{"id":414955,"date":"2021-12-16T09:45:02","date_gmt":"2021-12-16T09:45:02","guid":{"rendered":"https:\/\/www.hier-luebeck.de\/index.php\/fuehrungskraefte-sind-auf-die-veraenderten-anforderungen-der-hybriden-arbeitswelt-nur-unzureichend-vorbereitet-foto\/"},"modified":"2021-12-16T09:45:02","modified_gmt":"2021-12-16T09:45:02","slug":"fuehrungskraefte-sind-auf-die-veraenderten-anforderungen-der-hybriden-arbeitswelt-nur-unzureichend-vorbereitet-foto","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/fuehrungskraefte-sind-auf-die-veraenderten-anforderungen-der-hybriden-arbeitswelt-nur-unzureichend-vorbereitet-foto\/","title":{"rendered":"F\u00fchrungskr\u00e4fte sind auf die ver\u00e4nderten Anforderungen der hybriden Arbeitswelt nur unzureichend vorbereitet (FOTO)"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full\" title=\"Es bestehen Diskrepanzen zwischen der Sichtweise der Mitarbeitenden und der F\u00fchrungskr\u00e4fte was den Umgang mit verschiedenen Themen im Rahmen der Pandemie betrifft - dazu z\u00e4hlen zum Beispiel Gesundheit und Wohlbefinden, Gew\u00e4hren von Autonomie, Leistungsmanagement, Weiterentwicklung sowie Innovation und Kreativit\u00e4t. \/ Weiterer Text \u00fcber ots und www.presseportal.de\/nr\/16952 \/ Die Verwendung dieses Bildes ist f\u00fcr redaktionelle Zwecke unter Beachtung ggf. genannter Nutzungsbedingungen honorarfrei. Ver\u00f6ffentlichung bitte mit Bildrechte-Hinweis.\" src=\"https:\/\/cache.pressmailing.net\/thumbnail\/story_big\/7f744558-785b-490c-ae33-efc920eece4f\/Capgemini_New%20leadership%20skills_2021.jpg\" \/><\/p>\n<p>Berlin (ots) &#8211;   Mitarbeitende fordern einen neuen F\u00fchrungsstil f\u00fcr die zuk\u00fcnftige Arbeitswelt &#8211; Unternehmen m\u00fcssen Programme zur Entwicklung und Neuqualifizierung von F\u00fchrungskr\u00e4ften ausbauen sowie ihre Prozesse neugestalten  69 Prozent der F\u00fchrungskr\u00e4fte sind der Meinung, dass ihr Unternehmen den \u00dcbergang zu Remote- und Hybrid-Arbeitspl\u00e4tzen reibungslos bew\u00e4ltigt hat &#8211; dem stimmt <!--more-->jedoch nur die H\u00e4lfte (49 Prozent) der Mitarbeitenden zu. Das zeigt die aktuelle globale Studie des Capgemini Research Institute &#8222;Relearning Leadership: Creating the Hybrid Workplace Leader&#8220;. Der hybride Arbeitsplatz stellt Unternehmen vor einzigartige Herausforderungen und erfordert eine erneute Ausrichtung auf F\u00fchrungsqualit\u00e4ten wie Authentizit\u00e4t, emotionale Intelligenz, die Bereitschaft zu Ver\u00e4nderungen sowie die F\u00e4higkeit, eine Vertrauenskultur zu schaffen, in der sich die Mitarbeitenden gest\u00e4rkt f\u00fchlen. Unternehmen unterst\u00fctzen ihre F\u00fchrungskr\u00e4fte jedoch noch zu wenig dabei, in einem hybriden Arbeitsumfeld effektiv zu f\u00fchren.   Von F\u00fchrungskr\u00e4ften wird erwartet, dass sie ihre Teams anleiten und inspirieren, indem sie Eigenschaften wie Authentizit\u00e4t und emotionale Intelligenz leben und ihnen die erforderliche Autonomie gew\u00e4hren. Allerdings gaben nur 37 Prozent der Mitarbeitenden in nicht-leitenden Funktionen an, dass ihr Unternehmen Teams aktiv dabei unterst\u00fctzt, eigene Entscheidungen zu treffen. Zudem f\u00fchlt sich weniger als die H\u00e4lfte (47 Prozent) im Verlauf der Pandemie von ihrem Unternehmen einbezogen und geh\u00f6rt.   Tats\u00e4chlich hat die Pandemie die Notwendigkeit, das k\u00f6rperliche und mentale Wohlbefinden der Belegschaft ernst zu nehmen, noch st\u00e4rker in den Fokus ger\u00fcckt. Aber es gibt eine Wahrnehmungsl\u00fccke zwischen Mitarbeitenden und F\u00fchrungskr\u00e4ften, was den effektiven Umgang mit den Themen Gesundheit und Wohlbefinden w\u00e4hrend der Krise angeht. So glauben 72 Prozent der F\u00fchrungskr\u00e4fte, dass sich die Unternehmen um das k\u00f6rperliche und geistige Wohlbefinden der Mitarbeitenden gek\u00fcmmert haben, bei den Mitarbeitenden waren nur 49 Prozent dieser Meinung. Dar\u00fcber hinaus gaben nur 34 Prozent der Befragten an, dass ihr Unternehmen aktiv an Initiativen zur Verringerung des Burnouts arbeitet.   Kernkompetenzen f\u00fcr F\u00fchrungskr\u00e4fte in einer hybriden Welt  Die Studie zeigt, dass f\u00fcr die neue hybride Arbeitswelt auch neue Ans\u00e4tze der empathischen und mitarbeiterorientierten F\u00fchrung erforderlich sind. Vertrauen ist f\u00fcr diesen Wandel von zentraler Bedeutung: Eine \u00fcberw\u00e4ltigende Mehrheit (84 Prozent) der Befragten sieht die F\u00e4higkeit, eine Vertrauenskultur zu schaffen, in der sich die Mitarbeitenden selbst bestimmt f\u00fchlen, als eine der wesentlichen Kompetenzen von F\u00fchrungskr\u00e4ften an. In den meisten Unternehmen fehlt es jedoch an geeigneten Ma\u00dfnahmen zur F\u00f6rderung einer Vertrauenskultur und zur Bef\u00e4higung von Teams. So f\u00fchren nur 34 Prozent der Unternehmen Programme zur Schulung von F\u00fchrungskr\u00e4ften durch, um die f\u00fcr den Aufbau einer Vertrauenskultur erforderlichen F\u00e4higkeiten zu entwickeln.   Das gilt auch f\u00fcr andere Kompetenzen. So sehen die Mitarbeitenden eine Diskrepanz zwischen den wichtigsten F\u00e4higkeiten, die sie von ihren F\u00fchrungskr\u00e4ften erwarten, und deren derzeitigem Leistungsniveau. 75 Prozent halten emotionale Intelligenz f\u00fcr eine wesentliche Eigenschaft, aber nur 47 Prozent glauben, dass die F\u00fchrungskr\u00e4fte in diesem Bereich wirklich kompetent sind. Trotz des wahrgenommenen Mangels an Kompetenzen und Eigenschaften der F\u00fchrungskr\u00e4fte setzen Unternehmen noch zu wenig Trainingsprogramme auf, um die ben\u00f6tigten F\u00e4higkeiten aufzubauen. Nur 27 Prozent der Unternehmen bieten beispielsweise umfassende Programme zur Entwicklung von F\u00fchrungsqualit\u00e4ten an.   Anpassen von Methoden und Prozesse an den hybriden Arbeitsplatz   Es kommt allerdings nicht nur auf die Schulung von F\u00fchrungskr\u00e4ften an. Die Unternehmen m\u00fcssen auch die Voraussetzungen schaffen, damit die F\u00fchrungskr\u00e4fte effektiv arbeiten k\u00f6nnen. Dazu geh\u00f6rt die Neugestaltung von Prozessen und Rahmenbedingungen f\u00fcr die Einstellung und Leistungsbeurteilung von F\u00fchrungskr\u00e4ften &#8211; dies ist notwendig, damit die f\u00fcr hybride Arbeit erforderlichen F\u00e4higkeiten und Eigenschaften angemessen ber\u00fccksichtigt und honoriert werden k\u00f6nnen. Grundlegende \u00c4nderungen in solchen Prozessen sind eine notwendige Erg\u00e4nzung zur Schulung von F\u00fchrungskr\u00e4ften. Die Studie macht allerdings deutlich, dass sich die Unternehmen nicht ausreichend auf diese grundlegenden Ver\u00e4nderungen konzentrieren. So geben beispielsweise nur 33 Prozent der Personalverantwortlichen an, dass ihr Unternehmen die Einstellungspraktiken \u00fcberarbeitet hat, um F\u00fchrungskr\u00e4fte zu gewinnen, die \u00fcber die in einer hybriden Arbeitswelt erforderlichen Eigenschaften und Verhaltensweisen verf\u00fcgen. Und nur 36 Prozent gaben an, dass sie die Prozesse in Bezug auf Verg\u00fctung und Sozialleistungen angepasst haben, um diese F\u00fchrungskr\u00e4fte zu belohnen.   Systemorientierter Ansatz notwendig  Die Studie hat eine kleine Gruppe f\u00fchrender Unternehmen identifiziert (in der Studie auch &#8222;Vorreiter&#8220; genannt), die umfassend und unternehmensweit Programme zur Entwicklung von F\u00fchrungskr\u00e4ften umsetzen und ihre F\u00fchrungsstrukturen und -prozesse grundlegend \u00fcberarbeiten. Die Mitarbeitenden dieser Organisationen genie\u00dfen im Gegensatz zu den \u00fcbrigen Unternehmen eine \u00fcberragende Mitarbeitererfahrung. So sind beispielsweise 80 Prozent der Mitarbeitenden in f\u00fchrenden Unternehmen der Meinung, dass ihre Organisation sie unterst\u00fctzt hat, ihre Arbeit selbst in die Hand zu nehmen und mehr Autonomie und Ehrlichkeit zu entwickeln (im Vergleich zu durchschnittlich 52 Prozent der Mitarbeitenden in anderen Unternehmen).   Unternehmen, die ihre F\u00fchrungsprogramme umfassend ausbauen, k\u00f6nnen ihre Belegschaft st\u00e4rker davon profitieren lassen. Sie m\u00fcssen allerdings eine kulturelle Grundlage schaffen, die den Wandel erm\u00f6glicht. Dies erfordert eine radikale \u00dcberarbeitung von Prozessen und Methoden &#8211; nur so k\u00f6nnen sie F\u00fchrungskr\u00e4fte gewinnen und belohnen, die das erforderliche Verhalten vorleben und die letztlich die Unternehmen in eine erfolgreiche hybride Zukunft zu f\u00fchren.   &#8222;Unsere Studie zeigt eine deutliche Diskrepanz zwischen den Ansichten des oberen Managements und der Mitarbeitenden in vielen Unternehmen. W\u00e4hrend die Technologie die rasche Einf\u00fchrung des hybriden Arbeitens erleichtert hat, haben die Management- und F\u00fchrungspraktiken in vielen F\u00e4llen nicht Schritt gehalten. Es ist klar, dass das Konzept der F\u00fchrung f\u00fcr den hybriden Arbeitsplatz der Zukunft erneuert werden muss. Um dies zu erreichen, m\u00fcssen Unternehmen ihre F\u00fchrungskr\u00e4fte bef\u00e4higen, empathisch, authentisch und glaubw\u00fcrdig zu sein. Sie m\u00fcssen in den Aufbau der notwendigen Infrastruktur f\u00fcr die Entwicklung von F\u00fchrungskr\u00e4ften investieren sowie die erforderlichen Rahmenbedingungen wie Steuerungsprozesse, Managementpraktiken und -richtlinien zur Unterst\u00fctzung des erforderlichen F\u00fchrungsverhaltens schaffen&#8220;, erkl\u00e4rt Claudia Crummenerl, Global Practice Lead und Managing Director im Beratungsbereich Workforce and Organization bei Capgemini Invent.   Zur Methodik der Studie  Die Ergebnisse von Capgemini basieren auf einer zweistufigen globalen Studie, die gro\u00dfe Unternehmen in zw\u00f6lf L\u00e4ndern in Schl\u00fcsselbranchen wie der Automobilindustrie, Energie und Versorgungsunternehmen, der Fertigung, Finanzdienstleistungen, Gesundheitswesen, Konsumg\u00fcter und Einzelhandel und den \u00f6ffentlichen Sektor umfasst. Es wurden 1.380 Personen aus 548 Unternehmen befragt sowie Interviews mit F\u00fchrungskr\u00e4ften aus der Industrie, Wissenschaftlern und Experten f\u00fcr die Entwicklung von F\u00fchrungskr\u00e4ften gef\u00fchrt.   Die komplette Studie sowie Infografiken k\u00f6nnen hier heruntergeladen werden: https:\/\/ots.de\/E3qZJa  \u00dcber Capgemini  Capgemini ist einer der weltweit f\u00fchrenden Partner f\u00fcr Unternehmen bei der Steuerung und Transformation ihres Gesch\u00e4fts durch den Einsatz von Technologie. Die Gruppe ist jeden Tag durch ihren Purpose angetrieben, die Entfaltung des menschlichen Potenzials durch Technologie zu f\u00f6rdern &#8211; f\u00fcr eine integrative und nachhaltige Zukunft. Capgemini ist eine verantwortungsbewusste und diverse Organisation mit einem Team von \u00fcber 300.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in fast 50 L\u00e4ndern. Eine \u00fcber 50-j\u00e4hrige Unternehmensgeschichte und tiefgehendes Branchen-Know-how sind ausschlaggebend daf\u00fcr, dass Kunden Capgemini das gesamte Spektrum ihrer Gesch\u00e4ftsanforderungen anvertrauen &#8211; von Strategie und Design bis hin zum Gesch\u00e4ftsbetrieb. Dabei setzt das Unternehmen auf die sich schnell weiterentwickelnden Innovationen in den Bereichen Cloud, Data, KI, Konnektivit\u00e4t, Software, Digital Engineering und Plattformen. Der Umsatz der Gruppe lag im Jahr 2020 bei 16 Milliarden Euro.   Get The Future You Want | www.capgemini.com\/de  \u00dcber das Capgemini Research Institute  Das Capgemini Research Institute ist Capgeminis hauseigener Think-Tank in digitalen Angelegenheiten. Das Institut ver\u00f6ffentlicht Forschungsarbeiten \u00fcber den Einfluss digitaler Technologien auf gro\u00dfe Unternehmen. Das Team greift dabei auf das weltweite Netzwerk von Capgemini-Experten zur\u00fcck und arbeitet eng mit akademischen und technologischen Partnern zusammen. Das Institut hat Forschungszentren in Indien, Singapur, Gro\u00dfbritannien, und den USA.   Get The Future You Want | www.capgemini.com\/researchinstitute\/  Pressekontakt:  Stefanie Hauck Capgemini Germany | Munich Tel.: +49 89 38338 2264  www.capgemini.com\/de-de Email: stefanie.hauck@capgemini.com  Original-Content von: Capgemini, \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/16952\/5100919\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">presseportal.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin (ots) &#8211; Mitarbeitende fordern einen neuen F\u00fchrungsstil f\u00fcr die zuk\u00fcnftige Arbeitswelt &#8211; Unternehmen m\u00fcssen Programme zur Entwicklung und Neuqualifizierung<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","footnotes":""},"categories":[5],"tags":[],"class_list":["post-414955","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-politik-wirtschaft"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/414955","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=414955"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/414955\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=414955"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=414955"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=414955"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}