{"id":39310,"date":"2011-08-04T08:37:24","date_gmt":"2011-08-04T06:37:24","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/?p=39310"},"modified":"2011-08-04T11:13:43","modified_gmt":"2011-08-04T09:13:43","slug":"gemeinsame-pressemitteilung-des-bmwi-des-bmu-des-bmelv-sowie-des-bmbf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/gemeinsame-pressemitteilung-des-bmwi-des-bmu-des-bmelv-sowie-des-bmbf\/","title":{"rendered":"Infos des BMWi, des BMU, des BMELV sowie des BMBF"},"content":{"rendered":"<p>Bundeskabinett verabschiedet 6. Energieforschungsprogramm Das Bundeskabinett hat heute das 6. Energieforschungsprogramm der Bundesregierung mit dem Titel &#8222;Forschung f\u00fcr eine umweltschonende, zuverl\u00e4ssige und bezahlbare Energieforschung&#8220; verabschiedet. Das Programm ist ein gemeinsames Projekt des federf\u00fchrenden Bundesministeriums f\u00fcr Wirtschaft und Technologie und des Bundesministeriums f\u00fcr Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, des Bundesministeriums f\u00fcr Ern\u00e4hrung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz sowie des Bundesministeriums f\u00fcr Bildung und Forschung.<!--more--> Es legt die Grundlinien und Schwerpunkte der F\u00f6rderpolitik der Bundesregierung im Bereich innovativer Energietechnologien f\u00fcr die kommenden Jahre fest. Damit schafft es die Voraussetzungen daf\u00fcr, dass der Umbau der Energieversorgung in Deutschland umweltschonend, sicher und kosteng\u00fcnstig gestaltet werden kann.<\/p>\n<p>Der Bundesminister f\u00fcr Wirtschaft und Technologie, Dr. Philipp R\u00f6sler: &#8222;Das Thema Energie steht ganz oben auf unserer Agenda. Mit dem neuen Energieforschungsprogramm setzen wir eine Ma\u00dfnahme des Energiekonzepts um und leisten einen wichtigen Beitrag zur Beschleunigung der Energiewende in Deutschland. Wir brauchen innovative und effiziente Energietechnologien, um den Weg ins Zeitalter der erneuerbaren Energien sicher und bezahlbar zu gestalten. Mit dem neuen Programm setzen wir verl\u00e4ssliche Rahmenbedingungen f\u00fcr Forschung und Entwicklung. Zugleich unterst\u00fctzen wir Wirtschaft und Wissenschaft darin, sich auf die gro\u00dfen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts auszurichten.&#8220;<\/p>\n<p>Bundesumweltminister Dr. Norbert R\u00f6ttgen: &#8222;Die Energieforschung ist ein grundlegender Schl\u00fcssel f\u00fcr die weitere Entwicklung der erneuerbaren Energien. Mit einer qualifizierten Forschungsf\u00f6rderung, die gezielt die Entwicklung innovativer Technologien unterst\u00fctzt, k\u00f6nnen wir den Umbau unserer Energieversorgung wirkungsvoll beschleunigen. Das 6. Energieforschungsprogramm der Bundesregierung ist auf zwei klare Schwerpunkte ausgerichtet: erneuerbare Energien und Energieeffizienz. Das Bundesumweltministerium wird die Mittel einsetzen, um die Technologieentwicklung in allen Bereichen der Erneuerbaren voranzubringen. Wir werden Projekte von Wind bis Photovoltaik, von solarthermischen Kraftwerken bis Geothermie unterst\u00fctzen. Ein Schwerpunkt wird dabei auch die Forschungsf\u00f6rderung f\u00fcr Speicher- und Netztechnologien und regenerative Kombikraftwerke sein.&#8220;<\/p>\n<p>Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner: &#8222;Energieforschung ist die Grundlage f\u00fcr einen z\u00fcgigen, langfristig tragbaren und umweltschonenden Ausbau der erneuerbaren Energien. Die Landwirtschaft tr\u00e4gt daran den L\u00f6wenanteil. F\u00fcr die Zukunft gibt es hier enormen Forschungsbedarf. Wir brauchen kluge Konzepte und clevere Ideen, um die unterschiedlichen Technologien im Bereich der erneuerbaren Energien sinnvoll und effizient miteinander zu verkn\u00fcpfen. Das Bundeslandwirtschaftsministerium wird deshalb von 2011 bis 2014 rund 180 Millionen Euro f\u00fcr die Bioenergieforschung bereitstellen. Neue F\u00f6rderschwerpunkte zum Beispiel im Bereich der Effizienzsteigerung, beim weiteren Ausbau der Speicherf\u00e4higkeit von Bioenergie und der dezentralen Versorgungsstrukturen werden dazu beitragen, die Bioenergie weiter auszubauen.&#8220;<\/p>\n<p>Bundesforschungsministerin Prof. Dr. Annette Schavan: &#8222;Der Umbau der Energieversorgung braucht Wissenschaft und Forschung. Wir m\u00fcssen eine breite Palette von Technologien entwickeln, um uns verschiedene Optionen offen zu halten. Das Bundesforschungsministerium verst\u00e4rkt die Grundlagenforschung bei den Erneuerbaren Energien und der Energieeffizienz. Wir f\u00f6rdern die Entwicklung neuer Speichertechnologien und den Weg hin zu klimaneutralen St\u00e4dten. So treffen wir mit unserer Forschungsagenda Vorsorge daf\u00fcr, dass unsere Wissenschaft weltweit eine Vorreiterrolle spielen kann.&#8220;<\/p>\n<p>Mit dem 6. Energieforschungsprogramm erg\u00e4nzt die Bundesregierung ihre Energie- und Klimapolitik durch einen neuen strategischen Ansatz. Sie setzt so auf die verbesserte F\u00f6rderung von Erforschung und Entwicklung zukunftsf\u00e4higer Energietechnologien. Das Engagement der Bundesregierung spiegelt sich vor allem in dem Budget f\u00fcr Energieforschung wider. Von 2011 bis 2014 stehen rund 3,4 Milliarden Euro f\u00fcr die F\u00f6rderung der Energieforschung zur Verf\u00fcgung. Der beachtliche Aufwuchs von rund 75 Prozent gegen\u00fcber der Vergleichsperiode 2006 bis 2009 speist sich gro\u00dfteils aus dem neu eingerichteten &#8222;Energie- und Klimafonds&#8220;. Die F\u00f6rdermittel werden strategisch auf priorit\u00e4re Bereiche fokussiert, die f\u00fcr den beschleunigten Umbau der Energieversorgung Deutschlands wichtig sind: Erneuerbare Energien, Energieeffizienz, Energiespeicher, Netztechnologien sowie die Integration der erneuerbaren Energien in die Energieversorgung.<\/p>\n<p>Mit gemeinsamen F\u00f6rderinitiativen der beteiligten Ressorts setzt die Bundesregierung neue Akzente in der Forschungslandschaft und b\u00fcndelt ihre Kernkompetenzen in den energiepolitisch wichtigen Themen. Zudem wird die internationale Forschungskooperation weiter ausgebaut. Von besonderer Bedeutung ist dabei eine st\u00e4rkere Vernetzung der Forschungsarbeiten innerhalb der Europ\u00e4ischen Union. Schlie\u00dflich st\u00e4rkt die Bundesregierung die Koordinierung und Abstimmung s\u00e4mtlicher Energieforschungsaktivit\u00e4ten durch den Ausbau der &#8222;Koordinierungsplattform Energieforschung&#8220;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bundeskabinett verabschiedet 6. Energieforschungsprogramm Das Bundeskabinett hat heute das 6. 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