{"id":337370,"date":"2020-05-13T09:47:00","date_gmt":"2020-05-13T09:47:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.hier-luebeck.de\/index.php\/neue-studie-voices-of-the-leaders-of-tomorrow-was-bedeutet-freiheit-in-einer-digitalen-welt-fuer-die-entscheidungstraeger-von-morgen-foto\/"},"modified":"2020-05-13T12:53:17","modified_gmt":"2020-05-13T10:53:17","slug":"neue-studie-voices-of-the-leaders-of-tomorrow-was-bedeutet-freiheit-in-einer-digitalen-welt-fuer-die-entscheidungstraeger-von-morgen-foto","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/neue-studie-voices-of-the-leaders-of-tomorrow-was-bedeutet-freiheit-in-einer-digitalen-welt-fuer-die-entscheidungstraeger-von-morgen-foto\/","title":{"rendered":"Neue Studie: &#8222;Voices of the Leaders of Tomorrow&#8220; \/ Was bedeutet Freiheit in einer digitalen Welt f\u00fcr die Entscheidungstr\u00e4ger von morgen? (FOTO)"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full\" title=\"Leaders of Tomorrow: In welchem Umfang sollten Unternehmen Entscheidungen an KI delegieren? Weiterer Text \u00fcber ots und www.presseportal.de\/nr\/136568 \/ Die Verwendung dieses Bildes ist f\u00fcr redaktionelle Zwecke honorarfrei. Ver\u00f6ffentlichung bitte unter Quellenangabe: \" src=\"https:\/\/cache.pressmailing.net\/thumbnail\/story_big\/66886c75-4223-4bf5-aba3-ef6396ba4926\/Entscheidungen_an_KI_delegieren.jpg\" \/><\/p>\n<p>N\u00fcrnberg\/St. Gallen (ots) &#8211; In Zukunft werden Entscheidungen immer h\u00e4ufiger im Spannungsfeld zwischen eigenem Willen, k\u00fcnstlicher Intelligenz und wirtschaftlichen Interessen getroffen. Sehen die Entscheidungstr\u00e4ger von morgen durch technologische Entwicklungen Einschr\u00e4nkungen ihrer Informations- und Entscheidungsfreiheit oder gar eine Bevormundung?<!--more--> Und wie beurteilen sie hierbei die Rolle von k\u00fcnstlicher Intelligenz? Haben \u00e4ltere Generationen bei ihren Entscheidungen zu kurzfristig gedacht und auf Kosten der j\u00fcngeren gelebt? Bereits zum siebten Mal f\u00fchrte das N\u00fcrnberg Institut f\u00fcr Marktentscheidungen die Studie &#8222;Voices of the Leaders of Tomorrow&#8220; in Kooperation mit dem St. Gallen Symposium durch. Der Fokus der diesj\u00e4hrigen Studie lag auf dem Thema &#8222;Human Freedom and Choice in the Light of Technological Change&#8220; &#8211; menschliche Freiheiten und Entscheidungen unter Ber\u00fccksichtigung des technologischen Wandels. Befragt wurden knapp 900 junge Top-Talente aus dem Netzwerk des St. Gallen Symposiums. Individuelle Freiheit braucht dort klare Grenzen, wo sie der Gesellschaft schadet Das ist die klare Meinung der jungen Top-Talente, darunter F\u00fchrungsnachwuchs aus Unternehmen, junge Unternehmerinnen und Unternehmer und top qualifizierte Studierende, in der aktuellen Voices of the Leaders of Tomorrow Studie. Die jungen Nachwuchsf\u00fchrungskr\u00e4fte fordern verantwortungsbewusstes Denken und \u00fcben deutliche Kritik an \u00e4lteren Generationen: Sie kritisieren einen Freiheitsmissbrauch, der klar zu Lasten j\u00fcngerer Generationen geht. Sie beklagen insbesondere kurzfristiges Denken, Ausbeutung der Umwelt und einen zu starken Fokus auf Wirtschaftswachstum und den eigenen Wohlstand. Einer egozentrischen Interpretation von individueller Freiheit erteilen sie eine klare Absage. Auch im Internet erwartet der junge F\u00fchrungsnachwuchs mehr von Unternehmen. Viele halten es f\u00fcr angebracht, soziale Medien zu verpflichten, Fake News und Hassbotschaften zu zensieren und die Plattformen f\u00fcr Inhalte zur Verantwortung zu ziehen. Opt-In bei der Nutzung von pers\u00f6nlichen Daten sollte der Standard sein, sodass die Anwender die Hoheit \u00fcber ihre Daten behalten. Klare Kritik an neuen Technologien, die unsere Entscheidungsfreiheit einschr\u00e4nken In neuen Technologien sehen die jungen Top-Talente viele Vorteile, aber auch klare Schattenseiten. Fast zwei Drittel (65 Prozent) beklagen, dass ihr Smartphone ihre Konzentrationsf\u00e4higkeit untergr\u00e4bt und \u00e4hnlich viele (62 Prozent) finden, dass ihr Smartphone ihnen zu viel ihrer eigenen Zeit raubt. Ebenfalls etwa zwei Drittel f\u00fchlen sich durch Algorithmen, die Online-Inhalte filtern, in ihrer Informations- und Entscheidungsfreiheit eingeschr\u00e4nkt. Die Nutzung ausgekl\u00fcgelter technischer Voreinstellungen zur Beeinflussung einer individuellen Entscheidung &#8211; sogenanntes &#8222;Nudging&#8220; oder auch &#8222;Choice Architecture&#8220; &#8211; betrachten sogar drei Viertel der Leaders of Tomorrow als &#8222;unfairen&#8220; bis &#8222;nicht tolerierbaren&#8220; Eingriff in ihre eigene Entscheidungsfreiheit. Die Delegation von Entscheidungen an k\u00fcnstliche Intelligenz (KI) h\u00e4ngt stark von der Art der Aufgabe ab Dies bedeutet aber nicht, dass die Nachwuchskr\u00e4fte die Nutzung k\u00fcnstlicher Intelligenz (KI) in Entscheidungsprozessen grunds\u00e4tzlich ablehnen. Vielmehr erwarten sie bei verschiedenen Aufgaben in Unternehmen bessere Entscheidungen durch eine Einbindung von KI in Entscheidungsprozesse. Rund die H\u00e4lfte der Befragten h\u00e4lt den Einsatz von KI sogar bei sensiblen Themen wie Personalentscheidungen f\u00fcr sinnvoll und drei Viertel sehen durch den Einsatz von KI klare Vorteile in der Produktentwicklung. Die meisten wollen aber, dass der Mensch trotzdem das letzte Wort bei der Entscheidung hat. &#8222;Den Leaders of Tomorrow ist es bei aller Offenheit f\u00fcr neue Technologien ein sehr wichtiges Anliegen, die menschliche Entscheidungsfreiheit gegen den wachsenden Einfluss von k\u00fcnstlicher Intelligenz und kommerziellen Interessen zu verteidigen&#8220;, kommentiert Dr. Andreas Neus, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des N\u00fcrnberg Institut f\u00fcr Marktentscheidungen, eines der zentralen Studienergebnisse. &#8222;Die Frage, wie wir als Menschen in einer zunehmend von KI mitgestalteten Welt eine sinnvolle Kontrolle \u00fcber unsere Entscheidungen behalten, ist bisher nicht wirklich gekl\u00e4rt. Als Gesellschaft m\u00fcssen wir sie aber dringend l\u00f6sen.&#8220; Zur Studie: An der Studie &#8222;Leaders of Tomorrow 2020&#8220; nahmen im Februar 2020 insgesamt 898 junge F\u00fchrungskr\u00e4fte, junge Start-up-Gr\u00fcnderinnen und -Gr\u00fcnder und Studierende aus mehr als 90 L\u00e4ndern teil. Die Teilnehmenden der Studie rekrutieren sich aus dem weltumspannenden Netzwerk des St. Gallen Symposiums (Top-Talente sind nicht repr\u00e4sentativ f\u00fcr die Gesamtbev\u00f6lkerung). Der Studienbericht ist als Download auf der Website des N\u00fcrnberg Instituts f\u00fcr Marktentscheidungen (https:\/\/www.nim.org\/forschung\/studien\/voices-leaders-tomorrow\/2020) und der Homepage des St. Gallen Symposiums (http:\/\/www.symposium.org\/articles\/voices2020) ab heute verf\u00fcgbar. Lesen Sie auch: &#8211; NIM-Pressemitteilung, 7. Mai 2019: Purpose beyond Profit &#8211; Sinnstiftung vor Effizienzsteigerung (https:\/\/www.nim.org\/presse\/sinnstiftung-vor-effizienzstei gerung-junge-top-talente-erwarten-von-unternehmen-einen) : Junge Top-Talente erwarten von Unternehmen einen gesellschaftlichen Nutzen &#8211; NIM-Pressemitteilung vom 27. April 2018: K\u00fcnstliche Intelligenz auch f\u00fcr Managementaufgaben (https:\/\/www.nim.org\/presse\/kuenstliche-intelligenz-auch-fu er-managementaufgaben) \u00dcber das St. Gallen Symposium Das St. Gallen Symposium ist weltweit die f\u00fchrende Initiative f\u00fcr generationen\u00fcbergreifende Debatten \u00fcber wirtschaftliche, politische und gesellschaftliche Entwicklungen. Seit fast 50 Jahren folgen F\u00fchrungskr\u00e4fte, Vision\u00e4re und herausragende junge Hoffnungstr\u00e4ger der Einladung des International Students&#8216; Committees (ISC), um Chancen und Herausforderungen unserer Zeit zu adressieren und L\u00f6sungsans\u00e4tze zu entwickeln. Dadurch ist seit 1969 eine weitreichende und einzigartige Community entstanden. W\u00e4hrend der vergangenen Symposien haben Pers\u00f6nlichkeiten wie Christine Lagarde (Internationaler W\u00e4hrungsfonds), Christian Mumenthaler (Swiss Re), Jack Ma (Alibaba Group), Professor Niall Ferguson (Harvard Universit\u00e4t), Fabien Curto Millet (Google) und Anders Fogh Rasmussen (NATO) die &#8222;St. Gallen Debatten&#8220; bereichert. Weitere Informationen finden Sie unter http:\/\/www.symposium.org ; Twitter: @SG__Symposium; Facebook: St. Gallen Symposium (https:\/\/www.facebook.com\/StGallenSymposium) ; LinkedIn: St. Gallen Symposium (https:\/\/www.linkedin.com\/company\/st-gallen-symposium) ; Instagram: https:\/\/www.instagram.com\/stgallensymposium\/ \u00dcber das N\u00fcrnberg Institut f\u00fcr Marktentscheidungen e. V. (NIM) Das N\u00fcrnberg Institut f\u00fcr Marktentscheidungen ist eine Non-Profit-Organisation zur Erforschung von Konsum- und Marktentscheidungen. An der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Praxis untersucht das NIM, wie sich Entscheidungen von Konsumenten und Unternehmen in M\u00e4rkten \u00e4ndern. Ziel ist es, zu verstehen, wie Verbraucher entscheiden, damit Marketingverantwortliche ihrerseits bessere Entscheidungen bei der Marktbearbeitung treffen k\u00f6nnen. Seine Mitglieder setzen sich aus Unternehmen und Einzelpersonen zusammen. Das N\u00fcrnberg Institut f\u00fcr Marktentscheidungen ist Gr\u00fcnder und Ankeraktion\u00e4r der GfK SE. Informationen unter http:\/\/www.nim.org ; Folgen Sie uns auf Twitter: @NIMinstitute Pressekontakt: N\u00fcrnberg Institut f\u00fcr Marktentscheidungen: Sandra Lades Communication and Events +49 911 951 51 989 sandra.lades@nim.org St. Gallen Symposium: Melanie Monstein Media Relations +41 71 227 20 20 melanie.monstein@symposium.org Weiteres Material: https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/136568\/4595652 OTS: N\u00fcrnberg Institut f\u00fcr Marktentscheidungen e.V. Original-Content von: N\u00fcrnberg Institut f\u00fcr Marktentscheidungen e.V., \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/136568\/4595652\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">presseportal.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>N\u00fcrnberg\/St. Gallen (ots) &#8211; In Zukunft werden Entscheidungen immer h\u00e4ufiger im Spannungsfeld zwischen eigenem Willen, k\u00fcnstlicher Intelligenz und wirtschaftlichen Interessen<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":337429,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","footnotes":""},"categories":[5],"tags":[],"class_list":["post-337370","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-politik-wirtschaft"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/337370","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=337370"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/337370\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":337431,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/337370\/revisions\/337431"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media\/337429"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=337370"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=337370"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=337370"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}