{"id":402860,"date":"2021-08-23T16:01:19","date_gmt":"2021-08-23T16:01:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.hier-luebeck.de\/index.php\/evakuierung-aus-afghanistan-besonders-gefaehrdete-menschen-retten-bevor-es-zu-spaet-ist\/"},"modified":"2021-08-23T16:01:19","modified_gmt":"2021-08-23T16:01:19","slug":"evakuierung-aus-afghanistan-besonders-gefaehrdete-menschen-retten-bevor-es-zu-spaet-ist","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/evakuierung-aus-afghanistan-besonders-gefaehrdete-menschen-retten-bevor-es-zu-spaet-ist\/","title":{"rendered":"Evakuierung aus Afghanistan: Besonders gef\u00e4hrdete Menschen retten, bevor es zu sp\u00e4t ist"},"content":{"rendered":"<p>Berlin (ots) &#8211; Anl\u00e4sslich der Ereignisse in Afghanistan erkl\u00e4rt Beate Rudolf, Direktorin des Deutschen Instituts f\u00fcr Menschenrechte:   &#8222;Die Zeit f\u00fcr die Rettung afghanischer Menschenrechtsverteidigerinnen und Menschenrechtsverteidiger sowie weiterer besonders gef\u00e4hrdeter Gruppen wird knapp.<!--more--> Viele zivilgesellschaftliche Organisationen haben geholfen, besonders gef\u00e4hrdete Menschen und ihre Familienangeh\u00f6rigen zu identifizieren. Diese Menschen warten verzweifelt auf eine Nachricht, ob sie auf den Evakuierungslisten stehen und wie sie Zugang zum Flughafen Kabul erlangen k\u00f6nnen. Deutschland und seine Partner m\u00fcssen jetzt alle Wege nutzen, um gemeinsam m\u00f6glichst viele Menschen in Sicherheit zu bringen.   Neben der unmittelbaren Evakuierung aus Afghanistan m\u00fcssen perspektivisch auch Menschen aus den Erstaufnahmestaaten in der Region aufgenommen werden. Die bisherigen Ank\u00fcndigungen einzelner Bundesl\u00e4nder, Landesprogramme zur Aufnahme von afghanischen Staatsangeh\u00f6rigen vorzusehen, begr\u00fc\u00dft das Deutsche Institut f\u00fcr Menschenrechte deshalb ausdr\u00fccklich. Auch die Resettlement-Kapazit\u00e4ten des Bundes sollten erweitert werden, um die gro\u00dfz\u00fcgige Aufnahme von Menschen aus Afghanistan zu erm\u00f6glich. Im Vordergrund m\u00fcssen neben besonders schutzbed\u00fcrftigen Personengruppen wie Menschenrechtsverteidigerinnen und- verteidigern, Journalistinnen und Journalisten, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern gerade auch Familienangeh\u00f6rige von bereits hier lebenden Afghaninnen und Afghanen sein.   Auf der morgigen Sondersitzung der G7 treffen sich die Vertreter von Staaten, die sich in besonderer Weise den Menschenrechten verpflichtet f\u00fchlen. Ihrem verbalen Bekenntnis m\u00fcssen Taten folgen. Dazu geh\u00f6rt insbesondere, gemeinsam sicherzustellen, dass die Evakuierungsfl\u00fcge nicht am 31. August beendet, sondern fortgef\u00fchrt werden, um m\u00f6glichst alle besonders gef\u00e4hrdeten Menschen in Sicherheit zu bringen.   Auf der ebenfalls morgen stattfindenden Sondersitzung des UN-Menschenrechtsrats m\u00fcssen die dort vertretenen Mitgliedstaaten einen Weg finden, wie Schutzbed\u00fcrftige ausreisen k\u00f6nnen und an einem sicheren Ort Aufnahme finden. Denn jeder Mensch hat das Recht, das eigene Land zu verlassen, und Menschen, deren Leben wegen ihres Einsatzes f\u00fcr die Menschenrechte bedroht ist, haben ein Recht auf Schutz. Zugleich erwarten wir, dass der UN-Menschenrechtsrat seiner Verantwortung gerecht wird und einen internationalen Untersuchungsmechanismus zur \u00dcberwachung der Menschenrechtslage in Afghanistan einrichtet. Nur so ist gew\u00e4hrleistet, dass die Menschen in Afghanistan im Blick der internationalen Gemeinschaft bleiben und Menschenrechtsverletzer zur Verantwortung gezogen werden k\u00f6nnen.   Der internationale Einsatz in Afghanistan diente auch dem Schutz der Menschenrechte. Die Menschenrechte m\u00fcssen daher bis zum Schluss der Mission das Handeln Deutschlands und seiner Partner leiten. Das schulden wir gerade den Menschenrechtsverteidigerinnen und -verteidigern in Afghanistan, die dort ihr Leben f\u00fcr die Menschenrechte riskieren.&#8220;   Pressekontakt:   Ute Sonnenberg, 2. Pressesprecherin Telefon: 030 259 359 &#8211; 453 E-Mail: sonnenberg@institut-fuer-menschenrechte.de Twitter: @DIMR_Berlin  Original-Content von: Deutsches Institut f\u00fcr Menschenrechte, \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/51271\/5000983\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">presseportal.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin (ots) &#8211; Anl\u00e4sslich der Ereignisse in Afghanistan erkl\u00e4rt Beate Rudolf, Direktorin des Deutschen Instituts f\u00fcr Menschenrechte: &#8222;Die Zeit f\u00fcr<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","footnotes":""},"categories":[5],"tags":[],"class_list":["post-402860","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-politik-wirtschaft"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/402860","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=402860"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/402860\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=402860"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=402860"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=402860"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}