{"id":353768,"date":"2020-09-09T10:32:23","date_gmt":"2020-09-09T10:32:23","guid":{"rendered":"https:\/\/www.hier-luebeck.de\/index.php\/manpowergroup-arbeitsmarktbarometer-corona-krise-beschaeftigungsausblick-hellt-sich-leicht-auf-abwaertstrend-auf-dem-arbeitsmarkt-gebremst-gute-jobaussichten-in-der-finanzbranche\/"},"modified":"2020-09-09T10:32:23","modified_gmt":"2020-09-09T10:32:23","slug":"manpowergroup-arbeitsmarktbarometer-corona-krise-beschaeftigungsausblick-hellt-sich-leicht-auf-abwaertstrend-auf-dem-arbeitsmarkt-gebremst-gute-jobaussichten-in-der-finanzbranche","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/manpowergroup-arbeitsmarktbarometer-corona-krise-beschaeftigungsausblick-hellt-sich-leicht-auf-abwaertstrend-auf-dem-arbeitsmarkt-gebremst-gute-jobaussichten-in-der-finanzbranche\/","title":{"rendered":"ManpowerGroup Arbeitsmarktbarometer \/ Corona-Krise: Besch\u00e4ftigungsausblick hellt sich leicht auf \/ Abw\u00e4rtstrend auf dem Arbeitsmarkt gebremst \/ Gute Jobaussichten in der Finanzbranche"},"content":{"rendered":"<p>Frankfurt am Main (ots) &#8211; Auf dem Arbeitsmarkt in Deutschland scheint der Abw\u00e4rtstrend vorerst gebremst. Das zeigt das aktuelle ManpowerGroup Arbeitsmarktbarometer, f\u00fcr das im Juli weltweit rund 38.000 Arbeitgeber befragt wurden. Der saisonbereinigte Netto-Besch\u00e4ftigungsausblick* f\u00fcr das vierte Quartal 2020 stieg leicht an und liegt nun bei +2 Prozent.<!--more--> Im Vorquartal hatte die Corona-Krise auf den Arbeitsmarkt durchgeschlagen, die Einstellungsbereitschaft der Unternehmen fiel auf ein Zehn-Jahres-Tief. Nun betr\u00e4gt das kleine Plus im Vergleich zum Vorquartal zwei Prozentpunkte. Allerdings bleibt das Minus im Vergleich zum gleichen Zeitraum im vergangenen Jahr bei elf Prozentpunkten.  +++ Die Studienergebnisse finden Sie \u00fcber diesen Link: https:\/\/bit.ly\/1p9QDys +++  Der Anteil der Unternehmen, die Stellen abbauen wollen, ist weiter so hoch wie im Vorquartal. Neun Prozent planen f\u00fcr das vierte Quartal mit weniger Personal, im vierten Quartal vergangenen Jahres waren es lediglich drei Prozent der Firmen. Nur noch zw\u00f6lf Prozent der Unternehmen beabsichtigen, zwischen Oktober und Dezember Mitarbeiter einzustellen. Im Vorquartal waren es elf Prozent, vor einem Jahr noch 15 Prozent, die im kommenden Quartal einstellen wollten. 75 Prozent der Arbeitgeber erwarten keine Ver\u00e4nderungen bei der Belegschaft. Vier Prozent sind noch unentschlossen, das sind nur noch halb so viele wie im dritten Quartal, der Befragung, die im April stattfand. &#8222;Wir sehen in einigen Bereichen erste vorsichtige Zeichen einer Erholung. Der Silberstreif am Horizont kann aber nicht dar\u00fcber hinwegt\u00e4uschen, dass die Mehrheit der Unternehmen weiter sehr verhalten bei Neueinstellungen ist. Unsicherheiten bleiben&#8220;, sagt Angela Olsen, Vorsitzende der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung der ManpowerGroup Deutschland.  Vor allem in Kleinstunternehmen mit bis zu zehn Mitarbeitern macht sich die Krise nun verst\u00e4rkt bemerkbar. Der Besch\u00e4ftigungsausblick dieser Firmen sinkt um f\u00fcnf Prozentpunkte und liegt nun bei -3 Prozent. Damit ist die Einstellungsbereitschaft der Mini-Firmen weit schw\u00e4cher ausgepr\u00e4gt als in gr\u00f6\u00dferen Betrieben. So blicken Firmen mit mehr als 250 Mitarbeitern zuversichtlicher in die Zukunft als im vergangenen Quartal: Der Ausblick steigt um sechs Prozentpunkte auf +4 Prozent.  Gastgewerbe rangiert auf niedrigem Niveau  Beim Blick auf die Branchen zeigt sich, dass das Gastgewerbe nach wie vor am schwersten getroffen wurde. Hotels und Restaurants litten unter den wochenlangen, erzwungenen Schlie\u00dfungen im Kampf gegen die Verbreitung des Coronavirus, Clubs warten vielerorts noch immer auf den Neustart. Der saisonbereinigte Besch\u00e4ftigungsausblick rangiert weiter auf historisch niedrigem Niveau bei -14 Prozent. Damit bleibt die Branche 17 Prozentpunkte hinter dem Vorjahreswert zur\u00fcck.  Besonders stark beeintr\u00e4chtigt im Vergleich zum Vorquartal ist auch der Bereich der sogenannten weiteren Dienstleistungen, zu dem der \u00f6ffentliche Personenverkehr geh\u00f6rt. Das Minus betr\u00e4gt zehn Prozentpunkte im Vergleich zum Vorquartal, der Besch\u00e4ftigungsausblick liegt nun bei -3 Prozent.  Dagegen erholt sich die Finanzbranche deutlich und legt im Vergleich zum Vorquartal sogar um 14 Prozentpunkte zu. Mit einem Besch\u00e4ftigungsausblick von +19 Prozent weist sie den besten Wert im Branchenvergleich auf. Mit dem Einbruch der Corona-Krise waren auch Banken und Finanzdienstleister bei der Personalplanung zur\u00fcckhaltend, den R\u00fcckgang des vergangenen Quartals haben die Unternehmen aber bereits fast wieder wettgemacht. &#8222;Banken, Finanzdienstleister und Versicherungen sind vergleichsweise optimistisch, f\u00fcr Finanzexperten sind die Jobaussichten solide&#8220;, sagt Olsen.  Regionen: Frankfurt am Main f\u00e4ngt sich  Nachdem Frankfurt am Main im Vergleich der Regionen im vergangenen Quartal zu den gro\u00dfen Verlierern z\u00e4hlte, haben sich die dortigen Unternehmen nun augenscheinlich etwas gefangen. Dazu hat sicherlich der positive Ausblick der Finanzbranche beigetragen. Das Plus im Vergleich zum Vorquartal liegt bei drei Prozentpunkten, der Besch\u00e4ftigungsausblick der Frankfurter Arbeitgeber insgesamt bleibt aber negativ bei -15 Prozent.  Aufw\u00e4rts geht es f\u00fcr den Osten wie auch den Westen der Republik. Der Anstieg f\u00fcr die westlichen Regionen f\u00e4llt mit einem Plus von zehn Prozentpunkten am steilsten aus, der Besch\u00e4ftigungsausblick liegt jetzt bei +4 Prozent. Die \u00f6stlichen Regionen erreichen sogar +10 Prozent und \u00fcbertreffen damit sogar den Vorjahreswert. Alle anderen Regionen weisen im Vorjahresvergleich ein dickes Minus von mindestens f\u00fcnf Prozentpunkten auf.  W\u00e4hrend die Unternehmen in Teilen der Republik schon wieder eine leichte Erholung verzeichnen k\u00f6nnen, erreicht die Corona-Krise doch noch die Hauptstadt. Die Berliner Unternehmen schienen im vergangenen Quartal zun\u00e4chst weniger betroffen, f\u00fcr das vierte Quartal gibt der Besch\u00e4ftigungsausblick aber um vier Prozentpunkte nach und liegt bei +8 Prozent.  Unternehmen noch zur\u00fcckhaltend bei Prognosen  Ein Drittel der deutschen Unternehmen erwartet, dass der Personalbedarf nicht mehr auf ein Vor-Corona-Niveau zur\u00fcckkehren wird. Das sind 13 Prozentpunkte mehr als im Vorquartal. Fast 20 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass es noch fast ein Jahr dauern wird, bis sie wieder auf dem gleichen Level wie noch Anfang 2020 einstellen werden. 19 Prozent sagen ganz offen, dass sie das noch nicht absch\u00e4tzen k\u00f6nnen.  F\u00fcr festangestellte Voll- und Teilzeitkr\u00e4fte zeichnen sich leichte Ver\u00e4nderungen ab. Rund 80 Prozent der Arbeitgeber planen, die Belegschaft stabil zu halten. Anders sieht es bei externen Arbeitskr\u00e4ften aus. Mehr als die H\u00e4lfte der Unternehmen zeigt sich noch unsicher, ob und wie die Zusammenarbeit weitergehen kann. Mit Blick auf Zeitarbeiter und Freelancer sind es sogar mehr als 60 Prozent. Nur rund ein Viertel der befragten Firmen glaubt, dass die Zusammenarbeit stabil bleibt.  Die Arbeitswelt d\u00fcrfte sich durch die Erfahrungen in der Corona-Krise ver\u00e4ndern. 47 Prozent der Befragten werden ihren Mitarbeitern k\u00fcnftig das Arbeiten von Zuhause gestatten. Zehn Prozent planen sogar, den Kollegen die M\u00f6glichkeit zu geben, ausschlie\u00dflich aus dem Homeoffice zu arbeiten. Knapp ein Drittel der Firmen plant flexiblere Arbeitszeiten. Rund ein F\u00fcnftel m\u00f6chte erweiterte Angebote im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements anbieten.  Detaillierte Ergebnisse des ManpowerGroup Arbeitsmarktbarometers f\u00fcr alle teilnehmenden L\u00e4nder sind abrufbar unter diesem Link: https:\/\/www.manpowergroup. de\/neuigkeiten\/studien-und-research\/arbeitsmarktbarometer\/  Hintergrundinformation  Die ManpowerGroup ver\u00f6ffentlicht jedes Quartal das ManpowerGroup Arbeitsmarktbarometer. Daf\u00fcr werden mehr als 38.000 Arbeitgeber in 44 L\u00e4ndern zu ihren Einstellungs- und Entlassungspl\u00e4nen im jeweils kommenden Quartal befragt. Die Ursprungswerte werden mithilfe einer Methode zur Saisonbereinigung von jahreszeitlichen Schwankungen befreit. Die Studie mit dem internationalen Titel &#8222;ManpowerGroup Employment Outlook Survey&#8220; ist die am l\u00e4ngsten laufende weltweite Untersuchung zur Einsch\u00e4tzung der zuk\u00fcnftigen Arbeitsmarktentwicklung. Die Ergebnisse finden weltweit Beachtung bei \u00d6konomen, Arbeitsmarktexperten und Finanzanalysten. Die Studie dient unter anderem der Europ\u00e4ischen Kommission regelm\u00e4\u00dfig als Quelle f\u00fcr ihren monatlichen Beobachtungsbericht (monthly monitoring report) \u00fcber die europ\u00e4ische Arbeitsmarktlage und die soziale Situation in der EU. F\u00fcr Deutschland wurden f\u00fcr das kommende Quartal 600 Arbeitgeber befragt.  Mehr Informationen zum ManpowerGroup Arbeitsmarktbarometer finden Sie unter  https:\/\/www.manpowergroup.de\/neuigkeiten\/studien-und-research\/arbeitsmarktbarome ter\/ .  \u00dcber die ManpowerGroup  Die ManpowerGroup ist weltweit f\u00fchrend in der Bereitstellung innovativer L\u00f6sungen und Dienstleistungen, mit denen Unternehmen in der sich ver\u00e4ndernden Welt der Arbeit erfolgreich sein k\u00f6nnen. Mit mehr als 13.000 Mitarbeitern z\u00e4hlt die ManpowerGroup zu den drei gr\u00f6\u00dften Personaldienstleistern in Deutschland. Mit unserer Markenfamilie &#8211; Manpower, Stegmann, Experis und Talent Solutions sowie spezialisierte Einzelmarken &#8211; agieren wir bundesweit an 130 Standorten.  Mehr Informationen erhalten Sie unter: http:\/\/www.manpowergroup.de .  * Der Netto-Besch\u00e4ftigungsausblick ergibt sich, indem der Prozentsatz der Arbeitgeber, die im kommenden Quartal Personalabbau planen, von dem der Arbeitgeber, die mit Stellenzuw\u00e4chsen rechnen, abgezogen wird. Das Ergebnis dieser Berechnung ist der Netto-Besch\u00e4ftigungsausblick.  Pressekontakt:  Faktenkontor GmbH Clemens Hoh \/ Christine Probost Wiesenh\u00fcttenplatz 26 60329 Frankfurt am Main Tel.: +49 69 2474980-20 E-Mail: manpower@faktenkontor.de  Weiteres Material: http:\/\/presseportal.de\/pm\/56465\/4701612 OTS:               ManpowerGroup Deutschland GmbH  Original-Content von: ManpowerGroup Deutschland GmbH, \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/56465\/4701612\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">presseportal.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Frankfurt am Main (ots) &#8211; Auf dem Arbeitsmarkt in Deutschland scheint der Abw\u00e4rtstrend vorerst gebremst. 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