{"id":347407,"date":"2020-07-20T19:09:37","date_gmt":"2020-07-20T17:09:37","guid":{"rendered":"https:\/\/www.hier-luebeck.de\/?p=347407"},"modified":"2020-07-20T19:09:37","modified_gmt":"2020-07-20T17:09:37","slug":"nigeria-wir-leben-immer-noch-es-ist-ein-wunder","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/nigeria-wir-leben-immer-noch-es-ist-ein-wunder\/","title":{"rendered":"Nigeria: \u201eWir leben immer noch \u2013 es ist ein Wunder!\u201c"},"content":{"rendered":"<div class=\"content\">\n<h6 class=\"field field--name-field-subtitle field--type-string-long field--label-hidden field--item\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.opendoors.de\/sites\/default\/files\/2020-07\/2020-07-15_Open_Doors_Gebetsmail_Nigeria_DetailPage.jpg\" alt=\"Esther und Joy auf dem Scho\u00df der hochschwangeren Rose\" data-entity-type=\"file\" data-entity-uuid=\"adf9786a-a4e5-4bdc-afd2-1db77da8c1c4\" \/>Esther und Joy auf dem Scho\u00df der hochschwangeren Rose<\/h6>\n<div class=\"field field--name-field-subtitle field--type-string-long field--label-hidden field--item\">Nigeria: \u201eWir leben immer noch \u2013 es ist ein Wunder!\u201cDer Ehemann ermordet, von den Schwiegereltern beschuldigt, von Gott getr\u00f6stet und versorgt. (Open Doors, Kelkheim) \u2013 Am Morgen des 7. April verabschiedete sich Rose in bester Stimmung von ihrem Mann Matthew. In ihrem Bauch wuchs das dritte gemeinsame Kind heran, und sie musste zur n\u00e4chsten Vorsorgeuntersuchung ins Krankenhaus. Sie ahnte nicht, dass sie Matthew nie mehr lebendig wiedersehen w\u00fcrde. Seitdem hat Rose viel verkraften m\u00fcssen. Doch sie bezeugt: \u201eEr, der \u00fcber die Witwen wacht, schl\u00e4ft und schlummert nicht!\u201c<\/div>\n<\/div>\n<p><!--more--><\/p>\n<div class=\"field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field--item\">\n<h2>Pl\u00f6tzlich ganz allein und mittellos<\/h2>\n<p>Nbra Zongo ist ein kleines, abgelegenes Dorf im zentralnigerianischen Bundesstaat Plateau. Nach seiner Ausbildung zum Pastor wurde Matthew zusammen mit seiner Frau und den beiden T\u00f6chtern Esther und Joy dorthin entsandt. Die Gegend war zu der Zeit bereits h\u00e4ufig Schauplatz von Angriffen durch umherziehende Viehhirten vom Volk der Fulani. Am Abend des 7. April war Matthew an der Reihe mit dem Patrouillengang, den M\u00e4nner aus dem Dorf abwechselnd \u00fcbernahmen, um im Fall eines drohenden Angriffes die anderen warnen zu k\u00f6nnen. Er war bereits auf dem R\u00fcckweg nach Hause, als er erschossen wurde. Nach ihrer R\u00fcckkehr am n\u00e4chsten Morgen bestand Rose darauf, sich von ihrem verstorbenen Mann zu verabschieden. \u201eIch nahm meinen Mut zusammen und umarmte ihn. Ich fl\u00fcsterte ihm ein Gebet zu, und dann mussten wir den Ort verlassen. Ich hielt meine T\u00f6chter fest und weinte.\u201c<\/p>\n<p>Das Leben f\u00fcr Witwen in <a title=\"Nigeria\" href=\"https:\/\/www.opendoors.de\/christenverfolgung\/weltverfolgungsindex\/laenderprofile\/nigeria\">Nigeria<\/a> kann sehr hart sein. Obwohl die Kultur vorsieht, dass die Familie des verstorbenen Ehemannes sich um die Witwe und die Kinder k\u00fcmmert, geschieht dies in der Praxis oft nicht. So war es auch bei Rose. Und nicht nur das: Ihre Schwiegereltern beschuldigten sie, an Matthews Tod mitschuldig zu sein. Schlie\u00dflich habe sie ihn geheiratet und ihn dann an seinem Todestag allein gelassen! Sie kamen zum Haus und beschlagnahmten den gr\u00f6\u00dften Teil des Viehs, der Lebensmittelvorr\u00e4te und alles andere von Wert. Rose und die Kinder blieben mit leeren H\u00e4nden zur\u00fcck.<\/p>\n<h2>Getragen durch Gottes Wort<\/h2>\n<p>Zu diesem Zeitpunkt k\u00fcndigte die nigerianische Regierung Ausgangssperren an, um die Covid-19-Pandemie einzud\u00e4mmen. Das \u00dcberleben wurde f\u00fcr Rose und ihre beiden M\u00e4dchen noch schwieriger. \u201eWir hatten kein Geld, um Lebensmittel zu kaufen. Da gerade Mangosaison war, ern\u00e4hrten wir uns von Mangos, aber die Saison ist jetzt zu Ende. Manchmal gingen wir ohne Essen schlafen. Ich vertraute allein auf Gott, der mir beisteht. Und heute leben wir immer noch. Es ist ein Wunder.\u201c<\/p>\n<p>Dann k\u00fcndigte die Regierung Hilfe f\u00fcr die Bev\u00f6lkerung an und Rose sch\u00f6pfte neue Hoffnung. Doch oftmals gehen Christen bei diesen Aktionen leer aus. Rose berichtet: \u201eWir bekamen nichts von diesem Essen. All unsere Hoffnungen wurden entt\u00e4uscht. Ich hatte keine andere Wahl, als die Nahrungsmittel, die wir besa\u00dfen, zu rationieren, bis Hilfe kam.\u201c<\/p>\n<p>In dieser Zeit meditierte Rose immer wieder \u00fcber Psalm 119,11 \u2013 \u201eIn meinem Herzen habe ich dein Wort verwahrt, damit ich nicht gegen dich s\u00fcndige.\u201c Sie sagt: \u201eWann immer ich diesen Psalm lese, f\u00fchle ich mich inmitten der Situation, in der ich mich befinde, so ermutigt.\u201c<\/p>\n<p>Inzwischen hat Rose noch ein kleines M\u00e4dchen zur Welt gebracht. Die vier geh\u00f6ren zu den Tausenden Christen in der Region, die Open Doors dank zahlreicher Unterst\u00fctzer mit Nahrungsmitteln, Hygieneartikeln, Beihilfe zur Miete und geistlicher Ermutigung versorgen kann.<\/p>\n<h2>Bitte beten Sie f\u00fcr Rose und ihre M\u00e4dchen, aber auch f\u00fcr andere notleidende Christen in Nigeria:<\/h2>\n<ul>\n<li type=\"MessagePrayer\">Danken Sie Jesus f\u00fcr Roses Glaubensmut und seine Versorgung f\u00fcr sie und ihre T\u00f6chter.<\/li>\n<li type=\"MessagePrayer\">Beten Sie, dass Rose den Verlust ihres Mannes und die T\u00f6chter den Verlust ihres Vaters verarbeiten k\u00f6nnen und Trost in Jesus finden.<\/li>\n<li type=\"MessagePrayer\">Beten Sie, dass Gott der Gewalt in Nigeria ein Ende setzt und die Gemeinschaft der Christen vor weiteren Angriffen sch\u00fctzt.<\/li>\n<li type=\"MessagePrayer\">Beten Sie, dass der Vater im Himmel seine Kinder in Nigeria mit allem Lebensnotwendigen versorgt; beten Sie auch f\u00fcr alle, die dabei mithelfen.<\/li>\n<li type=\"MessagePrayer\">Beten Sie f\u00fcr das islamische Volk der Fulani, dass es unter den zahlreichen Angeh\u00f6rigen zu geistlichen Aufbr\u00fcchen kommt und viele Jesus erkennen.<\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Esther und Joy auf dem Scho\u00df der hochschwangeren Rose Nigeria: \u201eWir leben immer noch \u2013 es ist ein Wunder!\u201cDer Ehemann<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","footnotes":""},"categories":[22],"tags":[21215],"class_list":["post-347407","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-glaubhaft","tag-nigeria-wir-leben-immer-noch-es-ist-ein-wunder"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/347407","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=347407"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/347407\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":347409,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/347407\/revisions\/347409"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=347407"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=347407"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=347407"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}