{"id":370334,"date":"2021-01-16T08:25:00","date_gmt":"2021-01-16T08:25:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.hier-luebeck.de\/index.php\/pwc-umfrage-jeder-vierte-kauft-mehr-bio-als-konventionelle-lebensmittel-konsumenten-akzeptieren-hohen-aufpreis-fuer-bio-milch-44-prozent-zweifeln-an-angaben-zur-umweltbelastung\/"},"modified":"2021-01-16T08:25:00","modified_gmt":"2021-01-16T08:25:00","slug":"pwc-umfrage-jeder-vierte-kauft-mehr-bio-als-konventionelle-lebensmittel-konsumenten-akzeptieren-hohen-aufpreis-fuer-bio-milch-44-prozent-zweifeln-an-angaben-zur-umweltbelastung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/pwc-umfrage-jeder-vierte-kauft-mehr-bio-als-konventionelle-lebensmittel-konsumenten-akzeptieren-hohen-aufpreis-fuer-bio-milch-44-prozent-zweifeln-an-angaben-zur-umweltbelastung\/","title":{"rendered":"PwC-Umfrage: Jeder Vierte kauft mehr Bio- als konventionelle Lebensmittel \/ Konsumenten akzeptieren hohen Aufpreis f\u00fcr Bio-Milch \/ 44 Prozent zweifeln an Angaben zur Umweltbelastung"},"content":{"rendered":"<p>D\u00fcsseldorf (ots) &#8211; Jeder Vierte kauft mehr Bio- als konventionelle Lebensmittel  PwC-Umfrage: Konsumenten akzeptieren hohen Aufpreis f\u00fcr Bio-Milch \/ Anteil der Bio-K\u00e4ufer hat sich seit 2017 fast verdoppelt \/ Jeder Zweite kann sich den Onlinekauf von Bioprodukten vorstellen \/ G\u00fctesiegel wichtig, aber: 44 Prozent zweifeln an Angaben zur Umweltbelastung  Biolebensmittel erfreuen sich immer <!--more-->gr\u00f6\u00dferer Beliebtheit: Bei jedem vierten Bundesb\u00fcrger (24 Prozent) landen nach eigener Einsch\u00e4tzung mittlerweile mehr Biolebensmittel als konventionelle Produkte im Einkaufskorb &#8211; 2017 waren es noch 14 Prozent. Der Anteil an Bio-Verweigerern hat sich in diesem Zeitraum halbiert: Nur jeder Zehnte (11 Prozent) kauft gar keine Bioprodukte (2017: 21 Prozent). Zu diesen Ergebnissen kommt eine repr\u00e4sentative Befragung von PwC Deutschland unter 1.000 Bundesb\u00fcrgern \u00fcber 18 Jahren.  &#8222;Immer mehr Menschen achten auf ihre Ern\u00e4hrung und entscheiden sich bewusst f\u00fcr den Kauf von Bioprodukten. Daf\u00fcr sprechen l\u00e4ngst nicht mehr nur gesundheitliche Gr\u00fcnde und eine artgerechtere Tierhaltung. Die h\u00f6here Umweltfreundlichkeit ist zu einem der Hauptargumente f\u00fcr den Kauf von Biolebensmitteln geworden&#8220;, kommentiert Dr. Christian Wulff, Leiter des Bereichs Handel und Konsumg\u00fcter bei PwC Deutschland.  Obst, Gem\u00fcse, Fleisch und Milch gerne in Bioqualit\u00e4t  Dabei h\u00e4ngt es auch vom Alter und der Lebenssituation ab, wie hoch der Anteil der Bioprodukte im Einkaufswagen ist: In Haushalten, in denen Kinder leben, kommt Essen mit Bio-Siegel zum Beispiel deutlich h\u00e4ufiger auf den Tisch. 42 Prozent dieser Bev\u00f6lkerungsgruppe greifen eher zu biologisch angebauten Nahrungsmitteln als zu konventionell erzeugten.  Besonders bei Obst und Gem\u00fcse bevorzugen knapp zwei Drittel (64 Prozent) aller Bundesb\u00fcrger Bioqualit\u00e4t. Aber auch bei Fleisch- und Wurstwaren sowie bei Molkereiprodukten ist der Anteil der Bio-K\u00e4ufer in den vergangenen vier Jahren um ein Drittel gestiegen &#8211; und liegt nun bei knapp der H\u00e4lfte (48 Prozent).  Am Onlinekauf von Bioprodukten scheiden sich die Geister  Um ihren Bedarf an Waren aus biologischem Anbau zu decken, kaufen die Deutschen am h\u00e4ufigsten im Supermarkt (68 Prozent) ein. Jeder Zweite geht hierf\u00fcr zum Discounter. Der Kauf von Produkten mit Bio-Siegel im Onlinehandel st\u00f6\u00dft dagegen auf ein geteiltes Echo: Lediglich 7 Prozent bestellen ihre Biolebensmittel online. F\u00fcr weitere 41 Prozent k\u00e4me dies grunds\u00e4tzlich in Frage, w\u00e4hrend f\u00fcr 42 Prozent ein Onlinekauf von \u00f6kologisch hergestellten Lebensmitteln eher kein Thema w\u00e4re.  Die Vorbehalte gegen\u00fcber dem Onlinekauf von Biolebensmitteln sind unterschiedlich: Drei Viertel finden, dass das Angebot an biologisch angebauten Produkten im station\u00e4ren Handel ausreicht und es deshalb gar nicht notwendig ist, die Produkte online zu beziehen. 69 Prozent sind der Meinung, dass frische Produkte aus \u00f6kologischem Anbau bei einem Onlineversand mehr Qualit\u00e4tseinbu\u00dfen erleiden als herk\u00f6mmliche Produkte. Fast ebenso viele (68 Prozent) empfinden den Onlinehandel von Bioprodukten als eher umweltbelastend und damit unpassend f\u00fcr \u00f6kologisch hergestellte Lebensmittel.  Gesundheit spricht f\u00fcr Bio, Preis f\u00fcr konventionelle Produkte  W\u00e4hrend das wichtigste Argument f\u00fcr Bio der Wunsch nach einer ausgewogenen und gesunden Ern\u00e4hrung ist, spricht aus Sicht der Konsumenten vor allem der Preis f\u00fcr das konventionelle Produkt &#8211; das sagt knapp die H\u00e4lfte der Befragten (49 Prozent). Das Preisargument hat im Vergleich zu 2017 jedoch an Zugkraft verloren: Damals gaben 63 Prozent an, dass sie sich aus Kostengr\u00fcnden f\u00fcr das konventionelle Produkt entscheiden.  Die Bereitschaft, einen Aufpreis f\u00fcr nachhaltige Lebensmittel zu zahlen, h\u00e4ngt dabei stark vom Produkt und dem jeweiligen Preisunterschied ab: F\u00fcr einen Liter Bio-Milch w\u00fcrde die H\u00e4lfte der Befragten im Durchschnitt bis zu 1,45 Euro bezahlen &#8211; und damit 61 Prozent mehr als f\u00fcr konventionelle Milch.  Anders sieht es beim Thema Fleisch aus, wo die Preisunterschiede im Handel schwerer wiegen: Zwar w\u00e4re knapp die H\u00e4lfte bereit, f\u00fcr ein Bio-H\u00e4hnchenbrustfilet mehr zu bezahlen. Allerdings d\u00fcrften 250 Gramm Bio-Gefl\u00fcgel im Durchschnitt nur maximal 3,91 Euro kosten. Bei einem tats\u00e4chlichen Marktpreis von 7,35 Euro greift nur jeder F\u00fcnfte (21 Prozent) zur Bio-Variante.  G\u00fctesiegel haben Einfluss auf die Kaufentscheidung  Beim Einkauf spielen f\u00fcr die Verbraucher zudem G\u00fctesiegel eine immer wichtigere Rolle: Zwei Drittel halten solche Siegel f\u00fcr wichtig; 59 Prozent geben an, dass G\u00fctesiegel ihre Kaufentscheidung beeinflussen. Vor vier Jahren lag dieser Wert noch bei 47 Prozent.  &#8222;Ein G\u00fctesiegel auf Bioprodukten schafft einen zus\u00e4tzlichen Kaufanreiz&#8220;, erl\u00e4utert Christian Wulff. &#8222;H\u00e4ndler und Hersteller haben viel investiert, um die Anforderungen f\u00fcr ein entsprechendes Zertifikat einzuhalten. Mit Erfolg: Das Vertrauen in G\u00fctesiegel auf Bioprodukten ist in den vergangenen Jahren deutlich gewachsen&#8220;, so der PwC-Experte weiter. Allerdings gibt es weiterhin Vorbehalte: 55 Prozent der Deutschen geben an, den Qualit\u00e4tssiegeln zu vertrauen (2017: 44 Prozent) &#8211; knapp jeder Zweite steht ihnen skeptisch gegen\u00fcber.  Fast jeder Zweite zweifelt an Angaben zur Umweltbelastung  Vegan oder glutenfrei? Die gro\u00dfe Mehrheit der Verbraucher schenkt auch den Informationen und Kennzeichnungen der Lebensmittel gro\u00dfe Beachtung. Besonders interessiert die Befragten, woher ein Produkt stammt und welche N\u00e4hrwerte oder allergenen Inhaltsstoffe es enth\u00e4lt. Die Mehrheit der Befragten vertraut darauf, dass diese Informationen der Wahrheit entsprechen. Kritischer sehen die Verbraucher die Angaben zur Nachhaltigkeit, etwa zur Umweltbelastung der Produkte. An der Richtigkeit dieser Angaben hegt fast jeder Zweite (44 Prozent) Zweifel.  &#8222;Die Verbraucher haben ein steigendes Interesse daran, im Detail zu erfahren, unter welchen Bedingungen ihre Lebensmittel produziert wurden und welche Auswirkungen die Herstellung auf Mensch und Umwelt hat. Es ist Aufgabe von Erzeugern und Einzelhandel, diesem Informationsbed\u00fcrfnis noch besser gerecht zu werden&#8220;, so das Fazit von Mirjam Kolmar, Nachhaltigkeitsexpertin bei PwC in Deutschland.  Methodik  Die aktuelle Studie &#8222;Bio im Aufwind&#8220; fasst die Ergebnisse einer repr\u00e4sentativen Bev\u00f6lkerungsbefragung mit 1.000 Teilnehmern ab 18 Jahren zusammen, die zwischen Dezember 2020 und Januar 2021 befragt wurden. Die Vergleichszahlen zu 2017 stammen aus der gleich angelegten Befragung &#8222;Bio vs. konventionell&#8220;, die im Januar 2017 erschienen ist.  \u00dcber PwC:  PwC betrachtet es als seine Aufgabe, gesellschaftliches Vertrauen aufzubauen und wichtige Probleme zu l\u00f6sen. Mehr als 284.000 Mitarbeiter in 155 L\u00e4ndern tragen hierzu mit hochwertigen, branchenspezifischen Dienstleistungen in den Bereichen Wirtschaftspr\u00fcfung, Steuer- und Unternehmensberatung bei. Die Bezeichnung PwC bezieht sich auf das PwC-Netzwerk und\/oder eine oder mehrere der rechtlich selbstst\u00e4ndigen Netzwerkgesellschaften. Weitere Details unter http:\/\/www.pwc.com\/structure .  Weitere Informationen und die Studien finden Sie unter http:\/\/www.pwc.de\/Bio-Studie .  Pressekontakt:  Martin Krause PwC Communications Tel.: (0211) 981 &#8211; 1657 E-Mail: mailto:m.krause@pwc.com  Weiteres Material: http:\/\/presseportal.de\/pm\/8664\/4813732 OTS:               PwC Deutschland  Original-Content von: PwC Deutschland, \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/8664\/4813732\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">presseportal.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>D\u00fcsseldorf (ots) &#8211; Jeder Vierte kauft mehr Bio- als konventionelle Lebensmittel PwC-Umfrage: Konsumenten akzeptieren hohen Aufpreis f\u00fcr Bio-Milch \/ Anteil<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","footnotes":""},"categories":[5],"tags":[],"class_list":["post-370334","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-politik-wirtschaft"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/370334","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=370334"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/370334\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=370334"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=370334"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=370334"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}