{"id":348898,"date":"2020-08-04T11:00:04","date_gmt":"2020-08-04T11:00:04","guid":{"rendered":"https:\/\/www.hier-luebeck.de\/index.php\/inklusion-deutsche-sind-unzufrieden-mit-der-politik-nur-jeder-achte-empfindet-politische-massnahmen-als-ausreichend-foto\/"},"modified":"2020-08-04T17:20:57","modified_gmt":"2020-08-04T15:20:57","slug":"inklusion-deutsche-sind-unzufrieden-mit-der-politik-nur-jeder-achte-empfindet-politische-massnahmen-als-ausreichend-foto","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/inklusion-deutsche-sind-unzufrieden-mit-der-politik-nur-jeder-achte-empfindet-politische-massnahmen-als-ausreichend-foto\/","title":{"rendered":"Inklusion: Deutsche sind unzufrieden mit der Politik \/ Nur jeder Achte empfindet politische Ma\u00dfnahmen als ausreichend (FOTO)"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full\" title=\"Inklusion: Deutsche sind unzufrieden mit der Politik \/ Nur jeder Achte empfindet politische Ma\u00dfnahmen als ausreichend \/ Studie: Inklusion in Beruf und Alltag. Weiterer Text \u00fcber ots und www.presseportal.de\/nr\/119173 \/ Die Verwendung dieses Bildes ist f\u00fcr redaktionelle Zwecke honorarfrei. Ver\u00f6ffentlichung bitte unter Quellenangabe: \" src=\"https:\/\/cache.pressmailing.net\/thumbnail\/story_big\/bc6c5747-683c-4d33-9e60-c645a57d9dac\/Coloplast%20200626%20Inf~olitik%20final%5B1%5D.jpg\" \/><\/p>\n<p>Hamburg (ots) &#8211; Die Politik macht nach Auffassung der Bundesb\u00fcrger nicht genug f\u00fcr Inklusion. 81 Prozent der Deutschen sagen, dass Bund, L\u00e4nder und Kommunen mehr tun k\u00f6nnten, um Bedingungen zu schaffen, die das Arbeitsleben und den Alltag der Betroffenen erleichtern. Das ist ein Ergebnis einer repr\u00e4sentativen Befragung von 1.000 Deutschen im Auftrag der Coloplast GmbH.<!--more--> Bereits 2015 hatte Coloplast erstmals eine Bev\u00f6lkerungsbefragung zu den Themen Inklusion und Inkontinenz* durchgef\u00fchrt und legt jetzt aktuelle Umfrageergebnisse vor. Seit 2009 sind die politischen Akteure in Deutschland durch die UN-Behindertenrechtskonvention dazu verpflichtet, die n\u00f6tigen Rahmenbedingungen zu schaffen, um Gleichberechtigung zu gew\u00e4hrleisten. Das bedeutet, dass die Umgebung in Beruf und Alltag so gestaltet sein sollte, dass eine Behinderung oder Erkrankung kein Handicap darstellt. Handlungsbedarf in Sachen Inklusion gibt es an vielen Stellen. Dazu z\u00e4hlen zum Beispiel M\u00e4ngel bei der Barrierefreiheit oder die soziale Ausgrenzung von Betroffenen. Lediglich zw\u00f6lf Prozent der Deutschen finden, dass die Politik derzeit genug f\u00fcr die Inklusion tut. Die Untersuchungsergebnisse legen nahe, dass es besonders in Jobs f\u00fcr Nicht-Akademiker an Inklusion hapert. Am dramatischsten sch\u00e4tzen Menschen die Lage ein, die h\u00f6chstens \u00fcber einen Hauptschulabschluss verf\u00fcgen. Nur acht Prozent von ihnen empfinden die politischen Bem\u00fchungen zum Thema Inklusion als ausreichend. Geringf\u00fcgig besser f\u00e4llt das Fazit von Menschen mit Mittlerer Reife (zw\u00f6lf Prozent) und Abitur beziehungsweise Fachhochschulreife (zehn Prozent) aus. Nur Akademiker bewerten die Lage optimistischer. So kommen immerhin 23 Prozent von ihnen zu einem positiven Urteil. Die Einsch\u00e4tzung beruht bei 45 Prozent der Befragten auf Erfahrungen im pers\u00f6nlichen Umfeld: 13 Prozent von ihnen sind unmittelbar selbst von einer chronischen Erkrankung oder Behinderung betroffen. Bei 31 Prozent leidet jemand aus dem Familien- oder Bekanntenkreis unter einer solchen Krankheit und bei sechs Prozent ist ein Arbeitskollege betroffen (Mehrfachnennungen waren m\u00f6glich). &#8222;Inklusion ist ein Menschenrecht&#8220;, sagt Henning Reichardt, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer bei Coloplast. &#8222;Dennoch werden Menschen mit Handicap in Deutschland noch zu oft ausgegrenzt. So war zum Beispiel ihre Arbeitslosenquote 2018 fast doppelt so hoch wie der Durchschnitt. Es ist auch Aufgabe der Politik, H\u00fcrden f\u00fcr Betroffene in Beruf und Alltag abzubauen.&#8220; Inklusion als Win-win-Situation Immerhin scheinen die bisherigen Schritte in die richtige Richtung zu gehen. So hat sich die Inklusion im beruflichen Umfeld seit 2015 deutlich verbessert. 64 Prozent der Berufst\u00e4tigen, die Erfahrungen mit chronischen Erkrankungen oder Behinderungen gemacht haben, sch\u00e4tzen die Einbindung am Arbeitsplatz inzwischen als &#8222;gut&#8220; oder sogar &#8222;sehr gut&#8220; ein. Das ist ein Anstieg um 13 Prozentpunkte im Vergleich zum Jahr 2015. &#8222;In der Wirtschaft findet gerade ein Umdenken statt&#8220;, sagt Reichardt. &#8222;Aufgrund des Fachkr\u00e4ftemangels k\u00f6nnen es sich Unternehmen immer weniger leisten, auf Menschen mit Handicap zu verzichten. Die Folge ist eine Win-win-Situation f\u00fcr alle Beteiligten.&#8220; Der Fortschritt d\u00fcrfte sich f\u00fcr die Unternehmen auszahlen: Nach Einsch\u00e4tzung vieler Berufst\u00e4tiger wirkt sich die Einbindung von Menschen mit Handicap positiv auf eine Firma aus. Drei von vier Befragten erwarten, dass so die sozialen Kompetenzen im Betrieb gesteigert werden k\u00f6nnen. Unternehmen profitieren au\u00dferdem davon, dass betroffene Fachkr\u00e4fte ihnen l\u00e4nger erhalten bleiben, meinen zwei von drei Arbeitnehmern. Jeder zweite Berufst\u00e4tige glaubt sogar, dass Inklusionsma\u00dfnahmen zu einem Wettbewerbsvorteil f\u00fchren, da das Unternehmen als verantwortungsbewusster Arbeitgeber wahrgenommen wird. *) Der Begriff Inkontinenz beschreibt verschiedene Einschr\u00e4nkungen im Bereich der Ausscheidung, die die Nutzung verschiedener Hilfsmittel erforderlich machen. Hierunter fallen nicht nur Windeln und saugf\u00e4hige Vorlagen. Auch Stoma-Beutel sowie sogenannte Kondom-Urinale und Einmalkatheter, mit denen Betroffene, denen ein nat\u00fcrliches Entleeren der Blase nicht m\u00f6glich ist, mehrmals t\u00e4glich das Ablassen des Harns herbeif\u00fchren m\u00fcssen, geh\u00f6ren dazu. Hintergrundinformationen F\u00fcr die Befragung &#8222;Inklusion in Beruf und Alltag&#8220; wurden 1.000 Deutsche ab 18 Jahren im Mai und Juni 2019 befragt. Das FORSA-Institut f\u00fchrte die repr\u00e4sentative Befragung im Auftrag der Coloplast GmbH, in Kooperation mit dem IMWF Institut f\u00fcr Management und Wirtschaftsforschung, sowie mit Unterst\u00fctzung von Selbsthilfe Stoma-Welt e. V. und Inkontinenz-Selbsthilfe e. V. durch. Die Ergebnisse sind auf ganze Zahlen gerundet. Weitere Informationen: https:\/\/www.coloplast.de\/inklusionunternehmen \u00dcber die Coloplast GmbH Coloplast bietet Produkte und Serviceleistungen, um das Leben von Menschen mit k\u00f6rperlichen Beeintr\u00e4chtigungen zu erleichtern. In enger Zusammenarbeit mit Anwendern entwickeln wir L\u00f6sungen, die ihren sehr pers\u00f6nlichen medizinischen Bed\u00fcrfnissen gerecht werden. Coloplast entwickelt und vertreibt Produkte f\u00fcr die Stoma-, Kontinenz- und Wundversorgung sowie f\u00fcr die Hautpflege und die Urologie. Dar\u00fcber hinaus bietet Coloplast in Deutschland Homecare-Dienstleistungen an. Coloplast ist ein weltweit operierendes Unternehmen mit mehr als 10.000 Mitarbeitern. Pressekontakt: Coloplast GmbH Lena Schl\u00fcter Senior Manager Public Affairs Kuehnstr. 75 22045 Hamburg Tel.: +49 (0)40\/46862366 E-Mail: delesc@coloplast.com Coloplast GmbH, Kuehnstr. 75, 22045 Hamburg Sitz der Gesellschaft: Hamburg Amtsgericht Hamburg HRB 65501 USt.-Id.-Nr.: DE 247 070 750 Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer: Henning Reichardt Weiteres Material: http:\/\/presseportal.de\/pm\/119173\/4670288 OTS: Coloplast GmbH Original-Content von: Coloplast GmbH, \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/119173\/4670288\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">presseportal.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hamburg (ots) &#8211; Die Politik macht nach Auffassung der Bundesb\u00fcrger nicht genug f\u00fcr Inklusion. 81 Prozent der Deutschen sagen, dass<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":348916,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","footnotes":""},"categories":[20],"tags":[],"class_list":["post-348898","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-besondere-neuigkeiten"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/348898","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=348898"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/348898\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":348917,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/348898\/revisions\/348917"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media\/348916"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=348898"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=348898"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=348898"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}