{"id":350123,"date":"2020-08-13T11:27:26","date_gmt":"2020-08-13T11:27:26","guid":{"rendered":"https:\/\/www.hier-luebeck.de\/index.php\/unterschiedliche-erntebilanz-im-arbeitsgebiet-der-agravis-raiffeisen-ag-foto\/"},"modified":"2020-08-13T14:06:29","modified_gmt":"2020-08-13T12:06:29","slug":"unterschiedliche-erntebilanz-im-arbeitsgebiet-der-agravis-raiffeisen-ag-foto","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/unterschiedliche-erntebilanz-im-arbeitsgebiet-der-agravis-raiffeisen-ag-foto\/","title":{"rendered":"Unterschiedliche Erntebilanz im Arbeitsgebiet der Agravis Raiffeisen AG (FOTO)"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full\" title=\"Die Erntebilanz der AGRAVIS Raiffeisen AG f\u00e4llt unterschiedlich aus. Weiterer Text \u00fcber ots und www.presseportal.de\/nr\/104520 \/ Die Verwendung dieses Bildes ist f\u00fcr redaktionelle Zwecke honorarfrei. Ver\u00f6ffentlichung bitte unter Quellenangabe: \" src=\"https:\/\/cache.pressmailing.net\/thumbnail\/story_big\/20387e39-06bb-428b-86fe-df9a785feb29\/erntebilanz_2020_agravis.jpg\" \/><\/p>\n<p>M\u00fcnster\/Hannover (ots) &#8211; Im Arbeitsgebiet der AGRAVIS Raiffeisen AG (https:\/\/www.agravis.de\/de\/) ist die Getreideernte abgeschlossen. Auch in diesem Jahr werden die Ertr\u00e4ge vom Wetter regional unterschiedlich stark beeinflusst, so dass die Bilanz unterschiedlich ausf\u00e4llt.<!--more--> Hier ein \u00dcberblick: Ostfriesland: Durchschnittliche Ergebnisse f\u00fcr Wintergerste In Ostfriesland hat die nasse Witterung im vergangenen Herbst und Fr\u00fchjahr zu einer verz\u00f6gerten Aussaat gef\u00fchrt. Dies zieht Ertragseinbu\u00dfen nach sich. Laut Stefan Pielsticker, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der AGRAVIS Ems-Jade GmbH (https:\/\/www.agravis.de\/de\/agrarhandel\/agravis-ems-jade\/) , lagen die Ergebnisse des Winterweizens mit zirka 7 bis 8 Tonnen unter den Erwartungen, w\u00e4hrend die Wintergerste mit 8 bis 9 Tonnen und der Raps mit 4 Tonnen durchaus erfreuliche Ergebnisse erzielen. Auf etwa 7 Tonnen kommen aktuell Hafer und Sommergerste, wobei die Ernte dieser Kulturen gerade erst beginnt. &#8222;Die Qualit\u00e4ten sind allesamt \u00fcber dem Schnitt, allerdings werden die hohen Hektoliter-Gewichte der vergangenen Jahre nicht erreicht&#8220;, fasst Pielsticker zusammen. Durch Sch\u00e4dlinge fielen in der Region keine nennenswerten Sch\u00e4den an. Da der Mais aktuell sehr gut steht, werden hier keine Einbu\u00dfen erwartet. Niedersachsen: Sehr heterogene Ernteertr\u00e4ge Im Arbeitsgebiet der AGRAVIS Niedersachsen-S\u00fcd GmbH (https:\/\/www.agravis.de\/de\/agrarhandel\/agravis-niedersachsen-sued\/) (ANS) ist die Getreideernte seit vergangenem Sonntag beendet. Die Ertr\u00e4ge sind sehr heterogen: Sie reichen von gro\u00dfen Entt\u00e4uschungen bis hin zu \u00fcberraschend hohen Ertr\u00e4gen. Die Gerste liegt bei durchschnittlichen bis sehr guten 6 bis 10 Tonnen pro Hektar, der Raps bei guten bis sehr guten 3,5 bis 5,4 Tonnen pro Hektar. Beim Roggen verzeichnen die Landwirte gute 6 bis 10 Tonnen pro Hektar. Der Ertrag beim Weizen reicht von 6 bis 12 Tonnen pro Hektar. Die Erfahrung der Branche, dass der Proteingehalt beim Weizen in diesem Jahr eher unterdurchschnittlich ist, best\u00e4tigt auch Rainer Widdel, gemeinsam mit Alexander Nergonewitsch Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der AGRAVIS Niedersachsen-S\u00fcd GmbH: &#8222;Die Proteine sind etwas schlapp.&#8220; Durch die Fr\u00fchsommertrockenheit waren die Getreidebest\u00e4nde ausged\u00fcnnt, der Regen kam f\u00fcr die sp\u00e4teren Kulturen aber noch rechtzeitig. Durch den im Boden vorhandenen Stickstoff habe die Region aber noch Gl\u00fcck mit den Proteinwerten: &#8222;Das h\u00e4tte auch schlimmer kommen k\u00f6nnen&#8220;. Dem Mais fehlt aktuell der Regen. Die aktuelle Situation auf den Feldern ist schon wieder angespannt: &#8222;Wenn wir noch f\u00fcnf bis sieben Tage dieses hochsommerliche Wetter behalten, werden wir noch im August Mais h\u00e4ckseln&#8220;, erkl\u00e4rt Widdel. Da es aber in der Region der ANS bald regnen soll, rechnet er mit einer Entspannung. Auf den ganz sandigen B\u00f6den ohne Beregnung kommt der Regen allerdings zu sp\u00e4t. Osten: Erfassungsmengen nicht zufriedenstellend Trockenheit und Nachtfr\u00f6ste haben die Ernteertr\u00e4ge in den \u00f6stlichen Bundesl\u00e4ndern negativ beeinflusst. &#8222;Wir haben mehr erwartet, aber in Summe erreichen wir das Vorjahresniveau&#8220;, res\u00fcmiert Wilhelm Winkelmann, Agrarh\u00e4ndler bei der Baro Lagerhaus GmbH (https:\/\/www.agricorp.de\/partner_baro.php) . Vor allem \u00f6stlich des Harzes in den Regionen rund um Erfurt und Querfurt wurde erstaunlich wenig geerntet. Aber nicht nur das Wetter hatte Auswirkungen auf die Ernte. &#8222;In Th\u00fcringen gab es massive Sch\u00e4den durch Schadnager&#8220;, berichtet Winkelmann. Dennoch sind die Ertr\u00e4ge in diesem Bundesland, insbesondere s\u00fcdlich der A4, aber zufriedenstellend. Insgesamt liegen die Ertr\u00e4ge im Osten niedriger als im Westen, was sich auf den Proteingehalt auswirkt. &#8222;Dort wo schlechter geerntet wurde, ist das Protein auch mehr in das Korn gekommen&#8220;, erkl\u00e4rt der Agrarh\u00e4ndler. Im Schnitt ist der Proteingehalt um 1 Prozent gesunken. Die Prognosen f\u00fcr die bevorstehende Maisernte sind nicht allzu vielversprechend. Die Maispflanzen ben\u00f6tigen dringend Regen. &#8222;Im Juli sah noch alles gut aus, aber wenn der Regen nicht bald kommt, wird der Mais im August noch geh\u00e4ckselt werden m\u00fcssen&#8220;, h\u00e4lt Winkelmann fest. Ostwestfalen: Bodeng\u00fcte bestimmt die Weizenertr\u00e4ge In Ostwestfalen zieht Stefan Bobbert, Au\u00dfendienstler bei der AGRAVIS Kornhaus Ostwestfalen GmbH (https:\/\/www.agravis.de\/de\/agrarhandel\/agravis-ostwestfalen\/) , erneut positive Bilanz bei der Gerste. &#8222;Wie im vergangenen Jahr konnten wir durch den milden Winter \u00fcber alle Standorte hinweg stabile Ertr\u00e4ge mit guten Hektolitergewichten verzeichnen&#8220;, res\u00fcmiert Bobbert zufrieden. Bei Triticale und Roggen stelle sich die Situation dagegen sehr heterogen dar. &#8222;Die regional stark schwankenden Ertr\u00e4ge sind die Folge von zu sp\u00e4ten bzw. zu gering ausfallenden Niederschl\u00e4gen. Hinzu kommt, dass Roggen hier \u00fcberwiegend auf schwachen Standorten angebaut wird, wodurch die Auswirkungen deutlich sp\u00fcrbarer sind&#8220;, erl\u00e4utert der Pflanzenbauexperte. Auch der Gro\u00dfteil der Winterweizenbest\u00e4nde ist bereits vom Halm. Das Fazit f\u00e4llt durchwachsen aus. &#8222;Durch die lange Trockenphase im Fr\u00fchjahr von rund sieben Wochen und die begrenzten Regenmengen zur Ernte hin ergeben sich je nach Bodeng\u00fcte stark schwankende Ertr\u00e4ge. Auf den guten Standorten sind sie stabil, auf den schwachen Standorten dagegen gehen die Ertr\u00e4ge teilweise runter auf 5 bis 6 Tonnen pro Hektar. Aus der Streubreite resultiert eine knapp unterdurchschnittliche Ernte&#8220;, fasst Stefan Bobbert zusammen. Beim \u00fcberwiegenden Teil der Weizenbest\u00e4nde gebe es au\u00dferdem Einbu\u00dfen im Hinblick auf die Qualit\u00e4t. &#8222;Stand heute fehlen etwa ein Prozent Proteingehalt zum Brotweizen. Aller Voraussicht nach wird sich dieser Trend durch eine bedarfsgerechte D\u00fcngung auch in Zukunft so weiterentwickeln&#8220;, sch\u00e4tzt Bobbert die Situation im Rahmen der Herausforderungen durch die D\u00fcngeverordnung ein. &#8222;Mit dem Gesamtergebnis der Getreideernte k\u00f6nnen wir in diesem Jahr dennoch zufrieden sein. Es gab keine gro\u00dfen \u00dcberraschungen und kein Lager durch Trockenheit. Die Ertragsmengen und -qualit\u00e4ten stimmen weitestgehend, die Fallzahlen sind gut.&#8220; Nach drei entt\u00e4uschenden Jahren k\u00f6nnen die Rapsanbauer in Ostwestfalen erstmals aufatmen. &#8222;Mit 4 bis 5 Tonnen pro Hektar liegen die Ertr\u00e4ge bei Raps deutlich \u00fcber dem Schnitt der Vorjahre von nur 3,5 bis 4 Tonnen pro Hektar, was in Summe rund 15 bis 20 Prozent ausmachen wird. Grund daf\u00fcr ist ein deutlich geringerer Sch\u00e4dlingsbefall und Krankheitsdruck. Die Sch\u00e4dlinge stellen ein gro\u00dfes Problem im Rapsanbau dar&#8220;, hebt Bobbert hervor. Mit Blick auf die Maisernte sind die Voraussetzungen f\u00fcr eine normale Abreife zwischen Mitte September und Mitte Oktober aktuell gut. &#8222;Ihren Entwicklungsr\u00fcckstand nach der K\u00e4lteperiode im Mai haben die Best\u00e4nde super aufgeholt, jedoch war die Wasserversorgung \u00fcber die Sommermonate sehr knapp. Daher gehen wir zum jetzigen Zeitpunkt von einer durchschnittlichen Ernte aus&#8220;, sagt Stefan Bobbert. Westfalen-S\u00fcd: Ordentliche Ertr\u00e4ge, aber weniger Proteingehalt Im Arbeitsgebiet des AGRAVIS Kornhauses Westfalen-S\u00fcd GmbH (https:\/\/www.agravis.de\/de\/agrarhandel\/agravis-westfalen-sued\/) &#8211; s\u00fcd-\u00f6stliches Ruhrgebiet sowie Sauer- und Siegerland &#8211; haben die Landwirte ordentliche Ernteergebnisse erzielt. So waren es im n\u00f6rdlichen Arbeitsgebiet bei der Gerste im Schnitt rund 8 Tonnen, beim Weizen etwas mehr als 9 Tonnen pro Hektar. Dennoch gibt es einen Trend, der nicht zufriedenstellend ist: &#8222;Man merkt, dass die Qualit\u00e4t gelitten hat&#8220;, sagt Frederik Fischer-Neuhoff. Er ist beim Kornhaus f\u00fcr den Handel mit Getreide verantwortlich. Der Proteingehalt gehe zur\u00fcck, so der Agrarhandelsexperte. Das gro\u00dfe Sorgenkind bleibt der Raps. &#8222;In unserer Region gibt es Totalausf\u00e4lle&#8220;, berichtet Fischer-Neuhoff. Teilweise fiel die Ernte mit 700 Kilogramm pro Hektar viel zu gering aus. Im Schnitt h\u00e4tten die Kunden ca. 3 Tonnen eingefahren. Positiv entwickeln sich dagegen die Maispflanzen. Auch in h\u00f6heren Lagen scheinen sich die Witterungsbedingungen bislang positiv ausgewirkt zu haben. &#8222;Die Niederschl\u00e4ge kamen f\u00fcr den Mais sehr passend.&#8220; Im September sei &#8211; Stand jetzt &#8211; mit guten Ernteergebnissen zu rechnen. Extraseiten zur Ernte 2020 (https:\/\/www.agravis.de\/de\/pflanzenbau\/ernte\/) Pressekontakt: Bernd Homann AGRAVIS Raiffeisen AG Kommunikation Industrieweg 110 48155 M\u00fcnster Tel.: 02 51\/6 82-20 50 Fax: 02 51\/6 82-20 48 E-Mail: bernd.homann@agravis.de http:\/\/www.agravis.de Weiteres Material: http:\/\/presseportal.de\/pm\/104520\/4678353 OTS: AGRAVIS Raiffeisen AG Original-Content von: AGRAVIS Raiffeisen AG, \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/104520\/4678353\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">presseportal.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00fcnster\/Hannover (ots) &#8211; Im Arbeitsgebiet der AGRAVIS Raiffeisen AG (https:\/\/www.agravis.de\/de\/) ist die Getreideernte abgeschlossen. 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