{"id":410545,"date":"2021-10-25T08:00:06","date_gmt":"2021-10-25T08:00:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.hier-luebeck.de\/index.php\/exporte-in-nicht-eu-staaten-im-september-2021-voraussichtlich-04-zum-august-2021\/"},"modified":"2021-10-25T08:00:06","modified_gmt":"2021-10-25T08:00:06","slug":"exporte-in-nicht-eu-staaten-im-september-2021-voraussichtlich-04-zum-august-2021","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/exporte-in-nicht-eu-staaten-im-september-2021-voraussichtlich-04-zum-august-2021\/","title":{"rendered":"Exporte in Nicht-EU-Staaten im September 2021: voraussichtlich -0,4 % zum August 2021"},"content":{"rendered":"<p>WIESBADEN (ots) &#8211;   Exporte in Drittstaaten, September 2021  52,9 Milliarden Euro  -0,4 % zum Vormonat (kalender- und saisonbereinigt)  +4,3 % zum Vorjahresmonat  Im September 2021 sind die Exporte aus Deutschland in die Staaten au\u00dferhalb der Europ\u00e4ischen Union (Drittstaaten) gegen\u00fcber August 2021 kalender- und saisonbereinigt um 0,4 % gesunken.<!--more--> Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anhand vorl\u00e4ufiger Ergebnisse weiter mitteilt, lagen die Exporte in Drittstaaten kalender- und saisonbereinigt 7,1 % \u00fcber dem Niveau vom Februar 2020, dem Monat vor dem Beginn der Einschr\u00e4nkungen durch die Corona-Pandemie in Deutschland.  Nach vorl\u00e4ufigen Ergebnissen wurden im September 2021 Waren im Wert von 52,9 Milliarden Euro in Drittstaaten exportiert. Im Vergleich zum Vorjahresmonat September 2020 stiegen die Exporte um 4,3 %.  Wichtigster Handelspartner f\u00fcr die deutschen Exporteure waren im September 2021 die Vereinigten Staaten. Dorthin wurden Waren im Wert von 10,8 Milliarden Euro exportiert. Damit stiegen die Exporte in die Vereinigten Staaten gegen\u00fcber September 2020 um 15,7 %. In die Volksrepublik China wurden Waren im Wert von 8,6 Milliarden Euro exportiert, das waren 1,1 % mehr als im Vorjahresmonat. Die Exporte in das Vereinigte K\u00f6nigreich sanken im Vorjahresvergleich um 10,7 % auf 5,7 Milliarden Euro.  Methodische Hinweise:  Seit dem Berichtsmonat April 2021 ver\u00f6ffentlicht das Statistische Bundesamt bereits 20 bis 25 Tage nach Monatsende vorl\u00e4ufige Ergebnisse f\u00fcr deutsche Exporte in Staaten au\u00dferhalb der EU (Drittstaaten). Damit liegen erste Ergebnisse f\u00fcr den Au\u00dfenhandel rund zwei Wochen fr\u00fcher als bisher vor. Mit dieser Beschleunigung kommt das Statistische Bundesamt dem Bedarf an hochaktuellen Wirtschaftsdaten nach.  Zu diesem fr\u00fchen Zeitpunkt sind Ergebnisse f\u00fcr die Exporte in die Staaten au\u00dferhalb der Europ\u00e4ischen Union (Drittstaaten) als Gesamtsumme sowie Einzelangaben f\u00fcr die zehn wichtigsten Handelspartner Deutschlands au\u00dferhalb der EU verf\u00fcgbar. In diese zehn Staaten gehen rund 80 % der deutschen Drittstaaten-Exporte. Ergebnisse f\u00fcr den Handel mit den EU-Mitgliedstaaten sowie f\u00fcr die Importe aus Drittstaaten liegen zu diesem fr\u00fchen Zeitpunkt noch nicht vor.  Der Handel mit Drittstaaten deckt durchschnittlich rund 47 % aller deutschen Exporte ab. Der Fr\u00fchindikator macht damit zuverl\u00e4ssige Ergebnisse f\u00fcr einen wichtigen Teil des deutschen Au\u00dfenhandels noch aktueller als bisher verf\u00fcgbar. Allerdings korreliert der Indikator nicht sehr zuverl\u00e4ssig mit den Gesamtzahlen f\u00fcr den Au\u00dfenhandel, da sich der Handel mit Drittstaaten nicht immer parallel zum Handel mit den EU-Staaten entwickelt. Insofern ist zu diesem fr\u00fchen Zeitpunkt noch keine Prognose f\u00fcr die Gesamtergebnisse des Au\u00dfenhandels m\u00f6glich.  Die ausf\u00fchrlichen Ergebnisse der Au\u00dfenhandelsstatistik gibt das Statistische Bundesamt weiterhin nach etwa 40 Tagen nach Ende eines Berichtsmonats bekannt. F\u00fcr den September 2021 werden die ausf\u00fchrlichen Ergebnisse am 9. November 2021 ver\u00f6ffentlicht.  In allen Meldungen zu Konjunkturindikatoren sind die unterschiedlichen Vergleichszeitr\u00e4ume zu beachten. Im Fokus der Konjunkturbeobachtung steht der Vergleich zum Vormonat\/Vorquartal. Hieraus l\u00e4sst sich die kurzfristige konjunkturelle Entwicklung ablesen. Der Vorjahresvergleich dient einem l\u00e4ngerfristigen Niveauvergleich und ist von saisonalen Schwankungen unabh\u00e4ngig. In der aktuellen Corona-Krise kann es durch die zeitweisen starken R\u00fcckg\u00e4nge und Anstiege zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen im Vormonats-\/Vorquartalsvergleich und Vorjahresvergleich kommen. Um einen direkten Vergleich zum Vorkrisenniveau zu erm\u00f6glichen, wird bis auf Weiteres in allen Pressemitteilungen zu Konjunkturindikatoren, die saisonbereinigt vorliegen, ein Vergleich zum Februar 2020 beziehungsweise zum 4. Quartal 2019 dargestellt.  Krisenmonitor erm\u00f6glicht Vergleich zwischen Corona-Krise und Finanz- und Wirtschaftskrise  Die Au\u00dfenhandelsstatistik ist auch Teil des &#8222;Krisenmonitors&#8220; (www.destatis.de\/krisenmonitor), mit dem das Statistische Bundesamt die Entwicklung wichtiger Konjunkturindikatoren in der Corona-Krise und in der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008\/2009 gegen\u00fcberstellt. Der Krisenmonitor erg\u00e4nzt die Sonderseite &#8222;Corona-Statistiken&#8220; (www.destatis.de\/corona), die statistische Informationen zu den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie b\u00fcndelt.  Die vollst\u00e4ndige Pressemitteilung sowie weitere Informationen und Funktionen sind im Internet-Angebot des Statistischen Bundesamtes unter https:\/\/www.destatis.de\/pressemitteilungen zu finden.  Weitere Ausk\u00fcnfte:  Au\u00dfenhandel,  Telefon: +49 611 75 2475,  www.destatis.de\/kontakt  Pressekontakt:  R\u00fcckfragen an obigen Ansprechpartner oder an: Statistisches Bundesamt  Pressestelle  Telefon: +49 611-75 34 44 www.destatis.de\/kontakt  Original-Content von: Statistisches Bundesamt, \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/32102\/5054657\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">presseportal.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>WIESBADEN (ots) &#8211; Exporte in Drittstaaten, September 2021 52,9 Milliarden Euro -0,4 % zum Vormonat (kalender- und saisonbereinigt) +4,3 %<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","footnotes":""},"categories":[5],"tags":[],"class_list":["post-410545","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-politik-wirtschaft"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/410545","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=410545"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/410545\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=410545"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=410545"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=410545"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}