{"id":352886,"date":"2020-09-04T08:00:00","date_gmt":"2020-09-04T08:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.hier-luebeck.de\/index.php\/verarbeitendes-gewerbe-im-juli-2020-auftragseingang-28-gegenueber-vormonat-auftragseingaenge-noch-82-unter-vorkrisenniveau\/"},"modified":"2020-09-04T08:00:00","modified_gmt":"2020-09-04T08:00:00","slug":"verarbeitendes-gewerbe-im-juli-2020-auftragseingang-28-gegenueber-vormonat-auftragseingaenge-noch-82-unter-vorkrisenniveau","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/verarbeitendes-gewerbe-im-juli-2020-auftragseingang-28-gegenueber-vormonat-auftragseingaenge-noch-82-unter-vorkrisenniveau\/","title":{"rendered":"Verarbeitendes Gewerbe im Juli 2020: Auftragseingang +2,8 % gegen\u00fcber Vormonat \/ Auftragseing\u00e4nge noch 8,2 % unter Vorkrisenniveau"},"content":{"rendered":"<p>Wiesbaden (ots) &#8211;  Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe: Juli 2020 (real, vorl\u00e4ufig): +2,8 % zum Vormonat (saison- und kalenderbereinigt) -7,3 % zum Vorjahresmonat (kalenderbereinigt)  Juni 2020 (real, revidiert): +28,8 % zum Vormonat (saison- und kalenderbereinigt) -10,6 % zum Vorjahresmonat (kalenderbereinigt)  Der reale (preisbereinigte) Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe war nach <!--more-->vorl\u00e4ufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Juli 2020 saison- und kalenderbereinigt 2,8 % h\u00f6her als im Juni 2020. Im Vergleich zum Vorjahresmonat Juli 2019 gab es einen kalenderbereinigten R\u00fcckgang um 7,3 %. Ohne die Ber\u00fccksichtigung von Gro\u00dfauftr\u00e4gen lag der reale Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe im Juli 2020 saison- und kalenderbereinigt 6,2 % h\u00f6her als im Juni 2020.  Die Corona-Krise pr\u00e4gt seit einigen Monaten die Entwicklungen im Verarbeitenden Gewerbe. Im Vergleich zu Februar 2020, dem Monat vor dem Beginn der Einschr\u00e4nkungen durch die Corona-Pandemie in Deutschland, war der Auftragseingang im Juli 2020 saison- und kalenderbereinigt um 8,2 % niedriger.  Im Vergleich zum Vormonat gingen die Auftr\u00e4ge aus dem Inland im Juli 2020 um 10,2 % zur\u00fcck, die Auslandsauftr\u00e4ge erh\u00f6hten sich um 14,4 %. Dabei nahmen die Auftragseing\u00e4nge aus der Eurozone um 7,3 % zu. Die Auftragseing\u00e4nge aus dem restlichen Ausland stiegen um 19,2 % gegen\u00fcber Juni 2020.  Bei den Herstellern von Vorleistungsg\u00fctern lag der Auftragseingang im Juli 2020 um 9,5 % \u00fcber dem Vormonat. Bei den Herstellern von Investitionsg\u00fctern gab es einen R\u00fcckgang um 0,4 %. Im Bereich der Konsumg\u00fcter stiegen die Auftr\u00e4ge leicht um 0,2 %.  In der gr\u00f6\u00dften Branche des Verarbeitenden Gewerbes, der Automobilindustrie, ist der Auftragseingang im Juli 2020 deutlich angestiegen (+8,5 % zum Vormonat). Er liegt aber noch um 2,4 % niedriger als im Februar 2020.  F\u00fcr Juni 2020 ergab sich nach Revision der vorl\u00e4ufigen Ergebnisse insgesamt ein Anstieg um 28,8 % gegen\u00fcber Mai 2020 (vorl\u00e4ufiger Wert: +27,9 %).  Umsatz: +5,2 % saisonbereinigt zum Vormonat  Der reale Umsatz im Verarbeitenden Gewerbe lag nach vorl\u00e4ufigen Angaben im Juli 2020 saison- und kalenderbereinigt um 5,2 % h\u00f6her als im Vormonat. F\u00fcr Juni 2020 ergab sich nach Revision der vorl\u00e4ufigen Ergebnisse ein Anstieg von 13,2 % gegen\u00fcber Mai 2020 (vorl\u00e4ufiger Wert: +12,5 %). Im Vergleich zu Februar 2020, dem Monat vor dem Beginn der Einschr\u00e4nkungen durch die Corona-Pandemie in Deutschland, war der Umsatz im Juli 2020 saison- und kalenderbereinigt 9,8 % niedriger.  In der Automobilindustrie ist der Umsatz im Juli 2020 gegen\u00fcber dem Vormonat um 14,3 % angestiegen. Er liegt aber noch um 7,8 % unter dem Wert von Februar 2020.  Europ\u00e4ische Daten zum Verarbeitenden Gewerbe  Daten zu den Ums\u00e4tzen in der Industrie in anderen EU-Staaten finden Sie in der Datenbank des Europ\u00e4ischen Statistikamts (Eurostat). Deutschland ist eines der ersten L\u00e4nder, die hierf\u00fcr monatlich Daten an Eurostat liefern.  Methodische Hinweise:  In allen Meldungen zu Konjunkturindikatoren sind die unterschiedlichen Vergleichszeitr\u00e4ume zu beachten. Im Fokus der Konjunkturbeobachtung steht der Vergleich zum Vormonat\/Vorquartal. Hieraus l\u00e4sst sich der kurzfristige Trend der konjunkturellen Entwicklung ablesen. Der Vorjahresvergleich dient einem l\u00e4ngerfristigen Niveauvergleich und ist von saisonalen Schwankungen unabh\u00e4ngig. In der aktuellen Corona-Krise kann es durch die starken R\u00fcckg\u00e4nge insbesondere im M\u00e4rz\/April 2020 und die sich seitdem langsam wieder einstellende Erholung zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen im Vormonats-\/Vorquartalsvergleich und Vorjahresvergleich kommen. Wichtig sind beide Betrachtungsweisen: Wie ist der konjunkturelle Trend gemessen am Vormonats-\/Vorquartalsvergleich, und wie weit ist der Aufholprozess im Vergleich zum Vorjahresniveau? Um zus\u00e4tzlich einen direkten Vergleich zum Vorkrisenniveau zu erm\u00f6glichen, wird ab sofort in allen Pressemitteilungen zu Konjunkturindikatoren, die kalender- und saisonbereinigt vorliegen, ein Vergleich zum Februar 2020 beziehungsweise zum 4. Quartal 2019 dargestellt.  Die Daten zum Auftragseingang und zum Umsatz basieren auf dem Volumenindex f\u00fcr das Verarbeitende Gewerbe, saison- und kalenderbereinigt mit dem Verfahren X13 JDemetra+.  Auftragseing\u00e4nge und Ums\u00e4tze werden in der Gliederung der &#8222;Klassifikation der Wirtschaftszweige, Ausgabe 2008 (WZ 2008)&#8220; erfasst und ausgewertet. Dabei werden die Auftragseing\u00e4nge nur in ausgew\u00e4hlten Wirtschaftszweigen des Verarbeitenden Gewerbes erhoben.  Ergebnisse in tiefer Gliederung und lange Zeitreihen k\u00f6nnen in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden: Auftragseingangsindizes (42151-0004) sowie Auftragseingangsindizes ohne Gro\u00dfauftr\u00e4ge (42151-0008) und Umsatzindizes (42152-0004).  Krisenmonitor erm\u00f6glicht Vergleich zwischen Corona-Krise und Finanz- und Wirtschaftskrise  Der Auftragseingangsindex ist auch Teil des &#8222;Krisenmonitors&#8220; (www.destatis.de\/krisenmonitor), mit dem das Statistische Bundesamt die Entwicklung wichtiger Konjunkturindikatoren in der Corona-Krise und in der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008\/2009 gegen\u00fcberstellt. Der Krisenmonitor erg\u00e4nzt die Sonderseite &#8222;Corona-Statistiken&#8220;, die seit Anfang Mai statistische Informationen zu den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie b\u00fcndelt.  Deutsche EU-Ratspr\u00e4sidentschaft im Bereich Statistik  Seit dem 1. Juli leitet das Statistische Bundesamt im Rahmen der EU-Ratspr\u00e4sidentschaft unter dem Vorsitz von Pr\u00e4sident Dr. Georg Thiel die Ratsarbeitsgruppe Statistik. \u00dcber unsere Aktivit\u00e4ten im Rahmen der EU-Ratspr\u00e4sidentschaft informieren wir auf der Sonderseite destatis.de\/eu2020. Europ\u00e4ische Statistiken finden Sie in unserem Datenangebot &#8222;Europa in Zahlen&#8220; auf www.destatis.de\/europa.  Weitere Ausk\u00fcnfte:  Konjunkturerhebungen im Verarbeitenden Gewerbe, Telefon: +49 (0) 611 \/ 75 28 06, www.destatis.de\/kontakt  Pressekontakt:  R\u00fcckfragen an obigen Ansprechpartner oder an: Statistisches Bundesamt  Pressestelle  Telefon: +49 611-75 34 44 www.destatis.de\/kontakt  Weiteres Material: http:\/\/presseportal.de\/pm\/32102\/4697337 OTS:               Statistisches Bundesamt  Original-Content von: Statistisches Bundesamt, \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/32102\/4697337\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">presseportal.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wiesbaden (ots) &#8211; Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe: Juli 2020 (real, vorl\u00e4ufig): +2,8 % zum Vormonat (saison- und kalenderbereinigt) -7,3 %<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","footnotes":""},"categories":[5],"tags":[],"class_list":["post-352886","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-politik-wirtschaft"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/352886","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=352886"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/352886\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=352886"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=352886"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=352886"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}