{"id":409728,"date":"2021-10-18T08:05:00","date_gmt":"2021-10-18T08:05:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.hier-luebeck.de\/index.php\/groesstes-meeresschutzgebiet-aller-zeiten-in-greifbarer-naehe-2\/"},"modified":"2021-10-18T08:05:00","modified_gmt":"2021-10-18T08:05:00","slug":"groesstes-meeresschutzgebiet-aller-zeiten-in-greifbarer-naehe-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/groesstes-meeresschutzgebiet-aller-zeiten-in-greifbarer-naehe-2\/","title":{"rendered":"Gr\u00f6\u00dftes Meeresschutzgebiet aller Zeiten in greifbarer N\u00e4he"},"content":{"rendered":"<p>Hobart\/Berlin (ots) &#8211;    &#8211;  Deutsche Umwelthilfe, The Pew Charitable Trusts und Antarctic and Southern Ocean Coalition fordern bei anstehenden internationalen Verhandlungen neue Meeresschutzgebiete im S\u00fcdpolarmeer  &#8211;  Bundesregierung muss sich f\u00fcr Meeresschutzgebiete in Ostantarktis, Antarktischer Halbinsel und Weddellmeer stark machen  &#8211;  1,5 Millionen Menschen weltweit sowie renommierte <!--more-->Klimawissenschaftlerinnen und -wissenschaftler appellieren an Mitgliedsstaaten, einmalige Chance f\u00fcr den Meeresschutz nicht verstreichen zu lassen   Zum Start der 40. Verhandlung der Kommission zur Erhaltung der lebenden Ressourcen der Antarktis (CCAMLR) fordern die Deutsche Umwelthilfe (DUH), The Pew Charitable Trusts und die Antarctic and Southern Ocean Coalition (ASOC) gemeinsam mit f\u00fchrenden Klimawissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern sowie 1,5 Millionen Unterst\u00fctzenden die Staats- und Regierungschefs der Welt auf, das gr\u00f6\u00dfte Meeresschutzgebiet aller Zeiten zu beschlie\u00dfen. Konkret geht es in den Verhandlungen um drei neue Schutzgebiete in der Ostantarktis, der Antarktischen Halbinsel und dem Weddellmeer. Das Gebiet umfasst beinahe vier Millionen Quadratkilometer und damit ein Prozent der Weltmeere &#8211; das entspricht ungef\u00e4hr der Gr\u00f6\u00dfe der EU. Es w\u00e4re die gr\u00f6\u00dfte Meeresschutzma\u00dfnahme der Geschichte und ein zentraler Hebel im Kampf gegen die globale Klimakrise.   Sascha M\u00fcller-Kraenner, Bundesgesch\u00e4ftsf\u00fchrer der DUH: &#8222;Das S\u00fcdpolarmeer in der Antarktis ist ein lebenswichtiges \u00d6kosystem und spielt eine entscheidende Rolle zur Einhaltung des 1,5-Grad-Limits. Es erw\u00e4rmt sich jedoch mit einer beispiellosen Geschwindigkeit und steuert aktuell auf einen \u00f6kologischen Kipppunkt zu. Deshalb d\u00fcrfen wir beim Schutz des S\u00fcdpolarmeers keine Zeit verlieren. Das muss auch die Devise der Bundesregierung bei den anstehenden Verhandlungen sein: Sie muss alles daransetzen, dass die l\u00e4ngst \u00fcberf\u00e4llige Ausweisung der drei neuen Meeresschutzgebiete in der Antarktis bei den anstehenden Verhandlungen realisiert wird.&#8220;  Deutschland kommt in den Verhandlungen eine besondere Rolle zu, weil es den Vorschlag zum Schutz des Wedellmeeres eingebracht hat, dem eine breite Mehrheit der Mitgliedstaaten zustimmt. Allerdings verz\u00f6gert sich die Ausweisung seit mehreren Jahren, da zwei der 26 CCAMLR-Mitglieder den Vorschl\u00e4gen nicht zustimmen. Die geplanten Meeresschutzgebiete k\u00f6nnen allerdings nur einstimmig beschlossen werden. Deshalb unterst\u00fctzen DUH, The Pew Charitable Trusts und ASOC die internationale Petition #CallonCCAMLR und fordern alle Staats- und Regierungschefs dazu auf, die Gespr\u00e4che auf h\u00f6chster politischer Ebene zur Ausweisung der drei Meeresschutzgebiete fortzuf\u00fchren.   Auch bedeutende Klimawissenschaftlerinnen und -wissenschaftler richteten einen Brief an die CCAMLR-Mitgliedsl\u00e4nder mit der dringenden Bitte, die Biodiversit\u00e4ts- und Klimakrise parallel anzugehen.   &#8222;Mehr als 1,5 Millionen Menschen rufen CCAMLR dazu auf, die Antarktis zu sch\u00fctzen&#8220;, berichtet Claire Christian, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin von ASOC. &#8222;Noch in diesem Monat finden zwei gro\u00dfe internationale UN-Treffen statt, um L\u00f6sungen f\u00fcr die Biodiversit\u00e4ts- und Klimakrise zu finden. Aber CCAMLR sollte dar\u00fcber hinaus nicht vergessen werden, denn auf diesem Treffen k\u00f6nnen sofort effektive Ma\u00dfnahmen beschlossen werden, die beide Krisen direkt angehen. Millionen von Tieren vom Wal bis zum Pinguin k\u00f6nnten gesch\u00fctzt und gleichzeitig kann die Widerstandsf\u00e4higkeit dieses einzigartigen \u00d6kosystems erh\u00f6ht werden, das sich durch die Klimaerw\u00e4rmung schneller ver\u00e4ndert als erwartet.&#8220;  &#8222;Der Beitritt der Vereinigten Staaten, S\u00fcdkoreas, Indiens und der Ukraine in den Kreis der Co-Sponsoren der Vorschl\u00e4ge f\u00fcr die Ostantarktis und dem Weddellmeer im Vorfeld des diesj\u00e4hrigen CCAMLR-Treffens zeigt, dass der Konsens \u00fcber die Schaffung neuer Schutzgebiete in Schwung kommt&#8220;, sagt Andrea Kavanagh, die f\u00fcr The Pew Charitable Trusts den Schutz der Antarktis und des S\u00fcdpolarmeeres leitet. &#8222;Um ihr Engagement zur Bew\u00e4ltigung der Klima- und Biodiversit\u00e4tskrise unter Beweis zu stellen, ist es nun an der Zeit f\u00fcr die f\u00fchrenden Politikerinnen und Politiker, den Schutz f\u00fcr diesen gef\u00e4hrdeten Teil der Welt nicht l\u00e4nger hinauszuz\u00f6gern.&#8220;  Hintergrund:  Das 40. Treffen der CCAMLR findet vom 18. bis 29. Oktober 2021 statt. Die Kommission wurde eingerichtet, um die Artenvielfalt des S\u00fcdpolarmeeres zu erhalten. CCAMLR ist eine konsensbasierte Organisation mit 26 Mitgliedern, darunter die EU und acht ihrer Mitgliedstaaten. Derzeit gibt es drei Vorschl\u00e4ge zur Schaffung neuer Meeresschutzgebiete im S\u00fcdpolarmeer: die Ostantarktis mit 0,95 Millionen km\u00b2, das Weddellmeer mit 2,18 Millionen km\u00b2 sowie die Antarktische Halbinsel von Argentinien und Chile mit etwa 0,65 Millionen km\u00b2.   Die Antarctic and Southern Ocean Coalition (ASOC) ist ein Zusammenschluss von Naturschutzorganisationen aus der ganzen Welt, um die Integrit\u00e4t der \u00d6kosysteme der Antarktis und des S\u00fcdpolarmeeres vor menschlichen Eingriffen zu sch\u00fctzen. Die Mission der NGO-Koalition ist es, die einzigartigen und gef\u00e4hrdeten \u00d6kosysteme der Antarktis und des S\u00fcdpolarmeeres zu sch\u00fctzen.   Links:  1,5 Millionen Menschen beteiligten sich an den folgenden Petitionen zum Schutz des S\u00fcdpolarmeeres:    &#8211;  #CallonCCAMLR: https:\/\/only.one\/act\/antarctica, https:\/\/www.duh.de\/projekte\/antarktis-retten\/ &#8211;  Avaaz: https:\/\/secure.avaaz.org\/campaign\/en\/antarctic_ocean_loc_fr_pa\/ &#8211;  WeMove Europe: https:\/\/act.wemove.eu\/campaigns\/save-baby-antarctic-penguins-from-starvation-uk  Den Brief von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern an CCAMLR finden Sie hier: l.duh.de\/p211018  Pressekontakt:  Kontakt:  Sascha M\u00fcller-Kraenner, Bundesgesch\u00e4ftsf\u00fchrer DUH 0160 90354509, mueller-kraenner@duh.de  Dr. Katja Hockun, Referentin Meeresnaturschutz DUH 030 2400867-895, hockun@duh.de  Medienkontakt ASOC und Pew +34 696 905 907, patricia@communicationsinc.co.uk  DUH-Newsroom:  030 2400867-20, presse@duh.de   www.duh.de, www.twitter.com\/umwelthilfe, www.facebook.com\/umwelthilfe, www.instagram.com\/umwelthilfe, www.linkedin.com\/company\/umwelthilfe  Original-Content von: Deutsche Umwelthilfe e.V., \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/22521\/5048619\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">presseportal.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hobart\/Berlin (ots) &#8211; &#8211; Deutsche Umwelthilfe, The Pew Charitable Trusts und Antarctic and Southern Ocean Coalition fordern bei anstehenden internationalen<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","footnotes":""},"categories":[5],"tags":[],"class_list":["post-409728","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-politik-wirtschaft"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/409728","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=409728"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/409728\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=409728"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=409728"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=409728"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}