{"id":368620,"date":"2020-12-21T11:20:39","date_gmt":"2020-12-21T11:20:39","guid":{"rendered":"https:\/\/www.hier-luebeck.de\/index.php\/pharma-daten-2020-50-jahre-fundierte-analysen-foto\/"},"modified":"2020-12-21T11:20:39","modified_gmt":"2020-12-21T11:20:39","slug":"pharma-daten-2020-50-jahre-fundierte-analysen-foto","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/pharma-daten-2020-50-jahre-fundierte-analysen-foto\/","title":{"rendered":"Pharma-Daten 2020: 50 Jahre fundierte Analysen (FOTO)"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full\" src=\"https:\/\/cache.pressmailing.net\/thumbnail\/story_big\/e342b904-274f-4047-b2d2-c2c0f829dfbe\/2020-12-21%20PM-Pharma~ten%202020_Grafik.jpg\" \/><\/p>\n<p>Berlin (ots) &#8211; Ein Blick in die historischen Daten zeigt: Die GKV-Arzneimittelausgaben liegen seit 30 Jahren auf einem vergleichbaren Niveau. Sie betrugen damals wie heute rund 15 bis 16 Prozent der GKV-Gesamtausgaben. Das ergeben die Analysen der Jubil\u00e4umsausgabe &#8222;Pharma-Daten 2020&#8220; des Bundesverbandes der Pharmazeutischen Industrie (BPI).<!--more--> Zudem investierte kein Industriezweig einen h\u00f6heren Umsatzanteil f\u00fcr Forschung und Entwicklung. Trotzdem wird die Pharmabranche weiter finanziell unter Druck gesetzt.  Detaillierte Einblicke in die Branche  Ein Vergleich mit historischen Analysen der BPI-Pharma-Daten zeigt: Allein durch Rabattvertr\u00e4ge erzielen die Krankenkassen betr\u00e4chtliche j\u00e4hrliche Einsparungen von mittlerweile \u00fcber f\u00fcnf Milliarden Euro. Seit der Einf\u00fchrung des AMNOG sparen die Krankenkassen auch durch die Verhandlung von Erstattungsbetr\u00e4gen. Laut IQVIA stiegen die j\u00e4hrlichen Einsparungen daraus von 144 Millionen Euro in 2013 auf voraussichtlich fast vier Milliarden Euro in 2020. Dies ist nahezu das Doppelte von dem Betrag, den der Gesetzgeber bei der Verabschiedung des AMNOG langfristig ins Auge gefasst hatte. Zus\u00e4tzlich f\u00fchrt die kontinuierliche Bildung von Festbetr\u00e4gen j\u00e4hrlich zu zus\u00e4tzlichen Einsparungen der GKV in H\u00f6he von 8,2 Milliarden Euro. Weiterhin belasten das fortgef\u00fchrte Preismoratorium und die bereits seit 2003 durchgehend entrichteten Zwangsabschl\u00e4ge die Branche.  Dennoch: Kein anderer Industriezweig investierte einen h\u00f6heren Umsatzanteil f\u00fcr F&amp;E als die Pharma-Branche (rund 13 Prozent).Trotz dieser hohen Innovationskraft wird es pharmazeutischen Unternehmen zunehmend schwergemacht, Patienten bestm\u00f6glich mit innovativen Arzneimitteln zu versorgen. Das Zusammenspiel von verschiedenen regulatorischen Eingriffen senkt immer mehr die M\u00f6glichkeiten, die wachsende Zahl an Aufgaben und Ausgaben refinanzieren zu k\u00f6nnen. Und das in einer Phase die deutlich zeigt, wie wichtig Forschung in allen Bereichen ist. Die Gr\u00fcnde liegen in der hohen Regulierungsdichte, steigenden finanziellen Belastungen und einer Vielzahl von neuen Gesetzen, die weiteren Druck erzeugen. Au\u00dferdem steigen die finanziellen Belastungen durch Abschl\u00e4ge, Festbetr\u00e4ge, Rabatte und Moratorien weiter.  Damit m\u00f6glichst viele Fakten in der gesellschaftlichen und politischen Diskussion wahrgenommen werden, leistet der BPI auch mit der nunmehr 50. Auflage der Pharma-Daten einen sachlichen und ausgewogenen Beitrag zu Themen wie GKV-Ausgaben, Arzneimittelpreise, Forschung, Produktion und die Bedeutung der Pharmaindustrie in Deutschland.  Die Pharma-Daten k\u00f6nnen \u00fcber die BPI-Webseite (https:\/\/www.bpi.de\/de\/service\/pharma-daten) heruntergeladen oder als Printversion vorbestellt werden. Zus\u00e4tzlich ist die Publikation im BPI-Kiosk (https:\/\/www.bpi.de\/de\/newsroom\/bpi-kiosk) abrufbar. In K\u00fcrze ver\u00f6ffentlicht der BPI auch eine englische Version.  Pressekontakt:  Andreas Aumann (Pressesprecher), Tel. 030 27909-123, mailto:aaumann@bpi.de  Weiteres Material: http:\/\/presseportal.de\/pm\/21085\/4796469 OTS:               BPI Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie  Original-Content von: BPI Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie, \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/21085\/4796469\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">presseportal.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin (ots) &#8211; Ein Blick in die historischen Daten zeigt: Die GKV-Arzneimittelausgaben liegen seit 30 Jahren auf einem vergleichbaren Niveau.<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","footnotes":""},"categories":[5],"tags":[],"class_list":["post-368620","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-politik-wirtschaft"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/368620","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=368620"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/368620\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=368620"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=368620"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=368620"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}