{"id":404172,"date":"2021-09-01T09:46:59","date_gmt":"2021-09-01T09:46:59","guid":{"rendered":"https:\/\/www.hier-luebeck.de\/index.php\/bpol-ki-gottseidank-nur-brombeersammler-lokfuehrer-nahmen-schlimmes-an\/"},"modified":"2021-09-01T13:26:28","modified_gmt":"2021-09-01T11:26:28","slug":"bpol-ki-gottseidank-nur-brombeersammler-lokfuehrer-nahmen-schlimmes-an","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/bpol-ki-gottseidank-nur-brombeersammler-lokfuehrer-nahmen-schlimmes-an\/","title":{"rendered":"BPOL-KI: Gottseidank nur Brombeersammler- Lokf\u00fchrer nahmen schlimmes an"},"content":{"rendered":"<p>L\u00fcbeck\/Lauenburg (ots) &#8211; Innerhalb von zwei Tagen rutschten zwei Lokf\u00fchrern das Herz in die Hose. Sie waren mit ihren Z\u00fcgen unterwegs von L\u00fcbeck nach Travem\u00fcnde und gestern, 31.08.2021, gegen 10:50, Lauenburg nach L\u00fcbeck. In beiden F\u00e4llen waren pl\u00f6tzlich Personen in den Gleisen und die Lokf\u00fchrer gingen vom Schlimmsten aus.<!--more--> Der Lokf\u00fchrer auf dem Weg nach Travem\u00fcnde konnte seinen Zug durch eine Schnellbremsung zum Halten bringen. Passiert ist in diesem Fall Gottseidank nichts. Hier wurden drei Personen durch die Streifen der Bundespolizei ermittelt. Im Bahnhof Lauenburg fuhr der Zug an und pl\u00f6tzlich stand eine ca. 70-j\u00e4hrige Frau vor dem Zug. Nachdem der Zug erneut anhielt, sprach der Lokf\u00fchrer die Frau an. Trotz mehrfacher Aufforderung wollte sie die Gleise nicht verlassen. Der Lokf\u00fchrer machte von der Frau noch ein Bild mit seinem Smartphone. \u00dcber die Notfallleitzentrale in Hannover wurde die Strecke gesperrt.<br \/>\nDa, wie beschrieben vom Schlimmsten ausgegangen werden musste, sollten die Reisenden den Zug verlassen. Doch gar nicht so einfach, da der Zug bereits 20m vom Bahnsteig entfernt war. Erst mit Zustimmung des alarmierten Notfallmanager der DB AG, durfte der Zug die 20m zur\u00fcckfahren. Die Bundespolizei in L\u00fcbeck erhielt Kenntnis und alarmierte auf Grund der Eilbed\u00fcrftigkeit die Kollegen der Landespolizei.<br \/>\nDiese eilten zum Einsatzort, fanden dort aber keine Frau vor. Gleichzeitig fuhr ein Streifenwagen von L\u00fcbeck mit Sonder- und Wegerechten nach Lauenburg. Vor Ort suchte man gemeinsam die Umgebung ab, aber ohne Erfolg. Anhand des Bildes der Frau konnte man dann davon ausgehen, dass es sich wie bei den drei Personen um Brombeersammler und Brombeersammlerinnen handelte. Alle vier hatten leichtfertiger Weise die Gleise betreten um an die Fr\u00fcchte zu gelangen.<br \/>\nEine lebensgef\u00e4hrliche Idee um an die s\u00fc\u00dfen Fr\u00fcchte zu gelangen. Die Bundespolizei warnt davor, die Gleise zum Sammeln von Fr\u00fcchten zu betreten. Z\u00fcge werden immer leiser und haben bei 100 km\/h einen Bremsweg von \u00fcber 300m &#8211; 1.000 m. Zum Vorgang Lauenburg sucht die Bundespolizei Zeugen. Die Frau wird wie folgt beschrieben: ca. 70 Jahre alt wei\u00dfhaarig, blaue Strickjacke und hellblaue Bluse, dunkle Hose.<br \/>\nWer Hinweise zur Person machen kann, wende sich bitte an die Bundespolizei in Kiel, Telefonnummer: 0431\/ 98 07 1 -210 oder an jede andere Polizeidienststelle Alle Personen m\u00fcssen sich jetzt wegen gef\u00e4hrlichen Eingriffs in den Bahnverkehr verantworten.<br \/>\nNeben den strafrechtlichen Konsequenzen, sind die privatrechtlichen Konsequenzen nicht zu vernachl\u00e4ssigen. Durch Zugausf\u00e4lle und Streckensperrungen kommen schnell hohe f\u00fcnfstellige Geldbetr\u00e4ge zusammen.<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/blaulicht\/pm\/70257\/5008368\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">presseportal.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>L\u00fcbeck\/Lauenburg (ots) &#8211; Innerhalb von zwei Tagen rutschten zwei Lokf\u00fchrern das Herz in die Hose. 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