{"id":348532,"date":"2020-07-31T17:21:52","date_gmt":"2020-07-31T17:21:52","guid":{"rendered":"https:\/\/www.hier-luebeck.de\/index.php\/die-botschaft-der-republik-aserbaidschan-verurteilt-die-armenischen-angriffe-auf-aserbaidschanisches-staatsgebiet-und-provokationen-im-ausland\/"},"modified":"2020-07-31T17:21:52","modified_gmt":"2020-07-31T17:21:52","slug":"die-botschaft-der-republik-aserbaidschan-verurteilt-die-armenischen-angriffe-auf-aserbaidschanisches-staatsgebiet-und-provokationen-im-ausland","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/die-botschaft-der-republik-aserbaidschan-verurteilt-die-armenischen-angriffe-auf-aserbaidschanisches-staatsgebiet-und-provokationen-im-ausland\/","title":{"rendered":"Die Botschaft der Republik Aserbaidschan verurteilt die armenischen Angriffe auf aserbaidschanisches Staatsgebiet und Provokationen im Ausland"},"content":{"rendered":"<p>Berlin (ots) &#8211; Am 12. Juli 2020 begannen die Streitkr\u00e4fte Armeniens einen Angriff mit schwererer Artillerie auf die aserbaidschanischen Stellungen im Bezirk Tovuz im Nordwesten Aserbaidschans. Die Versuche der armenischen Streitkr\u00e4fte, milit\u00e4rische Positionen auf aserbaidschanischem Staatsgebiet zu erobern, wurden von den aserbaidschanischen Streitkr\u00e4ften abgewehrt.<!--more--> Infolge der 5 Tage dauernden intensiven milit\u00e4rischen Auseinandersetzungen, die von Artilleriebesch\u00fcssen begleitet wurden, kamen 12 Soldaten, darunter mehrere Offiziere, der Streitkr\u00e4fte Aserbaidschans, und auch ziviler B\u00fcrger Aziz Azizov, der 76j\u00e4hrige Einwohner des Dorfes Agdam im Bezirk Tovuz, ums Leben.  Die Angriffe auf die aserbaidschanischen milit\u00e4rischen Stellungen und Siedlungen sowie die armenischen Milit\u00e4raktionen, die das Ziel verfolgten, Stellungen auf aserbaidschanischem Staatsgebiet zu erobern, stellen ohne Zweifel eine milit\u00e4rische Aggression gegen einen souver\u00e4nen Staat und eine schwerwiegende Verletzung der v\u00f6lkerrechtlichen Normen und Prinzipien dar. Armenien beging mit seinen bewaffneten Angriffen auf die zivile Bev\u00f6lkerung in den grenznahen D\u00f6rfern im aserbaidschanischen Bezirk Tovuz auch Kriegsverbrechen und verletzte die durch die Genfer Konvention 1949 obliegenden Verpflichtungen.  Die genannten Aggressionen Armeniens m\u00fcssen als Fortsetzung der unkonstruktiven Aktivit\u00e4ten und Rhetorik Armeniens, welche vehement der weiteren Destabilisierung der Lage in der Region dienten, betrachtet werden. Statt die v\u00f6lkerrechtswidrige Okkupation der aserbaidschanischen Region Berg-Karabach und sieben umliegenden Bezirke, eines F\u00fcnftels des aserbaidschanischen Staatsgebiets, zu beenden und den \u00fcber einer Million vertriebenen Aserbaidschanern eine Heimkehr zu erm\u00f6glichen, versucht Armenien den Konflikt weiter zu versch\u00e4rfen und neue Orte in anderen Grenzgebieten zu okkupieren. Dies ist selbstverst\u00e4ndlich auch ein harter Schlag auf den Friedensprozess im Rahmen der Minkser Gruppe der OSZE, die f\u00fcr eine friedliche Konfliktl\u00f6sung beauftragt worden ist und zu deren Mitgliedern auch Deutschland z\u00e4hlt.  Obwohl die Verhandlungen seit vielen Jahren ergebnislos verlaufen und Aserbaidschan trotz seiner rechtlichen, politischen, milit\u00e4rtechnischen und \u00f6konomischen \u00dcberlegenheit die schwerwiegenden Folgen der armenischen Aggression seither tragen muss, ist Aserbaidschan bisher dem Friedensprozess treu geblieben. Armenien, das bisher immer substanzielle Verhandlungen im Friedensprozess blockierte und auf einer Verfestigung des Status quo setzte, ist jedoch geneigt, mit derartigen Provokationen und Eskalation den Friedensprozess aufs Spiel zu setzen, um von den Forderungen des V\u00f6lkerrechts bzw. der vier einschl\u00e4gigen Resolutionen des UN-Sicherheitsrates aus dem Jahr 1993 abzuweichen.  Festzustellen ist, dass sich Armenien angesichts des ausbleibenden Druckes seitens der Internationalen Gemeinschaft bez\u00fcglich der seit fast 30 Jahren fortdauernden Okkupationspolitik ermuntert sieht, neue Gebiete des Nachbarlandes Aserbaidschan zu okkupieren.  Die kriegerischen Aktionen Armeniens an der international anerkannten Grenze und seine Bem\u00fchungen, im Anschluss an diese selbst verursachte Eskalation auch noch eine Sondersitzung der Organisation des Vertrages \u00fcber kollektive Sicherheit (sog. ODKB) einzuberufen, belegen deutlich, dass Armenien versucht, seine Milit\u00e4rverb\u00fcndeten mit in den Konflikt gegen Aserbaidschan einzubeziehen. Dies ist Armenien aber nicht gelungen.  Aserbaidschan wird weiterhin das ihm im Einklang mit der UN-Charta zustehenden Selbstverteidigungsrecht nutzen und alles unternehmen, um sein Staatsgebiet und seine Bev\u00f6lkerung gegen jegliche Aggressionen zu sch\u00fctzen.  Um sich dem wachsenden Druck wegen der Eskalation, die eindeutig eine Folge der fortdauernden v\u00f6lkerrechtswidrigen Okkupation der aserbaidschanischen Gebiete durch Armenien war, zu entziehen und wie fr\u00fcher den Verhandlungsprozess zu torpedieren, versucht nun Armenien den Konflikt zwischen Armenien und Aserbaidschan auf eine ethnische Konfliktebene zu heben. Um dies zu erreichen, bem\u00fcht sich Armenien durch konstruierte Provokationen zwischen Aserbaidschanern und Armeniern und Verleumdungen an die Adresse der diplomatischen Vertretungen der Republik Aserbaidschan Hass und gewaltsame Auseinandersetzungen im Ausland zu sch\u00fcren. In den Vereinigten Staaten, Russland und einigen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern wurden friedliche aserbaidschanische Demonstranten von hasserf\u00fcllten B\u00fcrgern armenischer Abstammung brutal angegriffen. Dutzende T\u00e4ter wurden verhaftet.  Statt diese Gewalteskalationen zu verurteilen, verbreiten die offizielle armenische Seite und armenische Diasporavereine in diesen Tagen haltlose und falsche Behauptungen \u00fcber angebliche aggressive Aktivit\u00e4ten der aserbaidschanischen Diasporaorganisationen in Deutschland und in anderen L\u00e4ndern. Diese Vorw\u00fcrfe sind falsch und wir weisen sie entschieden zur\u00fcck!  Straftaten m\u00fcssen durch die jeweligen Justizbeh\u00f6rden aufgekl\u00e4rt werden. Ohne eine rechtliche Beurteilung der Ereignisse jemanden zu beschuldigen, ist nichts anders als Verleumdung.  Wir rufen von unserer Seite alle in Deutschland lebenden Aserbaidschaner auf, &#8211; wie im Appell der Ersten Vize-Pr\u00e4sidentin der Republik Aserbaidschan, Frau Mehriban Aliyeva, angesprochen, &#8211; rational zu handeln, sich nicht provozieren zu lassen und den Kampf um Gerechtigkeit ausschlie\u00dflich im rechtlichen Rahmen fortzusetzen!  Pressekontakt:  Botschaft der Republik Aserbaidschan in der Bundesrepublik Deutschland Tel: +49 30 219 16 13 Email: berlin@mission.mfa.gov.az  Weiteres Material: http:\/\/presseportal.de\/pm\/105475\/4667548 OTS:               Botschaft der Republik Aserbaidschan  Original-Content von: Botschaft der Republik Aserbaidschan, \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/105475\/4667548\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">presseportal.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin (ots) &#8211; Am 12. 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