{"id":3525,"date":"2007-05-06T12:42:06","date_gmt":"2007-05-06T12:42:06","guid":{"rendered":"http:\/\/testserver\/wordpress\/?p=3425"},"modified":"2007-05-06T12:42:06","modified_gmt":"2007-05-06T12:42:06","slug":"buxtehudeausstellung_im_st_annenmuseum_erffnet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/buxtehudeausstellung_im_st_annenmuseum_erffnet\/","title":{"rendered":"Buxtehude-Ausstellung im St. Annen-Museum er\u00f6ffnet"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" title=\"Museen_Logo\" src=\"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/images\/topics\/Museen_Logo.jpg\" alt=\"Museen_Logo\" \/><br \/>\nDie L\u00fcbecker Museen und die Stadtbibliothek L\u00fcbeck beteiligen sich in der Zeit vom 6. Mai bis 26. August 2007 am Buxtehude-Festjahr 2007 mit der ersten gro\u00dfen Ausstellung \u00fcber Dieterich Buxtehude aus Anlass seines 300. Todestages. &#8222;Ein f\u00fcrtrefflicher Organist und Componist zu L\u00fcbeck&#8220;. <!--more-->Dieterich Buxtehude (1637-1707)&#8220; ist der Titel der Schau im St. Annen &#8211; Museum, die den K\u00fcnstler im Umfeld des Musik- und Kulturlebens seiner Zeit zeigt und so zugleich auf sinnliche Art in seine barocke Lebenswelt einf\u00fchrt.<br \/>\nDie Ausstellung umfasst bedeutende Musikhandschriften, die zum Teil noch nie in Deutschland zu sehen waren, pers\u00f6nliche Dokumente und Briefe Buxtehudes, zahlreiche originale Musikinstrumente, Bildzeugnisse, historische Fotografien und viele Exponate, die das st\u00e4dtische Leben und die Musikpflege in L\u00fcbeck vor 300 Jahren lebendig werden lassen. Die erstmalig in dieser F\u00fclle zusammengetragenen Exponate f\u00fcgen sich zu einem Mosaik, das das bislang recht unvollst\u00e4ndige Buxtehude-Bild entscheidend erg\u00e4nzt.<\/p>\n<p>Leihgaben aus D\u00e4nemark und Schweden illustrieren die Jugendzeit Buxtehudes in Helsing\u00f6r, wo sein Vater als Organist t\u00e4tig war, und Helsingborg, der ersten Wirkungsst\u00e4tte des jungen Organisten. 1668 zum Organisten der L\u00fcbecker Marienkirche ernannt, pr\u00e4gte Buxtehude fast vier Jahrzehnte lang das Musikleben der Hansestadt. Seine Orgel- und Kirchenmusik bildet einen Schwerpunkt der Ausstellung: Neben dem &#8222;L\u00fcbecker Kantatenband&#8220; werden Manuskripte aus der D\u00fcben-Sammlung (Uppsala) und anderen deutschen und europ\u00e4ischen Bibliotheken gezeigt &#8211;  zusammen mit zeitgen\u00f6ssischen Instrumenten, von denen einige nachweislich bei Buxtehudes Auff\u00fchrungen eingesetzt wurden. Wie Buxtehude, unterst\u00fctzt von b\u00fcrgerlichen M\u00e4zenen, einzigartige musikalische Ereignisse realisierte, zeigt das Beispiel der &#8222;Abendmusiken&#8220; von 1705, f\u00fcr die Johann Sebastian Bach zu Fu\u00df von Arnstadt nach L\u00fcbeck kam.<\/p>\n<p>Ausgew\u00e4hlte Werke aus allen Bereichen seines Schaffens machen nicht nur mit Buxtehudes individuellem Stil bekannt, sondern verdeutlichen auch seine Stellung in internationalen Netzwerken von Musikern, Orgelbauern und Literaten. Die Ausstellung beantwortet auch die Frage, wie ein Komponist im 17. Jahrhunderts lebte. Um einen Eindruck von Buxtehudes Umwelt und Arbeitsbedingungen zu vermitteln, werden Aspekte der Stadt- und Sozialgeschichte einbezogen, und auch das Privatleben kommt nicht zu kurz: In Dokumenten zur Familie, zu Freunden, Kollegen, Sch\u00fclern und Besuchern wie Georg Friedrich H\u00e4ndel oder Arp Schnitger begegnet man dem Menschen Buxtehude, der nicht nur als genialer Komponist und Virtuose, sondern auch als integrer, trotz seiner Ber\u00fchmtheit stets bescheidener Mann gro\u00dfe Hochachtung genoss.<\/p>\n<p>Da sein Wohnhaus nicht erhalten geblieben ist, bieten sich die einzigartigen historischen R\u00e4ume im Obergeschoss des St. Annen-Museums an, um einen Eindruck von Buxtehudes Lebenswelt zu vermitteln: Atmosph\u00e4rische Rauminszenierungen erm\u00f6glichen einen Blick in das &#8222;Arbeitszimmer Buxtehudes&#8220; oder das &#8222;Buxtehudische Frauenzimmer&#8220;.<br \/>\nAn mehreren H\u00f6rstationen sind ausgew\u00e4hlte Werke Buxtehudes und seiner Zeitgenossen zu h\u00f6ren.<\/p>\n<p>Die Ausstellungsr\u00e4ume im \u00dcberblick:<br \/>\n* Raum 16: Foyer &#8211; Filmvorf\u00fchrung<br \/>\n* Raum 17: Buxtehudes Zeit: Die 2. H\u00e4lfte des 17. Jahrhunderts<br \/>\n* Raum 18: L\u00fcbeck und das Deutsche Reich<br \/>\n* Raum 19: Inszenierung: Buxtehudes Musikzimmer<br \/>\n* Raum 20: Buxtehudes Kindheit und Jugend am \u00d6resund<br \/>\n* Raum 21: St\u00e4dtisches Leben in L\u00fcbeck<br \/>\n* Raum 22: Musikdarstellungen aus Sp\u00e4trenaissance und Barock<br \/>\n* Raum 23: Eine b\u00fcrgerliche Kunstkammer<br \/>\n* Raum 24: L\u00fcbecker Musikleben in der Zeit vor Buxtehude<br \/>\n* Raum 25: Buxtehudes Vokalmusik &#8211; Die Abendmusiken<br \/>\n* Raum 26: Orgeln und Orgelmusik an St. Marien, L\u00fcbeck<br \/>\n* Raum 27: Inszenierung: Buxtehudes Arbeitszimmer<br \/>\n* Raum 28: Inszenierung: Das Buxtehudische Frauen-Zimmer<br \/>\n* Raum 29: Buxtehudes Cembalo- und Kammermusik<br \/>\n* Raum 30: Freunde und Kollegen<br \/>\n* Raum 31: Buxtehudes Tod &#8211; Die Sch\u00fcler<br \/>\n* Raum 32: Nachfolger und Nachruhm.<br \/>\nF\u00fcr die wissenschaftliche Konzeption zeichnet PD Dr. Dorothea Schr\u00f6der verantwortlich. Kuratoren der Ausstellung sind Dr. Hildegard Vogeler, St. Annen-Museum, und Arndt Schnoor, Bibliothek der Hansestadt L\u00fcbeck. Verantwortlich f\u00fcr die Gestaltung ist Professor Michael Goden.<\/p>\n<p>Zur Ausstellung erscheint ein reich illustriertes Begleitbuch mit Beitr\u00e4gen namhafter Wissenschaftler, Historiker und Buxtehude-Interpreten: &#8222;Ein f\u00fcrtrefflicher Organist und Componist zu L\u00fcbeck&#8220;: Dieterich Buxtehude (1637-1707), hrsg. im Auftrag des Museums f\u00fcr Kunst und Kulturgeschichte (die L\u00fcbecker Museen) und der Bibliothek der Hansestadt L\u00fcbeck von Dorothea Schr\u00f6der, L\u00fcbeck: Verlag Dr\u00e4gerDruck 2007. ISBN 978-3-937900-03-2. 160 Seiten. 24,90 Euro.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend der Ausstellung finden im Remter des St. Annen-Museums Sonderkonzerte statt:<br \/>\n* 14. Juni 2007, 18 Uhr: Hamburger Ratsmusik, Leitung: Simone Eckert<br \/>\n* 1. Juli 2007, 17 Uhr: Hassler-Consort, Leitung: Franz Raml<br \/>\n* 19. Juli 2007, 19.30 Uhr: an Weinhold, Cembalo<br \/>\n* 2. August 2007, 19 Uhr: Mirco Oldigs, Gitarre.<\/p>\n<p>F\u00fchrungen:<br \/>\nIm Rahmen des &#8222;Museumsabends bis 22 Uhr&#8220; am 10. und 17. Mai 2007 um jeweils 18 Uhr. Das Museum ist an diesen Donnerstagen durchgehend von 10 bis 22 Uhr ge\u00f6ffnet. Es f\u00e4llt nur der regul\u00e4re Museumseintritt an, die Teilnahme an der F\u00fchrung ist kostenlos.<br \/>\nWeitere F\u00fchrungen mit den Kuratoren finden am Sonntag, 3. Juni, (Arndt Schnoor) und am Sonntag, 17. Juni 2007, (Dr. Dorothea Schr\u00f6der) um jeweils 11.30 Uhr statt. Treffpunkt ist das St. Annen-Museum, St. Annen-Stra\u00dfe 15. Weitere Informationen k\u00f6nnen auch im Internet unter www.museen.luebeck.de abgerufen werden. Die Museums-Hotline nimmt unter 01805 92 92 00 Anmeldungen zu F\u00fchrungen entgegen.<\/p>\n<p>\nDas St. Annen-Museum ist dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr ge\u00f6ffnet. Der Eintritt kostet &#8211; einschlie\u00dflich Kunsthalle St. Annen &#8211; sieben, erm\u00e4\u00dfigt 3,50 Euro. Inhaber von Konzertkarten des Buxtehude-Festjahres zahlen den erm\u00e4\u00dfigten Eintritt.<\/p>\n<p>Informationen zum Buxtehude-Jahr 2007 sind im Internet unter www.buxtehude2007.de erh\u00e4ltlich.<\/p>\n<p>Das Projekt &#8222;L\u00fcbeck feiert Buxtehude&#8220; steht unter der Schirmherrschaft von Bundespr\u00e4sident Horst K\u00f6hler. Es wird gef\u00f6rdert durch: die Possehl-Stiftung, L\u00fcbeck, die Gemeinn\u00fctzige Sparkassenstiftung zu L\u00fcbeck, die ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius, die Von-Keller-Stiftung, L\u00fcbeck, sowie durch die Fritz Thyssen Stiftung f\u00fcr Wissenschaftsf\u00f6rderung. Der NDR Kultur ist Kulturpartner.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die L\u00fcbecker Museen und die Stadtbibliothek L\u00fcbeck beteiligen sich in der Zeit vom 6. Mai bis 26. 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