{"id":38644,"date":"2011-07-26T15:40:32","date_gmt":"2011-07-26T13:40:32","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/?p=38644"},"modified":"2011-07-26T15:40:32","modified_gmt":"2011-07-26T13:40:32","slug":"greenpeace-erfolg-puma-fuhrt-im-rennen-um-giftfreie-produktion-bei-sportbekleidung-adidas-und-nike-mussen-nachlegen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/greenpeace-erfolg-puma-fuhrt-im-rennen-um-giftfreie-produktion-bei-sportbekleidung-adidas-und-nike-mussen-nachlegen\/","title":{"rendered":"Greenpeace Erfolg: Puma f\u00fchrt im Rennen um giftfreie Produktion bei Sportbekleidung Adidas und Nike m\u00fcssen nachlegen"},"content":{"rendered":"<p><a rel=\"attachment wp-att-32024\" href=\"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/2011\/04\/greenpeace-projektion-auf-tschernobyl-sarkophag-umweltschutzorganisation-ruft-zum-globalen-atom-ausstieg-auf\/greenpeace\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-32024\" title=\"Greenpeace\" src=\"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/Greenpeace.jpg\" alt=\"\" width=\"260\" height=\"88\" \/><\/a>Peking (ots) &#8211; 26. 7. 2011 &#8211; Puma liegt im Wettkampf f\u00fcr eine Produktion ohne Umweltverschmutzung vorn. Laut eigenen Angaben will der drittgr\u00f6\u00dfte Sportartikelhersteller der Welt auf alle gef\u00e4hrlichen Chemikalien bis 2020 verzichten. Dieses soll \u00fcber den gesamten Lebenszyklus seiner Produkte und innerhalb der ganzen Lieferkette gelten.<!--more--> Das ist ein erster Erfolg der Greenpeace-Kampagne &#8222;Detox &#8211; Schmutzige W\u00e4sche&#8220;, die vor zwei Wochen gestartet ist. Puma ist damit die erste Sportmarke, die sich \u00f6ffentlich zu einer giftfreien Zukunft bekennt. Greenpeace fordert jetzt Puma, Nike und Adidas auf, transparent zu machen, welche Chemikalien bei der Herstellung ihrer Produkte ins Wasser gelangen.<\/p>\n<p>&#8222;Puma zeigt der Branche wo es lang geht auf dem Weg in eine giftfreie Zukunft. Adidas und Nike m\u00fcssen jetzt einen Gang h\u00f6her schalten. Die Topmarken f\u00fcr Sportmode sollten auch Champions im Umweltschutz sein.&#8220;, sagt Manfred Santen, Chemieexperte bei Greenpeace. &#8222;Bisher haben die Markenhersteller keine umfassenden Kenntnisse, welche Chemikalien von ihren Lieferanten in China eingesetzt werden.&#8220;<\/p>\n<p>Die Ank\u00fcndigung von Puma kommt nur zwei Wochen, nachdem Greenpeace den Report &#8222;Schmutzige W\u00e4sche&#8220; ver\u00f6ffentlicht hat. Ein Jahr lang hat Greenpeace die Einleitungen von zwei chinesischen Textil-Fabriken in die Flussdeltas von Jangtse und Pearl-River untersucht. Im Abwasser der Produktionsst\u00e4tten fanden sich viele gef\u00e4hrliche und langlebige Chemikalien, darunter auch welche, die das Hormonsystem sch\u00e4digen k\u00f6nnen. Laut Greenpeace-Recherchen produzieren die Unternehmen, denen diese Fabriken geh\u00f6ren, f\u00fcr eine Vielzahl gro\u00dfer Sport- und Lifestyle-Marken, darunter Nike, Adidas und Puma. Die Greenpeace-Tests geben einen Einblick in die Wasserverschmutzung durch die Textilindustrie \u00fcberall auf der Welt, die weitreichenden Probleme f\u00fcr Menschen und Umwelt mit sich bringt.<\/p>\n<p>Textilbranche steht vor Paradigmenwechsel<\/p>\n<p>Die Verpflichtung von Puma bedeutet einen elementaren Umbruch f\u00fcr die Textilbranche: ein vorsorgeorientierter Ansatz beim Umgang mit Chemikalien sowie ein klarer Zeitpunkt, bis wann auf alle gef\u00e4hrliche Chemikalien verzichtet werden soll. Bisher gelangen vor allem bei den sogenannten Nass-Prozessen wie F\u00e4rben, Bleichen, Waschen, Bedrucken und Veredeln von Textilien gro\u00dfe Mengen an sch\u00e4dlichen Chemikalien in die Umwelt. Pumas Erkl\u00e4rung gilt f\u00fcr alle gef\u00e4hrlichen Chemikalien in der gesamten Lieferkette und f\u00fcr den kompletten Lebenszyklus der Produkt. Innerhalb der kommenden zwei Monate will die Sportmarke einen Aktionsplan vorlegen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Peking (ots) &#8211; 26. 7. 2011 &#8211; Puma liegt im Wettkampf f\u00fcr eine Produktion ohne Umweltverschmutzung vorn. 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