{"id":410704,"date":"2021-10-27T08:00:08","date_gmt":"2021-10-27T08:00:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.hier-luebeck.de\/index.php\/importpreise-im-september-2021-177-gegenueber-september-2020\/"},"modified":"2021-10-27T08:00:08","modified_gmt":"2021-10-27T08:00:08","slug":"importpreise-im-september-2021-177-gegenueber-september-2020","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/importpreise-im-september-2021-177-gegenueber-september-2020\/","title":{"rendered":"Importpreise im September 2021: +17,7 % gegen\u00fcber September 2020"},"content":{"rendered":"<p>WIESBADEN (ots) &#8211;   Importpreise, September 2021  +1,3 % zum Vormonat  +17,7 % zum Vorjahresmonat  Exportpreise, September 2021  +0,9 % zum Vormonat  +8,1 % zum Vorjahresmonat  Die Importpreise waren im September 2021 um 17,7 % h\u00f6her als im September 2020. Eine h\u00f6here Vorjahresver\u00e4nderung hatte es zuletzt im August 1981 im Rahmen der zweiten \u00d6lpreiskrise gegeben (+19,5 % gegen\u00fcber August <!--more-->1980). Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, hatte die Ver\u00e4nderungsrate gegen\u00fcber dem Vorjahr im August 2021 bei +16,5 % gelegen, im Juli 2021 bei +15,0 %. Gegen\u00fcber dem Vormonat August 2021 stiegen die Importpreise im September 2021 um 1,3 %.  Starker Preisanstieg nach wie vor insbesondere auf Entwicklung der Energiepreise zur\u00fcckzuf\u00fchren  Energieeinfuhren waren im September 2021 um 107,1 % teurer als im September 2020. Der hohe Anstieg im Vorjahresvergleich ist insbesondere durch seit Juli 2020 stark gestiegene Preise f\u00fcr Erdgas begr\u00fcndet. Diese lagen im September 2021 um 170,6 % h\u00f6her als im September 2020. Auch Erd\u00f6l war im September 2021 im Vorjahresvergleich mit +75,5 % deutlich teurer. Au\u00dferdem lagen die Preise f\u00fcr importierte Steinkohle mit einem Plus von 135,7 % erheblich \u00fcber denen von September 2020.  Ohne Ber\u00fccksichtigung der Energiepreise waren die Importpreise im September 2021 um 10,1 % h\u00f6her als im September 2020 und 0,5 % h\u00f6her als im Vormonat. L\u00e4sst man nur Erd\u00f6l und Mineral\u00f6lerzeugnisse au\u00dfer Betracht, lag der Importpreisindex um 14,7 % \u00fcber dem Stand des Vorjahres (+1,3 % gegen\u00fcber August 2021).  H\u00f6here Preise im Vorjahresvergleich auch bei Erzen, Metallen, Kunststoffen, Holz- und Holzwaren  Die Entwicklung der Preise f\u00fcr importierte Vorleistungsg\u00fcter hatte einen fast ebenso gro\u00dfen Einfluss auf die Entwicklung des Gesamteinfuhrpreisindex wie die der Energiepreise. Vorleistungsg\u00fcter wurden im September 2021 im Vergleich zum Vorjahresmonat zu 20,7 % h\u00f6heren Preisen importiert. Gegen\u00fcber September 2020 verteuerten sich vor allem ges\u00e4gtes und gehobeltes Holz (64,6 %), Roheisen, Stahl und Ferrolegierungen (+60,9 %), Eisenerze (+53,9 %), Rohaluminium (+50,7 %), Kunststoffe in Prim\u00e4rformen (+40,8 %) sowie Rohkupfer (+40,1 %). Im Vormonatsvergleich sanken die Einfuhrpreise f\u00fcr Eisenerze allerdings deutlich (-16,4 %).  Die Preise f\u00fcr importierte Investitionsg\u00fcter lagen im September 2021 um 2,7 % \u00fcber denen von September 2020. W\u00e4hrend unter anderem Notebooks (+7,4 %) sowie Kraftwagen und Kraftwagenteile (+2,6 %) teurer waren als im September 2020, wurden Tablets (-2,6 %) im Vorjahresvergleich zu niedrigeren Preisen importiert.  Importierte Verbrauchsg\u00fcter waren im September 2021 binnen Jahresfrist 3,3 % teurer, Gebrauchsg\u00fcter 2,9 %.  Die Preise f\u00fcr importierte landwirtschaftliche G\u00fcter lagen 11,6 % \u00fcber denen von September 2020. W\u00e4hrend sich insbesondere Rohkaffee (+44,8 %), Naturkautschuk (+31,7 %) und Getreide (+30,3 %) gegen\u00fcber dem Vorjahresmonat stark verteuerten, wurden lebende Schweine nach wie vor zu niedrigeren Preisen importiert (-27,3 %).  Ver\u00e4nderungen der Exportpreise September 2021  Der Index der Exportpreise lag im September 2021 um 8,1 % \u00fcber dem Stand von September 2020. Eine gr\u00f6\u00dfere Vorjahresver\u00e4nderung hatte es zuletzt im Januar 1975 gegeben (+10,5 % gegen\u00fcber Januar 1974). Im August 2021 und im Juli 2021 hatte die Jahresver\u00e4nderungsrate bei +7,2 % beziehungsweise bei +6,3 % gelegen. Gegen\u00fcber dem Vormonat August 2021 stiegen die Exportpreise im Durchschnitt um 0,9 %.  Weitere Informationen:  Lange Zeitreihen k\u00f6nnen au\u00dferdem unter anderem \u00fcber die Tabellen Einfuhrpreise (61411-0002 und 61411-0006) und Ausfuhrpreise (61421-0002 und 61421-0006) in der Datenbank GENESIS-Online bezogen werden. Detaillierte Informationen zu den Statistiken der Ein- und Ausfuhrpreise enth\u00e4lt auch die Fachserie 17, Reihe 8.1 und 8.2.  Krisenmonitor erm\u00f6glicht Vergleich zwischen Corona-Krise und Finanz- und Wirtschaftskrise  Die Importpreise sind auch Teil des &#8222;Krisenmonitors&#8220; (www.destatis.de\/krisenmonitor), mit dem das Statistische Bundesamt die Entwicklung wichtiger Konjunkturindikatoren in der Corona-Krise und in der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008\/2009 gegen\u00fcberstellt. Der Krisenmonitor erg\u00e4nzt die Sonderseite &#8222;Corona-Statistiken&#8220; (www.destatis.de\/corona), die statistische Informationen zu den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie b\u00fcndelt.  Die vollst\u00e4ndige Pressemitteilung sowie weitere Informationen und Funktionen sind im Internet-Angebot des Statistischen Bundesamtes unter https:\/\/www.destatis.de\/pressemitteilungen zu finden.  Weitere Ausk\u00fcnfte erhalten Sie \u00fcber:  Import- und Exportpreisindizes,  Telefon: +49 611 75 2302,  www.destatis.de\/kontakt  Pressekontakt:  R\u00fcckfragen an obigen Ansprechpartner oder an: Statistisches Bundesamt  Pressestelle  Telefon: +49 611-75 34 44 www.destatis.de\/kontakt  Original-Content von: Statistisches Bundesamt, \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/32102\/5057051\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">presseportal.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>WIESBADEN (ots) &#8211; Importpreise, September 2021 +1,3 % zum Vormonat +17,7 % zum Vorjahresmonat Exportpreise, September 2021 +0,9 % zum<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","footnotes":""},"categories":[5],"tags":[],"class_list":["post-410704","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-politik-wirtschaft"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/410704","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=410704"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/410704\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=410704"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=410704"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=410704"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}