{"id":37300,"date":"2011-07-07T17:50:32","date_gmt":"2011-07-07T15:50:32","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/?p=37300"},"modified":"2011-07-07T17:50:32","modified_gmt":"2011-07-07T15:50:32","slug":"ehec-saat-aus-agypten-gilt-als-ehec-quelle","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/ehec-saat-aus-agypten-gilt-als-ehec-quelle\/","title":{"rendered":"EHEC: Saat aus \u00c4gypten gilt als Ehec-Quelle"},"content":{"rendered":"<table border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\" width=\"648\" align=\"left\">\n<tbody>\n<tr>\n<td background=\"http:\/\/compact.dehoga-bundesverband.de\/fileadmin\/newsletter\/header.png\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td background=\"http:\/\/compact.dehoga-bundesverband.de\/fileadmin\/newsletter\/subheader.png\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\n<table border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\" width=\"610\" align=\"center\">\n<tbody>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<div>\n<p>Die Ursache f\u00fcr die au\u00dfergew\u00f6hnliche EHEC-Epidemie ist aufgekl\u00e4rt. Aus  \u00c4gypten importierte Bockshornkleesamen, die mit dem Erreger EHEC O104:H4  kontaminiert waren, sind mit hoher Wahrscheinlichkeit Schuld an dem gr\u00f6\u00dften  HUS\/EHEC-Ausbruch, der je in Deutschland registriert wurde. Das teilten BfR, BVL  und RKI am 5. Juli 2011 in einer gemeinsamen Pressemitteilung mit. Ein  nieders\u00e4chsischer Gartenbaubetrieb hatte aus der \u00e4gyptischen Saat Sprossen  hergestellt, deren Verzehr zu den Erkrankungen gef\u00fchrt hat. Teilweise sind auch  von Menschen \u00fcbertragene Sekund\u00e4rinfektionen aufgetreten.<!--more-->Bislang gibt  es keine konkreten Hinweise darauf, dass auch andere Samenarten und -chargen  durch unhygienische Produktionsbedingungen im Herkunftsland oder durch  Kreuzkontaminationen bei Zwischenh\u00e4ndlern und Empf\u00e4ngern (z.B. bei Reinigungs-,  Misch-, Abf\u00fcllprozessen) mit dem Ausbruchstamm kontaminiert wurden. Dennoch ist  dies nicht unwahrscheinlich. Die Europ\u00e4ische Kommission hat die Einfuhr  bestimmter Sprossensamen aus \u00c4gypten nach Europa gestoppt. Die amtlichen  Institute empfehlen der Gastronomie, die Abgabe von rohen Sprossen und  Keimlingen an die G\u00e4ste sorgf\u00e4ltig abzuw\u00e4gen. Es k\u00f6nnten sich noch kontaminierte  Samenchargen im Verkehr befinden. Aus dem gleichen Grund wird vom Verzehr roher  Sprossen und Keimlinge abgeraten. Im Privathaushalt vorhandene Sprossensamen  sollten mit dem Hausm\u00fcll entsorgt werden.<\/p>\n<p>Verschiedene epidemiologische  Kennzahlen deuten darauf hin, dass sich der Ausbruch jetzt dem Ende zuneigt. Die  in Deutschland gemeldeten Neuinfektionen mit dem besonders aggressiven  EHEC-Erreger sind r\u00fcckl\u00e4ufig. Allerdings ist auch in Zukunft mit weiteren  Erkrankungen beim Menschen bzw. Ausbr\u00fcchen durch den Erreger EHEC O104:H4 zu  rechnen. Diese Infektionen k\u00f6nnen durch Mensch-zu-Mensch-\u00dcbertragung  (Schmierinfektion) oder auch durch Lebensmittel erfolgen, die von erkrankten  Menschen verunreinigt wurden. Erkrankte Menschen k\u00f6nnen auch nach ihrer Genesung  \u00fcber eine bestimmte Zeit Krankheitserreger ausscheiden. Eine Erregerausscheidung  ist auch durch infizierte Personen m\u00f6glich, die selbst nicht erkranken. Es gilt  weiterhin, die pers\u00f6nlichen  Hygienema\u00dfnahmen zu beachten und bei der  Zubereitung von Lebensmitteln die allgemeinen Hygieneregeln konsequent  einzuhalten.<\/p>\n<p>Laut RKI infizierten sich seit Mitte Mai mehr als 4.000  Menschen mit dem gef\u00e4hrlichen Darmkeim. 851 davon erkrankten an der schweren  Komplikation h\u00e4molytisch-ur\u00e4misches Syndrom (HUS). 49 Menschen starben (Stand 5.  Juli 2011).<\/p>\n<\/div>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Ursache f\u00fcr die au\u00dfergew\u00f6hnliche EHEC-Epidemie ist aufgekl\u00e4rt. 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