{"id":404814,"date":"2021-09-06T16:08:51","date_gmt":"2021-09-06T16:08:51","guid":{"rendered":"https:\/\/www.hier-luebeck.de\/index.php\/immobilien-interview-kai-wegner-cdu-spitzenkandidat-fuer-berlin-ueber-grunderwerbsteuer-mietkaufmodelle-und-neubau-potenziale-foto\/"},"modified":"2021-09-06T16:08:51","modified_gmt":"2021-09-06T16:08:51","slug":"immobilien-interview-kai-wegner-cdu-spitzenkandidat-fuer-berlin-ueber-grunderwerbsteuer-mietkaufmodelle-und-neubau-potenziale-foto","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/immobilien-interview-kai-wegner-cdu-spitzenkandidat-fuer-berlin-ueber-grunderwerbsteuer-mietkaufmodelle-und-neubau-potenziale-foto\/","title":{"rendered":"Immobilien-Interview: Kai Wegner, CDU-Spitzenkandidat f\u00fcr Berlin, \u00fcber Grunderwerbsteuer, Mietkaufmodelle und Neubau-Potenziale (FOTO)"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full\" title=\"Kai Wegner, Berlins CDU-Spitzenkandidat \/ Weiterer Text \u00fcber ots und www.presseportal.de\/nr\/158467 \/ Die Verwendung dieses Bildes ist f\u00fcr redaktionelle Zwecke unter Beachtung ggf. genannter Nutzungsbedingungen honorarfrei. Ver\u00f6ffentlichung bitte mit Bildrechte-Hinweis.\" src=\"https:\/\/cache.pressmailing.net\/thumbnail\/story_big\/b74036bf-6342-401f-9a8b-b8e979e675f5\/Kai_Wegner-Fotocredi~lace-Immobilien.jpg\" \/><\/p>\n<p>Berlin (ots) &#8211; Danny Wolf, Gr\u00fcnder und Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Best Place Immobilien GmbH &amp; CO. KG, sprach mit Kai Wegner \u00fcber die brennenden Themen der Immobilienbranche. Kai Wegner ist f\u00fcr Autos in der Innenstadt, gegen Enteignung, f\u00fcr neue Anreize zur Eigentumsbildung und einen neuen Wow-Effekt.   Danny Wolf: Berlin ist &#8211; im Vergleich zu anderen Metropolen &#8211; eine Mieterstadt.<!--more--> Die Eigentumsquote von selbstgenutztem Wohnraum liegt gerade einmal bei ca. 15 Prozent. Was m\u00fcsste passieren, damit mehr Menschen in die eigenen vier W\u00e4nde ziehen?   Kai Wegner: Berlin muss seine eigentumsfeindliche Haltung endlich aufgeben. Wir m\u00fcssen Eigentum f\u00f6rdern und nicht \u00fcber Enteignung reden. Enteignung ist der komplett falsche Weg. Gerade auch in Berlin gibt es so viele Menschen die den Wunsch haben, in den eigenen vier W\u00e4nden zu leben; die den Wunsch haben, Eigentum zu erwerben. Und Politik hat den Auftrag das zu erm\u00f6glichen, Rahmenbedingungen daf\u00fcr zu schaffen. J\u00fcngste Umfragen zeigen ja auch f\u00fcr Berlin, dass viele Berlinerinnen und Berliner den Traum von den eigenen vier W\u00e4nden haben.   Danny Wolf: Aber wie kommen mehr Menschen zu Wohneigentum?   Kai Wegner: Ich will daf\u00fcr sorgen, dass wir gerade junge Familien unterst\u00fctzen: mit einem Programm \u00fcber die Investitionsbank Berlin, mit einem B\u00fcrgschaftsprogramm, das das Eigenkapital ersetzt. Ich m\u00f6chte zum anderen Mietkaufoptionen zur Verf\u00fcgung stellen, damit Menschen, die lange in einer Wohnung leben, diese Wohnung irgendwann auch ihr Eigen nennen k\u00f6nnen. Und wir m\u00fcssen bei der Grunderwerbsteuer ran: Erstens muss die Grunderwerbsteuer gesenkt werden. Beim Ersterwerb einer selbstgenutzten Wohnimmobilie brauchen wir Freibetr\u00e4ge, dass die Grunderwerbsteuer ganz wegf\u00e4llt.   Danny Wolf: Was muss sich \u00e4ndern, damit es in Berlin mehr Wohnraum gibt?   Kai Wegner: In Berlin entstehen unter Rot-Rot-Gr\u00fcn viel zu wenige Wohnungen &#8211; und diese Zahlen fallen nicht vom Himmel. Sie sind hausgemacht: Mietendeckel, Enteignungsfantasien, das schreckt Investoren ab. Mittlerweile ziehen sich Investoren zur\u00fcck, gehen nach Brandenburg oder in andere St\u00e4dte Deutschlands. Und das will ich \u00e4ndern. Wir brauchen einen echten Neustart in der Wohnungspolitik.   Danny Wolf: Wie ist Ihr Fahrplan f\u00fcr diesen Neustart?   Kai Wegner: Wir brauchen die starken st\u00e4dtischen Gesellschaften, wir brauchen starke Genossenschaften, wir brauchen aber auch private Firmen, private Investoren, die private Wohnungswirtschaft; wir brauchen die Bauwirtschaft, die Verwaltung und die Mieterverb\u00e4nde. Und die will ich alle an einen Tisch holen. Deswegen gibt es mit mir ein &#8222;B\u00fcndnis f\u00fcr bezahlbares Bauen und Wohnen&#8220;. Das wird eine meiner ersten Amtshandlungen nach der Wahl sein, damit wir die Wohnungskrise, die wir in Berlin nach f\u00fcnf Jahren Rot-Rot-Gr\u00fcn haben, dass wir diese Wohnungskrise endlich in den Griff bekommen.   Danny Wolf: Wo k\u00f6nnen in Berlin denn noch neue Wohnungen entstehen?   Kai Wegner: Berlin hat zahlreiche Fl\u00e4chenreserven, Berlin hat unendlich viel Potenzial und dieses Potenzial m\u00fcssen wir endlich nutzen. Wir haben die M\u00f6glichkeit einer behutsam Nachverdichtung in den unterschiedlichsten Stadtquartieren. Wir haben unglaublich viele Fl\u00e4chen wie zum Beispiel das Tempelhofer Feld und wir m\u00fcssen hier mit den Berlinerinnen und Berlinern gemeinsam eine Vision entwickeln, wie wir auch die Randbebauung optimal durchf\u00fchren k\u00f6nnen, damit mehr Wohnraum entsteht.   Danny Wolf: Sehen Sie auch im Wohnungsbestand Potenzial f\u00fcr Neubau?   Kai Wegner: Wir haben die M\u00f6glichkeit des Dachgeschossausbaus. Hier k\u00f6nnten rund 70.000 neue Wohnungen stehen, die auch kurzfristig zu realisieren w\u00e4ren. Und wir haben zahlreiche Superm\u00e4rkte in der Stadt, wo wir durch Aufstockung auch bezahlbaren Wohnraum realisieren k\u00f6nnten. Das hei\u00dft: Berlin hat die Potenziale, die wir jetzt endlich nutzen m\u00fcssen und das ist die entscheidende Aufgabe in den n\u00e4chsten Jahren: die Fl\u00e4chen zu nutzen, die Brachfl\u00e4chen zu nutzen, landeseigene Fl\u00e4chen noch viel st\u00e4rker f\u00fcr den Wohnungsneubau zu nutzen, und das werde ich machen.   Danny Wolf: Ein Anliegen vieler Berliner: Was ist Ihr Rezept gegen steigende Mieten?   Kai Wegner: \u00dcber Mangelverwaltung l\u00e4sst sich das Problem der steigenden Mieten nicht l\u00f6sen; das haben wir in den letzten Jahren gerade in Berlin erlebt. Wir m\u00fcssen endlich mehr Neubau zulassen; wir m\u00fcssen die Schalter umlegen und wir m\u00fcssen in allen Preissegmenten bauen. Daf\u00fcr brauchen wir eine Beschleunigung; wir m\u00fcssen schneller zu mehr bezahlbarem Wohnraum kommen und wir brauchen diesen Wohnraum in allen Preissegmenten: in der sozialen Wohnraumf\u00f6rderung, im preisged\u00e4mpften Bereich, aber eben auch im freifinanzierten Bereich.   Danny Wolf: Was ist Ihre kurz-, mittel- und langfristige Vision f\u00fcr Berlin?   Kai Wegner: In den letzten Jahren ging es mir viel zu viel gegeneinander: Fahrradfahrer gegen Autofahrer, Mieter gegen Vermieter, Sicherheit gegen Freiheit, Innenstadt gegen Au\u00dfenbezirke. Ich glaube, wir m\u00fcssen das alles zusammenbringen. Nat\u00fcrlich ist Berlin keine autogerechte Stadt, und ich glaube, Berlin wird auch nie eine fahrradgerechte Stadt. Mein Ziel ist, dass Berlin eine menschengerechte Stadt ist, wo sich die Berlinerinnen und Berliner selbst entscheiden, wie sie sich von A nach B bewegen. Ich will sichere Fahrradwege. Ich will, dass Fu\u00dfg\u00e4ngerinnen und Fu\u00dfg\u00e4nger sich sicher auf den Fu\u00dfg\u00e4ngerwegen bewegen k\u00f6nnen. Ich will einen leistungsstarken \u00f6ffentlichen Personennahverkehr und ich werde nicht zulassen, dass zuk\u00fcnftig in Berlin in der Innenstadt kein Auto mehr f\u00e4hrt.   Danny Wolf: Welche st\u00e4dtebaulichen Ziele verfolgen Sie daf\u00fcr?   Kai Wegner: St\u00e4dtebaulich orientiere ich mich ganz an der Neuen Leipzig-Charta. Ich will eine funktional gemischte Stadt. Ich will Stadtquartiere, in denen Menschen wohnen und arbeiten, aber auch ein kulturelles Angebot genie\u00dfen k\u00f6nnen; eine Stadt der kurzen Wege. Ich glaube, das w\u00fcnschen sich auch ganz viele Berlinerinnen und Berliner.   Danny Wolf: Und wie sieht es mit dem Klimaschutz aus?    Kai Wegner: Auch das Thema Klimaschutz will ich endlich richtig angehen. Ich will daf\u00fcr sorgen, dass Berlin seine Klimaziele erreicht. Ich will Anreize setzen, ich will auf Technologieoffenheit setzen. Ich will eine Stadt, in der es gr\u00fcne Wohlf\u00fchloasen gibt, wo sich Menschen gerne treffen und wo die Welt nach Berlin schaut: Wie hat Berlin das hinbekommen? Das ist mein Anspruch und auch mein Angebot an die Berlinerinnen und Berliner.   Danny Wolf: Herr Wegner, Herzlichen Dank f\u00fcr das Gespr\u00e4ch!   \u00dcber die Best Place Immobilien GmbH &amp; CO. KG   Die Best Place Immobilien GmbH &amp; CO. KG ist ein in Berlin, Unter den Linden 39, ans\u00e4ssiger Full-Service-Dienstleister im Bereich Wohn- und Gewerbeimmobilien. Mit \u00fcber 100 Mitarbeitern geh\u00f6ren wir zu den gr\u00f6\u00dften Vertriebsplattformen f\u00fcr Projektentwickler und Portfolio-Inhaber. Unsere Kernkompetenz liegt im Bereich der Projektentwicklung: Beratung bei Grundst\u00fccksankauf und Geb\u00e4udeplanung, zielgruppenspezifische Vermarktung und Vertrieb. Wir legen au\u00dferdem Wert auf einen exzellenten Kundenservice. Zur Best Place-Gruppe geh\u00f6ren die Best Place Hausverwaltungs GmbH und die Best Place Finanz GmbH.   &#8222;Zuhause sein in bester Lage!&#8220;   www.bestplace-immobilien.de   Pressekontakt:   Pressekontakt: BEST PLACE Dr. Carsten Schmidt Pressesprecher und Kommunikation  Unter den Linden 39 I 10117 Berlin Telefon: 030 443 519 60 presse@bestplace-immobilien.de  info@bestplace-immobilien.de www.bestplace-immobilien.de  Original-Content von: Best Place Immobilien GmbH &amp; CO. KG, \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/158467\/5013047\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">presseportal.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin (ots) &#8211; Danny Wolf, Gr\u00fcnder und Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Best Place Immobilien GmbH &amp; CO. 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