{"id":370623,"date":"2021-01-20T14:29:43","date_gmt":"2021-01-20T14:29:43","guid":{"rendered":"https:\/\/www.hier-luebeck.de\/index.php\/pol-se-rellingen-warnung-vor-falschen-microsoft-mitarbeitern\/"},"modified":"2021-01-20T14:29:43","modified_gmt":"2021-01-20T14:29:43","slug":"pol-se-rellingen-warnung-vor-falschen-microsoft-mitarbeitern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/pol-se-rellingen-warnung-vor-falschen-microsoft-mitarbeitern\/","title":{"rendered":"POL-SE: Rellingen &#8211; Warnung vor falschen Microsoft-Mitarbeitern"},"content":{"rendered":"<p>Bad Segeberg (ots) &#8211; Gestern Vormittag (19.01.2021) hat eine angebliche Microsoft-Mitarbeiterin Online-Banking-Daten eines 82-J\u00e4hrigen in Rellingen erlangt und versucht, \u00dcberweisungen zu t\u00e4tigen.  Bislang ist aus dem Kreis Pinneberg nur dieser Fall von gestern bekannt. Die Polizei geht allerdings von einem gr\u00f6\u00dferen Dunkelfeld aus. Bislang blieb es jedoch dabei, dass niemand zu Schaden kam.<!--more-->  Nach einer Warnmeldung vom 12.01.2021 f\u00fcr den Kreis Segeberg gingen diesbez\u00fcglich zahlreiche Hinweise ein:  https:\/\/www.presseportal.de\/blaulicht\/pm\/19027\/4809547  Bei dieser Betrugsmasche versuchen Betr\u00fcger per Telefon oder \u00fcber gef\u00e4lschte Warnhinweise am Computer, Zugriff auf diesen zu erlangen. Sie spielen den Angerufenen vor, dass ihr Ger\u00e4t von Viren befallen sei oder bieten Hilfe beim Umstieg auf eine neuere Version eines Betriebssystems an. Um das Problem zu beheben, ben\u00f6tigen sie jedoch Zugriff auf den Computer. Wird dieser erst einmal gew\u00e4hrt, erfolgt die angebliche Hilfeleistung per Fernwartung und der Computer kann ausgesp\u00e4ht werden. So gelangen die Betr\u00fcger an vertrauliche Daten wie beispielsweise Passw\u00f6rter.  So erhielt der 82-J\u00e4hrige aus dem Ellerbeker Weg gegen 08:30 Uhr einen Anruf einer unbekannten Frau, die sich auf Englisch und in gebrochenem Deutsch als Mitarbeiterin von Microsoft ausgab. Der Computer des Rentners sei von Viren befallen. Die Frau verwickelte den Senior in ein Gespr\u00e4ch und brachte ihn dazu, sich im Online-Banking anzumelden und seine Daten Preis zu geben. Schlie\u00dflich wurde der 82-J\u00e4hrige misstrauisch und beendete das Gespr\u00e4ch.  Zwischenzeitlich hatte die Unbekannte mehrere \u00dcberweisungen veranlasst, die in Summe im oberen vierstelligen Bereich gelegen h\u00e4tten. Die \u00dcberweisungen konnten rechtzeitig gestoppt werden.  Die Kriminalpolizei Pinneberg hat die Ermittlungen aufgenommen. Diese dauern gegenw\u00e4rtig noch an. Die Polizei r\u00e4t in diesem Zusammenhang, bei derartigen Telefonanrufen misstrauisch zu sein, r\u00e4t umgehend den Sachverhalt bei der Polizei anzuzeigen und gibt die nachfolgenden Hinweise.  Ihr Telefon klingelt. Ein Unbekannter meldet sich und stellt sich als Mitarbeiter von Microsoft vor. Er behauptet, Ihr Rechner, z.B. Computer oder Laptop, sei von Viren befallen. In diesem Fall legen Sie am besten gleich wieder den H\u00f6rer auf. Denn am anderen Ende der Leitung sind h\u00f6chstwahrscheinlich Betr\u00fcger, die nichts mit Microsoft zu tun haben, sondern in einem Call-Center im Ausland sitzen.  Die Masche ist immer die gleiche: Die angeblichen &#8211; h\u00e4ufig nur Englisch oder gebrochen Deutsch sprechenden &#8211; Microsoft-Mitarbeiter behaupten, dass der Rechner des Angerufenen Fehler aufweise, von Viren befallen oder gehackt worden sei oder ein neues Sicherheitszertifikat ben\u00f6tige und bieten ihre Hilfe an. Dazu sollen ihre Opfer auf ihren Ger\u00e4ten eine Fernwartungssoftware installieren mit der die angeblichen Probleme gel\u00f6st werden k\u00f6nnen.  Das Problem: Mit diesem Programm haben die Betr\u00fcger Zugriff auf die Rechner ihrer Opfer und k\u00f6nnen sensible Daten, beispielsweise Passw\u00f6rter f\u00fcr das Online-Banking aussp\u00e4hen. Dar\u00fcber hinaus verlangen sie f\u00fcr ihre vermeintliche Service-Leistung eine Geb\u00fchr. Manchmal fordern Sie f\u00fcr das Erneuern einer angeblich abgelaufenen Lizenz ebenfalls Geld oder sie \u00fcberreden ihre Opfer dazu, einen kostenpflichtigen Wartungsvertrag einzugehen.  Weigern sich die Betroffenen zu zahlen oder auf das Angebot einzugehen, drohen die T\u00e4ter mit dem Sperren des Rechners und dem Verlust der Daten. Sie fragen u.a. nach den Kreditkartendaten, oder nutzen w\u00e4hrend des Fernzugriffs das Online-Banking des Gesch\u00e4digten.  Unter dem Vorwand die Transaktion sei fehlgeschlagen, verlangen sie u.a. Zugriff auf weitere Zahlungsarten und fordern eine nochmalige Zahlung. Zum Teil werden die Opfer dazu aufgefordert, im Supermarkt oder an der Tankstelle Gutscheincodes f\u00fcr das Bezahlen im Internet zu erwerben.  So sch\u00fctzen Sie sich:     &#8211;\tSeri\u00f6se Unternehmen wie Microsoft nehmen nicht unaufgefordert Kontakt zu ihren Kunden auf. Sollte sich ein Servicemitarbeiter bei Ihnen melden, ohne dass Sie darum gebeten haben: Legen Sie einfach den H\u00f6rer auf. &#8211;\tGeben Sie auf keinen Fall private Daten z.B. Bankkonto- oder Kreditkartendaten, oder Zugangsdaten zu Kundenkonten (z.B. PayPal) heraus. &#8211;\tGew\u00e4hren Sie einem unbekannten Anrufer niemals Zugriff auf Ihren Rechner beispielsweise mit der Installation einer Fernwartungssoftware.  Wenn Sie Opfer wurden &#8211; Trennen Sie Ihren Rechner vom Internet und fahren Sie ihn runter. \u00c4ndern Sie \u00fcber einen nicht infizierten Rechner unverz\u00fcglich betroffene Passw\u00f6rter. &#8211; Lassen Sie Ihren Rechner \u00fcberpr\u00fcfen und das Fernwartungsprogramm auf Ihrem Rechner l\u00f6schen. &#8211; Nehmen Sie Kontakt zu den Zahlungsdiensten und Unternehmen auf, deren Zugangsdaten in den Besitz der T\u00e4ter gelangt sind. -Fordern Sie ihr Geldinstitut auf, bereits get\u00e4tigte Zahlungen zur\u00fcckzuholen. -Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei.  <\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/blaulicht\/pm\/19027\/4817199\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">presseportal.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bad Segeberg (ots) &#8211; Gestern Vormittag (19.01.2021) hat eine angebliche Microsoft-Mitarbeiterin Online-Banking-Daten eines 82-J\u00e4hrigen in Rellingen erlangt und versucht, \u00dcberweisungen<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","footnotes":""},"categories":[20],"tags":[],"class_list":["post-370623","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-besondere-neuigkeiten"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/370623","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=370623"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/370623\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=370623"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=370623"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=370623"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}