{"id":372067,"date":"2021-02-04T11:57:12","date_gmt":"2021-02-04T11:57:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.hier-luebeck.de\/index.php\/karliczek-nur-gemeinsam-schaffen-wir-zukunftsweisende-und-bahnbrechende-krebsforschung-in-deutschland\/"},"modified":"2021-02-04T11:57:12","modified_gmt":"2021-02-04T11:57:12","slug":"karliczek-nur-gemeinsam-schaffen-wir-zukunftsweisende-und-bahnbrechende-krebsforschung-in-deutschland","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/karliczek-nur-gemeinsam-schaffen-wir-zukunftsweisende-und-bahnbrechende-krebsforschung-in-deutschland\/","title":{"rendered":"Karliczek: Nur gemeinsam schaffen wir zukunftsweisende und bahnbrechende Krebsforschung in Deutschland"},"content":{"rendered":"<p>Berlin (ots) &#8211; Bilanz nach zwei Jahren Nationale Dekade gegen Krebs anl\u00e4sslich des Weltkrebstags   Vor zwei Jahren hat das Bundesministerium f\u00fcr Bildung und Forschung (BMBF) gemeinsam mit dem Bundesministerium f\u00fcr Gesundheit und weiteren Partnern das B\u00fcndnis Nationale Dekade gegen Krebs initiiert.<!--more--> Wir wollen mit dieser Initiative erreichen, dass k\u00fcnftig m\u00f6glichst viele Krebserkrankungen verhindert werden und Betroffene ein besseres Leben f\u00fchren k\u00f6nnen. Anl\u00e4sslich des heutigen Weltkrebstags und des zweij\u00e4hrigen Bestehens der Nationalen Dekade gegen Krebs stellt die Bundesministerin Karliczek gemeinsam mit drei Experten der Krebsforschung in Deutschland die Erfolge der Initiative vor. Dazu erkl\u00e4rt Bundesforschungsministerin Anja Karliczek:   &#8222;Covid-19 und insbesondere die rasante und erfolgreiche Impfstoffentwicklung war das bestimmende Forschungsthema des vergangenen Jahres. Auch wenn \u00fcber die Krebsforschung im vergangenen Jahr nicht soviel gesprochen wurde, ist die Bek\u00e4mpfung des Krebses f\u00fcr unser Haus weiter ein priorit\u00e4res Vorhaben. Wir haben die Arbeit auch 2020 gemeinsam mit unseren Partnern und Unterst\u00fctzern engagiert vorangetrieben. Nach den Ergebnissen und Empfehlungen der Arbeitsgruppen der Dekade haben wir wichtige Initiativen und Vorhaben eingeleitet und umgesetzt.   Das BMBF hat beispielsweise neue Forschungen im Bereich der Darmkrebspr\u00e4vention angesto\u00dfen. Konkret f\u00f6rdern wir interdisziplin\u00e4re Verb\u00fcnde zur Erforschung der Pr\u00e4vention von Darmkrebs bei j\u00fcngeren Menschen. Wir wollen auch besser verstehen, was in Tumorzellen genau passiert, wie sie sich immer weiter vermehren und warum sie sich auch innerhalb eines Tumors unterscheiden k\u00f6nnen. Dazu f\u00f6rdern wir die Forschungen zur Tumorheterogenit\u00e4t und darauf basierenden neuen Behandlungsstrategien.   Dar\u00fcber hinaus investiert das BMBF neben den bisherigen Standorten in Heidelberg und Dresden in den Ausbau des Nationalen Centrums f\u00fcr Tumorerkrankungen an vier potenziellen neuen Standorten:   &#8211;  Berlin,  &#8211;  Essen\/K\u00f6ln,  &#8211;  Stuttgart\/T\u00fcbingen-Ulm und  &#8211;  W\u00fcrzburg mit den Partnern Erlangen, Regensburg, Augsburg.    Damit k\u00f6nnen Patientinnen und Patienten k\u00fcnftig schneller und wohnortnah von den Ergebnissen aus der Krebsforschung profitieren.   Wir wollen auch in Europa aktiv gegen den Krebs vorgehen. Gemeinsam mit Portugal und Slowenien haben wir im Rahmen der deutschen EU-Ratspr\u00e4sidentschaft deshalb eine Deklaration zur St\u00e4rkung der europ\u00e4ischen Krebsforschung verabschiedet, um den Menschen \u00fcberall in Europa den gleichen Zugang zur besten und modernsten Versorgung zu erm\u00f6glichen.   Auch im kommenden Jahr werden wir unsere Anstrengungen zum Erreichen der Ziele der Nationalen Dekade gegen Krebs fortsetzen: Wir werden die Vernetzung der Akteure im Bereich der Krebsforschung weiter vorantreiben. Wir werden die Patientenbeteiligung in der Forschung weiter ausbauen &#8211; unter anderem mit einer Patientencharta f\u00fcr die Krebsforschung auf europ\u00e4ischer Ebene. Und wir werden die Krebsforschung mit weiteren F\u00f6rderma\u00dfnahmen st\u00e4rken und dabei konsequent auf zukunftsf\u00e4hige und innovative Krebsmedizin setzen. So werden wir unseren ambitionierten Zielen &#8211; m\u00f6glichst viele Krebsneuerkrankungen zu verhindern und die Heilungschancen f\u00fcr die Betroffenen zu erh\u00f6hen &#8211; wieder einen Schritt n\u00e4herkommen.&#8220;   PD Dr. \u00d6zlem T\u00fcreci, Vorst\u00e4ndin des deutschen Spitzenclusters f\u00fcr individualisierte ImmunIntervention (Ci3) und Mitglied im Strategiekreis der Nationalen Dekade gegen Krebs, betont: &#8222;Sich in den Dienst der Menschheit und Gesundheit zu stellen, ist der nobelste Zweck, den Forschung und Entwicklung erf\u00fcllen k\u00f6nnen. Die COVID-19 Pandemie hat uns im Zeitraffer und mit globalem Ausma\u00df gezeigt, wo die Herausforderungen liegen. Sie hat gezeigt, dass Innovationsoffenheit und die Zusammenarbeit entlang der Medikamentenentwicklungskette erfolgsentscheidend sind. Deutschland ist in der Entwicklung neuer Krebstherapien und -Impfstoffe sowohl auf akademischer als auch biopharmazeutischer Ebene ein Vorreiter. Auch wenn wir durch neue Immuntherapien in einigen Bereichen schon gro\u00dfe Fortschritte in der Krebstherapie erzielen konnten, erfordert Krebs als eine multifaktorielle und sehr individuelle Erkrankung neuartige Therapie-Paradigmen. Diese zu den Patienten zu bringen, ist eine gro\u00dfe Aufgabe, die Wissenschaftler, Entwickler und Regulatoren nur gemeinsam erfolgreich angehen k\u00f6nnen.&#8220;   Prof. Dr. Michael Baumann, Vorstandsvorsitzender und Wissenschaftlicher Vorstand des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) und Ko-Vorsitzender des Strategiekreises der Nationalen Dekade gegen Krebs, erkl\u00e4rt: &#8222;Die Projekte, die innerhalb der Dekade gestartet werden, vereinen zwei gro\u00dfe St\u00e4rken: Zum einen die langfristige Auslegung: So k\u00f6nnen grundlegende molekulare Fragen der Krebsentstehung erforscht und die Ergebnisse in die Translation und m\u00f6glicherweise sogar in die klinische Pr\u00fcfung gebracht werden. Die zweite St\u00e4rke ist, dass alle relevanten Akteure, gerade auch die Patienten, an den Projekten der Dekade beteiligt sind. Damit stellen wir sicher, dass die Forschung auch tats\u00e4chlich an den Bed\u00fcrfnissen der Betroffenen orientiert ist.&#8220;   Prof. Dr. Dirk J\u00e4ger, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrender Direktor des NCT-Standortes Heidelberg, sagt: &#8222;Unser Ziel ist es Krebserkrankungen zu verstehen. Auf dieser Grundlage wollen wir f\u00fcr jede Tumorart und perspektivisch f\u00fcr jeden einzelnen Patienten eine individuelle Therapie konzipieren. Wir k\u00f6nnen zwar heute und in naher Zukunft nicht jede Krebserkrankung heilen, aber sie immer h\u00e4ufiger in eine kontrollierbare Erkrankungssituation bringen. Der Ausbau der NCTs auf nationalem Level wird helfen, diese Entwicklungen rascher in klinische Testung zu bringen und im n\u00e4chsten Schritt individualisierte Behandlungskonzepte all unseren Patientinnen und Patienten zug\u00e4nglich zu machen.&#8220;   Hintergrund:    In Deutschland erkranken jedes Jahr etwa 500.000 Menschen an Krebs. Bis zum Jahr 2030 rechnen Expertinnen und Experten mit einem Anstieg der Neuerkrankungen auf etwa 600.000 F\u00e4lle j\u00e4hrlich. Die Nationale Dekade gegen Krebs vereint erstmals die zentralen Akteure der deutschen Krebsforschungslandschaft in einem B\u00fcndnis. Dazu z\u00e4hlen &#8211; neben dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) und der Deutschen Gesellschaft f\u00fcr H\u00e4matologie und Medizinische Onkologie (DGHO) &#8211; auch zwei Organisationen der Patientenvertretung. Gemeinsam mit weiteren Akteuren bilden sie den Strategiekreis, der insgesamt 17 Partnerorganisationen umfasst und als Impulsgeber fungiert.   Die drei Arbeitsgruppen der Nationalen Dekade gegen Krebs sollen zentrale Forschungsaufgaben definieren und L\u00f6sungsstrategien entwickeln: Die Arbeitsgruppe &#8222;Gro\u00dfe ungel\u00f6ste Fragen der Krebsforschung&#8220; definiert die wichtigsten Fragen der Krebsforschung und entwickelt einen Fahrplan f\u00fcr deren Bearbeitung; die Arbeitsgruppe &#8222;Pr\u00e4vention&#8220; entwickelt Strategien und Konzepte, um Krebsneuerkrankungen besser zu verhindern; die Arbeitsgruppe &#8222;Wissen generieren durch Vernetzung von Forschung und Versorgung&#8220; erstellt ein Konzept, das den Prozess des gegenseitigen Lernens von Krebsforschung und Versorgung optimieren soll.   Mit unserem Aufruf, sich der Dekade als Unterst\u00fctzer anzuschlie\u00dfen, ist es uns gelungen, weitere Kr\u00e4fte f\u00fcr eine starke Krebsforschung zu mobilisieren: Rund 40 Organisationen, Institutionen und Unternehmen aus ganz unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen engagieren sich mittlerweile als Unterst\u00fctzer der Dekade. Und es werden immer mehr.   Weitere Informationen:    https:\/\/www.bmbf.de\/de\/nationale-dekade-gegen-krebs-7430.html   www.dekade-gegen-krebs.de\/zweivonzehn   #XgegenKrebs   Pressekontakt:   Pressestelle BMBF Postanschrift 11055 Berlin Tel.+49 30 1857-5050 Fax+49 30 1857-5551 presse@bmbf.bund.de  www.bmbf.de www.twitter.com\/bmbf_bund www.facebook.com\/bmbf.de www.instagram.com\/bmbf.bund  Original-Content von: Bundesministerium f\u00fcr Bildung und Forschung, \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/67245\/4830109\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">presseportal.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin (ots) &#8211; Bilanz nach zwei Jahren Nationale Dekade gegen Krebs anl\u00e4sslich des Weltkrebstags Vor zwei Jahren hat das Bundesministerium<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","footnotes":""},"categories":[5],"tags":[],"class_list":["post-372067","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-politik-wirtschaft"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/372067","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=372067"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/372067\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=372067"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=372067"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=372067"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}