{"id":366900,"date":"2020-12-04T14:33:21","date_gmt":"2020-12-04T14:33:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.hier-luebeck.de\/index.php\/so-interessiert-man-maedchen-fuer-mint\/"},"modified":"2020-12-04T14:33:21","modified_gmt":"2020-12-04T14:33:21","slug":"so-interessiert-man-maedchen-fuer-mint","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/so-interessiert-man-maedchen-fuer-mint\/","title":{"rendered":"&#8222;So interessiert man M\u00e4dchen f\u00fcr MINT&#8220;"},"content":{"rendered":"<p>Wien (ots) &#8211; Gro\u00dfe Feldstudie von IHS und FehrAdvice zeigt, wie der Interessens-Gap zwischen M\u00e4dchen und Buben rasch verringert werden kann.<!--more-->  1. Interessens-Gap zwischen M\u00e4dchen und Buben durch online Lernspiel um 20 %    verringert 2. Selbstbild der M\u00e4dchen nach wie vor stark kulturell gepr\u00e4gt 3. Erstmals konkreter L\u00f6sungsansatz um Fachkr\u00e4ftem\u00e4ngel durch mehr Frauen in    Technologie und Forschung in den Griff zu bekommen  &#8222;In der Industrie und Wirtschaft haben wir seit Jahren mit einem eklatanten Fachkr\u00e4ftemangel zu k\u00e4mpfen. Ein Hauptgrund daf\u00fcr ist, dass vor allem M\u00e4dchen und Frauen in den Bereichen Technik, Produktion sowie Forschung &amp; Entwicklung fehlen&#8220;, erkl\u00e4rt Therese Niss, Initiatorin der Feldstudie zu &#8222;MINT und M\u00e4dchen&#8220;, Unternehmerin und Abg.z.NR sowie Sprecherin f\u00fcr Forschung &amp; Digitalisierung (\u00d6VP).  Worum geht es?  Die Behavioral Designer von FehrAdvice haben gemeinsam mit den Verhaltens\u00f6konomInnen des Instituts f\u00fcr H\u00f6here Studien (IHS) eine gro\u00dfe Feldstudie durchgef\u00fchrt. Ein eigenes Lernspiel, Robitopia, wurde entwickelt, bei dem Kinder dazu ermuntert werden, sich f\u00fcr die Welt der MINT-F\u00e4cher zu interessieren. Knapp 1100 Sch\u00fclerinnen an 41 Grundschulen in \u00d6sterreich spielten 4 Wochen lang f\u00fcr rund 5-10 Minuten am Tag. Die Auseinandersetzung mit dem Thema brachte \u00fcberraschend starke Ver\u00e4nderungen im Mindset der jungen Teilnehmeinnen.  &#8222;Der Interessen-Gap zwischen Buben und M\u00e4dchen, wenn es um MINT-F\u00e4cher geht, konnte durch ein paar Spiel-Sessions um 20% verringert werden.&#8220;, so Kerstin Grosch, Mitautorin der Studie und Forscherin am IHS. &#8222;Wir haben unter anderem herausgefunden, dass M\u00e4dchen eine geringere Selbsteinsch\u00e4tzung in den MINT-F\u00e4chern haben und dass sie weniger wettbewerbsorientiert sind. In Robitopia pr\u00e4sentieren wir jedoch weibliche Rollmodells und vermitteln ein positives Bild von Naturwissenschaft und Technologie. Dies f\u00fchrt zu einer deutlichen Neuausrichtung des Mindeste bei vielen M\u00e4dchen&#8220;, so Alexis Johann, von FehrAdvice.  Aus der Wissenschaft in die Praxis  &#8222;Als Therese Niss und ich zusammen gefunden haben war rasch klar, dass wir daraus ein Projekt entwickeln m\u00fcssen. Da gab es bei uns bereits erste Ideen f\u00fcr so eine Studie und nun hatten wir auch eine starke Stimme&#8220;, so Gerhard Fehr, Gr\u00fcnder von FehrAdvice. &#8222;Am IHS sind wir permanent mit den Entwicklungen am Arbeitsmarkt besch\u00e4ftigt. F\u00fcr uns war die Gelegenheit, neben der Beobachtung und Analyse auch tats\u00e4chlich in die Weiterentwicklung des Verhaltens zu gehen enorm attraktiv. Wir wissen relativ genau, woran es im \u00f6sterreichischen Arbeitsmarkt hapert &#8211; mit diesem Projekt ist es gelungen aufzuzeigen, was zu tun ist um die Situation l\u00e4ngerfristig zu verbessern&#8220;, so Martin Kocher, Direktor IHS.  Roll Out geplant  F\u00fcr Therese Niss ist das MINT-Thema eine Herzensangelegenheit, als Unternehmerin und als Mutter von drei Kindern, davon zwei T\u00f6chtern. &#8222;Mehr Frauen im MINT-Bereich sind eine Win-Win-Situation. F\u00fcr M\u00e4dchen und Frauen ist es eine gro\u00dfe Chance: sie werden unabh\u00e4ngiger und bekommen den Zugang zu spannenden und gut bezahlten Jobs mit hoher gesellschaftlicher Bedeutung, denn die Antworten auf Herausforderungen wie den Klimawandel oder m\u00f6gliche k\u00fcnftige Pandemien, werden aus dem MINT-Bereich kommen. Und zum anderen bekommt die Wirtschaft die lang ersehnten Fachkr\u00e4fte. Hier gewinnen wirklich alle&#8220;, so Therese Niss.  Niss ist bereits in Gespr\u00e4chen mit der Bildungsdirektion O\u00d6, um mit Robitopia einen gro\u00dffl\u00e4chigen Rollout umzusetzen. Daf\u00fcr sind die Projektpartner auf der Suche nach weiteren Unterst\u00fctzern.  Den bisherigen Unterst\u00fctzern (u.a. B&amp;C Privatstiftung, Industriellenvereinigung (IV) sowie der IV O\u00d6) gilt ein Dank f\u00fcr die finanzielle Unterst\u00fctzung bei der Entwicklung von Robitopia.  \u00dcber das Vienna Behavioral Economics Network (VBEN) \/ Global Behavioral Economics Network (GBEN)  Das Vienna Behavioral Economics Network wurde gegr\u00fcndet, um die Ergebnisse der verhaltens\u00f6konomischen Forschung mit interessierten Menschen zu teilen. Seit unsere Veranstaltungen aufgrund von COVID-19 online stattfinden, konnten wir Menschen auf der ganzen Welt f\u00fcr die Verhaltens\u00f6konomie begeistern. Aus diesem Grund wurde das Global Behavioral Economics Network gegr\u00fcndet (als Kooperation zwischen VBEN und dem Z\u00fcrich Behavioral Economics Network ZBEN). Auf den gemeinsamen Veranstaltungen stellen regelm\u00e4\u00dfig Experten ihre Erfahrungen in der praktischen Anwendung und evidenzbasierten Forschung zur Verhaltens\u00f6konomie vor.  Pressekontakt:  Corinna Fehr \/ VBEN mailto:c.fehr@fehrmanagement.com  Weiteres Material: http:\/\/presseportal.de\/pm\/126400\/4782575 OTS:               Vienna Behavioral Economics Network (VBEN)  Original-Content von: Vienna Behavioral Economics Network (VBEN), \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/126400\/4782575\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">presseportal.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wien (ots) &#8211; Gro\u00dfe Feldstudie von IHS und FehrAdvice zeigt, wie der Interessens-Gap zwischen M\u00e4dchen und Buben rasch verringert werden<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","footnotes":""},"categories":[5],"tags":[],"class_list":["post-366900","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-politik-wirtschaft"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/366900","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=366900"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/366900\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=366900"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=366900"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=366900"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}