{"id":406688,"date":"2021-09-22T11:17:26","date_gmt":"2021-09-22T11:17:26","guid":{"rendered":"https:\/\/www.hier-luebeck.de\/index.php\/bayernpartei-csu-bundesratsinitiative-fuer-stabiles-geld-ist-voellig-unglaubwuerdig\/"},"modified":"2021-09-22T11:17:26","modified_gmt":"2021-09-22T11:17:26","slug":"bayernpartei-csu-bundesratsinitiative-fuer-stabiles-geld-ist-voellig-unglaubwuerdig","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/bayernpartei-csu-bundesratsinitiative-fuer-stabiles-geld-ist-voellig-unglaubwuerdig\/","title":{"rendered":"Bayernpartei: CSU-Bundesratsinitiative f\u00fcr stabiles Geld ist v\u00f6llig unglaubw\u00fcrdig"},"content":{"rendered":"<p>M\u00fcnchen (ots) &#8211;   Derzeit \u00fcberschlagen sich die Meldungen, dass der Preisauftrieb so stark ist wie seit Jahren nicht. So werden f\u00fcr 2021 nach Sch\u00e4tzungen die Verbraucherpreise um \u00fcber drei Prozent steigen. Auch aus den USA kommen \u00e4hnliche Meldungen; hier ist sogar von monatlichen Inflationsraten von \u00fcber f\u00fcnf Prozent die Rede.<!--more--> Und das alles ohne den Mehrwertsteuer-Sondereffekt, der hierzulande gerne als Ausrede f\u00fcrs Nichtstun benutzt wird.   Und auch die Entwicklung der Gro\u00dfhandelspreise gibt keinen Anlass zur Entwarnung. Sie sind &#8211; laut statistischem Bundesamt &#8211; im Juni 2021 um 10,7 Prozent, im Juli um 11,3 Prozent und im August sogar um 12,3 Prozent gestiegen. Der August hatte damit den h\u00f6chsten Preisanstieg seit dem Oktober 1974, also mitten in der damaligen \u00d6lkrise.   Und langsam, ganz langsam scheint auch in der CSU-gef\u00fchrten bayerischen Staatsregierung die Botschaft anzukommen, dass das kein gutes Ende nehmen k\u00f6nnte. Vor diesem Hintergrund ist sicher die Bundesratsinitiative f\u00fcr eine &#8222;Politik des stabilen Geldes&#8220; zu sehen. Darin hei\u00dft es unter anderem, dass der Bundesrat &#8222;darauf hinweisen&#8220; m\u00f6ge, dass die Europ\u00e4ische Zentralbank (EZB) den Ausstieg aus der Nullzinspolitik nicht verpassen soll.   Nach Ansicht der Bayernpartei k\u00f6nnte man das als Entwicklung in die richtige Richtung deuten, es ist aber v\u00f6llig unglaubw\u00fcrdig und ausschlie\u00dflich dem Wahlkampf geschuldet. Solange kein echter Druck auf die EZB ausge\u00fcbt wird, indem etwa ein glaubw\u00fcrdiges Ausstiegsszenario aus dem Euro vorliegt, solange wird das Spiel aus Null- bzw. Minuszinspolitik und exzessiven Staatsanleihek\u00e4ufen weitergehen. Bis zum bitteren Ende.   Entsprechend auch der Kommentar des Landesvorsitzenden der Bayernpartei, Florian Weber: &#8222;Da werden aber Frau Lagarde und ihrer Entourage im Frankfurter EZB-Turm die Knie zu schlottern beginnen, wenn sie einen &#8222;Hinweis&#8220; des deutschen Bundesrates bekommen.   Aber im Ernst: Die Unionsparteien haben damals bei der Einf\u00fchrung des Euro eine stabile W\u00e4hrung versprochen und auch etwa, dass es ausgeschlossen ist, dass ein Staat f\u00fcr die Schulden eines anderen aufkommen muss. Und sie sind bei der schrittweisen Aufweichung der Regeln immer Spalier gestanden. Man hat uns damals eine &#8222;Europ\u00e4ische DM&#8220; versprochen. Nun, da abzusehen ist, dass es eher eine &#8222;Europ\u00e4ische Lira&#8220; wird, sind solche halbherzigen Mahnungen viel zu wenig.&#8220;   Pressekontakt:  Harold Amann, Landespressesprecher  Kontakt: Telefon (Voicebox) und Fax: +49 321 24694313, presse@bayernpartei.de  Bayernpartei, Landesgesch\u00e4ftsstelle, Baumkirchner Stra\u00dfe 20, 81673 M\u00fcnchen  Original-Content von: Bayernpartei, \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/127746\/5026882\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">presseportal.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00fcnchen (ots) &#8211; Derzeit \u00fcberschlagen sich die Meldungen, dass der Preisauftrieb so stark ist wie seit Jahren nicht. 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