{"id":368173,"date":"2020-12-16T10:45:56","date_gmt":"2020-12-16T10:45:56","guid":{"rendered":"https:\/\/www.hier-luebeck.de\/index.php\/abschluss-von-5g-connectedmobility-nach-vier-erfolgreichen-jahre\/"},"modified":"2021-01-22T10:18:54","modified_gmt":"2021-01-22T09:18:54","slug":"abschluss-von-5g-connectedmobility-nach-vier-erfolgreichen-jahre","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/abschluss-von-5g-connectedmobility-nach-vier-erfolgreichen-jahre\/","title":{"rendered":"Abschluss von 5G-ConnectedMobility nach vier erfolgreichen Jahre"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" class=\"size-full aligncenter\" title=\"Das Testfeld von 5G-ConnectedMobility an der A9 \/ Weiterer Text \u00fcber ots und www.presseportal.de\/nr\/13502 \/ Die Verwendung dieses Bildes ist f\u00fcr redaktionelle Zwecke honorarfrei. Ver\u00f6ffentlichung bitte unter Quellenangabe: \" src=\"https:\/\/cache.pressmailing.net\/thumbnail\/story_big\/8db852ce-f5da-4822-93db-b5bee353564f\/5G-CM.jpg\" \/><\/p>\n<p>D\u00fcsseldorf (ots) &#8211; &#8211; Seit 2016 betrieb das Konsortium &#8222;5G-ConnectedMobility&#8220; eine eigenst\u00e4ndige 5G-Netzinfrastruktur zur 5G-Forschung und -Entwicklung in Deutschland an der A9 &#8211; jetzt wird das Projekt nach 200 Testtagen, \u00fcber 823 Megabits pro Sekunde maximaler Daten\u00fcbertragung und nach Durchf\u00fchrung zehn erfolgreicher Testprojekte abgeschlossen.<!--more--> &#8211; Forschungsschwerpunkte in den vergangenen vier Jahren waren 5G-Anwendungen im Stra\u00dfen- und Schienenverkehr sowie im Bereich Drohnenfl\u00fcge. &#8211; Anwendungsf\u00e4lle wie Network Slicing und die Fernsteuerung eines Autos via Mobilfunk sind nur zwei nennenswerte Erfolge des Konsortiums. Das in 2016 mit dem Ziel, die 5G-Forschung und -Entwicklung in Deutschland zu st\u00e4rken, gestarte Konsortialprojekt &#8222;5G-ConnectedMobility&#8220; endet im Herbst 2020. In den vier Jahren erprobten die Konsortialpartner 5G-Anwendungen im Stra\u00dfen-, Schienen- und Luftverkehr mit Hilfe der eigenst\u00e4ndige 5G-Netzinfrastruktur. Mitglieder des Konsortiums &#8222;5G-ConnectedMobility&#8220; sind Ericsson, die BMW Group, die Deutsche Bahn, die drei Mobilfunkanbieter Deutsche Telekom, Telef\u00f3nica Deutschland und Vodafone, das 5G Lab Germany an der Technischen Universit\u00e4t (TU) Dresden sowie die Bundesanstalt f\u00fcr Stra\u00dfenwesen (BASt) und die Bundesnetzagentur (BNetzA). Das Bundesministerium f\u00fcr Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) sowie die Bayerische Stra\u00dfenbauverwaltung (Autobahndirektion Nordbayern) unterst\u00fctzen das Projekt. 200 Testtage, \u00fcber 823 Megabits pro Sekunde maximale Daten\u00fcbertragung und \u00fcber zehn erfolgreiche Projekte. An der Teststrecke entlang des rund 30 Kilometer langen Bereichs der Bundesautobahn A9 sowie der Bahnschnellfahrstrecke zwischen den Anschlussstellen N\u00fcrnberg-Feucht und Greding in Bayern ist in den letzten Jahren viel passiert. Die Zusammenarbeit \u00fcber verschiedene Branchen hinweg erm\u00f6glichte es, v\u00f6llig neue Ans\u00e4tze f\u00fcr den Mobilit\u00e4tsbereich gemeinsam zu entdecken. &#8222;Mit 5G-ConnectedMobility haben wir ein gro\u00dfes, industrie\u00fcbergreifendes Konsortium geformt und damit 5G in Deutschland vorangetrieben&#8220;, erl\u00e4utert Stefan Koetz, Vorsitzender der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung der Ericsson GmbH. &#8222;Der industrie\u00fcbergreifende Charakter des Konsortiums war entscheidend, um die Relevanz von 5G anhand v\u00f6llig neuer Anwendungsf\u00e4lle greifbar zu machen. Die Tatsache, dass wir unser urspr\u00fcngliches Testfeld im Zeitverlauf sogar um zwei Standorte erweitert haben und mit Airbus, Valeo und Quantum neue assoziierte Partner f\u00fcr Tests gewinnen konnten, verdeutlicht die Relevanz des Projektes und das geweckte Interesse.&#8220; Stefan Strick, Pr\u00e4sident der Bundesanstalt f\u00fcr Stra\u00dfenwesen: &#8222;F\u00fcr die BASt als Denkfabrik des Bundesministeriums f\u00fcr Verkehr und digitale Infrastruktur war die Beteiligung an 5G-ConnectedMobility sehr hilfreich, um die Potenziale der neuen Mobilfunkgeneration 5G f\u00fcr die digitale Stra\u00dfeninfrastruktur und das autonome Fahren besser einsch\u00e4tzen zu k\u00f6nnen. Dies versetzt uns in die Lage, die politische Ebene noch besser in Zukunftsfragen beraten zu k\u00f6nnen.&#8220; &#8222;Ich freue mich, dass die Bundesnetzagentur Teil dieses wichtigen Projektes sein konnte, das die Entwicklung von 5G in Deutschland vorangetrieben hat. Dies wird in der Praxis wesentlich zur weiteren Optimierung der Dienste und Anwendungen f\u00fcr die beteiligten Industriesektoren und f\u00fcr die Verbraucherinnen und Verbraucher beitragen. Gerne steht die Bundesnetzagentur auch f\u00fcr zuk\u00fcnftige Projekte dieser Art unterst\u00fctzend zur Verf\u00fcgung&#8220;, sagte Elmar Zilles, Abteilungsleiter Rechtsfragen der Regulierung Telekommunikation und Frequenzordnung bei der Bundesnetzagentur. Das Konsortium kann auf zahlreiche erfolgreiche Meilensteine in den vergangenen vier Jahren zur\u00fcckblicken: 2016 2016 fiel der Startschuss f\u00fcr &#8222;5G-ConnectedMobility&#8220; und damit auch f\u00fcr das &#8222;Digitale Testfeld Autobahn&#8220;. Auf der A9 zwischen N\u00fcrnberg und Greding entstand eine Infrastruktur und eine reale Anwendungsumgebung, wo Fahrzeug-zu-Fahrzeug- und Fahrzeug-zu-Infrastruktur-Anwendungen sowie der Einsatz von 5G getestet wurden. Das aufgebaute 5G-Netz deckt einen Bereich von \u00fcber 175 Quadratkilometern ab. Der damalige Bundesminister f\u00fcr Verkehr und digitale Infrastruktur Alexander Dobrindt unterzeichnete hierzu eine Absichtserkl\u00e4rung mit dem Vorsitzenden der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung der Ericsson GmbH, Stefan Koetz. 2017 Im Februar 2017 waren dann alle Standort und die zugeh\u00f6rige Infrastruktur einsatzbereit. Die ersten Netztests zur Optimierung der Netze begannen und im Sommer 2017 konnten dann die ersten Live-Tests durchgef\u00fchrt werden. Im Herbst traf Ericsson dann die Vorbereitungen zum Network Slicing und f\u00fchrte zusammen mit BMW erste Streaming-Tests durch. 2018 Im Rahmen von &#8222;5G ConnectedMobility&#8220; wurde 2018 CAT M1 zum ersten Mal auf deutschem Boden eingesetzt. Die IoT-Mobilfunktechnologie erm\u00f6glicht die problemlose Verbindung von sich bewegenden IoT-Ger\u00e4ten, auch wenn diese die Mobilfunkzelle wechseln. Au\u00dferdem gelang Ericsson das erfolgreiche Network Slicing f\u00fcr Fahrzeugkommunikation und Full-HD-Videostreaming auf dem 5G-ConnectedMobility-Testfeld auf der A9. Bei 180 Kilometern pro Stunde wurden mit zwei Tablets Full-HD-Videos gestreamt. &#8222;Da neben dem datenintensiven Streaming auch die On-Board-Fahrzeugkommunikation nahezu ausfallsicher laufen muss, haben wir in den Tests Network Slicing &#8211; also die Aufteilung eines physikalischen Netzes in mehrere virtuelle Slices mit verschiedenen Netzcharakteristika &#8211; angewandt&#8220;, erkl\u00e4rt Stefan Koetz. Auf dem Testfeld k\u00f6nnen Anwendungen bei maximal 200 Kilometern pro Stunde getestet werden, sowohl f\u00fcr den Stra\u00dfen- als auch den Schienenverkehr. Auch die Deutsche Bahn profitiert von Network Slicing. Zusammen mit Ericsson wurden auf der Teststrecke gleich drei verschiedene Funktionalit\u00e4ten mit verschiedenen Anforderungen an das Mobilfunknetz \u00fcber eine Kommunikationsinfrastruktur getestet. Unter anderem werden gleichzeitig Funktionen zur Zugsteuerung, Zug\u00fcberwachung und On-Board-Entertainment simuliert. Zur \u00dcberwachung von Temperatur und Luftfeuchtigkeit wurden zus\u00e4tzlich Narrowband IoT und CAT M1 genutzt. Dabei wurden die Tests im advanced Train Lab der DB durchgef\u00fchrt. 2019 Im Februar 2019 besuchte Andreas Scheuer, Bundesminister f\u00fcr Verkehr und digitale Infrastruktur, zusammen mit Vertretern aus Wirtschaft und Presse das 5G-Testfeld an der Bundesautobahn A9 und der Bahnstrecke N\u00fcrnberg-Feucht und Greding. Vor Ort informierten sie sich \u00fcber die verschiedenen Einsatzm\u00f6glichkeiten von 5G im Mobilit\u00e4tsbereich. Bundesminister Scheuer sagte dazu: &#8222;Das automatisierte und vernetzte Fahren wird unsere Mobilit\u00e4t grundlegend ver\u00e4ndern &#8211; sicherer, effizienter und sauberer. Was mit dem neuen Mobilfunkstandard 5G alles m\u00f6glich ist, kann hier getestet werden &#8211; vom automatisierten Fahren im Realbetrieb bis zum Einsatz K\u00fcnstlicher Intelligenz zur Vorhersage von Verkehrsfluss und -dichte.&#8220; Insgesamt empfing Ericsson auf dem Testgel\u00e4nde \u00fcber 100 Besucher aus Deutschland und dem Ausland. In diesem Jahr wurden auch erste Drohnentests mit Airbus durchgef\u00fchrt zur Erprobung der Netzqualit\u00e4t in 100 Metern H\u00f6he. Dabei wurde getestet, ob ein 5G Netz gut genug ist, um sichere Kommunikation mit Drohnen zu erm\u00f6glichen. Die Ergebnisse wurden auf der IEEE Konferenz im Mai 2019 in Shanghai vorgestgellt. Zudem testete im Laufe des Jahres 2019 die Deutsche Telekom welche Pr\u00e4zision mittels netzwerbasierter Lokalisierung erreicht werden kann. In besonderem Fokus stand dabei dei CAT-M Technologie, da man mit ihr beispielsweise Kabeltrommeln im Feld mit hinreichender Genauigkeit wiederfinden kann. Ebenfalls erfolgreich testeten Ericsson und Valeo die Fernsteuerung eines Autos via Mobilfunk. Auf Nebenstra\u00dfen der A9 wurden Fahrten mit bis zu 50 Kilometer pro Stunde und sogar Einparken ausprobiert &#8211; dies aus der Autobahnmeisterei Greding in etwa 35 Kilometern Entfernung gesteuert. Auf dem Testgel\u00e4nde konnten minimale Latenzen von nur 13 Millisekunden erreicht werden. Eine verbesserte Reaktionszeit im Vergleich zu kommerziellen Netzen machen das Steuern in nahezu Echtzeit \u00fcberhaupt erst m\u00f6glich und durch Network Slicing wurde die Qualit\u00e4t der Signal\u00fcbertragung sichergestellt. 2020 Dieses Jahr wurde am G\u00fcterbahnhof in N\u00fcrnberg eine 5G-Zelle aufgebaut. Mit einer 5G-Drohne wurden dann Bilder aufgenommen, die im Anschluss von einer K\u00fcnstlichen Intelligenz ausgewertet wurden, um Objekterkennung zu testen und zu optimieren. Au\u00dferdem wurden Testfl\u00fcge mit 5G-Connected-Drohnen bei Betrieb au\u00dferhalb direkter Sicht (engl. Beyond visual line of sight, BVLOS) durchgef\u00fchrt. Diese Anwendungen k\u00f6nnen zum Beispiel f\u00fcr die \u00dcberwachung von Gleisanlagen genutzt werden. \u00dcber Ericsson Ericsson ist Weltmarktf\u00fchrer auf dem Gebiet der Kommunikationstechnologie und -dienstleistungen mit Firmenzentrale in Stockholm, Schweden. Kerngesch\u00e4ft ist das Ausr\u00fcsten von Mobilfunknetzen. 40 Prozent des weltweiten Mobilfunkverkehrs werden \u00fcber Netztechnik von Ericsson abgewickelt. Mit innovativen L\u00f6sungen und Dienstleistungen arbeitet Ericsson an der Vision einer vernetzten Zukunft, in der jeder Einzelne und jede Branche sein\/ihr volles Potenzial aussch\u00f6pfen kann. Aktuell h\u00e4lt Ericsson 118 kommerzielle Vereinbarungen und Vertr\u00e4ge mit Mobilfunknetzbetreibern weltweit. Dar\u00fcber hinaus ist Ericsson an einem Gro\u00dfteil aller kommerziell eingef\u00fchrten 5G-Livenetze beteiligt. Zu den 72 durch Ericsson unterst\u00fctzten 5G-Livenetzen weltweit z\u00e4hlen unter anderem auch Netze in Deutschland und der Schweiz. http:\/\/www.ericsson.com\/5G Das 1876 gegr\u00fcndete Unternehmen besch\u00e4ftigt weltweit rund 99.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und arbeitet mit Kunden in 180 L\u00e4ndern zusammen. 2019 erwirtschaftete Ericsson einen Nettoumsatz von 227,2 Milliarden SEK. Ericsson ist an der NASDAQ OMX in Stockholm und der NASDAQ in New York gelistet. In Deutschland besch\u00e4ftigt Ericsson rund 2.700 Mitarbeiter an 12 Standorten &#8211; darunter rund 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Bereich Forschung und Entwicklung (F&amp;E). Der Hauptsitz ist D\u00fcsseldorf. Pressekontakt: Pressekontakt Ericsson GmbH Martin Ostermeier \/\/\/ Leiter Unternehmenskommunikation Deutschland &amp; Schweiz \/\/\/ Prinzenallee 21, 40549 D\u00fcsseldorf \/\/\/ Tel: +49 (0) 211 534 1157 \/\/\/ eMail: mailto:ericsson.presse@ericsson.com Weiteres Material: http:\/\/presseportal.de\/pm\/13502\/4792485 OTS: Ericsson GmbH Original-Content von: Ericsson GmbH, \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/13502\/4792485\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">presseportal.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>D\u00fcsseldorf (ots) &#8211; &#8211; Seit 2016 betrieb das Konsortium &#8222;5G-ConnectedMobility&#8220; eine eigenst\u00e4ndige 5G-Netzinfrastruktur zur 5G-Forschung und -Entwicklung in Deutschland an<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":369273,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","footnotes":""},"categories":[14],"tags":[],"class_list":["post-368173","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-tipps-informationen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/368173","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=368173"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/368173\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":369274,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/368173\/revisions\/369274"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media\/369273"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=368173"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=368173"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=368173"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}