{"id":384367,"date":"2021-05-26T16:58:54","date_gmt":"2021-05-26T16:58:54","guid":{"rendered":"https:\/\/www.hier-luebeck.de\/index.php\/sieben-bausteine-fuer-ein-erfolgreiches-change-management-in-software-integrationsprojekten-foto\/"},"modified":"2021-05-26T19:22:58","modified_gmt":"2021-05-26T17:22:58","slug":"sieben-bausteine-fuer-ein-erfolgreiches-change-management-in-software-integrationsprojekten-foto","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/sieben-bausteine-fuer-ein-erfolgreiches-change-management-in-software-integrationsprojekten-foto\/","title":{"rendered":"Sieben Bausteine f\u00fcr ein erfolgreiches Change Management in Software-Integrationsprojekten (FOTO)"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full\" title=\"Erfolgreiches Change Management in Software-Integrationsprojekten mit 7 Bausteinen erreichen. \/ Weiterer Text \u00fcber ots und www.presseportal.de\/nr\/21298 \/ Die Verwendung dieses Bildes ist f\u00fcr redaktionelle Zwecke unter Beachtung ggf. genannter Nutzungsbedingungen honorarfrei. Ver\u00f6ffentlichung bitte mit Bildrechte-Hinweis.\" src=\"https:\/\/cache.pressmailing.net\/thumbnail\/story_big\/13d926cd-2633-4e02-9cb5-ebd0a8baeab5\/Change%20Management.jpg\" \/><\/p>\n<p>M\u00fcnchen (ots) &#8211; Komplexe Integrationsvorhaben in der Softwareentwicklung sind oft zeitaufwendig. IT-Dienstleister Consol nennt sieben Best Practices, mit denen Unternehmen Change-Management-Prozesse in Software-Integrationsprojekten beschleunigen k\u00f6nnen. Die Lead Time for Changes ist der wichtigste Messindikator f\u00fcr ein erfolgreiches Change Management in der Softwareentwicklung.<!--more--> Diese Lead Time beschreibt dabei die Zeitdauer, die erforderlich ist, um eine Source-Code-\u00c4nderung ab einem neuen Commit erfolgreich im Produktivbetrieb nutzen zu k\u00f6nnen. Basierend auf den Erfahrungswerten aus zahlreichen Software-Integrationsprojekten hat Consol sieben Best Practices aufgestellt, die ein erfolgreiches Change Management ma\u00dfgeblich f\u00f6rdern. 1. Uneingeschr\u00e4nkte Zugriffsm\u00f6glichkeit auf die Infrastruktur Verz\u00f6gerungen bei der Lead Time for Changes sind oft auf infrastrukturelle Gr\u00fcnde zur\u00fcckzuf\u00fchren: So ist zum Beispiel ein Team f\u00fcr den Applikationsbetrieb in der Produktiv-Umgebung verantwortlich, w\u00e4hrend ein anderes Team f\u00fcr das Betriebssystem und Netzwerkthemen wie Firewall-Einstellungen zust\u00e4ndig ist. Geteilte Verantwortlichkeiten finden sich zudem h\u00e4ufig bei Testumgebungen oder der CI- und CD-Plattform, sodass bei Problemen oder geplanten \u00c4nderungen immer auf Beistellungen anderer Teams zur\u00fcckgegriffen &#8211; und gewartet &#8211; werden muss. Best Practice: Die Testumgebungen m\u00fcssen unkompliziert f\u00fcr alle Teammitglieder nutzbar sein. Dabei sollten Mitarbeiter mit Betriebsverantwortung einen m\u00f6glichst vollen Root-Zugriff auf die Test- und Produktivumgebung haben: von der Hardware \u00fcber das Betriebssystem und Drittanbieter-Software bis zur Applikation selbst. 2. Cloud-native Architektur Gro\u00dfe Server-Applikationen ben\u00f6tigen viel Zeit f\u00fcr die Kompilierung, Paketierung und Installation. Automatisierte Regressionstests dauern oftmals stundenlang und werden in vielen Projekten deshalb nur nachts ausgef\u00fchrt. Will ein Unternehmen aber Software-Updates h\u00e4ufig &#8211; mehrmals am Tag und schnell, etwa innerhalb von 15 Minuten &#8211; in Produktion bringen, muss die Architektur dies auch unterst\u00fctzen. Einerseits muss dabei das Risiko von Seiteneffekten so gering wie m\u00f6glich sein, andererseits m\u00fcssen auch der Build-, Test-, Deployment-, Startup- und gegebenenfalls der Fall-back-Prozess schnell ablaufen. Und Nutzer der Applikation sollten nach M\u00f6glichkeit keine Unterbrechungseffekte wie eine Downtime bemerken. Best Practice: Eine Microservice-Architektur mit kleinteiligen und voneinander unabh\u00e4ngigen Cloud-nativen Applikationen erlaubt eine fundamentale Beschleunigung. So kann der technische Anteil an der Lead Time for Changes von mehreren Stunden auf wenige Minuten verk\u00fcrzt werden, und zwar durch einen Umstieg von Komplettinstallationen auf inkrementelle Mini-Updates. 3. Funktionierende DevOps-Organisation Das Sprichwort &#8222;Viele K\u00f6che verderben den Brei&#8220; trifft auch auf das Change Management zu. Hinsichtlich der Lead Time for Changes gilt vor allem auch: Sie verlangsamen die Prozesse. Best Practice: DevOps-Teams, in denen alle Kompetenzen vom Software Engineering \u00fcber die Qualit\u00e4tssicherung und das Installations- und Konfigurationsmanagement bis hin zum Applikationsbetrieb geb\u00fcndelt sind, k\u00f6nnen autark und ohne Warten auf Beistellungen alle \u00c4nderungen und Optimierungen selbst durchf\u00fchren. Durch den permanenten Wissensaustausch sind Interessen- oder Kapazit\u00e4tskonflikte vermeidbar. 4. Agiles Mindset Wenn nicht jedes Team-Mitglied nahezu jede T\u00e4tigkeit aus\u00fcben kann, sind auch Verz\u00f6gerungen der Lead Time for Changes nicht ausgeschlossen. Best Practice: Mit agilen Konzepten werden die Zusammenarbeit innerhalb von Teams und die Kompetenzen der Mitarbeiter gest\u00e4rkt. Zu den wichtigen Methoden aus der agilen Welt z\u00e4hlen etwa ein Taskboard, Refactorings, Heartbeat-Retrospektiven, Pair Programming oder Peer Reviews. 5. Null-Fehler-Toleranz Vorhandene Fehler oder auch schon der Verdacht, dass potenzielle Fehler vorhanden sind, bremsen die Bereitschaft, Software h\u00e4ufig und schnell zu aktualisieren &#8211; gem\u00e4\u00df dem Motto &#8222;Never change a running system&#8220;. Umgekehrt f\u00f6rdert aber eine dauerhaft nachgewiesene Fehlerfreiheit und Zuverl\u00e4ssigkeit das Vertrauen bei Software-Aktualisierungen, und zwar das Vertrauen aller Beteiligten vom Anwender \u00fcber den Softwareentwickler bis hin zum Projekt-Sponsor. Best Practice: Jedes Unternehmen sollte der Null-Fehler-Toleranz eine hohe Priorit\u00e4t einr\u00e4umen. Alle vorhandenen Fehler m\u00fcssen beseitigt werden und die korrekte Funktionsweise ist durch automatisierte Tests mit maximaler Abdeckung abzusichern. Durch Code-Generierung, -Reviews und -Refactorings kann redundanter, fehlerhafter oder \u00fcberfl\u00fcssiger Code vermieden werden. Die fehlerfreie Umsetzung von \u00c4nderungen wird so deutlich beschleunigt. 6. Automatisierung von Interaktionen innerhalb des Lead-Time-Intervalls In der gesamten Prozesskette der Lead Time for Changes sind vor allem die menschlichen Interaktionen die gr\u00f6\u00dften Zeitfresser: Es beginnt vielfach schon beim Zusammenf\u00fchren von Source-Code-\u00c4nderungen. Zudem sind manuelle Schritte h\u00e4ufig bei der Installation und Testausf\u00fchrung oder bei Konfigurations-\u00c4nderungen anzutreffen. Manuelle T\u00e4tigkeiten verursachen nicht nur zeitliche Verz\u00f6gerungen, sondern beinhalten auch die Gefahr menschlicher Fehler, die unn\u00f6tige Reparaturaufw\u00e4nde nach sich ziehen k\u00f6nnen. Best Practice: Durch Nutzung einer Trunk-basierten Entwicklungsmethode liegen zum Zeit-punkt der Release-Entscheidung alle \u00c4nderungen schon fix und fertig vor. Sie m\u00fcssen damit nicht noch manuell zum Beispiel in einen Release-Branch \u00fcbertragen und gepr\u00fcft werden. Eine CI-\/CD-Pipeline kann zudem alle Schritte wie die Release-Paketierung, Testinstallationen oder die Produktiv-Inbetriebnahme vollautomatisiert ausf\u00fchren. Jede menschliche Interaktion, die automatisiert wird, vermeidet unn\u00f6tige Wartezeiten innerhalb der Lead Time for Changes und entlastet zudem das gesamte Team. 7. Schlanke Change-Management-Prozesse In manchen F\u00e4llen sind menschliche Interaktionen unverzichtbar und auch nicht automatisierbar, etwa bei der fachlichen \u00dcberpr\u00fcfung und Qualit\u00e4tssicherung einer umgesetzten \u00c4nderung. Allerdings gibt es auch hier M\u00f6glichkeiten, manuelle Schritte durch Automatisierung zu unterst\u00fctzen und zu beschleunigen. Best Practice: Alle Change-Management-Prozesse werden dahingehend verschlankt, dass manuelle Schritte nach M\u00f6glichkeit nur noch f\u00fcr kontrollierende oder explorative T\u00e4tigkeiten erforderlich sind. Testergebnisse k\u00f6nnen beispielsweise automatisiert so aufbereitet werden, dass alle \u00c4nderungen seit dem letzten Testlauf hervorgehoben und schnell \u00fcberpr\u00fcfbar sind. Automatisierung reduziert Lead Time for Changes enorm &#8222;Unter den richtigen Voraussetzungen k\u00f6nnen in Software-Integrationsprojekten individuelle Kundenanforderungen innerhalb einer Stunde umgesetzt und \u00c4nderungen produktiv in Betrieb genommen werden&#8220;, erkl\u00e4rt Christian Wied, Teamleiter Software Engineering bei Consol. &#8222;Durch automatisierte Test- und Installationsroutinen etwa kann die Lead Time for Changes vielfach auf 15 Minuten reduziert werden. Unter zus\u00e4tzlicher Ber\u00fccksichtigung von menschlichen Interaktionen wie Abstimmungs-, Review- oder Quality-Assurance-Prozessen ist damit eine Lead Time for Changes von unter 60 Minuten realisierbar.&#8220; Pressekontakt: ConSol Consulting &amp; Solutions Software GmbH Isabel Baum St.-Cajetan-Stra\u00dfe 43 D-81669 M\u00fcnchen Fon: +49-89-45841-101 E-Mail: Isabel.Baum@consol.de Web: https:\/\/www.consol.de und https:\/\/cm.consol.de PR-COM GmbH Nicole Oehl Sendlinger-Tor-Platz 6 D-80336 M\u00fcnchen Fon: +49-89-59997-758 E-Mail: nicole.oehl@pr-com.de Web: www.pr-com.de Original-Content von: ConSol Software GmbH, \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/21298\/4925261\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">presseportal.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00fcnchen (ots) &#8211; Komplexe Integrationsvorhaben in der Softwareentwicklung sind oft zeitaufwendig. 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