{"id":346607,"date":"2020-07-10T15:37:02","date_gmt":"2020-07-10T15:37:02","guid":{"rendered":"https:\/\/www.hier-luebeck.de\/index.php\/bnp-paribas-real-estate-veroeffentlicht-logistik-investmentmarkt-zahlen-zum-1-halbjahr-2020-logistik-investments-trotzen-der-krise\/"},"modified":"2020-07-10T15:37:02","modified_gmt":"2020-07-10T15:37:02","slug":"bnp-paribas-real-estate-veroeffentlicht-logistik-investmentmarkt-zahlen-zum-1-halbjahr-2020-logistik-investments-trotzen-der-krise","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/bnp-paribas-real-estate-veroeffentlicht-logistik-investmentmarkt-zahlen-zum-1-halbjahr-2020-logistik-investments-trotzen-der-krise\/","title":{"rendered":"BNP Paribas Real Estate ver\u00f6ffentlicht Logistik-Investmentmarkt-Zahlen zum 1. Halbjahr 2020 \/ Logistik-Investments trotzen der Krise"},"content":{"rendered":"<p>Frankfurt\/Main (ots) &#8211; Der Markt f\u00fcr Logistik-Investments zeigte sich im ersten Halbjahr noch verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig unbeeindruckt von der Corona-Krise. Mit einem Transaktionsvolumen von 3,74 Mrd. EUR wurde der langj\u00e4hrige Durchschnitt um beeindruckende 61 % getoppt, sodass unterm Strich das zweitbeste Halbjahresergebnis aller Zeiten steht.  Dies ergibt die Analyse von BNP Paribas Real Estate.<!--more-->  &#8222;Zwar tr\u00e4gt insbesondere der Rekordjahresauftakt aus Q1 ma\u00dfgeblich zum \u00fcberdurchschnittlichen Abschneiden bei, jedoch ist auch das zweite Quartal f\u00fcr sich genommen mit 1,42 Mrd. EUR alles andere als ein Indiz f\u00fcr einen auf Sparflamme laufenden Markt&#8220;, sagt Christopher Raabe, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer und Head of Industrial Services &amp; Investment der BNP Paribas Real Estate GmbH. So ist das aktuelle Quartalsergebnis deutlich niedriger als der Schnitt der vergangenen zehn Quartale, steht aber gleichzeitig in der Tradition des regelm\u00e4\u00dfig zur Jahresmitte etwas abflachenden Marktgeschehens. Zieht man nur die Q2-Ergebnisse als Vergleichsbasis heran, schl\u00e4gt ebenfalls das zweitbeste Ergebnis aller Zeiten zu Buche. Als besonders au\u00dfergew\u00f6hnlich pr\u00e4sentiert sich derweil der mit knapp 68 % sehr hohe Anteil der Einzeltransaktionen. Unter anderem gleich sieben Abschl\u00fcsse jenseits der 100 Mio.-EUR-Marke katapultieren das Umsatzvolumen auf satte 2,53 Mrd. EUR und sorgen so f\u00fcr einen neuen Rekord.  Frankfurt mit Rekordhalbjahr  Die gro\u00dfen Investmentstandorte bieten zum Halbjahr ein gemischtes Bild. So legt etwa Frankfurt mit insgesamt 257 Mio. EUR, ma\u00dfgeblich bedingt durch den Kauf eines Teils des Neckermann-Areals durch Interxion, sein bisher bestes Halbjahr hin. Auch Berlin (301 Mio. EUR) und Hamburg (174 Mio. EUR) pr\u00e4sentieren sich b\u00e4renstark. Das Ergebnis der Hansestadt basiert jedoch vollst\u00e4ndig auf Ums\u00e4tzen aus dem ersten Quartal, sodass trotz herausragendem Jahresauftakt ein neuer Rekord zur Jahresmitte verpasst wurde. Einen deutlichen Umsatzr\u00fcckgang im Vergleich zum Vorjahr verzeichnet derweil M\u00fcnchen (136 Mio. EUR; -34 %), wobei sich der Abschwung dramatischer liest, als er tats\u00e4chlich ist, da sich das Ergebnis in etwa im langj\u00e4hrigen Durchschnitt bewegt. \u00c4hnlich sieht es in Leipzig aus. Mit 47 Mio. EUR wurden gut 44 % weniger als im Vorjahr umgesetzt, jedoch liegt das Ergebnis damit nichtsdestotrotz fast ein Drittel \u00fcber dem langj\u00e4hrigen Schnitt.  Die Verteilung des Umsatzes auf die Gr\u00f6\u00dfenklassen zeigt eindeutig, dass Gro\u00dfabschl\u00fcsse das erste Halbjahr dominiert haben. Sowohl anteilig als auch absolut liegt das Segment gr\u00f6\u00dfer 100 Mio. EUR auf dem zweith\u00f6chsten je registrierten Niveau. Bedeutenden Anteil hieran hat eine ungew\u00f6hnliche H\u00e4ufung von Einzeltransaktionen im dreistelligen Millionenbereich, die es so zum Halbjahr bisher noch nie gab.  Da es bisher nur punktuell zu Ausf\u00e4llen von Mietern gekommen ist, pr\u00e4sentieren sich Logistik-Investments im Vergleich zu anderen Assetklassen im Zuge der Corona-Pandemie als \u00e4u\u00dferst robust. Sie konnten daher trotz des allgemeinen Krisenumfelds f\u00fcr eine Vielzahl von Anlegertypen sogar an Attraktivit\u00e4t dazugewinnen. So verwundert es nicht, dass sich das K\u00e4uferspektrum auch zum Ende des zweiten Quartals \u00e4u\u00dferst diversifiziert zeigt. Am aktivsten waren im ersten Halbjahr Spezialfonds (26 %), mit deutlichen Abstand gefolgt von Investment Managern (20,5 %) und offenen Fonds (14 %). Weitere bedeutende Anteile entfallen auf Immobilien AGs\/REITs (9 %), Corporates (6 %), Equity\/Real Estate Funds (5 %) und Versicherungen (4 %). Dass 15,5 % des Investmentumsatzes auf die Sammelkategorie der \u00fcbrigen Investoren entf\u00e4llt, ist noch einmal ein deutlicher Beleg daf\u00fcr, dass sich das Spektrum der K\u00e4ufer im Vergleich zu den vorherigen Jahren noch einmal deutlich verbreitert hat.  Deutsche Investoren stellen Rekord auf  Nachdem der Markt f\u00fcr Logistik-Investments in den vergangenen Jahren so stark wie keine andere Assetklasse von ausl\u00e4ndischen Investoren gepr\u00e4gt war, haben sich die Kr\u00e4fteverh\u00e4ltnisse aktuell genau ins Gegenteil verkehrt. Mit einem Umsatz von 2,2 Mrd. EUR bzw. anteilig 58 % stammt so viel Kapital wie in keinem ersten Halbjahr jemals zuvor von deutschen Investoren. Zum Vergleich: Im langj\u00e4hrigen Schnitt liegt der Wert bei gerade einmal 1 Mrd. EUR. Als aktivste ausl\u00e4ndische Gruppe pr\u00e4sentieren sich nordamerikanische K\u00e4ufer (14 %), dicht gefolgt von den Europ\u00e4ern (13 %). Die in der Vergangenheit h\u00e4ufig im Zusammenhang mit K\u00e4ufen gro\u00dfer paneurop\u00e4ischer Portfolios in Erscheinung getretenen asiatischen Investoren sind bislang kaum aktiv gewesen (7 %).  Renditen bleiben stabil  Nachdem sich zum Anfang des Jahres noch leichte Preissteigerungen abgezeichnet haben, waren seit Beginn der Corona-Krise keine signifikanten Anpassungsprozesse zu beobachten. Die Nettospitzenrenditen f\u00fcr Logistikimmobilien in den gro\u00dfen Standorten liegen dementsprechend weiterhin stabil bei 3,70 %, bzw. 4,05 % in Leipzig.  Perspektiven  &#8222;Logistik-Investments konnten w\u00e4hrend der Corona-Krise bei den Anlegern mit Stabilit\u00e4t punkten, weshalb die Nachfrage ungebrochen hoch bleibt. Nichtsdestotrotz kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich mit einiger zeitlicher Verz\u00f6gerung doch noch eine kleinere Eintr\u00fcbung im Umsatz bemerkbar macht. So wurden zu den Hochzeiten des Lockdowns einige Ankaufsprozesse on hold gesetzt, die erst mit Verz\u00f6gerung auf die Zielgerade einbiegen werden. Ob am Ende des Jahres die 7 Mrd.-EUR-Marke ein viertes Mal in Folge geknackt wird, bleibt abzuwarten, erscheint aber derzeit als nicht unwahrscheinlich&#8220;, fasst Christopher Raabe die weiteren Aussichten zusammen.  Pressekontakt:  Chantal Schaum Head of Public Relations BNP Paribas Real Estate Holding GmbH Goetheplatz 4 &#8211; 60311 Frankfurt am Main Telefon: +49 (0)69-298 99-948 Mobil: +49 (0)174-903 85 77 E-Mail: chantal.schaum@bnpparibas.com  Weiteres Material: http:\/\/presseportal.de\/pm\/50927\/4649086 OTS:               BNP Paribas Real Estate  Original-Content von: BNP Paribas Real Estate, \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/50927\/4649086\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">presseportal.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Frankfurt\/Main (ots) &#8211; Der Markt f\u00fcr Logistik-Investments zeigte sich im ersten Halbjahr noch verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig unbeeindruckt von der Corona-Krise. 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