{"id":365555,"date":"2020-11-24T17:34:55","date_gmt":"2020-11-24T17:34:55","guid":{"rendered":"https:\/\/www.hier-luebeck.de\/index.php\/wirklich-mit-solarstrom-heizen-hauskraftwerk-und-waermepumpe-alles-auslegungssache-foto\/"},"modified":"2020-11-24T19:40:33","modified_gmt":"2020-11-24T18:40:33","slug":"wirklich-mit-solarstrom-heizen-hauskraftwerk-und-waermepumpe-alles-auslegungssache-foto","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wirklich-mit-solarstrom-heizen-hauskraftwerk-und-waermepumpe-alles-auslegungssache-foto\/","title":{"rendered":"Wirklich mit Solarstrom heizen \/ Hauskraftwerk und W\u00e4rmepumpe: Alles Auslegungssache (FOTO)"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full\" title=\"Das E3\/DC-Hauskraftwerk, die W\u00e4rmepumpe und ein Pufferspeicher arbeiten gemeinsam f\u00fcr die Autarkie. \/ Weiterer Text \u00fcber ots und www.presseportal.de\/nr\/115126 \/ Die Verwendung dieses Bildes ist f\u00fcr redaktionelle Zwecke honorarfrei. Ver\u00f6ffentlichung bitte unter Quellenangabe: \" src=\"https:\/\/cache.pressmailing.net\/thumbnail\/story_big\/215c17df-baae-4090-88c1-c621fbbdda37\/E3DC_Theis_S10_WP_1.JPG\" \/><\/p>\n<p>Osnabr\u00fcck (ots) &#8211; Auf nur rund 270 Euro Heizkosten pro Jahr kommt die Familie Theis in ihrem Einfamilienhaus. Ein ausgekl\u00fcgeltes Energiekonzept mit Photovoltaik, W\u00e4rmepumpe, E3\/DC-Stromspeicher und einem gr\u00f6\u00dfer dimensionierten Pufferspeicher macht es m\u00f6glich: Der Strombedarf der W\u00e4rmepumpe wird ganzj\u00e4hrig zu 70 Prozent solar gedeckt, der Haushaltstrom sogar zu \u00fcber 80 Prozent.<!--more--> W\u00e4rmepumpe und Photovoltaik: Das ist das Heizsystem der Zukunft, sagen die einen. W\u00e4rmepumpe &amp; PV als klimaschonende L\u00f6sung sei Augenwischerei, kontern andere. Denn Solarstrom wird vor allem im Sommer erzeugt, die W\u00e4rmepumpe braucht aber im Winter die meiste Energie. Wenn diese aus dem Netz bezogen wird, liegt der Anteil an fossilem und atomarem Strom immer noch bei rund 50 Prozent. Hohe Autarkie und die so gern beschworene Plusenergiebilanz sind deshalb h\u00e4ufig nur bilanziell gegeben. Nicht selten werden Hausbesitzer zudem von hohen Stromkosten durch die W\u00e4rmepumpe \u00fcberrascht, bei schlecht ged\u00e4mmten Bestandsgeb\u00e4uden noch mehr als im Neubau. Doch Hersteller und Projektplaner arbeiten an L\u00f6sungen, mit denen eine W\u00e4rmepumpe auch im Winter gr\u00f6\u00dftenteils mit Solarstrom vom eigenen Dach betrieben wird &#8211; und zwar real. Klug kombinierte und gut ausgelegte Technik hilft, um auf tats\u00e4chlich hohe Autarkiegrade zu kommen. Dies zeigt das Einfamilienhaus von Julia und Benjamin Theis in der Pfalz. Mit einer gro\u00dfen Photovoltaikanlage und einem E3\/DC-Hauskraftwerk f\u00fcr die Stromspeicherung kann das Paar rund 70 Prozent des j\u00e4hrlichen Stromverbrauchs f\u00fcr ihre W\u00e4rmepumpe solar decken und zahlt j\u00e4hrlich nur rund 270 Euro f\u00fcr den restlichen Strombedarf der Heizung. Auch insgesamt ist der Stromverbrauch mit rund 5.000 Kilowattstunden inklusive W\u00e4rmepumpe f\u00fcr die vierk\u00f6pfige Familie sehr niedrig. Stromverbrauch der W\u00e4rmepumpe transparent Wieviel Solarstrom im Jahresverlauf von einer W\u00e4rmepumpe verbraucht wird, l\u00e4sst sich derzeit nur selten sagen. Die g\u00e4ngigen Energiemanagementsysteme erfassen Kennzahlen wie den Solarertrag, den gesamten verbrauchten Solarstrom, den bezogenen Netzstrom und die PV-Einspeisung ins Netz. Da hierf\u00fcr in der Regel die Z\u00e4hler fehlen, ist es meist nicht m\u00f6glich, zu beziffern, wie viel Solarstrom auf die W\u00e4rmepumpe entf\u00e4llt. Doch bei Benjamin Theis geht das, weil sein Photovoltaik-Fachbetrieb Sonnenplan ein zus\u00e4tzliches Monitoringsystem eingebaut hat. &#8222;F\u00fcr die Stromseite w\u00fcrde der Energiemanager im E3\/DC-Hauskraftwerk ausreichen, aber wir wollten auch W\u00e4rme-Monitoring machen&#8220;, sagt Peter Burkhard, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von Sonnenplan in Zweibr\u00fccken. Hierf\u00fcr hat er einen Energiemanager von Powerdog mit diversen Sensoren eingebaut. Dieser erfasst nicht nur den gesamten Stromverbrauch, sondern schl\u00fcsselt auch bestimmte Verbr\u00e4uche, unter anderem den der W\u00e4rmepumpe, auf. Zun\u00e4chst die Eckdaten des Hauses: Familie Theis lebt seit Ende 2016 in ihrem Eigenheim mit rund 200 Quadratmeter beheizter Wohnfl\u00e4che (KfW-Standard 55). Ihr W\u00e4rmebedarf liegt bei ca. 11.000 kWh im Jahr. Auf dem Dach hat Sonnenplan eine Photovoltaikanlage mit 16,8 Kilowatt Leistung installiert. Damit die junge Familie mehr Solarstrom selbst verbrauchen kann, koppelte Burkhard den PV-Generator mit einem E3\/DC-Hauskraftwerk S10 E mit 9,2 Kilowattstunden Speicherkapazit\u00e4t. Direktverdampfer-W\u00e4rmepumpe mit Fl\u00e4chenkollektor im Garten F\u00fcr die Heizung fiel die Entscheidung auf eine Direktverdampfer-W\u00e4rmepumpe. Sie funktioniert \u00e4hnlich wie eine Sole-Wasser-W\u00e4rmepumpe mit Flachkollektoren. Allerdings gibt es bei dem Direktverdampfer-Typ keinen W\u00e4rmeaustausch zwischen dem Solekreislauf und dem K\u00e4ltemittel. Das Arbeitsmedium zirkuliert stattdessen in den Kollektoren, die im Erdreich verlegt sind, und wird in der W\u00e4rmepumpe direkt verdampft. &#8222;Es ist die g\u00fcnstigste Art von Erdw\u00e4rme&#8220;, begr\u00fcndet Burkhard die Entscheidung f\u00fcr diese Technologie. Dabei bezieht er sich auf die Erstellungskosten: &#8222;Die Erdarbeiten bei einem Fl\u00e4chenkollektor sind wesentlich g\u00fcnstiger als bei einer Tiefenbohrung.&#8220; Im Garten von Familie Theis sind 450 Meter Kupferrohre verlegt, die W\u00e4rme aus der Rasenfl\u00e4che ziehen. &#8222;Auf dem Land ist das kein Problem, da gibt es Platz&#8220;, so Burkhard. Die W\u00e4rmepumpe hat eine gemessene Arbeitszahl von 4,51 und wird, wann immer m\u00f6glich, mit Solarstrom betrieben. Im Haus wird die W\u00e4rme \u00fcber eine Fu\u00dfbodenheizung verteilt. In den B\u00e4dern gibt es zus\u00e4tzlich eine Deckenheizung. Hauskraftwerk regelt Energiestr\u00f6me Die Verwendung des Solarstroms regelt das Hauskraftwerk von E3\/DC. Der Solarstrom wird zun\u00e4chst direkt im Haushalt verbraucht, im zweiten Schritt in den Batteriespeicher geladen. Ist dann noch Solarstrom \u00fcbrig, erw\u00e4rmt er das Wasser im Trinkwasserspeicher, der 350 Liter Fassungsverm\u00f6gen hat. Dann noch \u00fcbersch\u00fcssiger PV-Strom wird in den Pufferspeicher geleitet. Diesen hat Sonnenplan mit 1.000 Liter gr\u00f6\u00dfer als sonst \u00fcblich dimensioniert. Denn so kann mehr Solarstrom f\u00fcr die Beheizung des Hauses genutzt werden. Neben der geschickten Steuerung ist dies ein Schl\u00fcssel zu den hohen Autarkiegraden in dem Haus. Die Mehrkosten f\u00fcr den gr\u00f6\u00dferen Pufferspeicher beziffert Burkhard mit 300 bis 500 Euro. &#8222;Daf\u00fcr kann unser Kunde dann mehr von dem g\u00fcnstigen Solarstrom nutzen, das zahlt sich zur\u00fcck.&#8220; Bei 30 Cent je Kilowattstunde Netzstrom und circa 12 Cent Erzeugungskosten f\u00fcr den Solarstrom liegt der Preisvorteil auf der Hand. Energiebilanz f\u00fcr ein Jahr Die Energiebilanz zeigt den Nutzen des Systems. Im Jahr 2019 hat die Familie 5.271 Kilowattstunden Strom verbraucht. Laut Messungen des Powerdog-Energiemanagers sind davon 2.308 Kilowattstunden im Haushalt verbraucht worden. Hiervon konnten 1.928 kWh mit Solarstrom gedeckt werden &#8211; direkt vom Dach oder per Zwischenspeicherung aus dem Speicher von E3\/DC. Der Autarkiegrad f\u00fcr den Haushaltsstrom lag 2019 bei 84 Prozent. Die W\u00e4rmepumpe hat in dem Jahr 3.122 kWh Strom verbraucht. Davon konnten 2.227 kWh mit Solarstrom abgedeckt werden. 895 kWh Strom bezog die Familie f\u00fcr die W\u00e4rmepumpe vom Energieversorger. Bei einem Preis von 30 Cent\/kWh zahlte sie hierf\u00fcr 269 Euro. Der Autarkiegrad f\u00fcr die W\u00e4rmepumpe lag bei 71 Prozent in dem Jahr. Nur 1.275 Kilowattstunden Strom insgesamt f\u00fcr den Haushalt und die W\u00e4rmepumpe hat Theis aus dem Netz bezogen. Die Kosten: 383 Euro f\u00fcr ein ganzes Jahr. &#8222;Damit sind wir sehr zufrieden&#8220;, sagt der 39-J\u00e4hrige Benjamin Theis. Durch die Einspeisung des \u00fcbersch\u00fcssigen Solarstroms &#8211; 2019 waren es 12.790 Kilowattstunden zu einem Einspeisetarif von rund 12 Ct\/kWh &#8211; hat er sogar noch verdient: Rund 1.535 Euro erhielt er an Verg\u00fctung. Sorgsamer Umgang mit Energie Seine Frau und er achten auch darauf, die gro\u00dfen Haushaltsger\u00e4te dann zu nutzen, wenn die Sonne scheint und Solarstrom zur Verf\u00fcgung steht. Da wird das W\u00e4schewaschen bei g\u00fcnstiger Wetterprognose auch schon mal auf den n\u00e4chsten Tag verschoben. &#8222;Ein sorgsamer Umgang mit Energie ist uns wichtig&#8220;, sagt Theis. Seit einem halben Jahr fahren sie nun auch elektrisch. Den Akku des E-Golf l\u00e4dt Benjamin Theis meistens bei seinem Arbeitgeber. Zweimal hat er auch schon daheim an der Steckdose geladen. 12 Stunden hat das gedauert, und Laden an der Haushaltssteckdose sollte auch nur im Ausnahmefall gemacht werden. Deshalb besch\u00e4ftigt er sich gerade mit dem neuen F\u00f6rderprogramm der KfW. Ab dem 24. November 2020 kann ein Antrag auf einen Investitionskostenzuschuss von 900 Euro je Ladepunkt gestellt werden. Dann k\u00f6nnte Familie Theis noch mehr eigenen PV-Strom selbst nutzen. Pressekontakt: E3\/DC GmbH Ralf Ossenbrink 0541\/760268-676 mailto:ralf.ossenbrink@e3dc.com Weiteres Material: http:\/\/presseportal.de\/pm\/115126\/4772966 OTS: E3\/DC GmbH Original-Content von: E3\/DC GmbH, \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/115126\/4772966\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">presseportal.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Osnabr\u00fcck (ots) &#8211; Auf nur rund 270 Euro Heizkosten pro Jahr kommt die Familie Theis in ihrem Einfamilienhaus. 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