{"id":41532,"date":"2011-08-31T15:17:55","date_gmt":"2011-08-31T13:17:55","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/?p=41532"},"modified":"2011-08-31T15:17:55","modified_gmt":"2011-08-31T13:17:55","slug":"greenpeace-auch-adidas-will-entgiften-nach-nike-und-puma-folgt-auch-adidas-der-weltweiten-detox-kampagne","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/greenpeace-auch-adidas-will-entgiften-nach-nike-und-puma-folgt-auch-adidas-der-weltweiten-detox-kampagne\/","title":{"rendered":"Greenpeace: Auch Adidas will entgiften Nach Nike und Puma folgt auch Adidas der weltweiten &#8222;Detox&#8220;-Kampagne"},"content":{"rendered":"<p><a rel=\"attachment wp-att-32024\" href=\"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/2011\/04\/greenpeace-projektion-auf-tschernobyl-sarkophag-umweltschutzorganisation-ruft-zum-globalen-atom-ausstieg-auf\/greenpeace\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-32024\" title=\"Greenpeace\" src=\"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/Greenpeace.jpg\" alt=\"\" width=\"260\" height=\"88\" \/><\/a>Hamburg (ots) &#8211; Adidas will Textilien mit weniger Schadstoffen herstellen. Die Selbstverpflichtung des gr\u00f6\u00dften deutschen Sportartikelherstellers folgt sieben Wochen nach dem Start einer weltweiten Greenpeace-Kampagne gegen gef\u00e4hrliche Chemikalien in der Textilindustrie. F\u00fcr einen Verzicht auf hormonell wirksame oder krebserregende Chemikalien in der Textil-Herstellung haben sich bereits die Adidas-Konkurrenten Nike und Puma ausgesprochen. <!--more-->Greenpeace-Aktivisten in Europa und asiatischen L\u00e4ndern forderten in den vergangenen Wochen eine Verbesserung der Wasserqualit\u00e4t von Fl\u00fcssen, die von der Textil-Industrie vergiftet werden. Inzwischen zeigen sich auch weitere Firmen wie Lacoste und G-Star bereit, ihren Chemikalieneinsatz zu verringern. Greenpeace fordert die gesamte Textil-Industrie auf, ihre Umweltverschmutzung zu beenden. Gef\u00e4hrliche Chemikalien m\u00fcssen durch sichere Alternativen ersetzt werden.<\/p>\n<p>&#8222;Greenpeace hat die drei gr\u00f6\u00dften Sportmarken in ein Rennen um die umweltfreundlichste Produktion geschickt&#8220;, sagt Manfred Santen, Chemieexperte von Greenpeace. &#8222;Nun haben wir drei Champions. Die Unternehmen haben sich bereit erkl\u00e4rt, giftige Chemikalien auszulisten. Dies ist eine gute Nachricht f\u00fcr die Menschen in China und anderen asiatischen L\u00e4ndern, deren Fl\u00fcsse ihre Lebensadern sind.&#8220;<\/p>\n<p>Adidas hat sich am Dienstag verpflichtet, hormonell wirksame Chemikalien wie Nonylphenolethoxylate (NPE) bis zum Jahr 2020 komplett aus dem Produktionsprozess zu entfernen. Greenpeace hatte NPE sowohl in Abwasser von Fabriken in China, die f\u00fcr Adidas produzieren, als auch in fertigen Adidas-Textilien nachgewiesen. Aus NPE entsteht das f\u00fcr Wasserorganismen extrem giftige Nonylphenol, dessen Einsatz in Europa nicht erlaubt ist. Die Verpflichtung bezieht sich aber nicht nur auf NPE, sondern auf alle gef\u00e4hrlichen Chemikalien. Weiterhin hat sich Adidas einverstanden erkl\u00e4rt, Daten \u00fcber den Einsatz gef\u00e4hrlicher Chemikalien zu ver\u00f6ffentlichen. Wie Puma und Nike will auch Adidas in den kommenden Wochen einen konkreten Aktions-Plan vorlegen.<\/p>\n<p>&#8222;Nun muss die ganze Branche mitspielen&#8220;, sagt Santen. &#8222;Die Textil-Industrie in China und den benachbarten asiatischen Staaten braucht einen Systemwechsel. Es darf nicht weiter auf Kosten der Umwelt und der Gesundheit von Menschen in Billiglohnl\u00e4ndern produziert werden.&#8220;<\/p>\n<p>Millionen Menschen beziehen in China ihr Trinkwasser aus Fl\u00fcssen, die von der Textil-Industrie mit Schadstoffen verunreinigt werden. Nach der Ver\u00f6ffentlichung von zwei Greenpeace-Untersuchungen (&#8222;Schmutzige W\u00e4sche 1 und 2&#8220;) zeigen sich nun auch weitere Unternehmen bereit, ihre Umweltstandards zu verbessern. In den kommenden Wochen wird Greenpeace zun\u00e4chst mit den Marken Lacoste, G-Star Raw, Uniqlo und Li Ning \u00fcber eine &#8222;Null-Einleitung&#8220; von gef\u00e4hrlichen Chemikalien verhandeln.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hamburg (ots) &#8211; Adidas will Textilien mit weniger Schadstoffen herstellen. 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