{"id":404740,"date":"2021-09-06T13:28:46","date_gmt":"2021-09-06T13:28:46","guid":{"rendered":"https:\/\/www.hier-luebeck.de\/index.php\/spahn-karliczek-weiterer-schub-zur-entwicklung-und-herstellung-von-versorgungsnahen-arzneimitteln-gegen-covid-19-foto\/"},"modified":"2021-09-06T13:28:46","modified_gmt":"2021-09-06T13:28:46","slug":"spahn-karliczek-weiterer-schub-zur-entwicklung-und-herstellung-von-versorgungsnahen-arzneimitteln-gegen-covid-19-foto","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/spahn-karliczek-weiterer-schub-zur-entwicklung-und-herstellung-von-versorgungsnahen-arzneimitteln-gegen-covid-19-foto\/","title":{"rendered":"Spahn\/Karliczek: Weiterer Schub zur Entwicklung und Herstellung von versorgungsnahen Arzneimitteln gegen COVID-19 (FOTO)"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full\" title=\"Bundesforschungsministerin Anja Karliczek auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (links) und dem Pr\u00e4sidenten des Paul-Ehrlich-Institus Klaus Cichutek. \/ Weiterer Text \u00fcber ots und www.presseportal.de\/nr\/67245 \/ Die Verwendung dieses Bildes ist f\u00fcr redaktionelle Zwecke unter Beachtung ggf. genannter Nutzungsbedingungen honorarfrei. Ver\u00f6ffentlichung bitte mit Bildrechte-Hinweis.\" src=\"https:\/\/cache.pressmailing.net\/thumbnail\/story_big\/f3b1040c-d639-4af8-bef0-8349be72f9f3\/DSC_7451.jpg\" \/><\/p>\n<p>Berlin (ots) &#8211; F\u00f6rderung von Arzneimittelkandidaten gegen COVID-19 aus der F\u00f6rderma\u00dfnahme &#8222;Klinische Entwicklung von versorgungsnahen COVID-19-Arzneimitteln und deren Herstellungskapazit\u00e4ten&#8220; von BMG und BMBF   Das Bundesministerium f\u00fcr Gesundheit (BMG) und das Bundesministerium f\u00fcr Bildung und Forschung (BMBF) treiben die gemeinsame Entwicklung von Medikamenten und Arzneimitteln gegen <!--more-->COVID 19 weiter voran. Bundesforschungsministerin Anja Karliczek und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn stellten heute sechs konkrete Forschungsvorhaben vor, in denen bereits getestete Arzneimittel klinisch weiterentwickelt werden sollen. Die Auswahl geht zur\u00fcck auf eine gemeinsame F\u00f6rderrichtlinie aus dem Mai.   Dazu erkl\u00e4rt Bundesforschungsministerin Anja Karliczek: &#8222;Seit einigen Wochen zeigt uns die Delta-Variante des SARS-CoV-2 Virus deutlich, dass wir auch in Zukunft leider damit rechnen m\u00fcssen, dass Menschen immer wieder an COVID-19 erkranken werden. Selbst bei fl\u00e4chendeckender Verf\u00fcgbarkeit von COVID-19-Impfstoffen werden nicht alle Menschen eine Impfung erhalten k\u00f6nnen. Daher werden weitere wirksame Arzneimittel gebraucht, um Erkrankte zu behandeln. Aufgrund der unterschiedlichen Schwere und Stadien der Erkrankung ben\u00f6tigen die Patienten und Patientinnen unterschiedliche Therapien. Es bedarf folglich eines breiten Behandlungsrepertoires.   Wir planen deshalb, die Projekte der koordinierenden Unternehmen AdrenoMed AG, Apogenix AG, Atriva Therapeutics GmbH, CORAT Therapeutics GmbH, InflaRX GmbH und der DRK Baden-W\u00fcrttemberg-Hessen gGmbH mit einer F\u00f6rdersumme von insgesamt ca. 150 Millionen Euro zu unterst\u00fctzen. Diesem Vorhaben sehe ich mit Freude entgegen und setze fest darauf, dass unser Engagement unsere Situation in der Pandemie noch einmal deutlich verbessern wird.&#8220;   Bundesgesundheitsminister Jens Spahn erkl\u00e4rt:   &#8222;Noch hilft nur Impfen gegen Corona. Aber wir wollen der Pandemie auch langfristig ihren Schrecken nehmen. Deshalb f\u00f6rdern wir die Entwicklung neuer Medikamente, um auch in Zukunft Corona-Patientinnen und Patienten gut behandeln zu k\u00f6nnen. Und wir investieren in die Zukunft, weil wir damit auch den deutschen Forschungs- und Entwicklungsstandort im Bereich Biotechnologie st\u00e4rken.&#8220;   Hintergrund:    Das BMG und das BMBF hatten am 14. Mai 2021 gemeinsam die Bekanntmachung einer &#8222;Richtlinie zur F\u00f6rderung der klinischen Entwicklung von versorgungsnahen COVID-19-Arzneimitteln und deren Herstellungskapazit\u00e4ten&#8220; ver\u00f6ffentlicht.   Diese hat das Ziel, dass in den klinischen Phasen I und II erfolgreich getestete Kandidaten f\u00fcr neue Arzneimittel schnellstm\u00f6glich bei den Patientinnen und Patienten in Deutschland ankommen. Damit sollen zeitnah die M\u00f6glichkeiten einer Behandlung von COVID-19 langfristig bedarfsgerecht erweitert werden. Zudem sollen Arzneimittel, die bereits in einer anderen Indikation zugelassen sind, auch f\u00fcr die Behandlung von COVID-19-Erkrankten gepr\u00fcft und bereitgestellt werden.   Die gemeinsame F\u00f6rderbekanntmachung des BMG und des BMBF hat die versorgungsnahen COVID-19-Arzneimittel im Fokus und zielt dabei sowohl auf die Forschung und Entwicklung als auch die Herstellungskapazit\u00e4ten ab. So wird die bestehende F\u00f6rderung ausgeweitet und die sp\u00e4ten klinischen Phasen IIb und III sowie bei einer erfolgreichen Zulassung auch die Markteinf\u00fchrung unterst\u00fctzt.   Gegenstand der F\u00f6rderung im Bereich Forschung und Entwicklung sind die Durchf\u00fchrung notwendiger Arbeiten zur Herstellung von Pr\u00fcfpr\u00e4paraten nach den Grunds\u00e4tzen und Leitlinien der Guten Herstellungspraxis (Good Manufacturing Practice (GMP)) und die Durchf\u00fchrung klinischer Pr\u00fcfungen nach den Grunds\u00e4tzen der Guten Klinischen Praxis (Good Clinical Practice (GCP)) von Arzneimitteln, die gegen SARS-CoV-2 gerichtet sind beziehungsweise zur Behandlung von COVID-19 eingesetzt werden in den Phasen IIb und III.   F\u00fcr Arzneimittel, die bereits in einem anderen Indikationsgebiet erfolgreich zugelassen sind (&#8222;Repurposing&#8220;) und bei denen die Wirksamkeit im Kontext von SARS-CoV-2 beziehungsweise COVID-19 durch klinische Vorarbeiten erforscht wurde und Hinweise auf Wirksamkeit gegen SARS-CoV-2 erkennbar sind, wird die Durchf\u00fchrung von klinischen Studien der Phase III gef\u00f6rdert. Des Weiteren wird die Ausweitung der Kapazit\u00e4ten von klinischen Pr\u00fcfungen unter Wahrung der GCP-Anforderungen gef\u00f6rdert.   Im Bereich Herstellungskapazit\u00e4ten wird der fr\u00fchzeitige Aufbau beziehungsweise die Ausweitung der Herstellungskapazit\u00e4ten f\u00fcr versorgungsnahe Arzneimittel sowie deren Wirk-, Ausgangs- und Hilfsstoffe gef\u00f6rdert.   F\u00f6rderantr\u00e4ge konnten bis zum 25. Juni 2021 vorgelegt werden. Es sind 13 Antr\u00e4ge eingegangen, von denen derzeit sechs zur F\u00f6rderung vorgesehen sind. Die F\u00f6rderung unterliegt dem europ\u00e4ischen Beihilferecht.   Geplant ist die Unterst\u00fctzung von Projekten, in denen u.a. der Einsatz von Antik\u00f6rpern und blockierenden Molek\u00fclen in der Behandlung von COVID-19 untersucht wird. Sowohl die Wirkmechanismen als auch die Behandlungszeitpunkte sind hierbei weit gefasst.   Beide Wirkstoffklassen decken hierbei ein breites Wirkspektrum ab. Sie k\u00f6nnen direkt antiviral wirken und z.B. das Eindringen des Virus in die Zellen verhindern. Sie k\u00f6nnen aber auch einen sch\u00fctzenden Einfluss auf die Lungenfunktion haben oder die \u00fcberschie\u00dfende Immunreaktion d\u00e4mpfen.   Teilweise wurden die Arzneimittel bereits f\u00fcr die Behandlung anderer Erkrankungen wie Krebs oder Sepsis erforscht. Nun soll getestet werden, ob sie auch einen Effekt auf eine COVID-19-Erkrankung haben. Es sind derzeit Studien sowohl an mittelschwer als auch an schwer erkrankten Patientinnen und Patienten geplant. Ferner bleiben auch die vulnerablen Patienten im Fokus.   Pressekontakt:   Pressestelle BMBF Postanschrift 11055 Berlin Tel.+49 30 1857-5050 Fax+49 30 1857-5551 presse@bmbf.bund.de  www.bmbf.de www.twitter.com\/bmbf_bund www.facebook.com\/bmbf.de www.instagram.com\/bmbf.bund  Original-Content von: Bundesministerium f\u00fcr Bildung und Forschung, \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/67245\/5012692\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">presseportal.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin (ots) &#8211; F\u00f6rderung von Arzneimittelkandidaten gegen COVID-19 aus der F\u00f6rderma\u00dfnahme &#8222;Klinische Entwicklung von versorgungsnahen COVID-19-Arzneimitteln und deren Herstellungskapazit\u00e4ten&#8220; von<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","footnotes":""},"categories":[5],"tags":[],"class_list":["post-404740","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-politik-wirtschaft"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/404740","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=404740"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/404740\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=404740"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=404740"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=404740"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}