{"id":412227,"date":"2021-11-15T10:06:35","date_gmt":"2021-11-15T10:06:35","guid":{"rendered":"https:\/\/www.hier-luebeck.de\/index.php\/oel-und-gasbohrungen-bedrohen-weltweit-groessten-naturschutzpark-im-suedlichen-afrika-neue-bundesregierung-muss-sich-fuer-den-schutz-des-artenreichen-naturschutzparadieses-einsetzen\/"},"modified":"2021-11-15T10:06:35","modified_gmt":"2021-11-15T10:06:35","slug":"oel-und-gasbohrungen-bedrohen-weltweit-groessten-naturschutzpark-im-suedlichen-afrika-neue-bundesregierung-muss-sich-fuer-den-schutz-des-artenreichen-naturschutzparadieses-einsetzen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/oel-und-gasbohrungen-bedrohen-weltweit-groessten-naturschutzpark-im-suedlichen-afrika-neue-bundesregierung-muss-sich-fuer-den-schutz-des-artenreichen-naturschutzparadieses-einsetzen\/","title":{"rendered":"\u00d6l- und Gasbohrungen bedrohen weltweit gr\u00f6\u00dften Naturschutzpark im s\u00fcdlichen Afrika: Neue Bundesregierung muss sich f\u00fcr den Schutz des artenreichen Naturschutzparadieses einsetzen"},"content":{"rendered":"<p>Berlin (ots) &#8211;    &#8211;  Biodiversit\u00e4t, Natur und Lebensgrundlage vieler Menschen werden zerst\u00f6rt, wenn das kanadische \u00d6l- und Gasunternehmen ReconAfrica seine \u00d6l- und Gasf\u00f6rderpl\u00e4ne in der Kavango Zambezi Conservation Area (KAZA) umsetzt  &#8211;  Weltnaturschutzorganisation und UNESCO fordern Stopp der Explorationsarbeiten und umfassende grenz\u00fcberschreitende Umweltschutzpr\u00fcfung  &#8211;  Deutsche <!--more-->Umwelthilfe und 120.000 Menschen fordern die n\u00e4chste Bundesregierung auf, sich f\u00fcr einen Stopp der \u00d6l- und Gasbohrungen sowie nachhaltige \u00f6konomische Perspektiven einzusetzen   Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) fordert von der n\u00e4chsten Bundesregierung mehr Einsatz f\u00fcr den weltweit gr\u00f6\u00dften Naturschutzpark KAZA. Geplante \u00d6lbohrungen des kanadischen Unternehmens ReconAfrica bedrohen akut die Gew\u00e4sser, das \u00d6kosystem und die Tierwelt im Naturschutzparadies in Namibia und Botswana. Explorationsbohrungen und seismische Untersuchungen in dem Gebiet haben bereits begonnen. Deutschland kommt in der Region eine besondere Rolle zu, da es f\u00fcr die Erhaltung des KAZA-Gebietes \u00fcber die KfW-Entwicklungsbank Millionen Euro Steuergeld bereitgestellt hat. Mit dem Geld sollen vor allem Naturschutz und Tourismus gef\u00f6rdert werden.   Im Juni hatte die DUH mit der namibischen Aktivistin Ina-Maria Shikongo und dem B\u00fcndnis Saving Okavangos Unique Life (SOUL) dem Bundesministerium f\u00fcr wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung eine Petition mit 120.000 Unterschriften \u00fcbergeben und es zum Handeln aufgefordert. Seit der \u00dcbergabe hat das Ministerium nicht weiter reagiert.   &#8222;Die derzeit noch gesch\u00e4ftsf\u00fchrende Bundesregierung nimmt sehenden Auges in Kauf, dass ein einzigartiges \u00d6kosystem an den Zufl\u00fcssen des weltber\u00fchmten Okavango-Deltas bedroht wird. Die n\u00e4chste Bundesregierung muss es besser machen und sich f\u00fcr einen Stopp der \u00d6l- und Gasf\u00f6rderpl\u00e4ne von ReconAfrica einsetzen. Ein Bekenntnis zum Schutz dieses weltweit gr\u00f6\u00dften Naturschutzparkes im s\u00fcdlichen Afrika sollte zudem Eingang in den Koalitionsvertrag finden&#8220;, fordert Sascha M\u00fcller-Kraenner, Bundesgesch\u00e4ftsf\u00fchrer der DUH.   Auch die UNESCO und die Weltnaturschutzorganisation (IUCN) \u00e4u\u00dfern sich besorgt und fordern, dass eine umfassende grenz\u00fcberschreitende strategische Umweltschutzpr\u00fcfung durchgef\u00fchrt wird, bevor weitere Explorationsarbeiten erfolgen.   Barbara Metz, Stellvertretende Bundesgesch\u00e4ftsf\u00fchrerin der DUH erg\u00e4nzt: &#8222;Die Klimaschutzkonferenz in Glasgow hat uns allen bewusst gemacht: Wir brauchen artenreiche und ausgedehnte Naturschutzgebiete, die auch als CO2-Senken dienen k\u00f6nnen. \u00d6lbohrungen in einem Naturschutzgebiet sind damit nicht vereinbar. 120.000 Menschen rufen die n\u00e4chste Bundesregierung auf, die bisherige deutsche Position zu \u00fcberdenken und Vorschl\u00e4ge zu machen, wie das Naturschutzparadies KAZA erhalten bleiben kann. Sie muss sich sofort der Forderung der UNESCO und Weltnaturschutzorganisation anschlie\u00dfen.&#8220;  &#8222;Namibia und Botswana haben ein enormes Potenzial, was erneuerbare Energien betrifft &#8211; nicht umsonst hat die Bundesregierung dieses Jahr eine Partnerschaft zur Produktion von gr\u00fcnem Wasserstoff beschlossen&#8220;, sagt Andy Gheorghiu, Campaigner f\u00fcr das B\u00fcndnis Saving Okavango&#8217;s Unique Life (SOUL). &#8222;Deutschland hat das Potenzial und die Verpflichtung, mit gezielten F\u00f6rderma\u00dfnahmen nachhaltige \u00f6konomische Perspektiven im multilateralen und zukunftsf\u00e4higen Interesse der KAZA-Mitgliedstaaten und seines Hauptsponsors zu er\u00f6ffnen.&#8220;  Hintergrund:  Die Kavango-Zambezi Tranfortier Area (KAZA) erstreckt sich \u00fcber f\u00fcnf Staaten (Angola, Botswana, Namibia, Sambia und Simbabwe) und ist der gr\u00f6\u00dfte grenz\u00fcberschreitende Naturpark der Erde. KAZA umfasst 36 Nationalparks und drei Weltnaturerbest\u00e4tten (Okavango-Delta, Tsodilo Hills und die Victoria-Wasserf\u00e4lle). Seit 2004 unterst\u00fctzt die KfW im Auftrag der Bundesregierung das Projekt als Hauptfinanziererin. Die DUH engagiert sich seit mehr als zehn Jahren f\u00fcr Umwelt- und Naturschutz innerhalb KAZAs und f\u00fcr die Erhaltung des Okavango Deltas.   Pressekontakt:  Sascha M\u00fcller-Kraenner, Bundesgesch\u00e4ftsf\u00fchrer DUH 0160 90354509, mueller-kraenner@duh.de  Barbara Metz, Stellvertretende Bundesgesch\u00e4ftsf\u00fchrerin DUH 0170 7686923, metz@duh.de  Andy Gheorghiu, Campaigner und Consultant 0160 2030974, andy.gheorghiu@mail.de  DUH-Newsroom:  030 2400867-20, presse@duh.de  www.duh.de, www.twitter.com\/umwelthilfe, www.facebook.com\/umwelthilfe, www.instagram.com\/umwelthilfe, www.linkedin.com\/company\/umwelthilfe  Original-Content von: Deutsche Umwelthilfe e.V., \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/22521\/5072890\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">presseportal.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin (ots) &#8211; &#8211; Biodiversit\u00e4t, Natur und Lebensgrundlage vieler Menschen werden zerst\u00f6rt, wenn das kanadische \u00d6l- und Gasunternehmen ReconAfrica seine<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","footnotes":""},"categories":[5],"tags":[],"class_list":["post-412227","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-politik-wirtschaft"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/412227","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=412227"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/412227\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=412227"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=412227"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=412227"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}