{"id":391644,"date":"2021-07-05T10:12:16","date_gmt":"2021-07-05T10:12:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.hier-luebeck.de\/index.php\/digitalradar-misst-die-digitale-reife-der-deutschen-krankenhaeuser-bundesministerium-fuer-gesundheit-beauftragt-digitalradar-mit-der-analyse-und-bewertung-des-digitalen-reifegrades-der-krankenhaeu\/"},"modified":"2021-07-05T10:12:16","modified_gmt":"2021-07-05T10:12:16","slug":"digitalradar-misst-die-digitale-reife-der-deutschen-krankenhaeuser-bundesministerium-fuer-gesundheit-beauftragt-digitalradar-mit-der-analyse-und-bewertung-des-digitalen-reifegrades-der-krankenhaeu","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/digitalradar-misst-die-digitale-reife-der-deutschen-krankenhaeuser-bundesministerium-fuer-gesundheit-beauftragt-digitalradar-mit-der-analyse-und-bewertung-des-digitalen-reifegrades-der-krankenhaeu\/","title":{"rendered":"DigitalRadar misst die digitale Reife der deutschen Krankenh\u00e4user \/ Bundesministerium f\u00fcr Gesundheit beauftragt &#8222;DigitalRadar&#8220; mit der Analyse und Bewertung des digitalen Reifegrades der Krankenh\u00e4user"},"content":{"rendered":"<p>Berlin (ots) &#8211; Mit dem Krankenhauszukunftsgesetz (KHZG) investieren Bund und L\u00e4nder bis zu 4,3 Mrd. Euro in die digitale Infrastruktur der Krankenh\u00e4user.<!--more--> Begleitend sieht das Gesetz eine &#8222;Analyse und Bewertung des grunds\u00e4tzlichen Standes der Digitalisierung in deutschen Krankenh\u00e4usern und der Effekte des Zukunftsfonds auf den Digitalisierungsgrad, die Versorgungen von Patientinnen und Patienten und die regionalen Versorgungsstrukturen&#8220; vor. Das Bundesministerium f\u00fcr Gesundheit hat im Rahmen einer Ausschreibung das Konsortium &#8222;DigitalRadar&#8220; beauftragt diese Evaluation durchzuf\u00fchren. Die Projektpartner sind HIMSS Europe, inav &#8211; Institut f\u00fcr angewandte Versorgungsforschung, Lohfert &amp; Lohfert, RWI &#8211; Leibniz-Institut f\u00fcr Wirtschaftsforschung und Universit\u00e4t St. Gallen.    Das Projekt erstreckt sich \u00fcber den Zeitraum Juni 2021 bis April 2024 und sieht die Entwicklung und Implementierung eines deutschen Reifegradmodells hinsichtlich der Digitalisierung f\u00fcr Krankenh\u00e4user vor. Dieses beruht sowohl auf nationalen wie auch internationalen Erfahrungen sowie Best Practices und erm\u00f6glicht eine internationale Vergleichbarkeit. Gleichzeitig werden die nationalen Anforderungen der deutschen Krankenhauslandschaft ber\u00fccksichtigt.   Das Projekt ist in drei wesentliche Teile gegliedert.   Im ersten Teilprojekt wird von dem Konsortium ein Reifegradmodell entwickelt welches als Mess- und Bewertungsinstrument dient und die standardisierten und wissenschaftlichen Beurteilung des Digitalisierungsgrads von Krankenh\u00e4usern erm\u00f6glicht. Dieses basiert auf national und international etablierten Reifegradmodellen und wird auf das deutsche Krankenhaussystem zugeschnitten. So flie\u00dfen beispielsweise in das Modell auch die F\u00f6rdertatbest\u00e4nde des Krankenhauszukunftsfonds mit ein.   Mithilfe des DigitalRadars werden im zweiten Schritt die Reifegrade der Krankenh\u00e4user erhoben und ausgewertet. Daf\u00fcr ist eine strukturierte Selbsteinsch\u00e4tzung der Krankenh\u00e4user in den Jahren 2021 und 2023 vorgesehen.   Abschlie\u00dfend erfolgt die Gesamtanalyse des longitudinalen Verlaufes und der Trends sowie eine wissenschaftliche Evaluierung der Effekte des KHZG-Investitionsprogramms.   Krankenh\u00e4user erhalten fundierte Einblicke und ganz konkrete Gestaltungsempfehlungen f\u00fcr ihre digitale Zukunft    In Deutschland gibt es ca. 2000 Krankenh\u00e4user. Das DigitalRadar-Konsortium wird die teilnehmenden Krankenh\u00e4user mit Informationen zum Status-Quo ihres Digitalisierungsgrads versorgen und sie dadurch auf ihrem Weg zur Digitalisierung unterst\u00fctzen. Dazu flie\u00dfen auch die Erfahrungen aus \u00fcber 65.000 Reifegradevaluierungen weltweit ein.   &#8222;DigitalRadar nimmt Bezug zu den F\u00f6rderbest\u00e4nden des Krankenhauszukunftsfonds und zu den Besonderheiten der deutschen Krankenhauslandschaft und l\u00e4sst diese mit den Ans\u00e4tzen von akzeptierten und bereits etablierten Reifegradmodellen verschmelzen. Dadurch erhalten die Krankenh\u00e4user neben einer nationalen Bewertung auch einen Indikator zu Ihrer Position im international etablierten sowie wissenschaftlich fundierte Handlungsempfehlungen. &#8222;Damit schaffen wir eine Basis f\u00fcr die weitere internationale Anschlussf\u00e4higkeit und Vernetzung des deutschen Gesundheitswesens&#8220;, sagt. Prof. Dr. med Sylvia Thun, Projektleiterin bei DigitalRadar.   &#8222;Der Erfolg von Ma\u00dfnahmen zur Digitalisierung im Gesundheitswesen l\u00e4sst sich nur anhand eines standardisierten Bewertungssystems valide erfassen. So ist es m\u00f6glich Innovationen in Verh\u00e4ltnis zu den eingesetzten Mitteln zu bewerten. Der DigitalRadar wird uns durch zwei Messpunkte Einblicke in die Umsetzung, Geschwindigkeit und Effekte der unterschiedlichen Digitalisierungsinitiativen deutscher Krankenh\u00e4user geben. Damit geben wir sowohl den Krankenh\u00e4usern als auch den anderen Akteuren des Gesundheitssystems ein umfassendes Werkzeug zur Hand, um die digitale Zukunft aktiv zu gestalten&#8220;, sagt Prof. Alexander Geissler, stellvertretender Projektleiter bei DigitalRadar.   \u00dcber das Konsortium &#8222;DigitalRadar&#8220;:    Das Konsortium DigitalRadar vereint wissenschaftliche Expertise, fundierte Kompetenzen in der Wissenschaftskommunikation, tiefe Prozesskenntnis der Krankenhauslandschaft und weltweite Erfahrung bei der Ermittlung von digitalen Reifegraden im Gesundheitswesen. Das Konsortium besteht aus den Konsortialpartnern HIMSS Europe GmbH, dem inav &#8211; privates Institut angewandte f\u00fcr Versorgungsforschung, der Lohfert &amp; Lohfert AG, sowie den Projektpartnern RWI &#8211; Leibniz-Institut f\u00fcr Wirtschaftsforschung und der Universit\u00e4t St. Gallen. Das Projekt wird geleitet von Prof. Dr. med. Sylvia Thun, Direktorin f\u00fcr E-Health und Interoperabilit\u00e4t am Berlin Institute of Health der Charit\u00e9 Universit\u00e4tsmedizin Berlin und Professorin f\u00fcr Informations- und Kommunikationstechnologie im Gesundheitswesen an der Hochschule Niederrhein und von Prof. Dr. Alexander Geissler, Akademischer Direktor an der School of Medicine der Universit\u00e4t St. Gallen. DigitalRadar wird von einem breit aufgestellten Expertengremium unterst\u00fctzt, das mit Vertreterinnen und Vertretern von Krankenh\u00e4usern sowie von Krankenkassen, Anwendern, Wissenschaft und Industrie besetzt ist.   Pressekontakt:   N\u00e4here Infos zum DigitalRadar Krankenhaus: Anne Wiesmann, operative Projektleitung DigitalRadar, awiesmann@lohfert.net  Original-Content von: DigitalRadar Krankenhaus, \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/156953\/4959814\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">presseportal.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin (ots) &#8211; Mit dem Krankenhauszukunftsgesetz (KHZG) investieren Bund und L\u00e4nder bis zu 4,3 Mrd. 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