{"id":376360,"date":"2021-03-25T06:00:05","date_gmt":"2021-03-25T06:00:05","guid":{"rendered":"https:\/\/www.hier-luebeck.de\/index.php\/benevit-gruppe-pflegereform-light-ist-besser-als-gar-keine-foto\/"},"modified":"2021-03-25T06:00:05","modified_gmt":"2021-03-25T06:00:05","slug":"benevit-gruppe-pflegereform-light-ist-besser-als-gar-keine-foto","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/benevit-gruppe-pflegereform-light-ist-besser-als-gar-keine-foto\/","title":{"rendered":"BeneVit Gruppe: Pflegereform light ist besser als gar keine (FOTO)"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full\" title=\"Portr\u00e4t Kaspar Pfister \/ Weiterer Text \u00fcber ots und www.presseportal.de\/nr\/135153 \/ Die Verwendung dieses Bildes ist f\u00fcr redaktionelle Zwecke unter Beachtung ggf. genannter Nutzungsbedingungen honorarfrei. Ver\u00f6ffentlichung bitte mit Bildrechte-Hinweis.\" src=\"https:\/\/cache.pressmailing.net\/thumbnail\/story_big\/160e7ac9-6f62-444b-bedc-7a89f85460ab\/Portrait-Pfister-40c~2620-2020-07-20.jpg\" \/><\/p>\n<p>M\u00f6ssingen\/T\u00fcbingen (ots) &#8211;   &#8211;  Pflegewirtschaft diskutiert Arbeitspapier zur Reform der Pflegeversicherung  &#8211;  h\u00f6here Verg\u00fctung von Pflegekr\u00e4ften braucht Ver\u00e4nderung des Systems  &#8211;  Begrenzung der Eigenanteile von Pflegebed\u00fcrftigen dringend erforderlich  &#8211;  Wegfall der l\u00e4nderspezifischen Personalschl\u00fcssel und Fachkraftquoten \u00fcberf\u00e4llig    M\u00f6ssingen\/T\u00fcbingen (ots) &#8211; Kaspar <!--more-->Pfister, Chef der BeneVit Gruppe, die bundeweit Dienstleistungen f\u00fcr \u00e4ltere Menschen in Form von Residenzen, Hausgemeinschaften, Tagespflegen, altersgerechtes Wohnen und Ambulante Dienste anbietet, spricht sich f\u00fcr eine sehr z\u00fcgige Reform der Pflegeversicherung aus. Er bef\u00fcrwortet den vorliegenden Arbeitsentwurf des Bundesministeriums f\u00fcr Gesundheit (BMG) als einen Schritt in die richtige Richtung.   &#8222;Der Start in eine &#8222;Light-Version&#8220; einer dringend notwendigen und l\u00e4ngst \u00fcberf\u00e4lligen Pflegereform ist besser als gar keine Reform&#8220;, sagt Kaspar Pfister, Gr\u00fcnder und Inhaber der BeneVit-Gruppe.   &#8222;Das vorliegende Papier des Bundesgesundheitsministers zeigt das grunds\u00e4tzliche Erkennen und Bem\u00fchen, Schwachstellen und Fehlentwicklungen im Pflegesystem zu korrigieren. Kritiker des Entwurfs, die unter anderem mit dem Verweis auf ansteigende Sozialabgaben argumentieren, verkennen den maximal dringenden Handlungsbedarf. Die allseits geforderte h\u00f6here Bezahlung aller in der Pflege T\u00e4tigen ist richtig. Dies muss aber auch durch die Pflegekasse refinanziert werden und nicht vorrangig durch stetig steigende Eigenanteile der Pflegebed\u00fcrftigen. Das k\u00f6nnen sich schon heute immer weniger Menschen von ihren Ersparnissen leisten&#8220;, ist sich Pfister sicher. Ein gro\u00dfer Teil des Geldes, der f\u00fcr eine bessere Bezahlung der Mitarbeiter eingesetzt werde, flie\u00dfe sogar an die Sozialkassen und Finanz\u00e4mter \u00fcber die Abgaben zur\u00fcck.   Es gehe, so BeneVit Chef Pfister, vorrangig um die Ver\u00e4nderung der Rahmenbedingungen in der Pflege. Jeder Pflegebed\u00fcrftige und dessen Angeh\u00f6rige, m\u00fcsse ein individuell geeignetes Pflege- und Betreuungsangebot in Anspruch nehmen k\u00f6nnen. Bisher seien Angebote und Leistungen jedoch starr reglementiert und lassen kaum neue Pflegekonzepte zu. Die alleinige Fokussierung auf die Anzahl der Pflegefachkr\u00e4fte, auf Quoten und Schl\u00fcssel als entscheidende Kriterien f\u00fcr Qualit\u00e4t, greife nach Ansicht der BeneVit Gruppe viel zu kurz.   &#8222;Mit ausschlie\u00dflich mehr Personal und mehr Geld werden die Herausforderungen der Zukunft nicht zu l\u00f6sen sein. Es ist jetzt schon sicher: Die Kosten werden steigen&#8220;, meint Kaspar Pfister. Gute Qualit\u00e4t m\u00fcsse aber auch in Zukunft bezahlbar bleiben, f\u00fcr die Betroffenen ebenso wie f\u00fcr die j\u00fcngeren Generationen. Die Anbieter von Dienstleistungen sollten f\u00fcr die Ergebnisqualit\u00e4t Verantwortung \u00fcbernehmen und nicht nur Vorgaben und Normen erf\u00fcllen, so der Chef des Familienbetriebes. &#8222;Wir brauchen neue Wege, neue Ideen, neue Konzepte und keinesfalls nur ein bisschen mehr und weiter wie bisher&#8220;.   &#8222;Die heutige Gesetzgebung orientiert sich prim\u00e4r an Strukturen, Quoten und Schl\u00fcssel und versucht mit Finanzierungen und Verordnungen Qualit\u00e4t zu erzwingen. Wo bleiben da die W\u00fcnsche und Bed\u00fcrfnisse der 4,1 Millionen pflegebed\u00fcrftigen Menschen und deren Angeh\u00f6rige? Leistungen m\u00fcssen nach dem Grad der Pflegebed\u00fcrftigkeit gestaffelt werden, egal wo ein Mensch wohnt und ob dieser in seinem bisherigen zuhause oder in einer anderen Wohnform die erforderliche Unterst\u00fctzung erh\u00e4lt. Es muss die eigene Entscheidung bleiben, was und wieviel jeder an Dienstleistung braucht. Trotz aller Bem\u00fchungen werden wir auch in den n\u00e4chsten Jahren niemals so viele ausgebildete Fachkr\u00e4fte zur Verf\u00fcgung haben, um die jetzt g\u00fcltigen Quoten zu erf\u00fcllen. Eine zukunftsf\u00e4hige L\u00f6sung w\u00e4re multiprofessionelle Teams aus Pflege, Hauswirtschaft und Aktivierung zu bilden. In einem Pilotprojekt &#8222;Stambulante Versorgungsform&#8220;, unter Beteiligung des Sozialministeriums Baden-W\u00fcrttemberg und aller Kassen unter der Federf\u00fchrung der AOK, leben wir das bereits seit Jahren vor. Nun hege ich die Hoffnung, dass dies bald bundesweit m\u00f6glich sein wird &#8222;, so der BeneVit Chef. Andere Tr\u00e4ger warteten sehns\u00fcchtig darauf, dies ebenfalls umsetzen zu d\u00fcrfen.   In seinem Buch &#8222;Wer gebraucht wird, lebt l\u00e4nger&#8220; setze er sich, so Pfister, seit Jahren f\u00fcr die Erm\u00f6glichung neuer Pflegeleistungen- und Wohnformen ein. Der Entwurf des Gesundheitsministers erwecke hohe Erwartungen bei Pflegebed\u00fcrftigen und Angeh\u00f6rigen. Die Politik, die Pflegekassen und Kommunen, wie auch die kirchlichen, parit\u00e4tischen und privaten Anbieter von Pflegeleistungen selbst, h\u00e4tten nun die Aufgabe, sich f\u00fcr die Reform auszusprechen und einzusetzen.   &#8222;Auch wenn der vorliegende Entwurf einer Reform der Pflegeversicherung noch keinen weitreichenden Wurf hin zur Ver\u00e4nderung des bestehenden Systems aufzeigt, so sehe ich doch darin ein &#8222;sich auf den Weg machen&#8220;, hin zu grundlegenden Ver\u00e4nderungen. Immerhin ein Anfang!&#8220;, fasst Kaspar Pfister den Reformentwurf abschlie\u00dfend zusammen.   Kaspar Pfister ist Gr\u00fcnder und Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der bundesweiten BeneVit Gruppe. Ende 2020 erschien sein Buch &#8222;Wer gebraucht wird, lebt l\u00e4nger&#8220; im Econ Verlag der Ullstein Verlagsgruppe. Die BeneVit Gruppe erbringt seit dem Jahr 2004 Dienstleistungen f\u00fcr \u00e4ltere, pflege- und betreuungsbed\u00fcrftige Menschen. Die Unternehmensgruppe ist bundesweit an 30 Standorten t\u00e4tig und betreibt 26 station\u00e4re Pflegeeinrichtungen mit rund 1.700 Pl\u00e4tzen in f\u00fcnf Bundesl\u00e4ndern. Dies \u00fcberwiegend nach dem BeneVit-Hausgemeinschaftskonzept, in Wohngruppen mit 10-15 Bewohnern. In den ambulanten Diensten der Gruppe werden rund 900 pflegebed\u00fcrftige Menschen versorgt. Zus\u00e4tzlich wird teilstation\u00e4re Pflege eingestreut und in 4 solit\u00e4ren Tagespflegeeinrichtungen angeboten, ebenso barrierefreie und betreute Wohnformen. Rund 2.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten bundesweit f\u00fcr die BeneVit Gruppe.   www.benevit.net   Pressekontakt:   Steffen Ritter fokus > p Die Kommunikationsagentur f\u00fcr die Pflegewirtschaft Friedrichstra\u00dfe 68 10117 Berlin-Mitte  T +49 30 2888 6003 M +49 160 15 31 796 ritter@fokus-p.de www.fokus-p.de  Original-Content von: BeneVit Gruppe, \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/135153\/4872933\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">presseportal.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00f6ssingen\/T\u00fcbingen (ots) &#8211; &#8211; Pflegewirtschaft diskutiert Arbeitspapier zur Reform der Pflegeversicherung &#8211; h\u00f6here Verg\u00fctung von Pflegekr\u00e4ften braucht Ver\u00e4nderung des Systems<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","footnotes":""},"categories":[5],"tags":[],"class_list":["post-376360","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-politik-wirtschaft"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/376360","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=376360"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/376360\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=376360"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=376360"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=376360"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}