{"id":414004,"date":"2021-12-08T14:42:07","date_gmt":"2021-12-08T14:42:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.hier-luebeck.de\/index.php\/die-zukunft-der-haushaltsgeraetebranche-zwischen-genuss-generationen-und-green-economy-foto\/"},"modified":"2021-12-08T14:42:07","modified_gmt":"2021-12-08T14:42:07","slug":"die-zukunft-der-haushaltsgeraetebranche-zwischen-genuss-generationen-und-green-economy-foto","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/die-zukunft-der-haushaltsgeraetebranche-zwischen-genuss-generationen-und-green-economy-foto\/","title":{"rendered":"Die Zukunft der Haushaltsger\u00e4tebranche: zwischen Genuss, Generationen und Green Economy (FOTO)"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full\" title=\"Boom der Haushaltsbranche - ein \u00dcberblick \/ Weiterer Text \u00fcber ots und www.presseportal.de\/nr\/160504 \/ Die Verwendung dieses Bildes ist f\u00fcr redaktionelle Zwecke unter Beachtung ggf. genannter Nutzungsbedingungen honorarfrei. Ver\u00f6ffentlichung bitte mit Bildrechte-Hinweis.\" src=\"https:\/\/cache.pressmailing.net\/thumbnail\/story_big\/ceff99fe-d391-4cb7-91fa-b963bb6aacfb\/Grafik_Nachhaltigkeit_GRAEF_2311.jpg\" \/><\/p>\n<p>Arnsberg (ots) &#8211;   In Deutschland wird wieder diskutiert &#8211; \u00fcber Klimawandel, Nachhaltigkeit, Konsum, was man zum Leben braucht und was nicht. Einige Branchen merken den Wandel besonders &#8211; z. B. die Hausger\u00e4teindustrie, die im letzten Jahr einen wahren Boom erfahren hat. Aber was davon ist Covid-19-Effekt? Was davon bleibt? Und worauf muss sich die Branche einstellen?<!--more--> Zusammen mit Helmut Geltner &#8211; Kenner der SDA-Branche, &#8222;Manager des Jahrzehnts&#8220; (Plus X Award) und fr\u00fcherer Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer eines internationalen Elektrokleinger\u00e4teherstellers &#8211; schaut das Familienunternehmen GRAEF auf die Diskussionsthemen am eigenen Esstisch, gew\u00e4hrt Einblicke in kommende Entwicklungen und wagt einen Blick in die Zukunft &#8211; ein Branchenupdate, gespickt mit aktuellen Trends, Studien und Ideen.  In den vergangenen 1,5 Jahren wurde aufger\u00e4umt, sortiert und vor allem: gekocht. Resultat: Genuss-Investments ins eigene Zuhause. Der Home Electronics Market Index (HEMIX) verzeichnet in den ersten drei Quartalen 2021 ein Plus von 6,9 Prozent gegen\u00fcber Vorjahr. Dabei wurden von Januar bis September 2021 ganze 12,5 Mrd. Euro f\u00fcr Elektrohausger\u00e4te ausgegeben. Mit 9,8 % Wachstum konnten dabei vor allem Elektrokleinger\u00e4te gewinnen und verzeichnen ein Umsatzvolumen von 4,9 Mrd. Euro.[1] Helmut Geltner ist sich sicher: &#8222;Wenn die Branche clever ist, wird das auch so bleiben. Wir haben uns an neue Abl\u00e4ufe gew\u00f6hnt und Rituale wie das Fr\u00fchst\u00fccksbrot oder den gemeinsamen Kaffee wieder lieb gewonnen. Wer es als Marke in die t\u00e4glichen Rituale schafft, der hat verstanden, wie man zur Customers&#8216; First Choice wird.&#8220; Die positive Grundstimmung bringt jedoch einige Herausforderungen mit sich, unter anderem das gro\u00dfe Thema Nachhaltigkeit. Ein Thema der Elite oder mittlerweile auch auf dem Massenmarkt?   Nachhaltigkeit &#8211; die Renaissance der Qualit\u00e4t  Helmut Geltner ist \u00fcberzeugt: &#8222;Nicht zuletzt hat die Flutkatastrophe gezeigt, dass dringender Handlungsbedarf besteht. Das bedeutet f\u00fcr Unternehmen, dass Nachhaltigkeit ein wichtiger Treiber f\u00fcr Innovation ist und sich neue M\u00e4rkte entwickeln k\u00f6nnen.&#8220; 58 % der f\u00fcr das Consumer Barometer 2020 der Wirtschaftspr\u00fcfungsgesellschaft KPMG AG Befragten geben an, dass sie beim Kauf von Haushaltsger\u00e4ten zumindest versuchen, auf Nachhaltigkeit zu achten.[2] Wichtige Kauffaktoren sind Lebensdauer der Produkte, Reparierbarkeit und Recycling. &#8222;Gerade die Qualit\u00e4t und Reparierbarkeit sind Punkte, die unsere langj\u00e4hrigen Kunden an den Allesschneidern sch\u00e4tzen&#8220;, wei\u00df Hermann Graef, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Gebr. GRAEF GmbH &amp; Co. KG. &#8222;Wir haben auch nach 40 Jahren noch Ersatzteile, sch\u00e4rfen Messer und bringen alte Maschinen auf Vordermann. Aktuell denken wir sogar \u00fcber eine Recyclingstra\u00dfe nach.&#8220; Geiz ist geil ist vorbei. Kund:innen sind laut Consumer Barometer bereit, bis zu 10 % mehr Geld f\u00fcr nachhaltige Produkte zu bezahlen. Helmut Geltner: &#8222;Konsumentinnen und Konsumenten lernen wieder, dass sich Qualit\u00e4t auszahlt. Es wird sich erneut die Devise durchsetzen, lieber einmal gut statt zweimal schlecht zu kaufen. Und das ist auch ein St\u00fcck Nachhaltigkeit.&#8220;   Kein Raum f\u00fcr falsche Versprechungen  Klar ist aber auch: Die Konsument:innen haben falsche Versprechungen, Halbinformationen und Intransparenz satt &#8211; vor allem die sogenannte Gen Z. So boykottiert laut repr\u00e4sentativer Statista-Umfrage zu nachhaltigem Konsum in Deutschland 2021 ein Viertel der 16 bis 29 J\u00e4hrigen einige Lebensmittel-, Getr\u00e4nke- oder Kleidungsmarken und -l\u00e4den aufgrund ihrer schlechten Nachhaltigkeitspolitik.[3] Eine Grundsatzeinstellung, die sich auch gegen\u00fcber Herstellern von Haushaltsger\u00e4ten durchsetzen wird, da ist sich Geltner sicher. &#8222;Die junge Generation ist engagiert wie lange nicht, vernetzter als je zuvor und sehr informiert. Greenwashing wird gnadenlos abgestraft. Echter Wandel, echte Kommunikation und Ver\u00e4nderung sind gefragt. Hersteller und Markenanbieter m\u00fcssen liefern und dabei authentisch sein. Das machen viele Start-ups schon vor. Der Mittelstand muss aufpassen, dass er den Anschluss nicht verliert &#8211; nur wer das begreift und gut umsetzt, wird langfristig erfolgreich bleiben.&#8220; Schnell drehende Social-Media-Kan\u00e4le und unternehmenseigene Kommunikationsplattformen r\u00fccken dadurch mehr in den Fokus. &#8222;Das Gute ist, dass wir hier mit unserer Produktion in Deutschland und mit der Kommunikation mit unseren Kundinnen und Kunden via Website und Social Media gut aufgestellt sind. Wir wissen aber auch, dass wir noch Hausaufgaben haben, und die machen wir konsequent jeden Tag&#8220;, unterstreicht Hermann Graef.   E-Commerce immer wichtiger  Eine Chance: E-Commerce. Viele Konsument:innen, die sich zuvor nicht getraut haben, online zu kaufen, haben diese H\u00fcrde w\u00e4hrend der Pandemie genommen. Auch hier ist Nachhaltigkeit wichtig. 65 % der Onlineshopper w\u00fcrden mehr bezahlen, wenn der Versand CO2-neutral ist. Besonders nachhaltig: 60 % von ihnen haben 2020 kein einziges Paket retourniert.[4] Die Chance f\u00fcr den Haushaltsger\u00e4tehandel: digitale Beratungsangebote, farbechte Produktabbildungen oder auch Einrichtungssimulationen, die den Konsument:innen helfen, m\u00f6glichst passgenaue Entscheidungen zu treffen. E-Commerce kann also eine tragende Rolle in Multichannel-Strategien \u00fcbernehmen und wird durch Konzepte wie &#8222;Click and Collect&#8220; in Kombination mit der pers\u00f6nlichen Beratung vor Ort auch f\u00fcr den station\u00e4ren Fachhandel zum Kundenmagneten.   Made in Germany &#8211; Vergangenheit oder Chance?  Trotz der vielen Informationen im Internet herrscht in Bezug auf vertrauensw\u00fcrdige Quellen noch immer Unsicherheit, die der gr\u00f6\u00dfte Feind des nachhaltigen Konsums ist. W\u00e4hrend die kommende K\u00e4ufer:innen-Generation genau Bescheid wei\u00df, kennen sich lt. KMPG Consumer Barometer unter den 50 bis 59-J\u00e4hrigen nur 15 % mit nachhaltigen Alternativen aus. Transparent vergebene Siegel k\u00f6nnen f\u00fcr Unternehmen eine Chance sein, aber auch ein fast schon tot geglaubtes Qualit\u00e4tsmerkmal: &#8222;Made in Germany&#8220;. Diese weltweit anerkannte Instanz war durch die Krisen der Automobilhersteller an die Grenze der Belastbarkeit gekommen. In der Pandemie wurde aber auch klar: Sich rein auf das Ausland verlassen geht auch nicht. Lieferengp\u00e4sse wurden deutlich, die Abh\u00e4ngigkeit von China und Co. sehr bewusst und dazu die Emissionen aufgrund der langen Transportwege. All das f\u00fchrt zu einer Neuaufwertung des regionalen Brandings, das Hersteller wie GRAEF gut und authentisch nutzen k\u00f6nnen. &#8222;Bei unserem Feinschneider SKS 700 beziehen wir sogar 85 % der Materialien aus NRW. Dieser Weg wird belohnt &#8211; der neue Schneider ist so gut wie immer ausverkauft&#8220;, verr\u00e4t Hermann Graef.   Branchenfazit  An Nachhaltigkeit ist auch im Haushaltsbereich kein Vorbeikommen. E-Commerce, Transparenz, ehrliche und schnelle Kommunikation sind wichtiger denn je &#8211; genauso wie Qualit\u00e4t und vertrauensw\u00fcrdige Siegel. Wer die kommende Generation ansprechen will, muss hier auf Zack sein und tatkr\u00e4ftig vorangehen. Helmut Geltner: &#8222;Es wird k\u00fcnftig immer mehr Disruptionen geben und bestehende Grenzen werden verschwimmen. Reaktionsschnelle, Flexibilit\u00e4t und das Ohr f\u00fcr den Markt werden immer mehr zu Schl\u00fcsselfaktoren. Aber schlussendlich gilt es, agil zu sein, proaktiv zu sein. Marken m\u00fcssen ihren Kundinnen und Kunden zuh\u00f6ren und schnelle Reaktionen auf die W\u00fcnsche liefern. Dann haben sie auch bei den j\u00fcngeren Generationen gute Chancen, First-ChoiceBrand-Marken zu werden.&#8220;   [1] https:\/\/gfu.de\/markt-zahlen\/hemix-2021\/.   [2]https:\/\/hub.kpmg.de\/consumer-barometer-1-2020?utm_campaign=Consumer%20Barometer%201%2F2020&amp;utm_source=AEM.   [3]https:\/\/de.statista.com\/statistik\/studie\/id\/88296\/dokument\/nachhaltiger-konsum-report\/.   [4]https:\/\/de.statista.com\/statistik\/studie\/id\/88296\/dokument\/nachhaltiger-konsum-report\/.   Pressekontakt:  Deutscher Pressestern\u00ae  Bierstadter Stra\u00dfe 9 a65189 Wiesbaden www.deutscher-pressestern.de  Laura Trost E-Mail: l.trost@public-star.de  Tel.: +49 611 39539-15  Svenja Karolczak E-Mail: s.karolczak@public-star.de  Tel.: +49 611 39539-16  Original-Content von: Gebr. GRAEF GmbH &amp; Co. KG, \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/160504\/5094307\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">presseportal.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Arnsberg (ots) &#8211; In Deutschland wird wieder diskutiert &#8211; \u00fcber Klimawandel, Nachhaltigkeit, Konsum, was man zum Leben braucht und was<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","footnotes":""},"categories":[5],"tags":[],"class_list":["post-414004","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-politik-wirtschaft"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/414004","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=414004"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/414004\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=414004"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=414004"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=414004"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}