr die suchtkranken Menschen im Fokus. Deshalb freue ich mich, dass es gelungen ist, das Streetworkangebot der neuen Situation anzupassen, es stufenweise auszuweiten und in K\u00fcrze auch durch ein StreetMobil zu st\u00e4rken. Das Angebot zum Spritzentausch wird weiterhin gut angenommen, weshalb wir das Budget f\u00fcr dieses Angebot erh\u00f6ht haben. Gemeinsam mit der AWO planen wir nun ein erweitertes Angebot des Tea&amp;Talk. Ich danke allen Beteiligten f\u00fcr das konstruktive Zusammenwirken.&#8220; so B\u00fcrgermeister Jan Lindenau.  Besondere Bedeutung hatte und hat die Zusammenarbeit der Stadt mit der AWO-SchleswigHolstein und weiterer sozialer Tr\u00e4ger, um parallel zu den polizeilichen und st\u00e4dtebaulichen Ma\u00dfnahmen auch die Hilfe f\u00fcr die Suchtkranken weiter zu verbessern. Die Anzahl der Streetworker wird aufgestockt, erste Auswahlgespr\u00e4che haben stattgefunden. F\u00fcr die AWO Drogenhilfe gibt es zudem den offiziellen Auftrag durch die Stadt L\u00fcbeck, die Arbeit der Streetworker mit dem geplanten StreeMo (Street Mobil) zu unterst\u00fctzen. Das Fahrzeug ist mittlerweile gekauft worden und befindet sich jetzt im Umbau. Danach wird es nach L\u00fcbeck \u00fcberf\u00fchrt und mit dem Personal, das zum 1.5.2020 bereitsteht, besetzt. Das StreeMo wird im Mai 2020 seine Arbeit aufnehmen. Es soll dann zun\u00e4chst vorrangig die Altstadtinsel und deren Umfeld, wie auch den Bahnhof, anfahren und dort regelm\u00e4\u00dfige Beratung und Spritzentausch f\u00fcr Suchterkrankte anbieten. Zu einem sp\u00e4teren Zeitpunkt soll der Einsatzradius auf die gesamte Hansestadt L\u00fcbeck erweitert werden. &#8222;Bereits jetzt tauschen wir pro Jahr zwischen 50.000 und 60.000 Spritzen in L\u00fcbeck. Mit dem StreeMo k\u00f6nnen wir diese lebenserhaltende Ma\u00dfnahme, auch zum Schutz der Bev\u00f6lkerung, erweitern.&#8220;, sagt Karin Mechnich, Leiterin der AWO Drogenhilfe L\u00fcbeck.  Fakt ist, dass die offene Drogenszene am Kr\u00e4henteich erfolgreich aufgel\u00f6st wurde und Hilfsangebote f\u00fcr die Betroffenen geschaffen wurden. Fakt ist aber auch, dass die Sicherheitspartnerschaft an dieser Stelle nicht endet, im Gegenteil. Um auch in Zukunft den Ver\u00e4nderungen, Herausforderungen und neuen Ph\u00e4nomenen mit Bezug zur offenen Drogenszene erfolgreich entgegenzutreten, werden die Hansestadt L\u00fcbeck, die Polizeidirektion L\u00fcbeck und die Hilfsorganisationen auch \u00fcber die Sicherheitspartnerschaft hinaus weiter gemeinsam intensiv zusammenarbeiten. &#8222;Die Sicherheitspartnerschaft ist der richtige Weg die operativen Herausforderungen gemeinsam anzugehen. Bis hierhin waren wir erfolgreich. Um auch in Zukunft gut miteinander zu wirken, ist das Umsetzungskonzept die richtige Basis f\u00fcr die Zukunft.&#8220;, beton Innensenator Ludger Hinsen.  Dazu wurde durch die Sicherheitspartnerschaft aus den Bereichen Soziale Sicherung, Jugendarbeit, Stadtplanung, Stadtgr\u00fcn und Verkehr sowie dem Ordnungsamt und der \u00d6ffentlichkeitsarbeit sowie dem Stadtverkehr, der Polizei und DB Sicherheit und weiteren Sozialpartnern ein Konzept mit mittel- und langfristigen Ma\u00dfnahmen sowie nachhaltigen Strategien erarbeitet, wie auch k\u00fcnftig dem Ph\u00e4nomen einer offenen Drogenszene und den damit einhergehenden Begleiterscheinungen entgegengewirkt werden soll. Besondere Ber\u00fccksichtigung finden dabei neue Hilfsangebote f\u00fcr Betroffene und die intensive Information und Aufkl\u00e4rung der Bev\u00f6lkerung.  <\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/blaulicht\/pm\/43738\/4585581\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">presseportal.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>L\u00fcbeck (ots) &#8211; Am 28. 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