{"id":353113,"date":"2020-09-06T11:08:19","date_gmt":"2020-09-06T11:08:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.hier-luebeck.de\/index.php\/fuenf-vor-zwoelf-fuer-die-rettung-der-wintersaison\/"},"modified":"2020-09-06T11:08:19","modified_gmt":"2020-09-06T11:08:19","slug":"fuenf-vor-zwoelf-fuer-die-rettung-der-wintersaison","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/fuenf-vor-zwoelf-fuer-die-rettung-der-wintersaison\/","title":{"rendered":"F\u00fcnf vor zw\u00f6lf f\u00fcr die Rettung der Wintersaison"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full\" title=\"BILD zu OTS - Theresa Haid (GF Vitalpin) und Hannes Parth (Obmann Vitalpin) fordern die Regierungen der Alpenl\u00e4nder zum Handeln auf.\" src=\"https:\/\/cache.pressmailing.net\/thumbnail\/story_big\/ebb540a2-74cb-4c78-af46-792fcc9ff087\/20200906-ONA0001-1-1.jpg\" \/><\/p>\n<p>Innsbruck (ots) &#8211; Vitalpin und 130 CEOs richten eindringliche Petition an die Regierungen  Der Alpentourismus wurde von der Corona-Krise hart getroffen.<!--more--> Vitalpin, die internationale Interessensgemeinschaft f\u00fcr alpines Wirtschaften, fordert die Regierungen der Alpenl\u00e4nder in einer breit unterst\u00fctzten Petition dazu auf, die nahende Wintersaison mit einem international akkordierten Ma\u00dfnahmenpaket zu retten. Weiterer Schaden solle begrenzt, das \u00dcberleben der Betriebe angestrebt werden. R\u00fcckhalt f\u00fcr die Forderungen findet der Verein bei 130 f\u00fchrenden CEOs der Branche, die dringendes Handeln einmahnen. Zur Rettung der Wintersaison braucht es jetzt ein klares gesetzliches Regelwerk, das den Betrieben Planungssicherheit erm\u00f6glicht und Reisenden Vertrauen schenkt. Konkrete Vorschl\u00e4ge dazu kommen aus dem Tourismus selbst.  Die mehrheitlich familiengef\u00fchrten Tourismusbetriebe im Alpenraum wurden wie kaum eine andere Branche von der Pandemie ersch\u00fcttert. Nach der von Vitalpin in Auftrag gegebenen Studie durch die Gesellschaft f\u00fcr angewandte Wirtschaftsforschung (GAW) erwarten Brancheninsider ein Minus von 32 % im N\u00e4chtigungstourismus, was 62.500 Menschen allein im alpinen Raum \u00d6sterreichs den Job kosten wird. Betroffen sind neben dem Tourismus die wirtschaftlich eng mit der Branche verflochtenen Sektoren Handel, Bau, Verkehr &amp; Logistik, Kunst &amp; Kultur sowie weitere, an den Tourismus angrenzende Gesch\u00e4ftsbereiche. Da die Reisebranche ein entscheidender Katalysator f\u00fcr das gesamte alpine Wirtschaftswachstum ist, ist der Schaden durch die Umsatzeinbu\u00dfen enorm. Vitalpin Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin Theresa Haid macht den Ernst der Lage deutlich: &#8222;Das Fortbestehen des alpinen Tourismus h\u00e4ngt in hohem Ma\u00dfe vom Verlauf der bevorstehenden Wintersaison ab. Ausf\u00e4lle in der Reiseindustrie haben massive wirtschaftliche Auswirkungen \u00fcber alle Branchen hinweg. Einfach ausgedr\u00fcckt: Wenn es dem Tourismus gut geht, geht es allen gut. Leider bedeutet das im Umkehrschluss, dass viele leiden, wenn der Tourismus leidet.&#8220;  Der Tourismussektor braucht Planungssicherheit  &#8222;Wir erachten es daher als essenziell, dass sich die L\u00e4nder und Regionen im Alpenraum k\u00fcnftig noch wirkungsvoller abstimmen und ein gesetzliches Regelwerk vorgeben, das unseren Betrieben Planungssicherheit erm\u00f6glicht, Reisende wieder Vertrauen fassen l\u00e4sst und zur L\u00f6sung der schlimmsten Krise unserer Generation beitr\u00e4gt. Der Sektor kann dies nicht allein schaffen&#8220;, erkl\u00e4rt Hannes Part h, Obmann von Vitalpin . In Anlehnung an die Forderungen des World Travel &amp; Tourism Council (WTTC) und in Abstimmung mit alpinen Experten und Institutionen fordert Vitalpin deshalb gemeinsam mit 130 CEOs der f\u00fchrenden alpinen Tourismusbetriebe eine l\u00e4nder\u00fcbergreifende und akkordierte Vorgehensweise der Politik.  F\u00fcnf einfache Ma\u00dfnahmen  Im Schreiben an die Regierungen nennt Vitalpin f\u00fcnf Ma\u00dfnahmen, die f\u00fcr Klarheit bei Reisen in Zeiten der Pandemie und insbesondere f\u00fcr die bevorstehende Wintersaison sorgen sollen:  1. Maskenpflicht: Das Tragen einer Maske sollte in allen \u00f6ffentlichen Verkehrsmitteln w\u00e4hrend der gesamten Reise obligatorisch sein, ebenso bei Aufenthalten in geschlossenen R\u00e4umen und an Orten beschr\u00e4nkter Bewegungsfreiheit (z. B. Wartezonen), sofern der erforderliche Abstand nicht sichergestellt werden kann.  2. Tests und Kontaktverfolgung: Die Einf\u00fchrung von wirksamen Instrumenten zur Kontaktverfolgung sowie den sofortigen Ausbau der Testinfrastruktur &#8211; nur durch konsequente Testung k\u00f6nnen infizierte Personen zuverl\u00e4ssig identifiziert und rechtzeitig und zielgerichtet isoliert werden. Dringend notwendig ist die Schaffung von 24\/7-Screeningstationen vor Krankenh\u00e4usern und die dringliche Verbesserung der Logistik zwischen Testlocations, der \u00dcbermittlung der Tests an Labors sowie die Information der Betroffenen. Von besonderer Bedeutung sind rasche Ergebnisse, weshalb auch effiziente Schnelltests erm\u00f6glicht werden m\u00fcssen.  Vitalpin Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin Theresa Haid versteht darunter amtlich g\u00fcltige Ergebnisse binnen maximal 24 Stunden auch am Wochenende und ein sofortiges Nachtesten im positiven Fall. F\u00fcr den Alpenraum fordert Vitalpin insbesondere Anpassungen bei der Definition von Kontaktpersonen (K-1 Management). &#8222;Die Tatsache, dass Kontaktpersonen auch bei negativem Ergebnis in Quarant\u00e4ne m\u00fcssen, wirkt abschreckend und ist letztendlich wirtschaftssch\u00e4digend&#8220;, so Haid. Und weiter: &#8222;Bei dem konsequenten Testangebot ist es im Alpenraum besonders wichtig, dass gerade auch die kleinen Anbieter &#8211; beispielsweise die Privatvermieter &#8211; nicht vergessen werden.&#8220;  3. St\u00e4rkung weltweit g\u00fcltiger Richtlinien und verbesserte internationale Abstimmung der Ma\u00dfnahmen: Die Verabschiedung globaler Gesundheits- und Sicherheitsprotokolle kann erheblich dazu beitragen, das Vertrauen der Reisenden wiederherzustellen und konsistente Standards f\u00fcr Reisen in Zeiten der Pandemie zu gew\u00e4hrleisten. So kann das Infektrisiko in internationaler Abstimmung deutlich verringert werden.  &#8222;Insbesondere auch in der Harmonisierung der Grenzwerte f\u00fcr Reisewarnungen, also ab wie vielen F\u00e4llen pro 100.00 Einwohner eine Reisewarnung ausgesprochen wird, vertrauen wir auf die Unterst\u00fctzung unserer Regierungen&#8220;, so Parth und Haid unisono. Parth macht deutlich: &#8222;Der derzeitige Fleckerlteppich wirkt in dieser Hinsicht wie Gift f\u00fcr das Reisen. Eine Harmonisierung in den wichtigsten Quellm\u00e4rkten ist dringend erforderlich.&#8220;  4. Gezielte und regional begrenzte Reisewarnungen und -beschr\u00e4nkungen sollten im Bedarfsfall pauschalen Reisewarnungen und -beschr\u00e4nkungen vorgezogen werden, um die Auswirkungen auf ein Minimum zu begrenzen.  5. Sondersituationen (z. B. Veranstaltungen, Nachtleben etc.): Wir fordern einheitliche Regelungen f\u00fcr Sondersituationen wie z. B. Veranstaltungen und eine verantwortungsvolle Reduktion des Nacht- und Partylebens inkl. Apr\u00e8s-Ski. Denkbare Strategien w\u00e4ren limitierte \u00d6ffnungszeiten oder verordnete Pausen zum L\u00fcften und Desinfizieren sowie eine Entsch\u00e4digung der Betriebe bei Umsatzeinbu\u00dfen. Begleitende Ma\u00dfnahmen zur Sensibilisierung der Zielgruppen sind w\u00fcnschenswert.  Vitalpin Alles \u00fcber Vitalpin erfahren (https:\/\/www.vitalpin.org\/)  Pressekontakt:  Mag. Jennifer Plattner ProMedia Brunecker Str. 1 6020 Innsbruck t: +43 512 214004 &#8211; 17 m: +43 664 5208373 http:\/\/www.newsroom.pr mailto:jennifer.plattner@pro.media  Theresa Haid Vitalpin Brixnerstra\u00dfe 3 6020 Innsbruck m: +43 664 52 98 001 http:\/\/www.vitalpin.org mailto:theresa.haid@vitalpin.org  Weiteres Material: http:\/\/presseportal.de\/pm\/139144\/4698696 OTS:               Vitalpin  Original-Content von: Vitalpin, \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/139144\/4698696\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">presseportal.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Innsbruck (ots) &#8211; Vitalpin und 130 CEOs richten eindringliche Petition an die Regierungen Der Alpentourismus wurde von der Corona-Krise hart<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","footnotes":""},"categories":[5],"tags":[],"class_list":["post-353113","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-politik-wirtschaft"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/353113","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=353113"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/353113\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=353113"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=353113"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=353113"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}