{"id":342365,"date":"2020-06-04T18:00:00","date_gmt":"2020-06-04T18:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.hier-luebeck.de\/index.php\/ard-deutschlandtrend-42-prozent-der-deutschen-wuerden-corona-warn-app-nutzen\/"},"modified":"2020-06-04T18:00:00","modified_gmt":"2020-06-04T18:00:00","slug":"ard-deutschlandtrend-42-prozent-der-deutschen-wuerden-corona-warn-app-nutzen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/ard-deutschlandtrend-42-prozent-der-deutschen-wuerden-corona-warn-app-nutzen\/","title":{"rendered":"ARD-DeutschlandTrend: 42 Prozent der Deutschen w\u00fcrden Corona-Warn-App nutzen"},"content":{"rendered":"<p>Sperrfrist: 04.06.2020 18:00 Bitte beachten Sie, dass diese Meldung erst nach Ablauf der Sperrfrist zur Ver\u00f6ffentlichung freigegeben ist.<!--more-->  K\u00f6ln (ots) &#8211; +++ Achtung Sperrfrist (Print, Radio und Online): 18.00 Uhr +++ Nachrichtenagenturen: Keine Sendesperrfrist, bitte mit Sperrfristvermerk ver\u00f6ffentlichen     &#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;  Weniger als die H\u00e4lfte der Deutschen w\u00fcrde sich eine App herunterladen, die bei der Nachverfolgung von Corona-Infektionsketten hilft. 42 Prozent w\u00fcrden auf dem eigenen Handy bzw. Smartphone eine solche Corona-Warn-App nutzen, 39 Prozent w\u00fcrden sie nicht nutzen. Jeder sechste Deutsche (16 Prozent) sagt, er besitze kein Handy oder Smartphone. Das hat eine Umfrage von infratest dimap f\u00fcr den ARD-DeutschlandTrend von Dienstag bis Mittwoch dieser Woche ergeben.  Die Bundesregierung will demn\u00e4chst eine Corona-Warn-App vorstellen, in der Infizierte ihr positives Corona-Testergebnis vermerken k\u00f6nnen. Allen App-Nutzern soll daraufhin angezeigt werden, wenn sie sich f\u00fcr l\u00e4ngere Zeit in der N\u00e4he einer infizierten Person aufgehalten haben. Dabei soll der Datenaustausch anonymisiert und dezentral erfolgen. Unter den Menschen, die eine Nutzung der App ablehnen, begr\u00fcndet knapp die H\u00e4lfte (45 Prozent) dies mit Datenschutz, \u00dcberwachung oder Pers\u00f6nlichkeitsrechten. 13 Prozent meinen, eine solche App funktioniere nicht, bringe nichts oder andere Ma\u00dfnahmen seien besser.  Dass die zur Eind\u00e4mmung der Corona-Pandemie beschlossenen Einschr\u00e4nkungen im \u00f6ffentlichen Leben seit Ende April schrittweise aufgehoben werden, bewertet eine Mehrheit der Deutschen positiv. 56 Prozent sind der Meinung, diese Lockerungen seien richtig. 29 Prozent finden, die Lockerungen gingen zu weit. F\u00fcr 13 Prozent hingegen gehen sie nicht weit genug. Anh\u00e4nger fast aller im Bundestag vertretenen Parteien halten die Lockerungen mehrheitlich f\u00fcr richtig. Die Anh\u00e4nger der AfD sind in dieser Frage indes geteilter Meinung: 38 Prozent sind der Ansicht, sie seien richtig. 35 Prozent finden, sie gingen nicht weit genug. 27 Prozent halten sie f\u00fcr zu weitgehend.  Bei der Lockerung der wegen Corona eingef\u00fchrten Alltagseinschr\u00e4nkungen gehen die Bundesl\u00e4nder mittlerweile unterschiedlich vor, weil viele Bereiche in der Kompetenz der L\u00e4nder liegen. 45 Prozent finden es richtig, dass jedes Bundesland f\u00fcr sich entscheidet, wie und wann es Corona-Beschr\u00e4nkungen aufhebt. Eine Mehrheit der Deutschen (55 Prozent) w\u00fcrde sich bei der Aufhebung von Corona-Beschr\u00e4nkungen ein einheitliches Vorgehen der Bundesl\u00e4nder w\u00fcnschen.  Derweil hat eine klare Mehrheit der Deutschen aktuell kaum Angst vor einer Ansteckung. Drei Viertel der Deutschen (76 Prozent) haben weniger gro\u00dfe bzw. kleine Sorgen, dass sie selbst oder Familienmitglieder sich mit dem Corona-Virus anstecken (+2 im Vgl. zu Mai). Bei einem Viertel der Deutschen (24 Prozent) ist diese Sorge aktuell sehr gro\u00df bzw. gro\u00df (-1).  Nach Meinung der Deutschen erfahren vor allem Kinderg\u00e4rten und Schulen in der Corona-Pandemie zu wenig Beachtung. 53 Prozent sagen, die Politik habe sich um diesen Bereich zu wenig gek\u00fcmmert. 39 Prozent meinen, sie habe sich bislang angemessen um Kinderg\u00e4rten und Schulen gek\u00fcmmert. Im Bereich der Gastronomie sagen 46 Prozent, die Politik habe sich angemessen gek\u00fcmmert; f\u00fcr 45 Prozent war es zu wenig. Bei Kunst- und Kulturbetrieben sagen 42 Prozent, die Politik habe sich angemessen gek\u00fcmmert; f\u00fcr 44 Prozent indes war es zu wenig. Mehrheitlich angemessen finden die Deutschen die politische Beachtung der Kirchen und Religionsgemeinschaften (60 Prozent), der Reise- und Tourismusanbieter (53 Prozent) sowie der Krankenh\u00e4user und Pflegeheime (52 Prozent). Zu viel gek\u00fcmmert habe sich die Politik in der Corona-Krise um den Profi-Fu\u00dfball, sagen 56 Prozent. F\u00fcr 31 Prozent war das Handeln der Politik hier angemessen. Auch \u00fcber die Autoindustrie sagen 48 Prozent, die Politik habe sich zu viel gek\u00fcmmert; f\u00fcr 35 Prozent war es angemessen. Die Befragung fand am Dienstag und Mittwoch, also vor Verabschiedung des neuen Konjunkturpakets, statt.  Befragungsdaten  &#8211; Grundgesamtheit: Wahlberechtigte Bev\u00f6lkerung in Deutschland &#8211; Fallzahl: 1.005 Befragte &#8211; Erhebungszeitraum: 02.06.2020 bis 03.06.2020 &#8211; Erhebungsverfahren: Telefoninterviews (CATI) &#8211; Stichprobe: Repr\u00e4sentative Zufallsauswahl\/Dual Frame &#8211; Schwankungsbreite: 1,4* bis 3,1** Prozentpunkte * bei einem Anteilswert von 5%; ** bei einem Anteilswert von 50%  Die Fragen im Wortlaut:  Wie gro\u00df ist Ihre Sorge, dass Sie selbst oder Mitglieder Ihrer Familie sich mit dem neuen Corona-Virus anstecken?  Zur Eind\u00e4mmung des Corona-Virus wurden in Deutschland verschiedene Ma\u00dfnahmen beschlossen, die das \u00f6ffentliche Leben eingeschr\u00e4nkt haben. Seit Ende April werden diese Corona-Ma\u00dfnahmen schrittweise wieder aufgehoben. Sind diese Erleichterungen f\u00fcr das \u00f6ffentliche Leben alles in allem richtig? Gehen diese Erleichterungen zu weit oder nicht weit genug?  Bei der Lockerung der wegen Corona eingef\u00fchrten Alltagseinschr\u00e4nkungen gehen die Bundesl\u00e4nder mittlerweile unterschiedlich vor. Ist es richtig, dass jedes Bundesland f\u00fcr sich entscheidet, wie und wann es Corona-Beschr\u00e4nkungen aufhebt? Oder sollten alle Bundesl\u00e4nder bei der Aufhebung von Corona-Beschr\u00e4nkungen einheitlich vorgehen?  Geben Sie bitte zu den folgenden gesellschaftlichen Bereichen an, ob sich die Politik in Deutschland um diese in der Corona-Krise bislang angemessen, zu viel oder zu wenig gek\u00fcmmert hat. &#8211; Autoindustrie &#8211; Gastronomie und Restaurants &#8211; Kinderg\u00e4rten und Schulen &#8211; Kirchen und Religionsgemeinschaften &#8211; Krankenh\u00e4user und Pflegeheime &#8211; Kunst- und Kulturbetriebe &#8211; Landwirtschaft &#8211; Profi-Fu\u00dfball &#8211; Reise- und Tourismusanbieter  Die Bundesregierung will demn\u00e4chst eine Corona-Warn-App f\u00fcr Smartphones vorstellen. Ist jemand positiv auf Corona getestet worden und vermerkt dies in der App, kann anderen App-Nutzern auf dem Smartphone angezeigt werden, wenn sie l\u00e4nger in der N\u00e4he dieser infizierten Person gewesen sind. Der Datenaustausch erfolgt anonymisiert und dezentral. W\u00fcrden Sie eine solche Corona-Warn-App pers\u00f6nlich nutzen oder nicht?  Ggf.: Warum w\u00fcrden Sie diese App nicht nutzen?  Pressekontakt:  Ihre Fragen richten Sie bitte an: WDR Kommunikation Tel. 0221 220 7100 wdrpressedesk@wdr.de  Besuchen Sie auch die WDR-Presselounge: presse.WDR.de  Weiteres Material: https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/6694\/4614665 OTS:               ARD Das Erste  Original-Content von: ARD Das Erste, \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/6694\/4614665\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">presseportal.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sperrfrist: 04.06.2020 18:00 Bitte beachten Sie, dass diese Meldung erst nach Ablauf der Sperrfrist zur Ver\u00f6ffentlichung freigegeben ist.<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","footnotes":""},"categories":[5],"tags":[],"class_list":["post-342365","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-politik-wirtschaft"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/342365","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=342365"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/342365\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=342365"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=342365"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=342365"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}