{"id":39975,"date":"2011-08-11T16:55:45","date_gmt":"2011-08-11T14:55:45","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/?p=39975"},"modified":"2011-08-11T16:55:45","modified_gmt":"2011-08-11T14:55:45","slug":"arbeitsminister-garg-neue-chancen-fur-langzeitarbeitslose","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/arbeitsminister-garg-neue-chancen-fur-langzeitarbeitslose\/","title":{"rendered":"Arbeitsminister Garg: neue Chancen f\u00fcr Langzeitarbeitslose"},"content":{"rendered":"<p>KIEL. Die Entwicklung des Fachkr\u00e4ftepotenzials ist die zentrale arbeitsmarktpolitische Herausforderung der Zukunft. Das B\u00fcndnis f\u00fcr Fachkr\u00e4fte Schleswig-Holstein hat sich auf einen breiten Ansatz unterschiedlicher Handlungsfelder verst\u00e4ndigt, um den Fachkr\u00e4ftemangel wirksam zu bek\u00e4mpfen.<!--more--><\/p>\n<p>\u201e&#8220;Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels ist es notwendig, rechtzeitig die Weichen zu stellen und Ma\u00dfnahmen einzuleiten, die insgesamt zur Erh\u00f6hung der Zahl der Erwerbspersonen in Schleswig-Holstein beitragen. Dabei geht es zum einen um die Gewinnung Hochqualifizierter, zum anderen aber auch um die verbesserte Erwerbsbeteiligung von Menschen, die am Arbeitsmarkt unterrepr\u00e4sentiert sind und auch bei anziehender Konjunktur Schwierigkeiten haben, im Arbeitsmarkt Fu\u00df zu fassen&#8220;\u201c, so Arbeitsminister Garg.<\/p>\n<p>Im Rahmen des Arbeitsmarktprogramms der Landesregierung, des \u201eZukunftsprogramms Arbeit\u201c,  sollen neue innovative Modellprojekte zur Integration von langzeitarbeitslosen \u00c4lteren, Frauen sowie Migrantinnen und Migranten in den Arbeitsmarkt \u00fcber die Ausschreibung eines Ideenwettbewerbs entwickelt und gef\u00f6rdert werden. \u201e&#8220;Durch die neuen Arbeitsmarktprojekte wollen wir langzeitarbeitslosen Menschen eine neue berufliche Perspektive geben. Gleichzeitig soll diese Initiative auch einen sichtbaren Beitrag f\u00fcr die im B\u00fcndnis f\u00fcr Fachkr\u00e4fte angestrebte Verbesserung der Erwerbsbeteiligung in unserem Land und damit auch zur Zukunftsf\u00e4higkeit Schleswig-Holsteins leisten. Daher setzt die Landesregierung hier auch unter schwierigen Rahmenbedingungen einen besonderen Schwerpunkt ihrer Arbeit und stellt in den n\u00e4chsten zwei Jahren f\u00fcr die F\u00f6rderung dieser Arbeitsmarktprojekte bis zu 6 Millionen Euro aus Mitteln des Landes und des Europ\u00e4ischen Sozialfonds bereit&#8220;\u201c, sagte Arbeitsminister Garg.<\/p>\n<p>Projektvorschl\u00e4ge im Rahmen dieses Ideenwettbewerbes k\u00f6nnen bis zum 14. Oktober 2011 bei der Investitionsbank Schleswig-Holstein eingereicht werden. Mit diesen Konzepten muss das Ziel verfolgt werden, langzeitarbeitslose Frauen, Migrantinnen und Migranten oder \u00c4ltere nachhaltig in den ersten \u2013 nicht \u00f6ffentlich gef\u00f6rderten &#8211; Arbeitsmarkt zu integrieren. Die Projekte k\u00f6nnen l\u00e4ngstens zwei Jahre aus dem Zukunftsprogramm Arbeit gef\u00f6rdert werden; sie m\u00fcssen am 01.01.2012 beginnen und sp\u00e4testens bis zum 31.12.2013 beendet sein. Die pers\u00f6nlichen, sozialen und methodischen Kompetenzen zu st\u00e4rken spielt f\u00fcr die Teilnehmenden w\u00e4hrend ihrer durchschnittlich neunmonatigen Teilnahmedauer eine ebenso gro\u00dfe Rolle wie das Erarbeiten bisher fehlender oder Auffrischen veralteter Qualifikationen. Alle Projekte sollen eine individuelle St\u00e4rken-Schw\u00e4chen-Analyse sowie Coaching-Elemente, Qualifizierungen und Elemente der Nachbetreuung enthalten. Sie gelten als wesentliche Schritte auf dem Weg zu einer erfolgreichen Integration.<\/p>\n<p>Nach dem demografischen Szenario des Instituts f\u00fcr Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur f\u00fcr Arbeit wird das Erwerbspersonenpotenzial in Deutschland bei konstanter Erwerbsquote und ohne Zuwanderung von heute knapp 45 Millionen Personen bis zum Jahr 2050 auf knapp 27 Millionen sinken. Der R\u00fcckgang beginnt allm\u00e4hlich und beschleunigt sich ab dem Jahr 2020. F\u00fcr Schleswig-Holstein wird eine vergleichbare Entwicklung erwartet; in den n\u00e4chsten zehn Jahren droht eine L\u00fccke am Arbeitsmarkt von ca. 70.000 Personen, die sich ohne Gegensteuerung bis 2030 auf rd. 250.000 vergr\u00f6\u00dfern k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Ein Gro\u00dfteil der Potenziale zur Erh\u00f6hung der Erwerbsbeteiligung beruht auf der Annahme, dass Menschen in gr\u00f6\u00dferer Zahl und zum Teil auch in einem st\u00e4rkeren Umfang als heute bereit sind, ihre individuellen M\u00f6glichkeiten am Arbeitsmarkt auszusch\u00f6pfen. Dies gilt in besonderem Ma\u00df f\u00fcr die Personengruppen, die bisher am Arbeitsmarkt oft ungewollt unterrepr\u00e4sentiert sind, insbesondere f\u00fcr Frauen, \u00c4ltere und Migrantinnen und Migranten. Sofern die Erwerbsquoten dieser Gruppen nicht steigen, wird die demographische Entwicklung zu einer deutlichen Verringerung der Erwerbsbev\u00f6lkerung f\u00fchren, mit negativen Folgen f\u00fcr die k\u00fcnftigen Wachstumsaussichten. Insgesamt versprechen Ma\u00dfnahmen zur F\u00f6rderung einer st\u00e4rkeren Erwerbsbeteiligung in wirtschaftlicher und sozialer Hinsicht einen sehr hohen Nutzen.<\/p>\n<p>F\u00fcr Informationen zu den Zielen des Zukunftsprogramm Arbeit siehe:<\/p>\n<p>www.zukunftsprogramm-arbeit.schleswig-holstein.de<\/p>\n<p>www.ib-sh.de\/zparbeit<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>KIEL. Die Entwicklung des Fachkr\u00e4ftepotenzials ist die zentrale arbeitsmarktpolitische Herausforderung der Zukunft. 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