{"id":387647,"date":"2021-06-09T12:02:41","date_gmt":"2021-06-09T12:02:41","guid":{"rendered":"https:\/\/www.hier-luebeck.de\/index.php\/lh-platter-mit-neuem-tiroler-weg-wird-perspektivenwechsel-im-heimischen-tourismus-vollzogen\/"},"modified":"2021-06-09T12:02:41","modified_gmt":"2021-06-09T12:02:41","slug":"lh-platter-mit-neuem-tiroler-weg-wird-perspektivenwechsel-im-heimischen-tourismus-vollzogen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/lh-platter-mit-neuem-tiroler-weg-wird-perspektivenwechsel-im-heimischen-tourismus-vollzogen\/","title":{"rendered":"LH Platter: &#8222;Mit neuem Tiroler Weg wird Perspektivenwechsel im heimischen Tourismus vollzogen&#8220;"},"content":{"rendered":"<p>Innsbruck (ots) &#8211; Im Rahmen der &#8222;Lebensraum Tirol Perspektivenwoche&#8220; standen am heutigen Mittwoch &#8222;Perspektiven f\u00fcr eine verantwortungsvolle Tourismusentwicklung&#8220; im Mittelpunkt. Die neue Tourismusstrategie &#8222;Tiroler Weg&#8220; schreibt betriebliche Wachstumsgrenzen ebenso fest wie die &#8222;Nachhaltigkeit&#8220; als zentrale Leitlinie. Exzessiven Entwicklungen wird eine klare Absage erteilt.<!--more-->   &#8222;Die vergangenen Monate waren eine enorme Herausforderung &#8211; gerade f\u00fcr den Tourismus. Daher ist es von entscheidender Bedeutung, dass die Tourismuswirtschaft wieder voll durchstarten kann. Unser Land braucht diesen Neustart und wir alle freuen uns, dass dies jetzt auch gelingt&#8220;, stellt Tirols Landeshauptmann und Tourismusreferent G\u00fcnther Platter zu Beginn der Pr\u00e4sentation der neuen Tourismusstrategie klar.   Anziehungskraft ist hoch, Buchungslage aktuell zufriedenstellend   Die Anziehungskraft Tirols sei ungebrochen und &#8211; wie aktuelle Umfragen zum Image aber auch zu den Reiseabsichten etwa im wichtigsten Markt Deutschland zeigen &#8211; sogar noch gestiegen. Aufgrund der noch sehr unterschiedlichen internationalen Reiseregelungen sei das von Tirol Werbung und Wirtschaftskammer Tirol aktuell erstellte Tourismusbarometer f\u00fcr die diesj\u00e4hrige Sommersaison noch etwas verhalten. Knapp die H\u00e4lfte der Tiroler Unterkunftsbetriebe ist derzeit mit der Buchungslage f\u00fcr die Monate Juli, August und September zufrieden bzw. sehr zufrieden. Am besten wird die Buchungslage dabei f\u00fcr den deutschen und \u00f6sterreichischen Markt bezeichnet.   Tiroler Weg hat starke Signalwirkung    Als f\u00fchrendes Urlaubsland der Alpen habe Tirol in seiner Entwicklung eine Signalwirkung, betont LH Platter: &#8222;Mit dem &#8218;Tiroler Weg&#8216; wird ein neues Kapitel aufgeschlagen. Tirol will vorangehen, will Modellregion sein. Und mit dieser neuen Tourismusstrategie einen Prozess starten.&#8220; Den Tiroler Tourismus m\u00fcsse man nicht neu erfinden &#8211; aber an gewissen Stellen neu denken. Im neuen Leitbild seien daher zentrale Perspektiven f\u00fcr eine verantwortungsvolle Tourismusentwicklung festgelegt worden.   Tourismusentwicklung wird an neuen, ganzheitlichen Kriterien gemessen   Der Tourismus wurde von der \u00fcberwiegenden Mehrheit der Tiroler Bev\u00f6lkerung jahrzehntelang als Leitbranche betrachtet, die die Lebensqualit\u00e4t f\u00fcr die B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger verbessert. Das Wohl des Landes wird weiterhin von einem funktionierenden Tourismus und der Akzeptanz im Land bestimmt. Dieses Selbstverst\u00e4ndnis im Tiroler Tourismus bringt der Tiroler Weg klar auf den Punkt: Tirol steht f\u00fcr eine Balance aus wirtschaftlicher, gesellschaftlicher und \u00f6kologischer Nachhaltigkeit. Tirol ist die beste Verbindung aus Natur, Bewegung und Bergerlebnis weltweit. Tirol ist der Inbegriff alpinen Lebensgef\u00fchls.   In diesem Sinne strebt der Tiroler Tourismus einen Perspektivenwechsel an, der mit diesem Tiroler Weg eingeleitet wird: Fr\u00fcher wurde der Erfolg allein an N\u00e4chtigungen bzw. Ank\u00fcnften festgemacht &#8211; ganz unter dem Motto &#8222;weiter, schneller, h\u00f6her&#8220;. Dann r\u00fcckten die Bettenauslastung und die Wertsch\u00f6pfung als wirtschaftliche Kennzahlen in den Mittelpunkt.   Platter: &#8222;K\u00fcnftig wollen wir die gesunde Entwicklung unseres Tourismus neben diesen wirtschaftlichen Kennzahlen auch an gesellschaftlichen, \u00f6kologischen oder Zufriedenheits-Kennzahlen messen.&#8220; Ein neuer Tiroler Tourismus-Index soll diesen ganzheitlichen Blick auf die touristische Entwicklung schaffen. Nicht die wirtschaftlichen Kennzahlen allein, sondern gesellschaftliche Messgr\u00f6\u00dfen wie Tourismuswahrnehmung oder soziale Faktoren wie Mitarbeiterzufriedenheit oder Wiederbesuchsabsichten und \u00f6kologische Messgr\u00f6\u00dfen wie Anteile regenerativer Energien stehen im Vordergrund.   Eine neue Tourismusgeneration bestimmt den Kurs   Der notwendige Perspektivenwechsel werde von einer neuen Generation getragen, die auf ganz nat\u00fcrliche Weise neues Selbstverst\u00e4ndnis und neue Sichtweisen einbringt. &#8222;Diesen Generationswechsel in den Tourismusbetrieben m\u00fcssen wir aufmerksam begleiten und dort, wo notwendig, auch Unterst\u00fctzung bieten&#8220;, ist sich LH Platter bewusst. &#8222;In wichtigen Institutionen und Gremien konnte dieser Generationswechsel bereits erfolgreich eingeleitet werden: Etwa in der Tirol Werbung oder erst vor kurzem im Tyrol Tourism Board, dem h\u00f6chsten tourismuspolitischen Gremium des Landes.&#8220;   Der &#8222;Tiroler Weg&#8220; stellt sich hinter den familiengepr\u00e4gten Tourismus   In den n\u00e4chsten 15 Jahren muss die \u00dcbergabe von rund 2.600 Unternehmen gemeistert werden, um die seit Jahrzehnten erfolgreiche familiengef\u00fchrte Struktur im Tiroler Tourismus zu erhalten. Daher gibt es im Tiroler Tourismus ein gro\u00dfes B\u00fcndel an konkreten Zielsetzungen und Ma\u00dfnahmen, um diese Familienunternehmen, die Gastgeber- und Arbeitsqualit\u00e4t zu unterst\u00fctzen. Besonderes Augenmerk soll dabei auch den Privatvermietern und Urlaub am Bauernhof-Betrieben geschenkt werden.   Ein klares Bekenntnis zu betrieblichen Wachstumsgrenzen   Die neue Tiroler Tourismusstrategie spricht daher sehr deutlich Wachstumsgrenzen an, um kleinteiligen Tourismus und Tiroler Familienbetriebe nicht nur zu sch\u00fctzen, sondern Raum f\u00fcr Entwicklung zu geben.   Festgesetzt wird eine Obergrenze bei der Bettenanzahl f\u00fcr Beherbergungsgro\u00dfbetriebe. LH Platter: &#8222;Wir wollen auch keine Steigerung bei der Gesamtbettenanzahl in Tirol, sondern wir wollen eine Steigerung bei der Wertsch\u00f6pfung. Und zwar durch eine bessere Auslastung der vorhandenen Betten f\u00fcr einen angemessenen Preis.&#8220;   Im Tiroler Weg wird daher festgelegt, dass die bestehenden Definitionen im Raumordnungsgesetz f\u00fcr eine Sonderfl\u00e4chenwidmung &#8222;Beherbergungsgro\u00dfbetrieb&#8220; ab 150 Betten beizubehalten ist &#8211; und eine Obergrenze f\u00fcr eine Sonderfl\u00e4chenwidmung &#8222;Beherbergungsgro\u00dfbetrieb&#8220; bei 300 Betten festzulegen. Folglich sollen in Tirol keine Hotels \u00fcber 300 Betten entstehen.   LH Platter: &#8222;Wenn ich von Grenzen rede, dann gilt das ganz besonders f\u00fcr undurchsichtige Investorenmodelle, touristische Gro\u00dfbetriebe oder Chaletd\u00f6rfer. Hier brauchen wir einen Konsens zwischen Kommunen, Planungsverb\u00e4nden und Tourismusverb\u00e4nden &#8211; insbesondere bei Widmungsfragen.&#8220;   Der Tiroler Weg legt damit ein klares Bekenntnis gegen Spekulationsprojekte ab, die Preise nach oben treiben, &#8222;kalte Betten&#8220; erzeugen und von denen die Bev\u00f6lkerung und die Gemeinden nichts haben. Juristische &#8222;Schlupfl\u00f6cher&#8220; zu schlie\u00dfen &#8211; auch das wird ein Prozess am Tiroler Weg.   Der &#8222;Tiroler Weg&#8220; definiert &#8222;Nachhaltigkeit&#8220; konkret   Im Bereich der Nachhaltigkeit formuliert der Tiroler Weg ebenfalls klare Leitlinien: Die Tiroler Tourismuswirtschaft erhebt den Anspruch, eine wegweisende Rolle in der nachhaltigen, alpintouristischen Entwicklung auf \u00f6kologischer, \u00f6konomischer und sozialer Ebene einzunehmen. Konkret sollen in allen Tiroler Regionen ab 2022 institutionalisierte Nachhaltigkeitsstandards und das neugeschaffene &#8222;\u00d6sterreichische Umweltzeichen&#8220; f\u00fcr Destinationen eingef\u00fchrt werden.   Im Bereich der Mobilit\u00e4t soll die Anreise der G\u00e4ste von derzeit 10 Prozent \u00f6ffentliche Anreise auf 20 Prozent bis 2035 gesteigert werden. Bei der Vor-Ort-Mobilit\u00e4t wird bis 2035 eine 100prozentige Nutzung regenerativer Antriebsformen angestrebt.   Zudem will Tirol bis 2035 nur noch &#8222;klimaneutrale&#8220; Skigebiete. Dabei werden neue Technologien konsequent zum Einsatz gebracht und verbleibende unvermeidbare Emissionen durch regionale Klimaschutzprojekte ausgeglichen.   Auch die Tourismusbetriebe werden im Bereich der Nachhaltigkeit in den drei Dimensionen \u00f6kologisch-sozial-wirtschaftlich gef\u00f6rdert. Festgelegt wurde ein erh\u00f6hter F\u00f6rdersatz von 80 Prozent f\u00fcr die Tiroler Beratungsf\u00f6rderung bis 2025.   Die St\u00e4rkung regionaler Wirtschaftskreisl\u00e4ufe &#8211; insbesondere das Zusammenspiel mit der Landwirtschaft &#8211; ist ebenfalls als Bekenntnis im Tiroler Weg verankert. Dazu z\u00e4hlt auch, dass die Kennzeichnung der Herkunft von Lebensmittel in der Gastronomie ab sofort empfohlen wird.   Tirols Tourismus setzt auf den Dialog mit der Bev\u00f6lkerung   &#8222;Erhebungen zeigen, dass die Wahrnehmung unserer Tourismuswirtschaft in einigen Bereichen nicht mehr ihrem tats\u00e4chlichen Stellenwert entspricht. Deshalb m\u00fcssen der Tourismus und seine zentrale Rolle in der \u00f6ffentlichen Diskussion und Wahrnehmung neu &#8218;eingebettet&#8216; werden. Das ist ein ganz zentrales Anliegen&#8220;, betont LH Platter.   Der Tiroler Weg sehe eine Kommunikationsoffensive vor, so LH Platter: &#8222;Der Tourismus muss die Bev\u00f6lkerung wieder mit ins Boot holen. Wir brauchen ein wertsch\u00e4tzendes Miteinander von Einheimischen und G\u00e4sten, von Bev\u00f6lkerung und Tourismus, aber auch von Unternehmerinnen und Unternehmern mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.&#8220;   Rolle der Tourismusverb\u00e4nde wandelt sich, das eigene Land wird zum &#8222;Kernmarkt&#8220;   Die Tourismuswirtschaft sei auch k\u00fcnftig ein sehr wesentlicher Leistungstr\u00e4ger f\u00fcr die Qualit\u00e4t im Lebensraum Tirol. &#8222;Am Tiroler Weg werden sich unsere Tourismusverb\u00e4nde noch st\u00e4rker im Lebensraum-Management einbringen, weil davon alle profitieren. Ganz konkret wird k\u00fcnftig die Abstimmung von Verb\u00e4nden mit den Gemeinden, mit den Planungsverb\u00e4nden und dem jeweiligen Regionalmanagement forciert&#8220;, so LH Platter.   Auch auf dieser Ebene wird der Tiroler Tourismus k\u00fcnftig noch st\u00e4rker mit der heimischen Bev\u00f6lkerung kommunizieren und um diese &#8222;werben&#8220; &#8211; denn auch die Konzentration auf die Nahm\u00e4rkte, ist eine Entscheidung f\u00fcr nachhaltige Urlaubsformen.   Das neue Selbstverst\u00e4ndnis schlie\u00dft exzessive Entwicklungen nicht ein   Der &#8222;Tiroler Weg&#8220; sei auch eine Standortanalyse und biete die M\u00f6glichkeit vereinzelt aufgetretene Ph\u00e4nomene kritisch zu hinterfragen. LH Platter: &#8222;In unserem gemeinsam entwickelten Verst\u00e4ndnis sehen wir den Tiroler Tourismus im Dienst der Lebensqualit\u00e4t der hier lebenden Menschen und im Einklang mit der Umwelt. Das schlie\u00dft exzessive Entwicklungen und Handlungen, die diesem Verst\u00e4ndnis zuwiderlaufen, aus. Mancherorts ausufernde Tendenzen und Entwicklungen im Bereich des Partytourismus passen nicht in das angestrebte Qualit\u00e4tsverst\u00e4ndnis.   &#8222;Wer hat etwas davon, wenn Busse mit jungen Menschen ohne Wintersportausr\u00fcstung f\u00fcr Exzesse inklusive selbst mitgebrachtem Alkohol f\u00fcr 24 Stunden in unser Land kommen? Hier entsteht keine Wertsch\u00f6pfung vor Ort, sondern nur ein Imageschaden. Das ist nicht unser Tiroler Weg&#8220;, stellt LH Platter klar.   Der &#8222;Tiroler Weg&#8220; ist ein Prozess   Mit dem &#8222;Tiroler Weg&#8220; liege kein geduldiger Papiertiger auf dem Tisch, sondern eine Momentaufnahme, die kontinuierlicher Anstrengungen und Ma\u00dfnahmen bedarf. &#8222;Wir haben klare Verantwortlichkeiten festgelegt, damit die Umsetzung Schritt f\u00fcr Schritt als verbindlicher Prozess stattfinden kann. Das Tyrol Tourism Board wird hier eine ganze wesentliche Rolle einnehmen&#8220;, so LH Platter abschlie\u00dfend.   Weitere Statements zum &#8222;Tiroler Weg &#8211;          Perspektiven f\u00fcr eine verantwortungsvolle Tourismusentwicklung&#8220;   Martina Entner, Vizepr\u00e4sidentin der Wirtschaftskammer Tirol: &#8222;Der Tiroler Weg ist ein klares Bekenntnis zu unserer kleinteiligen Struktur und zu den familiengef\u00fchrten Betrieben, die mit ihrer Gastfreundschaft und Leidenschaft eine wichtige Erfolgsbasis darstellen. Der Tiroler Weg ist aber auch ein Perspektivenwechsel, der die Menschen &#8211; egal ob Unternehmer oder Mitarbeiter &#8211; in den Mittelpunkt stellt. In den kommenden Jahren muss in rund 2.600 Tourismusbetrieben Tirols die \u00dcbergabe an die n\u00e4chste Generation gelingen. Das m\u00fcssen wir tatkr\u00e4ftig unterst\u00fctzen. Deshalb sehe ich in der konkreten Unterst\u00fctzung der Familienunternehmen unsere zentrale Aufgabe. Das betrifft selbstverst\u00e4ndlich betriebliche Nachhaltigkeitsstrategien ebenso wie Schulungsimpulse f\u00fcr Betriebe oder Mitarbeiter-Initiativen.&#8220;   Mario Gerber, Spartenobmann Tourismus und Freizeitwirtschaft in der Wirtschaftskammer Tirol: &#8222;Der Erfolg des Tiroler Tourismus basiert auf seiner Innovationskraft. Abrupte oder schleichende Ver\u00e4nderungen &#8211; egal ob im Umwelt- oder Gesellschaftsbereich &#8211; erfolgreich zu sp\u00fcren, um darauf mit Pioniergeist und unternehmerischem Mut zu reagieren, war schon immer eine St\u00e4rke unserer Tourismusbranche. Wenn wir jetzt von einem Perspektivenwechsel im Tiroler Tourismus sprechen, dann wird dieser Prozess insbesondere von jungen Leuten getragen. Als Vorsitzender des Tyrol Tourism Board habe ich selbst diesen Generationswechsel entscheidend mitgestalten d\u00fcrfen und in dieses h\u00f6chste tourismuspolitische Gremium des Landes junge Touristikerinnen und Touristiker integriert. Gemeinsam stehen wir daf\u00fcr, dass die zentralen Leitlinien am Tiroler Weg nun Schritt f\u00fcr Schritt in der Praxis umgesetzt werden. Der Tiroler Weg ist ein Prozess, den wir im Bewusstsein gestalten, dass wir unseren Tourismus nicht neu erfinden, aber an entscheidenden Stellen neu denken wollen.&#8220;   Florian Phleps, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Tirol Werbung: &#8222;Der heute pr\u00e4sentierte Tiroler Weg ist ein Perspektivenwechsel, der auch den Wertewandel in unserer Gesellschaft widerspiegelt. Werte wie Natur, Freiheit und Sicherheit haben in den letzten Monaten noch mehr an Bedeutung gewonnen. Und das Signal unserer Tourismusstrategie ist klar: Wert statt Menge. Dieses Selbstverst\u00e4ndnis wird in diesem Tiroler Weg weiter gesch\u00e4rft. Nachhaltigkeit, Familienbetriebe, Generationswechsel, Dialog und neue Kennzahlen zur Erfolgsmessung sind wichtige Grundpfeiler einer nachhaltigen, resilienten Tourismusentwicklung.&#8220;   Hubert Siller, Leiter des MCI Tourismus und des Strategieteams: &#8222;Bereits seit den 1970er Jahren geben Tourismuskonzepte und Strategiepapiere zum Tiroler Weg Richtung und Rahmen f\u00fcr eine verantwortungsvolle, wettbewerbsf\u00e4hige Tourismusentwicklung vor. Auch der vorliegende Tiroler Weg ist das Ergebnis sehr vieler Gespr\u00e4che und vertiefender Analysen mit zahlreichen Expertinnen und Experten im und au\u00dferhalb des Tiroler Tourismus. Der Tiroler Weg ist als laufender Prozess zu verstehen. Eine Tourismusentwicklung im Dienste der Lebensqualit\u00e4t und im Einklang mit der Natur ist nie am Ziel.&#8220;   Link zum Tiroler Weg (https:\/\/www.ots.at\/redirect\/lebensraum)   Pressekontakt:   Mag. Stefan Lahartinger Lebensraum Tirol Holding GmbH Maria-Theresien-Str. 55 6020 Innsbruck m: +43 664 80532454 www.lebensraum.tirol stefan.lahartinger@lebensraum.tirol  Original-Content von: Lebensraum Tirol Holding GmbH, \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/156455\/4936903\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">presseportal.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Innsbruck (ots) &#8211; Im Rahmen der &#8222;Lebensraum Tirol Perspektivenwoche&#8220; standen am heutigen Mittwoch &#8222;Perspektiven f\u00fcr eine verantwortungsvolle Tourismusentwicklung&#8220; im Mittelpunkt.<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","footnotes":""},"categories":[5],"tags":[],"class_list":["post-387647","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-politik-wirtschaft"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/387647","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=387647"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/387647\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=387647"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=387647"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=387647"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}