{"id":3635,"date":"2007-05-24T17:37:03","date_gmt":"2007-05-24T17:37:03","guid":{"rendered":"http:\/\/testserver\/wordpress\/?p=3535"},"modified":"2007-05-24T17:37:03","modified_gmt":"2007-05-24T17:37:03","slug":"museum_behnhaus_drgerhaus_modernisiert__wiedererffnung_mit_neuer_dauerausstellung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/museum_behnhaus_drgerhaus_modernisiert__wiedererffnung_mit_neuer_dauerausstellung\/","title":{"rendered":"Museum Behnhaus Dr\u00e4gerhaus modernisiert &#8211; Wiederer\u00f6ffnung mit neuer Dauerausstellung"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" title=\"Museen_Logo\" src=\"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/images\/topics\/Museen_Logo.jpg\" alt=\"Museen_Logo\" \/><br \/>\nDie Modernisierungsarbeiten im L\u00fcbecker Museum Behnhaus Dr\u00e4gerhaus in der K\u00f6nigstra\u00dfe 9 -11 sind nach rund dreieinhalb Monaten abgeschlossen. Am Pfingstsonntag, 27. Mai 2007, wird es als &#8222;Galerie des 19. Jahrhunderts und der Klassischen Moderne&#8220; wiederer\u00f6ffnet. Willkommen auch Pfingstmontag zum Tag der Offenen T\u00fcr. <!--more-->Die Galerier\u00e4ume erstrahlen in neuer Farbigkeit, haben neue B\u00f6den und Beleuchtung erhalten, der Eingangsbereich wurde mit einem ansprechenden Museumsshop neu gestaltet. Vor allem aber erwartet die Besucher eine ganz neue Ausstellung mit bedeutenden Gem\u00e4lden aus einer j\u00fcngst als Dauerleihgabe ins Haus gekommenen Sammlung. Am Pfingstsonntag wird mit umfangreichem Programm gefeiert, der Pfingstmontag ist eintrittsfreier &#8222;Tag der offenen T\u00fcr&#8220;.<\/p>\n<p>Anlass f\u00fcr die Modernisierungsma\u00dfnahmen war ein spektakul\u00e4rer Neuzugang: die &#8222;Berliner Privatsammlung&#8220;, die die L\u00fcbecker Museen als Leihgabe erhalten haben. Sie umfasst etwa vierzig Werke. &#8222;Auf besonders stimmige Weise erg\u00e4nzen sie den eigenen qualit\u00e4tvollen Bestand&#8220;, so der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrende Direktor der L\u00fcbecker Museen, Professor Dr. Hans Wi\u00dfkirchen. In der Sammlung befinden sich allein drei Werke von Caspar David Friedrich, sowie Gem\u00e4lde von Carl Gustav Carus, Carl Blechen, Eduard Gaertner, Wilhelm Tr\u00fcbner, Carl Rottmann, Wilhelm Leibl, Karl Schuch, Lovis Corinth und anderen, die nun ab Pfingsten als Teil der neuen Dauerausstellung in den neu hergerichteten R\u00e4umen zu sehen sein werden. F\u00fcr die Dauerpr\u00e4sentation wurden die vorderen R\u00e4ume im Dr\u00e4gerhaus und ein weiterer Raum im Behnhaus, die zuvor f\u00fcr Wechselausstellungen genutzt wurden, umgestaltet. Im Letzteren sind nun unter anderem die insgesamt vier Werke Friedrichs zu sehen.<\/p>\n<p>Neben der Optimierung der Schaur\u00e4ume betreffen die durchgef\u00fchrten Ma\u00dfnahmen auch die Sicherheitstechnik, die auf den neuesten Stand gebracht wurden, um auch k\u00fcnftig wichtige Sonderausstellungen im Haus zeigen zu k\u00f6nnen. Die Investitionen, die au\u00dferdem die Mittel zur bundesweiten Bewerbung des Museums einschlie\u00dfen, belaufen sich auf insgesamt 570.000 Euro. Die Dr\u00e4ger-Stiftung, die Gemeinn\u00fctzige Sparkassenstiftung zu L\u00fcbeck und die Possehl-Stiftung haben jeweils 150.000 Euro bereitgestellt, aus dem Etat der L\u00fcbecker Museen sind 120.000 Euro geflossen.<\/p>\n<p>Kultursenatorin Annette Borns dankte den drei Stiftung ausdr\u00fccklich f\u00fcr ihr herausragendes Engagement: &#8222;Mit ihrer Hilfe konnten wir eines der sch\u00f6nsten Museen unserer Stadt noch attraktiver gestalten. Sie haben sich mit uns f\u00fcr dieses Projekt begeistert, motiviert auch durch die Herausforderung, die kulturellen Sch\u00e4tze L\u00fcbecks noch wirkungsvoller zu pr\u00e4sentieren und in das \u00f6ffentliche Bewusstsein zu r\u00fccken.&#8220;<\/p>\n<p>Der Vorsitzende der Possehl-Stiftung, Dr. Helmuth Pfeifer, sowie der Stiftungsvorstand der Gemeinn\u00fctzigen Sparkassenstiftung zu L\u00fcbeck, Hans-Peter S\u00fcfke, Antje Peters-Hirt und Wolfgang P\u00f6tschke, erl\u00e4uterten bei der Erstbesichtigung ihre Unterst\u00fctzung: Die Neuordnung der L\u00fcbecker Museumslandschaft sei ein wesentlicher F\u00f6rderschwerpunkt der Possehl-Stiftung in den letzten Jahren gewesen, so Dr. Helmuth Pfeifer. &#8222;Mit der F\u00f6rderung des Behnhauses verbindet der Stiftungsvorstand die Hoffnung und Erwartung, dass die Museumslandschaft durch die Neugestaltung des r\u00e4umlichen Umfeldes und die Erweiterung des Ausstellungsbetriebs erneut eine wesentliche Bereicherung erf\u00e4hrt.&#8220;<\/p>\n<p>Hans-Peter S\u00fcfke sagte, die Kulturstiftung Hansestadt L\u00fcbeck biete mit der Wiederer\u00f6ffnung den Bewohnern und vielen ausw\u00e4rtigen Besuchern einen besonderen Kunstgenuss. &#8222;Unser Engagement entspricht damit in idealer Weise unserem Slogan &#8218;Gut f\u00fcr L\u00fcbeck&#8216;.&#8220;<\/p>\n<p>Professor Dr. Hans Wi\u00dfkirchen betonte, dass das Museum Behnhaus Dr\u00e4gerhaus ein unverzichtbarer Bestandteil der L\u00fcbecker Museumslandschaft sei und k\u00fcnftig noch mehr mit den anderen H\u00e4usern verkn\u00fcpft werde. &#8222;Alles, was wir jetzt tun, wird die Position des Hauses st\u00e4rken und zu h\u00f6heren Besucherzahlen f\u00fchren. Dessen bin ich mir sicher. Au\u00dferdem werden wir das Museum in Zukunft st\u00e4rker &#8218;bespielen&#8216;: mit Vortr\u00e4gen, Lesungen und musikalischen Veranstaltungen.&#8220;<\/p>\n<p>Die wissenschaftliche Leiterin des Museum Behnhaus Dr\u00e4gerhaus, Dr. Brigitte Heise, erl\u00e4uterte, dass sich dank der Werke aus der &#8222;Berliner Privatsammlung&#8220; neben den Nazarenern um Johann Friedrich Overbeck ein weiterer Schwerpunkt der Pr\u00e4sentation herausgebildet hat: die Landschaftskunst des 19. Jahrhunderts. Sie steht im Mittelpunkt der neuen Dauerausstellung, die sie mit ihren wichtigsten Zentren vorstellt. &#8222;Wir k\u00f6nnen jetzt den Bogen schlagen von den religi\u00f6sen Symbollandschaften eines Caspar David Friedrich zur Kunst der Vedute eines Eduard Gaertner \u00fcber die italienischen Landschaften der Deutschr\u00f6mer bis hin zur &#8218;paysage intime&#8216; der M\u00fcnchner Maler und den pittoresken Landschaften der D\u00fcsseldorfer Malerschule. Es schlie\u00dft sich die Landschaft in impressionistischer Sichtweise an und f\u00fchrt zu den expressiv gestalteten Arbeiten von Max Pechstein und Lovis Corinth. So kann der Besucher an Hand von exemplarischen Werken durch gut einhundert Jahre Geschichte der deutschen Malerei wandern&#8220;, sagte Heise. Und noch eine Neuerung gibt es: &#8222;In einem neuen graphischen Kabinett wird k\u00fcnftig viertelj\u00e4hrlich wechselnd eine Auswahl von Zeichnungen des 19. Jahrhunderts aus dem Bestand gezeigt, die die Gem\u00e4ldeausstellung erg\u00e4nzt.&#8220; Gef\u00fchrt wird der Besucher durch ausf\u00fchrliche Raumtexte in deutscher und englischer Sprache und erl\u00e4uternde Objektbeschriftungen.<\/p>\n<p>Professor Wi\u00dfkirchen hob au\u00dferdem die besondere Stellung des Museums unter den norddeutschen Kunstmuseen hervor: &#8222;Das Haus selbst ist an sich schon ein Kunstwerk. Architektur, Wohnkultur und Bildende Kunst zeigen sich in einem harmonischen Zusammenspiel, das Behnhaus ist ein H\u00f6hepunkt klassizistischer Innenraumkunst, das Dr\u00e4gerhaus besitzt die einzig noch erhaltene, wunderbare Festraumfolge des Rokoko. Dazu kommt die Musikaliensammlung &#8211; das Haus kann aus immer neuen Blickwinkeln immer neu entdeckt werden. Das ist in dieser Form einmalig, daher werden wir das Profil des Hauses als Ort verschiedener K\u00fcnste k\u00fcnftig noch st\u00e4rker betonen.&#8220;<\/p>\n<p>Die Er\u00f6ffnungsfeier findet am Pfingstsonntag, 27. Mai 2207, um 11 Uhr in der Katharinenkirche, K\u00f6nigstra\u00dfe\/Ecke Glockengie\u00dferstra\u00dfe, statt. Es sprechen B\u00fcrgermeister Bernd Saxe, Dr. Christian Dr\u00e4ger, Professor Dr. Hans Wi\u00dfkirchen und Dr. Brigitte Heise. Wolfgang Benninghoven vom &#8222;Theater <br \/>\nCombinale&#8220; sowie Maxim Wolgin, Maria Matevosyan, Boglarka Pecze von der Musikhochschule L\u00fcbeck werden die Er\u00f6ffnung mit einer szenischen Darbietung und Musik umrahmen.<\/p>\n<p>Im Anschluss, ab 12 Uhr, l\u00e4dt das Museum zu einem Gartenfest, Auff\u00fchrungen durch das &#8222;Theater Combinale&#8220; um 14, 15, 16 und 17 Uhr sowie einer Filmvorf\u00fchrung im Filmhaus L\u00fcbeck (&#8222;Caspar David Friedrich &#8211; Grenzen der Zeit&#8220;) um 12.30 Uhr ein.<\/p>\n<p>Das Behnhaus Dr\u00e4gerhaus ist durchgehend bis 22 Uhr ge\u00f6ffnet. F\u00fcr Kinder gibt es von 14 bis 18 Uhr ein Programm zum Mitmachen: Sie k\u00f6nnen sich als Landschaftsmaler versuchen und an einer Fotoaktion teilnehmen. Zu besuchen sind alle Veranstaltungen mit einer Tageskarte f\u00fcr 7, erm\u00e4\u00dfigt 4,50 Euro.<\/p>\n<p>Ebenfalls im Rahmen der Wiederer\u00f6ffnung tritt um 19 Uhr in der Katharinenkirche die Dresdner Band &#8222;Nachtigall&#8220; auf. Unter dem Titel &#8222;H\u00f6lderlin meets Nachtigal&#8220; pr\u00e4sentiert sie ein lyrisch-musikalisches Cross-Over-Projekt zur Romantik.<\/p>\n<p>Der Pfingstmontag, 28. Mai 2007, ist im Museum von 10 bis 18 Uhr &#8222;Tag der offenen T\u00fcr&#8220;. Bei freiem Eintritt gibt es Schlaglichter-F\u00fchrungen durch die neue Dauerausstellung, Kinder werden betreut. Zudem wartet auf jeden Besucher ein kleines Geschenk.<\/p>\n<p>Die Overbeck-Gesellschaft beteiligt sich ebenfalls am Er\u00f6ffnungsprogramm und bietet am Pfingstmontag um 16 Uhr eine F\u00fchrung durch die Sonderausstellung &#8222;Full House &#8211; Malerei aus der Sammlung Falckenberg&#8220; mit Werken von Jonathan Meese, Daniel Richter und anderen an.<\/p>\n<p>Das vollst\u00e4ndige Programm ist auf der neuen Internet-Seite des Museums www.behnhaus-draegerhaus.de zu finden. Die Seite gibt auch eine Vorschau auf die neue Dauerausstellung und zeigt die Bilder der &#8222;Berliner Privatsammlung&#8220; in einer virtuellen Gem\u00e4ldegalerie.<\/p>\n<p>Weitere Informationen au\u00dferdem unter Telefon 01805 92 92 00.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Modernisierungsarbeiten im L\u00fcbecker Museum Behnhaus Dr\u00e4gerhaus in der K\u00f6nigstra\u00dfe 9 -11 sind nach rund dreieinhalb Monaten abgeschlossen. 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