{"id":412268,"date":"2021-11-15T14:44:09","date_gmt":"2021-11-15T14:44:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.hier-luebeck.de\/index.php\/eu-mittel-triebfeder-des-gruenen-wandels-in-aermeren-laendern-espon-studie-untersucht-einfluss-von-eu-geldern-und-nationaler-politik\/"},"modified":"2021-11-15T14:44:09","modified_gmt":"2021-11-15T14:44:09","slug":"eu-mittel-triebfeder-des-gruenen-wandels-in-aermeren-laendern-espon-studie-untersucht-einfluss-von-eu-geldern-und-nationaler-politik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/eu-mittel-triebfeder-des-gruenen-wandels-in-aermeren-laendern-espon-studie-untersucht-einfluss-von-eu-geldern-und-nationaler-politik\/","title":{"rendered":"EU-Mittel Triebfeder des Gr\u00fcnen Wandels in \u00e4rmeren L\u00e4ndern \/ ESPON-Studie untersucht Einfluss von EU-Geldern und nationaler Politik"},"content":{"rendered":"<p>Br\u00fcssel (ots) &#8211;   Die Koh\u00e4sionspolitik hat unmittelbaren Einfluss auf den Gr\u00fcnen Wandel in den weniger entwickelten Regionen Europas. In den st\u00e4rker entwickelten Regionen sind ihre Auswirkungen auf die politische Schwerpunktsetzung hingegen marginal und begrenzt.<!--more--> Dies sind die Ergebnisse der Locate-Studie, durchgef\u00fchrt als Teil des auf regionale Analyse spezialisierten Forschungsprogramms ESPON.   Laut der Studie h\u00e4ngt es in beiden F\u00e4llen von der Koh\u00e4renz europ\u00e4ischer, nationaler und regionaler Politik ab, wie erfolgreich die Mittel aus EU-Strukturfonds verwendet werden k\u00f6nnen.   Die Forscher hatten die EU-F\u00f6rderprogramme 2007-2013 und 2014-2020 miteinander verglichen. Der Schwerpunkt lag dabei auf der Finanzierung von Projekten und Ma\u00dfnahmen zur F\u00f6rderung des Gr\u00fcnen Wandels.   Die EU-Politik r\u00fchre aus Richtlinien und Anreizen, so die Forscher. Ihre Auswirkungen vor Ort w\u00fcrden jedoch stark von nationalen und regionalen Aktivit\u00e4ten abh\u00e4ngen.   Zum Beispiel f\u00fchrte die EU im Zeitraum von 2014 bis 2020 Mindestquoten f\u00fcr gr\u00fcne Investitionen ein: 20 Prozent der Mittel aus dem Europ\u00e4ischen Fonds f\u00fcr regionale Entwicklung in den st\u00e4rker entwickelten Regionen, 15 Prozent in den Schwellenregionen und 12 Prozent in den weniger entwickelten.   Diese Neuerung erm\u00f6glichte es L\u00e4ndern wie Polen, Bulgarien, Rum\u00e4nien, der Slowakei, Kroatien, Lettland und Litauen, die Mittel zur F\u00f6rderung des Gr\u00fcnen Wandels zu verdoppeln, hie\u00df es in der Studie. Prozentual betrachtet finanzierten allerdings die st\u00e4rker entwickelten Regionen der EU mehr gr\u00fcne Projekte und Ma\u00dfnahmen, insbesondere Frankreich, Italien, Deutschland, das Vereinigte K\u00f6nigreich und \u00d6sterreich.   Den Forschern zufolge sind die Unterschiede auf die jeweils implementierten nationalen Strategien f\u00fcr den Gr\u00fcnen Wandel zur\u00fcckzuf\u00fchren, die wiederum die verschiedenen (energie-)wirtschaftlichen Strukturen der Staaten widerspiegeln.   Nationale Politik ist von gr\u00f6\u00dfter Bedeutung bei der Implementierung effektiver Strategien f\u00fcr einen \u00dcbergang zu einer Wirtschaft mit geringen CO2-Emissionen, so die Forscher.   Werden diese aktiv und zukunftsorientiert verfolgt, k\u00f6nnen diese Strategien signifikant zu &#8222;Gr\u00fcnem Wachstum&#8220; beitragen.   Letztendlich schwanke die Wirksamkeit der Koh\u00e4sionspolitik und insbesondere der Mittel f\u00fcr den Gr\u00fcnen Wandel auch je nach Entwicklungsniveau und staatlicher Steuerung in den einzelnen EU-Regionen:   Die weniger entwickelten Regionen profitierten deutlich von der Zuweisung von Mitteln zur F\u00f6rderung des Wandels.   In den Augen der Forscher hat die Koh\u00e4sionspolitik in diesen Regionen unmittelbare Auswirkungen, da sie festschreibt, wo und wie lokale, \u00f6ffentliche und private Mittel verteilt werden.   Im Gegensatz dazu liege die Bedeutung der Koh\u00e4sionspolitik in den st\u00e4rker entwickelten Regionen darin, dass damit politische Priorit\u00e4ten gesetzt und konsequentere und effektivere Energiestrategien gef\u00f6rdert w\u00fcrden.   Pressekontakt:  Nikos Lampropoulos Press and Media Project Expert nikos.lampropoulos@espon.eu www.espon.eu  Original-Content von: ESPON, \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/155191\/5073616\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">presseportal.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Br\u00fcssel (ots) &#8211; Die Koh\u00e4sionspolitik hat unmittelbaren Einfluss auf den Gr\u00fcnen Wandel in den weniger entwickelten Regionen Europas. 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