{"id":404348,"date":"2021-09-02T17:11:59","date_gmt":"2021-09-02T17:11:59","guid":{"rendered":"https:\/\/www.hier-luebeck.de\/index.php\/tempo-beim-digitalpakt-schule-nimmt-weiter-zu\/"},"modified":"2021-09-02T17:11:59","modified_gmt":"2021-09-02T17:11:59","slug":"tempo-beim-digitalpakt-schule-nimmt-weiter-zu","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/tempo-beim-digitalpakt-schule-nimmt-weiter-zu\/","title":{"rendered":"Tempo beim DigitalPakt Schule nimmt weiter zu"},"content":{"rendered":"<p>Berlin (ots) &#8211; Aktuelle Zahlen zum Digitalpakt liegen vor. In den vergangenen sechs Monaten hat sich der Mittelabfluss fast verdoppelt.   Jeweils zum 15. Februar und zum 15. August melden die L\u00e4nder an den Bund, wie viel Geld sie aus dem DigitalPakt Schule abgerufen bzw. gebunden haben.<!--more--> Die neuen Zahlen zeigen, dass sich die Summe der ausgezahlten Mittel seit Anfang 2021 fast verdoppelt hat im Vergleich zu den vorangegangenen sechs Monaten.   Dazu erkl\u00e4rt Anja Karliczek, Bundesministerin f\u00fcr Bildung und Forschung:   &#8222;Es ist erfreulich, dass die L\u00e4nder die Mittel aus dem Digitalpakt jetzt zunehmend nutzen. Dies zeigt, dass wir bei der Digitalisierung nach Anlaufschwierigkeiten jetzt kontinuierlich vorankommen. Die L\u00e4nder haben ihr Tempo erh\u00f6ht.   Und dennoch k\u00f6nnen wir zwei Jahre nach Inkrafttreten des Digitalpakts insgesamt nicht zufrieden sein. Insgesamt verl\u00e4uft die Digitalisierung noch nicht schnell genug. Bislang wurde nur ein Drittel der nunmehr 6,5 Milliarden Euro, die der Bund zur Verf\u00fcgung stellt, entweder genutzt oder wenigstens verplant. Das ist nach zwei Jahren nicht zufriedenstellend, auch wenn die Pandemie die Schulen und Verantwortlichen vor Ort in ganz besonderer Weise gefordert hat und immer noch fordert.&#8220;   Die Pr\u00e4sidentin der Kultusministerkonferenz, Brandenburgs Bildungsministerin Britta Ernst, erkl\u00e4rt: &#8222;In diesem Jahr sind deutlich mehr Mittel aus dem Digitalpakt abgerufen worden als im letzten Jahr. Erkennbar ist vor allem der Abfluss beim Sofortausstattungsprogamm f\u00fcr Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler, das konkret in der Pandemie geholfen hat.&#8220;   Hintergrund:    Gut 852 Millionen Euro sind bis zur Jahresmitte 2021 aus dem Digitalpakt Schule abgeflossen. Das geht aus den Zahlen hervor, welche die L\u00e4nder halbj\u00e4hrlich zum 15. Februar (Stichtag 31. Dezember) und zum 15. August (Stichtag 30. Juni) an den Bund melden. Die Mittelbindung &#8211; also bereits beantragte, aber noch nicht abgerufene Summen &#8211; liegt mit rund 1,41 Mrd. Euro deutlich h\u00f6her. Die bereits ausgezahlten und bewilligten Mittel belaufen sich zusammen auf rund 2,26 Mrd. Euro und liegen damit um knapp eine Mrd. h\u00f6her als die Vergleichszahl sechs Monate zuvor. Zum Stichtag 31. Dezember 2020 hatten sich die ausgezahlten und bewilligten Mittel auf rund 1,36 Mrd. Euro summiert.   Von den abgeflossenen Mitteln stammen rund 470 Mio. Euro aus dem Sofortausstattungsprogramm f\u00fcr Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler, das Bund und L\u00e4nder im Zuge der Pandemie Anfang Juli 2020 auf den Weg gebracht haben. Insgesamt stehen \u00fcber dieses Programm 500 Mio. Euro zur Verf\u00fcgung. Die Mittel sind damit zu 94 Prozent abgeflossen. Mit Hilfe des Programms k\u00f6nnen Schulen Laptops an Kinder und Jugendliche ausleihen, denen zuhause keine Endger\u00e4te zur Verf\u00fcgung stehen. Neun von 16 L\u00e4ndern haben ihre Mittel aus dem Sofortausstattungsprogramm bereits vollst\u00e4ndig ausgesch\u00f6pft.   Aus dem Zusatzprogramm &#8222;Leihger\u00e4te f\u00fcr Lehrkr\u00e4fte&#8220;, das Ende Januar 2021 gestartet ist, flossen bisher rund 192 Mio. Euro ab. Insgesamt stehen 500 Mio. Euro zur Verf\u00fcgung. Aus dem im November 2020 aufgelegten Zusatzprogramm zur Finanzierung von IT-Administratoren an den Schulen wurden bisher 9000 Euro abgerufen.   Rund 190 Millionen Euro riefen die L\u00e4nder im Rahmen des Basis-DigitalPakt Schule ab, der 2019 in Kraft getreten ist. Der Bund investiert mit dem DigitalPakt f\u00fcnf Mrd. Euro in die digitale Infrastruktur an den Schulen, die L\u00e4nder investieren weitere 500 Millionen Euro. Der DigitalPakt Schule l\u00e4uft bis 2024.   Im Zuge der Corona-Pandemie haben Bund und L\u00e4nder mit drei Zusatzvereinbarungen den DigitalPakt Schule ausgeweitet:   &#8211;  500 Millionen Euro f\u00fcr ein Sofortausstattungsprogramm, damit Schulen Endger\u00e4te anschaffen und an Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler ausleihen k\u00f6nnen, die zuhause keine eigenen Ger\u00e4te nutzen k\u00f6nnen. Sie trat am 4. Juli 2020 in Kraft.  &#8211;  500 Millionen Euro zur F\u00f6rderung von Administratoren, die sich um die digitale Technik k\u00fcmmern sollen. Sie trat am 4. November 2020 in Kraft.  &#8211;  500 Millionen Euro, um Leihger\u00e4te f\u00fcr Lehrkr\u00e4fte zu beschaffen. Sie trat am 28. Januar 2021 in Kraft und flie\u00dfen damit erstmals in die Berichterstattung ein.    Weitere Informationen:   https:\/\/www.digitalpaktschule.de   Pressekontakt:   Pressestelle BMBF Postanschrift 11055 Berlin Tel.+49 30 1857-5050 Fax+49 30 1857-5551 presse@bmbf.bund.de  www.bmbf.de www.twitter.com\/bmbf_bund www.facebook.com\/bmbf.de www.instagram.com\/bmbf.bund  Original-Content von: Bundesministerium f\u00fcr Bildung und Forschung, \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/67245\/5010178\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">presseportal.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin (ots) &#8211; Aktuelle Zahlen zum Digitalpakt liegen vor. 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