{"id":387567,"date":"2021-06-08T14:15:00","date_gmt":"2021-06-08T14:15:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.hier-luebeck.de\/index.php\/manpowergroup-arbeitsmarktbarometer-q3-2021-arbeitgeber-berichten-die-besten-beschaeftigungsaussichten-seit-beginn-der-pandemie-aber-auch-einen-gravierenden-fachkraeftemangel\/"},"modified":"2021-06-08T14:15:00","modified_gmt":"2021-06-08T14:15:00","slug":"manpowergroup-arbeitsmarktbarometer-q3-2021-arbeitgeber-berichten-die-besten-beschaeftigungsaussichten-seit-beginn-der-pandemie-aber-auch-einen-gravierenden-fachkraeftemangel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/manpowergroup-arbeitsmarktbarometer-q3-2021-arbeitgeber-berichten-die-besten-beschaeftigungsaussichten-seit-beginn-der-pandemie-aber-auch-einen-gravierenden-fachkraeftemangel\/","title":{"rendered":"ManpowerGroup Arbeitsmarktbarometer Q3\/2021: \/ Arbeitgeber berichten die besten Besch\u00e4ftigungsaussichten seit Beginn der Pandemie, aber auch einen gravierenden Fachkr\u00e4ftemangel"},"content":{"rendered":"<p>Frankfurt (ots) &#8211;   &#8211;  Der Fachkr\u00e4ftemangel ist so gro\u00df wie nie zuvor in den letzten 15 Jahren.  &#8211;  Deutsche Arbeitgeber melden f\u00fcr Juli, August und September 2021 positive Besch\u00e4ftigungspl\u00e4ne: Sie berichten einen saisonbereinigten Netto-Besch\u00e4ftigungsausblick von +11 %.  &#8211;  Branchen- und regions\u00fcbergreifend zeigen sich optimistische Besch\u00e4ftigungsaussichten.<!--more-->    Frankfurt (ots) &#8211; Viertelj\u00e4hrlich befragt die ManpowerGroup mehr als 42.000 Arbeitgeber in 43 L\u00e4ndern zu ihren Besch\u00e4ftigungspl\u00e4nen f\u00fcr das kommende Quartal. Dar\u00fcber hinaus untersucht die ManpowerGroup im j\u00e4hrlichen Rhythmus Trends zum Thema Fachkr\u00e4ftemangel.   Die Arbeitgeber zeigen sich hinsichtlich der Erholung des Arbeitsmarktes so optimistisch wie seit Beginn der Pandemie nicht mehr; weltweit erwarten 49 Prozent, dass sie bis Ende 2022 wieder das Besch\u00e4ftigungsniveau von vor der Pandemie erreichen werden. In Deutschland scheinen die Arbeitgeber jedoch unsicherer zu sein: Auf die Frage, wann ihre Besch\u00e4ftigungspl\u00e4ne wieder auf den Stand von vor der Pandemie zur\u00fcckkehren, antworten 56 Prozent der Befragten mit &#8222;Wei\u00df nicht&#8220;.   Gleichzeitig berichten 69 Prozent der befragten Arbeitgeber weltweit von Schwierigkeiten, offene Stellen mit geeigneten Bewerbern zu besetzen. In Deutschland sind es sogar 82 Prozent. Nur ihre Kollegen in Frankreich (88 Prozent), Rum\u00e4nien (86 Prozent) Italien (85 Prozent) und der Schweiz (83 Prozent) berichten einen noch gr\u00f6\u00dferen Fachkr\u00e4ftemangel.   Der Umgang mit flexiblen Arbeitsmodellen verdeutlicht die kulturellen Unterschiede zwischen den L\u00e4ndern: Die deutschen Arbeitgeber rechnen eher in Hinblick auf die vermehrte Arbeit im Homeoffice eher mit negativen Folgen f\u00fcr weiche Faktoren (58 Prozent), etwa f\u00fcr die Unternehmenskultur oder das Wohlbefinden der Mitarbeiter, und nicht so sehr f\u00fcr die Produktivit\u00e4t (15 Prozent). Im EMEA-Raum benennen hingegen 31 Prozent einen Produktivit\u00e4tsverlust als ihre gr\u00f6\u00dfte Sorge.    82 Prozent der Arbeitgeber in Deutschland geben an, die negativen Folgen des Fachkr\u00e4ftemangels zu sp\u00fcren.    Unternehmen m\u00fcssen sich schon l\u00e4nger dem &#8222;War for Talent&#8220;, dem Wettbewerb um die besten Fachkr\u00e4fte, stellen. Sie versuchen, Mitarbeiter mit attraktiven Angeboten zu gewinnen, die weit \u00fcber die finanzielle Verg\u00fctung hinausreichen. 2021 ist der Fachkr\u00e4ftemangel trotz der Pandemie so hoch wie nie zuvor in den letzten 15 Jahren.   Deutschland weist einen extrem hohen Fachkr\u00e4ftemangel auf: 82 Prozent der Arbeitgeber sagen, dass sie die Folgen sp\u00fcren &#8211; das entspricht einem Anstieg von zehn Prozent in gerade einmal zwei Jahren. Der EMEA-Raum ist mit 74 Prozent vom Fachkr\u00e4ftemangel besonders stark betroffen, verglichen mit dem gesamtamerikanischen Kontinent (63 Prozent) oder dem asiatisch-pazifischen Raum (59 Prozent).   &#8222;Die Digitalisierung hat die gesamte Wertsch\u00f6pfungskette revolutioniert. Die Pandemie hat diese Trends lediglich beschleunigt. Gleichzeitig fordern die Fachkr\u00e4fte mehr Flexibilit\u00e4t, ver\u00e4nderten Rahmenbedingungen und eine bessere Work-\/Life-Balance&#8220;, so Eric de Jonge, Country Manager ManpowerGroup in Deutschland. &#8222;Arbeitgeber, die auf diese neuen Bed\u00fcrfnisse eingehen und die daf\u00fcr notwendige Flexibilit\u00e4t mitbringen, werden ehesten in der Lage sein, die besten Fachkr\u00e4fte anzuziehen und langfristig an ihr Unternehmen zu binden.&#8220;   Der Fachkr\u00e4ftemangel in Deutschland betrifft besonders die Bereiche IT\/Daten (31 Prozent), Betrieb\/Logistik (27 Prozent) und Front Office\/Aufgaben mit Kundenkontakt (22 Prozent).   Beeintr\u00e4chtigt die Arbeit im Homeoffice die Unternehmenskultur und Produktivit\u00e4t?   In Zeiten flexibler Arbeitsmodelle wollte die ManpowerGroup von Arbeitgebern erfahren, wie sich die vermehrte Arbeit im Homeoffice auf die Unternehmen auswirkt und inwieweit hybride Arbeitsplatzmodelle auch nach der Corona-Pandemie Bestand haben werden.   58 Prozent der befragten Unternehmen in Deutschland bef\u00fcrchten negative Auswirkungen auf die Unternehmenskultur, das Wohlbefinden der Mitarbeiter oder die Zusammenarbeit. Weltweit sind es nur 38 Prozent.   \u00dcberraschend ist jedoch, dass nur 15 Prozent der deutschen Arbeitgeber Sorge haben, dass sich der h\u00f6here Anteil von Homeoffice negativ auf die Produktivit\u00e4t auswirken k\u00f6nnte. In der gesamten EMEA-Region liegt der Anteil der Arbeitgeber, die einen Produktivit\u00e4tsr\u00fcckgang bef\u00fcrchten, bei 20 Prozent; in S\u00fcdamerika sind es sogar 30 Prozent, was einmal mehr die gro\u00dfen Unterschiede in den Arbeitsmarktkulturen illustriert.   Da die Impfkampagne der Bundesregierung Fortschritte macht und eine R\u00fcckkehr zur Normalit\u00e4t in Sicht ist, glauben 59 Prozent der befragten deutschen Arbeitgeber, dass ihre Mitarbeiter innerhalb der n\u00e4chsten sechs bis zw\u00f6lf Monate an ihren Arbeitsplatz zur\u00fcckkehren werden. Weltweit erwarten 69 Prozent der Arbeitgeber eine R\u00fcckkehr an den Arbeitsplatz, in Nord- und S\u00fcdamerika sind es 81 Prozent, im EMEA-Raum 67 Prozent und im asiatisch-pazifischen Raum noch 57 Prozent.   Branchen- und regions\u00fcbergreifend zeigen sich optimistische Besch\u00e4ftigungsaussichten.   Die Besch\u00e4ftigungsaussichten in allen im Rahmen des ManpowerGroup Arbeitsmarktbarometers untersuchten L\u00e4ndern weltweit verbessern sich.   Die deutschen Arbeitgeber melden f\u00fcr Juli, August und September 2021 positive Besch\u00e4ftigungspl\u00e4ne: Sie berichten einen saisonbereinigten Netto-Besch\u00e4ftigungsausblick von +11 %. Damit verbessern sich die Besch\u00e4ftigungsaussichten im Quartalsvergleich um acht Prozentpunkte; im Vergleich zum Vorjahreszeitraum betr\u00e4gt das Plus zehn Prozentpunkte.   In allen acht untersuchten Regionen des Landes rechnen die Arbeitgeber mit Stellenzuw\u00e4chsen; besonders deutlich zeigt sich dies in Berlin und M\u00fcnchen: Hier liegt der Netto-Besch\u00e4ftigungsausblick jeweils bei +16 %.   Auch in allen sieben untersuchten Branchen sagen die Arbeitgeber f\u00fcr die n\u00e4chsten drei Monate einen Anstieg der Besch\u00e4ftigtenzahlen voraus. Die Besch\u00e4ftigungsausblicke aller Branchen legen dabei sowohl im Quartal- als auch im Jahresvergleich zu.   Die st\u00e4rksten Besch\u00e4ftigungspl\u00e4ne vermeldet die Finanz- und Gesch\u00e4ftsdienstleistungsbranche. Hier liegt der Besch\u00e4ftigungsausblick bei +18 %. Gegen\u00fcber dem Vorquartal bedeutet das ein Plus von drei Prozentpunkten. Im Jahresvergleich betr\u00e4gt der Zuwachs sogar 13 Prozentpunkte.   Der Ausblick f\u00fcr das Baugewerbe liegt ebenfalls \u00fcber dem bundesweiten Durchschnitt. Mit einem Netto-Besch\u00e4ftigungsausblick von +12 % verbessert sich die Prognose dieser Branche gegen\u00fcber dem Vorquartal um sechs Prozentpunkte, im Jahresvergleich um acht Prozentpunkte.   Mit einem Netto-Besch\u00e4ftigungsausblick von +10 % berichtet die G\u00fcterherstellung den st\u00e4rksten Besch\u00e4ftigungsausblick der letzten zwei Jahre. Er verbessert sich sowohl im Quartals- als auch im Jahresvergleich, und zwar um sechs bzw. 13 Prozentpunkte.   Mit einem Besch\u00e4ftigungsausblick von +3 % vermelden Gastgewerbe und Hotellerie die schw\u00e4chste Branchenprognose dieses Quartals. Allerdings bedeutet dieses Ergebnis sowohl im Quartals- als auch im Jahresvergleich ein deutliches Plus von 16 bzw. 22 Prozentpunkten.   Die Arbeitgeber in allen acht deutschen Regionen erwarten f\u00fcr das dritte Quartal 2021 einen Anstieg ihrer Besch\u00e4ftigtenzahlen. Die Besch\u00e4ftigungsaussichten verbessern sich dabei sowohl gegen\u00fcber dem Vorquartal als auch im Jahresvergleich.   Weltweit erwarten die Arbeitgeber in 42 der 43 untersuchten L\u00e4nder und Territorien f\u00fcr das dritte Quartal 2021 einen Anstieg der Besch\u00e4ftigtenzahlen, so auch in allen 26 untersuchten EMEA-L\u00e4ndern. Die st\u00e4rksten Besch\u00e4ftigungsaussichten werden aus den USA (+25 %) sowie aus Taiwan (+24 %) und Australien (+17 %) berichtet. Die schw\u00e4chsten Arbeitsm\u00e4rkte erwartet man hingegen in Hongkong (0 %), Argentinien (+1 %), Panama (+1 %) und S\u00fcdafrika (+1 %).   Das ManpowerGroup Arbeitsmarktbarometer untersucht viertelj\u00e4hrlich die Besch\u00e4ftigungsprognosen der Arbeitgeber f\u00fcr das kommende Quartal. Die vollst\u00e4ndigen Ergebnisse dieser Studie finden Sie online unter Arbeitsmarktbarometer MEOS Q3-2021 | ManpowerGroup (https:\/\/www.manpowergroup.de\/de\/insights\/studien-und-research\/studies\/2021\/06\/06\/06\/50\/studie-arbeitsmarktbarometer-q3-2021). Das n\u00e4chste Arbeitsmarktbarometer erscheint am 14. September 2021. Es besch\u00e4ftigt sich dann mit den Besch\u00e4ftigungsprognosen f\u00fcr das vierte Quartal 2021.   ABOUT MANPOWERGROUP    ManpowerGroup (NYSE: MAN), der globale Marktf\u00fchrer f\u00fcr Personaldienstleistungen, unterst\u00fctzt Unternehmen bei ihrer Transformation in der sich stetig und rasant wandelnden Welt der Arbeit: Wir stellen umfassende L\u00f6sungen f\u00fcr das Rekrutieren, Entwickeln und Verwalten der f\u00fcr den nachhaltigen Erfolg notwendigen Fachkr\u00e4fte bereit. Mehrere hunderttausend Kundenunternehmen vertrauen auf unser innovatives Leistungsportfolio, mit dem wir Millionen von Menschen langfristig zu sinnvoller Arbeit verhelfen &#8211; in einem breiten Spektrum von Branchen und Berufen. \u00dcber unsere Markenfamilie &#8211; Manpower, Experis, Talent Solutions &#8211; schaffen wir echten Mehrwert f\u00fcr unsere Kandidaten und Kunden in mehr als 75 L\u00e4ndern und Regionen &#8211; und das seit mehr als 70 Jahren. Best\u00e4ndige Anerkennung erhalten wir auch f\u00fcr unsere Initiativen im Bereich der Diversit\u00e4t: Arbeitspl\u00e4tze f\u00fcr Frauen, Inklusion, Gleichberechtigung und Arbeit f\u00fcr Menschen mit Behinderungen sind wichtige Themen f\u00fcr uns. 2021 wurde die ManpowerGroup bereits zum zw\u00f6lften Mal mit dem Ethik-Preis &#8222;World&#8217;s Most Ethical Companies&#8220; ausgezeichnet. All das unterstreicht unsere Position als die Marke der Wahl, wenn es um gesuchte Fachkr\u00e4fte geht.   Pressekontakt:   ManpowerGroup Germany Birgit Theysohn Head of Marketing &amp; Communications presse@manpower.de M: +49 162 2587829 D\u00fcsseldorfer Str. 9, D-65760 Eschborn www.manpowergroup.de  Original-Content von: ManpowerGroup Deutschland GmbH, \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/56465\/4936090\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">presseportal.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Frankfurt (ots) &#8211; &#8211; Der Fachkr\u00e4ftemangel ist so gro\u00df wie nie zuvor in den letzten 15 Jahren. &#8211; Deutsche Arbeitgeber<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","footnotes":""},"categories":[5],"tags":[],"class_list":["post-387567","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-politik-wirtschaft"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/387567","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=387567"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/387567\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=387567"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=387567"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=387567"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}