{"id":3654,"date":"2007-05-27T11:20:03","date_gmt":"2007-05-27T11:20:03","guid":{"rendered":"http:\/\/testserver\/wordpress\/?p=3554"},"modified":"2007-05-27T11:20:03","modified_gmt":"2007-05-27T11:20:03","slug":"lbecks_kultur_mit_zahlreichen_fhrungen_kennen_lernen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/lbecks_kultur_mit_zahlreichen_fhrungen_kennen_lernen\/","title":{"rendered":"L\u00fcbecks Kultur mit zahlreichen F\u00fchrungen kennen lernen"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" title=\"Museen_Logo\" src=\"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/images\/topics\/Museen_Logo.jpg\" alt=\"Museen_Logo\" \/><br \/>\nIn der n\u00e4chsten Woche (30. Mai bis 3. Juni 2007) werden in L\u00fcbeck wieder zahlreiche F\u00fchrungen durch die Museen und die Altstadt angeboten.<!--more-->&#8222;Von Thomas Mann zu G\u00fcnter Grass&#8220; lautet das Thema einer F\u00fchrung, die das Buddenbrookhaus, Mengstra\u00dfe 4, am Mittwoch, 30. Mai 2007, 14 Uhr, anbietet. Zun\u00e4chst f\u00fchrt ein Rundgang durch das Buddenbrookhaus, anschlie\u00dfend werden die Teilnehmer zu einem Kurzbesuch in das G\u00fcnter Grass-Haus gef\u00fchrt. Die Teilnahme kostet acht Euro.<\/p>\n<p>Das St. Annen-Museum, St.-Annen-Stra\u00dfe 15, bietet regelm\u00e4\u00dfig freitags um 15 Uhr F\u00fchrungen an. Der Schwerpunkt liegt auf der Abteilung f\u00fcr Sakrale Kunst. Die n\u00e4chste F\u00fchrung findet am 1. Juni mit Anneliese Kieseritzky statt, die Teilnahme kostet neun, erm\u00e4\u00dfigt 4,50 Euro inklusive Eintritt. Das in einem ehemaligen Augustinerinnen-Kloster aus dem fr\u00fchen 16. Jahrhundert eingerichtete Museum beherbergt Deutschlands bedeutendste Sammlung mittelalterlicher Schnitzalt\u00e4re norddeutscher Pr\u00e4gung. Sie wird erg\u00e4nzt durch sakrale Werke niederl\u00e4ndischer Malerei des 15. und 16. Jahrhunderts, herausragend darunter der Passionsaltar von Hans Memling von 1491. Im Museum befindet sich au\u00dferdem eine bedeutende Sammlung liturgischer Gew\u00e4nder und Ger\u00e4te des Mittelalters. <\/p>\n<p>Am Freitag, 1. Juni, wird Kulturforum Burgkloster, Hinter der Burg 2 &#8211; 6,  von 14 bis 16 Uhr das Kinder-Angebot &#8222;Der Mensch schm\u00fcckt sich&#8220; angeboten. Es handelt sich dabei um einen Schmuckworkshop f\u00fcr Kinder ab acht Jahren. Gemeinsam gehen die Teilnehmer auf eine kurze Erkundungstour durch die Ausstellung &#8222;Fr\u00fches Gold aus Norddeutschland&#8220;, in der gl\u00e4nzende Goldfunde zu bestaunen sind. Danach k\u00f6nnen die Kinder unter Anleitung aus Draht und Blech eines jener Schmuckst\u00fccke herstellen, die es besonders den Damen aus der Vor- und Fr\u00fchgeschichte angetan haben. Anmeldung werden \u00fcber die Museumshotline: 01805 &#8211; 92 92 00 (14 Cent\/Minute) angenommen. Die Teilnahme kostet f\u00fcnf Euro.<br \/>\nWer sich f\u00fcr die Geschichte des Burgklosters, Hinter der Burg 2 &#8211; 6, interessiert, kann am Sonnabend, 2. Juni, um 14.30 Uhr an einer F\u00fchrung durch das ehemalige Dominikanerkloster teilnehmen. Die Teilnahme kostet sieben, erm\u00e4\u00dfigt 4,50 Euro inklusive Eintritt. Zum Dank f\u00fcr ihre Hilfe in der Schlacht von Bornh\u00f6ved 1227 haben die L\u00fcbecker der heiligen Maria Magdalena ein Kloster gewidmet. Erbaut wurde das &#8222;Maria-Magdalenen-Kloster&#8220;, so der eigentliche Name, 1229 auf dem Gel\u00e4nde der 1225\/26 geschleiften stadtherrlichen Burg und bis ins 14. und 15. Jahrhundert erweitert. Es geh\u00f6rt mit Kreuzgang und angrenzenden Klausurr\u00e4umen zu den Hauptleistungen der Backsteingotik in Norddeutschland.<\/p>\n<p>Neben dem Burgkloster liegt das Museum f\u00fcr Arch\u00e4ologie, in dem am Sonnabend, 2. Juni, um 11 Uhr eine F\u00fchrung stattfindet. Der Eintritt kostet sieben, erm\u00e4\u00dfigt 4,50 Euro inklusive F\u00fchrung. Im sogenannten Beichthaus des ehemaligen L\u00fcbecker Dominikanerklosters sind auf drei Ebenen die Ergebnisse der L\u00fcbecker Arch\u00e4ologie zu sehen, durch die die Besucher einen guten Eindruck vom Alltag des mittelalterlichen L\u00fcbeckers bekommen. Neben dem Mittelalter, in dem L\u00fcbeck als K\u00f6nigin der Hanse auf dem H\u00f6hepunkt seiner Macht war, werden dem Besucher aber auch fr\u00fchere Epochen wie die Stein- oder Bronzezeit pr\u00e4sentiert.<\/p>\n<p>Auch das Museum Holstentor bietet am Sonnabend, 2. Juni, 15 Uhr, eine F\u00fchrung mit Barbara Carstensen an. Die Teilnahme kostet sieben, erm\u00e4\u00dfigt 4,50 Euro inklusive Eintritt. Das m\u00e4chtige Holstentor ist das stolze Symbol der Geschichte L\u00fcbecks als reichsfreier Stadt und seiner Vormachtstellung im Ostseeraum. In den Gesch\u00fctzkammern befindet sich heute hinter bis zu 3,50 Meter dicken Mauern ein spannendes Museum, das nicht nur von der Geschichte des Tores als Wehrbau erz\u00e4hlt. Auch die umfangreiche Ausstellung &#8222;Die Macht des Handels&#8220; wird hier gezeigt &#8211; denn auf dem Erfolg des L\u00fcbecker Kaufmanns gr\u00fcndete die Bedeutung der mittelalterlichen Stadt.<\/p>\n<p>Interessierte haben die M\u00f6glichkeit, im Rahmen einer F\u00fchrung durch das Grass-Haus im Erdgeschoss einen Einblick in &#8222;Atelier und Schreibwerkstatt von G\u00fcnter Grass&#8220; zu bekommen. Im Obergeschoss des Hauses wird die Ausstellung &#8222;&#8218;Der liebe Gott&#8216; Otto Pankok. Ein &#8218;Lehrer&#8216; von G\u00fcnter Grass&#8220; gezeigt. Die F\u00fchrung (mindestens f\u00fcnf Teilnehmer)  findet am Sonnabend, 2. Juni, um 15.30 Uhr im Grass-Haus, Glockengie\u00dferstra\u00dfe 21, statt und dauert etwa eine Stunde. Die Teilnahme kostet acht Euro. Die Ausstellung im Untergeschoss zeigt den K\u00fcnstler als Romanautor und Lyriker, Grafiker, Maler und Bildhauer. Im Obergeschoss ist in der Pankok-Ausstellung ein Querschnitt durch das Werk des Malers, Grafikers und Plastikers Otto Pankok (1893 &#8211; 1966) zu sehen. Unter anderem das t\u00fcrgro\u00dfe Selbstportr\u00e4t von 1958 und &#8222;Christus zerbricht das Gewehr&#8220; von 1950 &#8211; eine Ikone der sp\u00e4teren Friedensbewegung.<\/p>\n<p>Das Buddenbrookhaus, Mengstra\u00dfe 4, bietet an jedem ersten Sonnabend eines Monats eine szenische F\u00fchrung an. Dabei treten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in die Welt der Buddenbrooks ein und erwecken die Romanfiguren zum Leben. So erleben die G\u00e4ste Weltliteratur am authentischen Ort. Die F\u00fchrung am Sonnabend, 2. Juni, beginnt um 14 Uhr, der Eintritt kostet acht Euro.<\/p>\n<p>Am Sonntag, 3. Juni, wird im Kulturforum Burgkloster, von 15 bis 17 Uhr ein Vortrag mit dem Titel &#8222;Kr\u00e4uter aus dem K\u00fcchengarten&#8220; angeboten. Es handelt sich dabei um eine Info- und Verkaufsveranstaltung zum Thema &#8222;Kr\u00e4uter&#8220; mit Andreas Boomers, Kr\u00e4uterexperte aus Bad Schwartau, bekannt von den Wochenm\u00e4rkten in und um L\u00fcbeck. Herr Boomers stellt im Burgkloster eine gro\u00dfe Menge unterschiedlicher Kr\u00e4uter und Heilpflanzen vor. Von einigen werden auch Kostproben angeboten. Die Zuh\u00f6rer erfahren etwas \u00fcber die Nutzungsm\u00f6glichkeiten der Kr\u00e4uter und k\u00f6nnen nat\u00fcrlich auch selber Fragen stellen und Pflegetipps erhalten. Kosten: Museumseintritt (Erwachsene zahlen f\u00fcnf, erm\u00e4\u00dfigt 2,50 Euro, Kinder von sechs bis 18 Jahren zahlen zwei Euro.)<\/p>\n<p>Zu einem literarischen Spaziergang l\u00e4dt das Buddenbrookhaus am Sonntag, 3. Juni, ein. Auf den Spuren von Heinrich und Thomas Mann k\u00f6nnen Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch L\u00fcbecks Altstadt zur Spielzeugausstellung im St. Annen-Museum wandeln. Treffpunkt ist um 11 Uhr das Buddenbrookhaus, Mengstra\u00dfe 4. Die Teilnahme kostet acht Euro pro Person.<\/p>\n<p>Einen geschichtlichen Spaziergang bietet der Leiter des Industriemuseums  Geschichtswerkstatt Herrenwyk Dr. Wolfgang Muth am Sonntag, 3. Juni, an. Thema werden &#8222;Widerstand und Verfolgung in L\u00fcbeck zur Zeit des Nationalsozialismus&#8220; sein. Treffpunkt ist um 11 Uhr die Gedenkstele am Holstentor. Die Teilnahme kostet sechs, erm\u00e4\u00dfigt vier Euro inklusive der erm\u00e4\u00dfigten Ausstellungseintritte.<\/p>\n<p>Um 11.30 Uhr haben Interessierte Gelegenheit, am Sonntag 3. Juni an einer F\u00fchrung durch die Ausstellung &#8222;Ein f\u00fcrtrefflicher Organist und Componist zu L\u00fcbeck: Dietrich Buxtehude&#8220; mit Arndt Schnoor teilzunehmen. Die F\u00fchrung findet im St. Annen-Museum, St.-Annen-Stra\u00dfe 15, statt. Die Teilnahme kostet inklusive Eintritt neun, erm\u00e4\u00dfigt 5,50 Euro.<\/p>\n<p>Eine F\u00fchrung durch die Dauerausstellung &#8222;Pfeffer &#038; Tuch f\u00fcr Mark &#038; Dukaten &#8211; der M\u00fcnzschatz des Hansekaufmanns&#8220;, im Kulturforum Burgkloster, Hinter der Burg 2 &#8211; 6, findet am Sonntag, 3. Juni, um 14.30 Uhr statt. Die Teilnahme kostet sieben, erm\u00e4\u00dfigt 4,50 Euro inklusive Eintritt. 1984 f\u00f6rderte die Schaufel eines Baggers bei Abbrucharbeiten in der L\u00fcbecker Innenstadt einen seit rund 450 Jahren verborgenen M\u00fcnzschatz zutage. Die M\u00fcnzen erz\u00e4hlen viel \u00fcber den Handel der damaligen Zeit, woher welche Waren kamen und wohin sie verkauft wurden. Im &#8222;Kaufkeller&#8220; sieht man F\u00e4sser, Ballen und S\u00e4cke mit Heringen, Tuchen, Fellen, Gew\u00fcrzen und anderen Dingen, aber auch, wie die Menschen damals gekleidet waren. <br \/>\nDas Museum Behnhaus\/Dr\u00e4gerhaus, K\u00f6nigstra\u00dfe 9 &#8211; 11, bietet am Sonntag, 3. Juni,  eine F\u00fchrung durch die neugestalteten R\u00e4ume an. Die Teilnahme kostet sieben, erm\u00e4\u00dfigt 4,50 Euro inklusive Eintritt. Das Museum ist ein Ensemble aus zwei miteinander verbundenen Kaufmannsh\u00e4usern des 18. Jahrhunderts. Das Behnhaus ist das eindrucksvollste Beispiel gro\u00dfb\u00fcrgerlicher Wohnkultur um 1800 in Norddeutschland und spiegelt den Repr\u00e4sentationswillen des L\u00fcbecker Kaufmanns wider. Das Dr\u00e4gerhaus besitzt die einzige erhaltene L\u00fcbecker Festraumfolge des 18 Jahrhunderts und beherbergt heute eine reiche Gem\u00e4ldesammlung. Zu sehen sind in beiden H\u00e4usern Werke des 19. und 20. Jahrhunderts von Overbeck und Caspar David Friedrich, Liebermann und Kuehl, Slevogt und Pechstein.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der n\u00e4chsten Woche (30. Mai bis 3. 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