{"id":368310,"date":"2020-12-17T11:00:39","date_gmt":"2020-12-17T11:00:39","guid":{"rendered":"https:\/\/www.hier-luebeck.de\/index.php\/bauunternehmen-schauen-verhalten-positiv-nach-vorne-null-wachstum-fuer-2021-erwartet\/"},"modified":"2020-12-17T11:00:39","modified_gmt":"2020-12-17T11:00:39","slug":"bauunternehmen-schauen-verhalten-positiv-nach-vorne-null-wachstum-fuer-2021-erwartet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/bauunternehmen-schauen-verhalten-positiv-nach-vorne-null-wachstum-fuer-2021-erwartet\/","title":{"rendered":"Bauunternehmen schauen verhalten positiv nach vorne. \/ Null-Wachstum f\u00fcr 2021 erwartet."},"content":{"rendered":"<p>Berlin (ots) &#8211; &#8222;Wir haben die Herausforderungen durch die Corona-Krise gut gemeistert. Das ist nicht zuletzt den gro\u00dfen Anstrengungen unserer Firmen und Mitarbeiter geschuldet. W\u00e4hrend die gesamtwirtschaftliche Bruttowertsch\u00f6pfung in den ersten drei Quartalen preisbereinigt um 5,8 % zur\u00fcckging, legte sie im Baugewerbe real um 2,0 % zu.<!--more-->&#8220; Dieses Fazit f\u00fcr das Corona-Jahr 2020 zogen die beiden Pr\u00e4sidenten des Hauptverbands der Deutschen Bauindustrie und des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe, Peter H\u00fcbner und Reinhard Quast, anl\u00e4sslich der Jahrespressekonferenz der beiden Bauspitzenverb\u00e4nde.  W\u00e4hrend die Gesamtzahl der Erwerbst\u00e4tigen von Januar bis September gegen\u00fcber dem Vorjahreszeitraum um 0,8 % sank, konnte das Baugewerbe im gleichen Zeitraum eine Zunahme von 1 % verzeichnen. D.h.: Die Bauwirtschaft hat &#8211; wie bereits in den Vorjahren &#8211; auch 2020 die Gesamtkonjunktur gest\u00fctzt.  Die Bauspitzenverb\u00e4nde gehen in ihrer gemeinsamen Prognose davon aus, dass die baugewerblichen Ums\u00e4tze im Bauhauptgewerbe im laufenden Jahr nominal um 3,0 % zulegen werden. Bei einer erwarteten Preissteigerung von 2,5 % verbleibt damit noch ein leichtes reales Plus von 0,5 %. F\u00fcr 2021 erwartet die Branche eine nominale Stagnation der baugewerblichen Ums\u00e4tze auf dem Niveau des Jahres 2020, unter Ber\u00fccksichtigung der Preise ergibt sich damit ein reales Minus von 2 %.  Der Wohnungsbau d\u00fcrfte am besten durch die Corona-Krise kommen und im laufenden Jahr ein nominales Umsatzwachstum von 4 % erreichen, das im kommenden Jahr mit 3 % nur geringf\u00fcgig niedriger ausfallen d\u00fcrfte. Mit einem Umsatz von 52,6 Mrd. Euro wird der Wohnungsbau auch 2021 die wichtigste Bausparte bleiben. &#8222;Der Druck auf die Wohnungs-m\u00e4rkte in den Ballungsgebieten hat sich nicht abgeschw\u00e4cht. Aufgrund des durch Corona gest\u00e4rkten Trends zum Homeoffice scheint eine eigene Immobilie noch erstrebenswerter. Hinzu kommt, dass die Haupttriebfeder der Wohnungsbauaktivit\u00e4ten in den vergangenen Jahren, n\u00e4mlich das \u00e4u\u00dferst niedrige Zinsniveau, auch weiterhin Bestand haben wird. Die Attraktivit\u00e4t von Investitionen im Wohnungsbau bleibt also ungebrochen&#8220;, erl\u00e4uterte HDB-Pr\u00e4sident H\u00fcbner die Hintergr\u00fcnde zum Wohnungsbau.  In den Jahren 2020 und 2021 wird der Bau f\u00fcr gewerbliche Investoren am deutlichsten unter den Folgen der Corona-Krise leiden. Hier sprechen die Vorlaufindikatoren eine klare Sprache. Der schwache Wirtschaftshochbau wird dazu f\u00fchren, dass die Ums\u00e4tze im Wirtschaftsbau 2020 nominal nur um 1,0 % zulegen und im kommenden Jahr um 2,0 % zur\u00fcckgehen werden. Das Volumen wird 2021 bei 48,7 Mrd. Euro liegen. &#8222;Die gro\u00dfen Branchen des Verarbeitenden Gewerbes erwarten f\u00fcr das laufende Jahr einen Umsatzr\u00fcckgang, der bis zu 15 % erreichen soll. Noch st\u00e4rker betroffen sind viele Dienstleistungsbereiche, die auf direkten Kundenkontakt angewiesen sind. Ihre Investitionsf\u00e4higkeit und -bereitschaft hat einen starken D\u00e4mpfer erlitten, der sich vermutlich vor allem im kommenden Jahr zeigen wird&#8220;, so ZDB-Pr\u00e4sident Quast. &#8222;Der Wirtschaftstiefbau, der sich auf die Investitionst\u00e4tigkeit der Ver- und Entsorgungsunternehmen, den Breitbandausbau sowie die Investitionen der DB AG st\u00fctzt, stabilisiert den Wirtschaftsbau.  F\u00fcr die Umsatzentwicklung im \u00f6ffentlichen Bau erwarten die Verb\u00e4nde im laufenden Jahr noch ein ansehnliches Plus von nominal 3,0 %, das sich allerdings 2021 in ein Minus von 2,0 % umkehren wird. Das Umsatzvolumen in dieser Sparte wird im n\u00e4chsten Jahr voraus-sichtlich 29,5 Mrd. Euro erreichen, wobei der \u00f6ffentliche Hochbau besser durch die Krise kommen d\u00fcrfte als der Tiefbau. &#8222;Wir appellieren an die \u00f6ffentliche Hand, ihre Investitionen weiterhin mindestens beizubehalten und mehr in die Infrastruktur zu investieren. Denn wir bef\u00fcrchten aus leidvoller Erfahrung, dass Investitionen auf den Pr\u00fcfstand gestellt werden, wenn nach der Pandemie gespart werden muss&#8220;, so die Forderung von H\u00fcbner.  Die Zahl der Besch\u00e4ftigten im Bauhauptgewerbe hat sich 2020 im Jahresdurchschnitt noch einmal um 10.000 auf 880.000 erh\u00f6ht. Verglichen mit dem Tiefpunkt im Jahr 2009 sind die Personalkapazit\u00e4ten um immerhin ein Viertel ausgebaut worden. Und auch f\u00fcr 2021 gehen die Pr\u00e4sidenten der beiden Bauspitzenverb\u00e4nde weiter von einem leichten Besch\u00e4ftigungsaufbau um etwa 5.000 Personen aus. Hinzu kommt, dass die Unternehmen ausbilden: 14.146 junge Menschen begannen in diesem Herbst ihre Ausbildung in einem Bauunternehmen. &#8222;Dies sind 3,4 % mehr als im Vorjahr und damit die h\u00f6chste Anzahl an Auszubildenden seit \u00fcber 15 Jahren. Insgesamt werden in der Bauwirtschaft derzeit 41.307 junge Menschen ausgebildet &#8211; auch das ist ein neuer H\u00f6chststand seit 2002&#8220;, erl\u00e4uterte Quast.  Die Presseunterlagen der heutigen PK finden Sie unter: https:\/\/www.bauindustrie.de\/presse\/pressemappen\/jahresabschluss-pk\/  Pressekontakt:  Inga Stein-Barthelmes Bereichsleiterin Politik und Kommunikation Tel. 030 21286-229 \/ E-Mail: inga.steinbarthelmes@bauindustrie.de  Weiteres Material: http:\/\/presseportal.de\/pm\/24058\/4793694 OTS:               Hauptverband der Deutschen Bauindustrie  Original-Content von: Hauptverband der Deutschen Bauindustrie, \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/24058\/4793694\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">presseportal.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin (ots) &#8211; &#8222;Wir haben die Herausforderungen durch die Corona-Krise gut gemeistert. Das ist nicht zuletzt den gro\u00dfen Anstrengungen unserer<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","footnotes":""},"categories":[5],"tags":[],"class_list":["post-368310","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-politik-wirtschaft"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/368310","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=368310"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/368310\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=368310"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=368310"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=368310"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}