{"id":405369,"date":"2021-09-10T17:33:55","date_gmt":"2021-09-10T17:33:55","guid":{"rendered":"https:\/\/www.hier-luebeck.de\/index.php\/zukunftsforum-regionale-herkunft-der-gefluegelfleischwirtschaft-mehr-wertschaetzung-mehr-planungssicherheit-grosser-polit-talk-ueber-die-staerkung-der-heimischen-landwirtschaft-2\/"},"modified":"2021-09-10T17:33:55","modified_gmt":"2021-09-10T17:33:55","slug":"zukunftsforum-regionale-herkunft-der-gefluegelfleischwirtschaft-mehr-wertschaetzung-mehr-planungssicherheit-grosser-polit-talk-ueber-die-staerkung-der-heimischen-landwirtschaft-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/zukunftsforum-regionale-herkunft-der-gefluegelfleischwirtschaft-mehr-wertschaetzung-mehr-planungssicherheit-grosser-polit-talk-ueber-die-staerkung-der-heimischen-landwirtschaft-2\/","title":{"rendered":"Zukunftsforum &#8222;Regionale Herkunft&#8220; der Gefl\u00fcgelfleischwirtschaft \/ Mehr Wertsch\u00e4tzung, mehr Planungssicherheit: Gro\u00dfer Polit-Talk \u00fcber die St\u00e4rkung der heimischen Landwirtschaft"},"content":{"rendered":"<p>Berlin (ots) &#8211;   Was m\u00fcssen wir tun, damit Gefl\u00fcgelfleisch auch morgen noch von hier kommt? Dieser Fragestellung widmete sich das Zukunftsforum der deutschen Gefl\u00fcgelfleischwirtschaft am Donnerstagabend in Berlin.<!--more--> Auf dem Panel versammelten sich Landwirtschaftsexpertinnen und -experten aller gro\u00dfen Parteien: Alois Gerig (CDU), Carina Konrad (FDP), Friedrich Ostendorff (Die Gr\u00fcnen), Rainer Spiering (SPD) sowie Kirsten Tackmann (Die Linke) diskutierten \u00fcber die Zukunftsfragen der deutschen Landwirtschaft.  &#8222;Regionalit\u00e4t bietet Kreislaufwirtschaft, kurze Wege, besseren Klimaschutz, integrierte Wertsch\u00f6pfungsketten &#8211; davon lebt der gesamte l\u00e4ndliche Raum&#8220;, sagte Gastgeber Friedrich-Otto Ripke, Pr\u00e4sident des Zentralverbands der Deutschen Gefl\u00fcgelwirtschaft e.V. (ZDG), zum Auftakt der Runde. &#8222;Die deutsche Landwirtschaft kann aber nur wettbewerbsf\u00e4hig bleiben, wenn die Politik die richtigen Rahmenbedingungen schafft. Dazu geh\u00f6rt auch, dass die Erzeugerseite im Kartellrecht gegen\u00fcber dem Lebensmitteleinzelhandel gest\u00e4rkt wird.&#8220;   Einig waren sich die Parteien dar\u00fcber, dass die heimische Land- und Fleischwirtschaft mehr Wertsch\u00e4tzung f\u00fcr ihre hohen Erzeugungsstandards verdient. &#8222;Hier ist zun\u00e4chst der LEH gefordert, kostendeckende Erzeugerpreise zu zahlen&#8220;, verdeutlichte Ripke.   Es sei dringend geboten, die Verbraucher besser aufzukl\u00e4ren, so der Vorsitzende des Ausschusses f\u00fcr Landwirtschaft und Ern\u00e4hrung im Deutschen Bundestag, Alois Gerig (CDU): &#8222;Unsere Landwirte machen die beste Arbeit weltweit, das muss honoriert und den Menschen klar gemacht werden.&#8220; So w\u00fcrde auch die Akzeptanz steigen, h\u00f6here Preise f\u00fcr hochwertige Produkte zu zahlen. &#8222;Die Menschen sind bereit dazu&#8220;, bekr\u00e4ftigte SPD-Agrarexperte Rainer Spiering. Carina Konrad (FDP) forderte ein EU-weit verpflichtendes Herkunftslabel, um deutsche Erzeugnisse sichtbarer zu machen: &#8222;Dabei darf es keine nationalen Alleing\u00e4nge geben.&#8220;   Landwirte brauchen Planungssicherheit  &#8222;Betriebe m\u00fcssen endlich vern\u00fcnftigen Lohn f\u00fcr ihre Arbeit bekommen&#8220;, fasste der Gr\u00fcnen-Agrarsprecher Friedrich Ostendorff seine Sicht zusammen. &#8222;Wir haben jetzt seit anderthalb Jahren die Borchert-Kommission, es ist schon viel zu viel wertvolle Zeit verloren gegangen.&#8220; Diese Forderung unterstreicht ZDG-Pr\u00e4sident Ripke: &#8222;Die Borchert-Kommission bietet ein wichtiges Instrument f\u00fcr die Umsetzung von mehr Tierwohl.&#8220; Dieses m\u00fcsse die Politik nun auch anwenden &#8211; ob \u00fcber die Tierwohlpr\u00e4mie oder andere Modelle. &#8222;Unsere Betriebe brauchen Planungssicherheit, sie m\u00fcssen wissen, wie ihre Kosten f\u00fcr Stallumbauten gedeckt werden&#8220;, f\u00fchrte Ripke weiter aus. &#8222;Wir fordern vom Staat, den Landwirten diese Sicherheit \u00fcber mindestens 20 Jahre zu geben.&#8220;   Deutsche Qualit\u00e4t sch\u00fctzen  Kirsten Tackmann von der Partei Die Linke sprach sich im Zusammenhang mit der Frage nach den deutschen Standards im weltweiten Vergleich deutlich gegen das Mercosur-Abkommen aus: &#8222;Unsere Landwirtschaft darf nicht die Zeche f\u00fcr Freihandelsabkommen zahlen. Es kann nicht nur nach der billigsten Produktion gehen.&#8220; Friedrich-Otto Ripke erg\u00e4nzte: &#8222;Wenn ich \u00fcber Regionalit\u00e4t rede, geht es nicht nur um Tierwohl, sondern auch um Verbraucherschutz und Gesundheit. Wir m\u00fcssen uns vor Importen aus \u00dcbersee sch\u00fctzen, deren Produktionsbedingungen in keiner Weise unseren Standards entsprechen.&#8220;   Der ZDG-Pr\u00e4sident fasste abschlie\u00dfend zusammen: &#8222;Wir wollen das beste Gefl\u00fcgelland der Welt sein und haben bereits viel daf\u00fcr getan. Gerne gehen wir diesen Weg weiter, wenn man uns die politischen Rahmenbedingungen daf\u00fcr gibt.&#8220;   &#8222;Gefl\u00fcgelzukunft &#8211; Made in Germany&#8220; &#8211; die Dialog-Offensive der Branche  Die deutsche Gefl\u00fcgelwirtschaft ist seit M\u00e4rz 2021 mit der Initiative &#8222;Gefl\u00fcgelzukunft &#8211; Made in Germany&#8220; in einem intensiven Austausch mit Experten aus Politik, Handel, Wissenschaft, NGO&#8217;s und Medien sowie interessierten B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern. Im M\u00e4rz 2021 initiierte die Branche die bislang gr\u00f6\u00dfte, repr\u00e4sentative B\u00fcrgerbefragung zum Thema (Gefl\u00fcgel-)Fleischkonsum und Erzeugung. Die Ergebnisse dieses &#8222;Gefl\u00fcgelreferendums&#8220; geben Aufschluss dar\u00fcber, wie Deutschland seine Gefl\u00fcgelwirtschaft in Zukunft gestalten will. Neben den Zukunftsforen erg\u00e4nzt die im Juli gestartete Podcast-Reihe &#8222;Rausgepickt&#8220; die Dialog-Offensive mit den verschiedensten Stakeholdern. S\u00e4mtliche Inhalte gibt es geb\u00fcndelt auf www.gefl\u00fcgelzukunft.de (http:\/\/www.xn--geflgelzukunft-jsb.de).   Unter folgendem Link finden Sie eine Auswahl an lizenzfreien Bildern vom Zukunftsforum &#8222;Regionale Herkunft&#8220; zum Download:   https:\/\/downloads.blumberry.de\/dl.py?id=k3PgSOVTR5jgMyJcBcZT  \u00dcber den ZDG  Der Zentralverband der Deutschen Gefl\u00fcgelwirtschaft e. V. vertritt als berufsst\u00e4ndische Dach- und Spitzenorganisation die Interessen der deutschen Gefl\u00fcgelwirtschaft auf Bundes- und EU-Ebene gegen\u00fcber politischen, amtlichen sowie berufsst\u00e4ndischen Organisationen, der \u00d6ffentlichkeit und dem Ausland. Die rund 8.000 Mitglieder sind in Bundes- und Landesverb\u00e4nden organisiert.   Pressekontakt:  ZDG Zentralverband der Deutschen Gefl\u00fcgelwirtschaft e. V. Michael Steinhauser Claire-Waldoff-Str. 7 | 10117 Berlin Tel. 030 288831-40 | Fax 030 288831-50 E-Mail: m.steinhauser@zdg-online.de | Internet: www.zdg-online.de  Original-Content von: Zentralverband der Deutschen Gefl\u00fcgelwirtschaft e.V., \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/32363\/5017369\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">presseportal.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin (ots) &#8211; Was m\u00fcssen wir tun, damit Gefl\u00fcgelfleisch auch morgen noch von hier kommt? 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