{"id":415910,"date":"2021-12-28T15:37:56","date_gmt":"2021-12-28T15:37:56","guid":{"rendered":"https:\/\/www.hier-luebeck.de\/index.php\/covid-mobiles-arbeiten-koennte-sich-dauerhaft-etablieren-eu-studie-auswirkungen-der-pandemie-auf-die-arbeitswelt-in-laendlichen-gegenden-am-groessten-sagen-forscher-des-espon-programms\/"},"modified":"2021-12-28T15:37:56","modified_gmt":"2021-12-28T15:37:56","slug":"covid-mobiles-arbeiten-koennte-sich-dauerhaft-etablieren-eu-studie-auswirkungen-der-pandemie-auf-die-arbeitswelt-in-laendlichen-gegenden-am-groessten-sagen-forscher-des-espon-programms","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/covid-mobiles-arbeiten-koennte-sich-dauerhaft-etablieren-eu-studie-auswirkungen-der-pandemie-auf-die-arbeitswelt-in-laendlichen-gegenden-am-groessten-sagen-forscher-des-espon-programms\/","title":{"rendered":"COVID: Mobiles Arbeiten k\u00f6nnte sich dauerhaft etablieren &#8211; EU-Studie \/ Auswirkungen der Pandemie auf die Arbeitswelt in l\u00e4ndlichen Gegenden am gr\u00f6\u00dften, sagen Forscher des ESPON-Programms"},"content":{"rendered":"<p>Br\u00fcssel (ots) &#8211;   Die COVID-19-Pandemie hat sich von einer Gesundheits- zu einer sozialen und wirtschaftlichen Krise entwickelt und sich dabei von urbanen Regionen auf l\u00e4ndliche Gegenden ausgeweitet.<!--more--> Langfristig besteht nun das Risiko, dass sich die Kluft zwischen den urbanen Zentren und der Peripherie vergr\u00f6\u00dfert, so das Ergebnis einer Eurofound-Umfrage zu den Auswirkungen der Pandemie in unterschiedlichen Regionen, die in drei Zeitr\u00e4umen (Fr\u00fchjahr 2020, Sommer 2020 und Fr\u00fchjahr 2021) durchgef\u00fchrt wurde.   Die Ergebnisse der Studie wurden in der neuesten Ausgabe der Zeitschrift TerritoriALL dargestellt, die von dem auf regionale Analyse spezialisierten Europ\u00e4ischen Raumbeobachtungsnetzwerk ESPON herausgegeben wird.   Eine der Hypothesen der Studie lautet, dass Remote work, also das Arbeiten von einem beliebigen Ort au\u00dferhalb des B\u00fcros aus, zu einem dauerhaften Merkmal der Arbeitswelt werden k\u00f6nnte.   Die Umfrage zeigt, dass der Prozentsatz der Befragten, die aufgrund der Krise ihren Job verloren haben, zu Beginn in urbanen Regionen mit 3,3 Prozent h\u00f6her lag als im l\u00e4ndlichen Raum mit 3,2 Prozent.   Allerdings habe sich die r\u00e4umliche Verteilung der COVID-19-F\u00e4lle im Laufe der Zeit verschoben, wodurch sich auch die Auswirkungen auf die Besch\u00e4ftigung ver\u00e4nderten.   Auf dem H\u00f6hepunkt der dritten Pandemie-Welle im Jahr 2021 war der Anteil der Befragten, die ihren Job verloren hatten, mit 5,4 Prozent im l\u00e4ndlichen Raum h\u00f6her als in urbanen Regionen (5,1 Prozent).   Au\u00dferdem habe die Krise auch die Unterschiede zwischen den Regionen im Hinblick auf mobiles Arbeiten verdeutlicht, das sich f\u00fcr viele Angestellte zum Standard-Arbeitsmodus entwickelt hat.   Laut der Studie sind M\u00f6glichkeiten zur mobilen Arbeit in Gro\u00dfst\u00e4dten wesentlich eher gegeben als in weniger dicht besiedelten Regionen.   So gingen 64,5 Prozent der Befragten in l\u00e4ndlichen Gegenden im Fr\u00fchjahr 2021 ihrer Arbeit ausschlie\u00dflich in physischer Pr\u00e4senz am Arbeitsplatz nach. Im Sommer 2020 war dieser Anteil mit 58,5 Prozent noch geringer ausgefallen.   Der Anteil der ausschlie\u00dflich in Fernarbeit t\u00e4tigen Befragten in l\u00e4ndlichen Gebieten hingegen halbierte sich nahezu von 32,4 auf 17 Prozent zwischen Sommer 2020 und Fr\u00fchjahr 2021, so die Ergebnisse der Studie.   Ein ganz anderes Bild ergibt sich in den urbanen Regionen. Hier betrug im Fr\u00fchjahr 2021 der Anteil der ausschlie\u00dflich an ihrem Arbeitsplatz t\u00e4tigen Befragten 43,7 Prozent.   Der Rest arbeitete entweder ausschlie\u00dflich von zu Hause aus (30,4 Prozent) oder wechselte zwischen Fern- und Pr\u00e4senzt\u00e4tigkeit ab (26 Prozent). Der Anteil jener Befragten, die sowohl von zuhause also auch an ihrem Arbeitsplatz arbeiteten, stieg von 16,2% im Sommer 2020.   Wo liegen die Ursachen f\u00fcr diese Unterschiede beim mobilen Arbeiten? Laut den Forschern ist m\u00f6glicherweise eine mangelhafte digitale Infrastruktur ein Faktor. Zudem sei mobiles Arbeiten in einigen Wirtschaftssegmenten &#8211; wie etwa Bildung, \u00f6ffentlicher Dienst und Finanzdienstleistungen &#8211; besonders weit verbreitet, und diese seien wiederum in Gro\u00dfst\u00e4dten st\u00e4rker pr\u00e4sent als im l\u00e4ndlichen Raum.   Massimiliano Mascherini, Leiter des Bereichs Sozialpolitik bei Eurofound, und seine Mitarbeiterin Paola Asja Butera kommen zu dem Schluss, dass sich durch diese Einschr\u00e4nkungen die Kluft zwischen den urbanen Zentren und der Peripherie h\u00f6chstwahrscheinlich weiter verbreitern wird, da &#8222;davon auszugehen ist, dass mobiles Arbeiten und hybride Arbeitsformen zuk\u00fcnftig ein dauerhaftes Merkmal der Arbeitswelt sein werden&#8220;.   Pressekontakt:  Nikos Lampropoulos Press and Media Project Expert nikos.lampropoulos@espon.eu www.espon.eu  Original-Content von: ESPON, \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/155191\/5109635\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">presseportal.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Br\u00fcssel (ots) &#8211; Die COVID-19-Pandemie hat sich von einer Gesundheits- zu einer sozialen und wirtschaftlichen Krise entwickelt und sich dabei<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","footnotes":""},"categories":[5],"tags":[],"class_list":["post-415910","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-politik-wirtschaft"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/415910","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=415910"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/415910\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=415910"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=415910"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=415910"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}