{"id":358774,"date":"2020-10-08T07:00:00","date_gmt":"2020-10-08T07:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.hier-luebeck.de\/index.php\/studie-versicherer-wollen-digitale-plattformen-umsonst\/"},"modified":"2020-10-08T07:00:00","modified_gmt":"2020-10-08T07:00:00","slug":"studie-versicherer-wollen-digitale-plattformen-umsonst","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/studie-versicherer-wollen-digitale-plattformen-umsonst\/","title":{"rendered":"Studie: Versicherer wollen digitale Plattformen umsonst"},"content":{"rendered":"<p>Eschborn (ots) &#8211; Die Versicherer in Deutschland und im deutschsprachigen Raum halten sich bei digitalen Plattformen finanziell zur\u00fcck. 80 Prozent wollen bis 2025 wenig oder gar nichts investieren. Dabei planen sie selbst Plattformen zu betreiben und die eigenen Angebote auch woanders zu integrieren.<!--more--> Doch das Geld geben sie lieber aus, um bestehende Abl\u00e4ufe zu verbessern und neue Apps auf den Markt zu bringen. Das ist ein Ergebnis aus der von Senacor unterst\u00fctzten Studie &#8222;Digital Outlook 2025: Financial Services&#8220; von L\u00fcnendonk und Hossenfelder.  Obwohl die meisten Versicherer kaum Budgets f\u00fcr digitale Plattformen einplanen, haben sie doch klare Vorstellungen davon, wie sie sich k\u00fcnftig positionieren wollen. Bei fast 80 Prozent steht das bereits fest. 72 Prozent rechnen damit, bis 2025 selbst Plattformen zu betreiben, um Angebote von Dritten einzubinden und so den Zugang zum Kunden zu behalten. 32 Prozent m\u00f6chten die eigenen Produkte und Dienste auch f\u00fcr andere Betreiber bereitstellen. Teilweise \u00fcberschneiden sich die Absichten, weil auch hybride Modelle denkbar sind. Dem sind jedoch die heutigen IT-Architekturen l\u00e4ngst nicht mehr gewachsen.  &#8222;Wer sich an einer Plattform beteiligt oder selbst eine betreibt, muss Daten zuverl\u00e4ssig und schnell verarbeiten und als sinnvolle Information bereitstellen&#8220;, sagt Dr. Wolff Graulich, Partner bei Senacor und davor Vorstand beim Digitalversicherer Element. &#8222;Die Aufgabe besteht darin, eine IT-Architektur aufzubauen, die diesen Datenaustausch und Datenhaushalt erlaubt. Hinter Apps und Webseite h\u00f6rt die Digitalisierung aber h\u00e4ufig auf.&#8220;  Daran wird sich so schnell wohl auch nichts \u00e4ndern. Zwar sollen die IT-Budgets allein in den n\u00e4chsten zwei Jahren teils kr\u00e4ftig steigen. 82 Prozent der Anbieter wollen die frischen Mittel aber verwenden, um die bestehenden Gesch\u00e4fts- und IT-Abl\u00e4ufe zu verbessern. Zwei Drittel beabsichtigen, digitale Helfer wie Sprachassistenten oder Pricing-Apps zu entwickeln und so etwas f\u00fcr die eigenen Kunden zu tun. Der digitale Mehrwert bleibt fraglich: &#8222;Online ein Auto zu versichern oder die Anschrift zu aktualisieren, klappt inzwischen fast \u00fcberall problemlos&#8220;, erkl\u00e4rt Graulich. &#8222;Wie weit ein gemeldeter Schaden schon bearbeitet wurde, zeigt dagegen keine App an, weil sich so schlecht von au\u00dfen auf die Daten zugreifen l\u00e4sst. Das digitale Erlebnis kommt trotz h\u00fcbscher Optik zu kurz.&#8220;  Einige Versicherer reagieren inzwischen darauf und richten den Blick nach innen auf den eigenen Maschinenraum. Etwas mehr als die H\u00e4lfte will bis 2025 auch die nachgelagerte IT modernisieren. Microservices und Schnittstellen (API) sollen die Systeme leichter zug\u00e4nglich machen, um Daten ungehindert auszutauschen. Dazu passt, dass sich 47 Prozent der Anbieter darauf vorbereiten, Daten gezielt in Echtzeit auszuwerten, um das Unternehmen zu steuern, neue Angebote zu entwickeln und die eigenen Kunden besser zu verstehen. Dar\u00fcber hinaus scheinen die IT-Abteilungen k\u00fcnftig mehr Geh\u00f6r zu finden. Deren Digitalbudgets steigen sp\u00fcrbar schneller als die der Fachbereiche.  &#8222;Die Budgets verlagern sich, weil die Versicherer langsam erkennen, dass sie nach vorne heraus digitaler auftreten als sie wirklich sind&#8220;, so Ex-Vorstand Graulich. &#8222;Ich gehe davon aus, dass sich bis 2025 noch einiges bei den Priorit\u00e4ten der Anbieter tut und Plattformen auch bei Geld, Kultur, Entwicklungsprozessen und den Skills im Unternehmen deutlich mehr Gewicht bekommen.&#8220;  Kostenfreier Download  Wer sich selbst ein Bild machen m\u00f6chte, kann die Studie kostenfrei herunterladen:  https:\/\/senacor.com\/digital-outlook-2025  \u00dcber die Studie  An der L\u00fcnendonk\u00ae-Studie &#8222;Digital Outlook 2025: Financial Services&#8220; beteiligten sich zwischen M\u00e4rz und Mai 2020 insgesamt 129 Finanzdienstleister aus dem deutschsprachigen Raum, davon 69 aus dem Bankensektor und 60 aus der Versicherungswirtschaft. Die teilnehmenden Personen arbeiten in ihren Unternehmen als IT-Verantwortliche, Bereichsleiter, CIO, COO sowie als Vorstand oder Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer und haben sich entweder pers\u00f6nlich oder telefonisch befragen lassen. Neben Senacor haben der Technologie-Think-Tank Core sowie KPMG, Nexgen und Q-Perior die Studie inhaltlich und fachlich unterst\u00fctzt.  \u00dcber Senacor Technologies  Senacor ist ein unabh\u00e4ngiges Dienstleistungsunternehmen f\u00fcr Business-IT-Transformation, das als strategischer Partner f\u00fcr Marktf\u00fchrer aus Deutschland, \u00d6sterreich und der Schweiz Mehrwert durch Technologie schafft. Von den 550 Mitarbeitern arbeiten 280 als Berater, Projektleiter und Analysten zusammen mit 200 Software-Entwicklern daran, IT-Landschaften von gro\u00dfen Unternehmen aus den Bereichen Banken, Versicherungen, Automotive, Logistik und \u00f6ffentlicher Verwaltung umzubauen und digitale Plattformen von der Konzeption \u00fcber Planung und Steuerung bis hin zur Umsetzung aufzubauen. Derzeit erzielt Senacor einen Jahresumsatz von 146 Mio. Euro (2019) mit Standorten in Deutschland und \u00d6sterreich sowie einem Nearshore-Entwicklungszentrum in der Slowakei.  Pressekontakt:  Florian Bongartz mailto:florian.bongartz@senacor.com +49 151 19493657  Weiteres Material: http:\/\/presseportal.de\/pm\/143292\/4728030 OTS:               Senacor Technologies AG  Original-Content von: Senacor Technologies AG, \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/143292\/4728030\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">presseportal.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eschborn (ots) &#8211; Die Versicherer in Deutschland und im deutschsprachigen Raum halten sich bei digitalen Plattformen finanziell zur\u00fcck. 80 Prozent<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","footnotes":""},"categories":[5],"tags":[],"class_list":["post-358774","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-politik-wirtschaft"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/358774","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=358774"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/358774\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=358774"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=358774"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=358774"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}