{"id":418,"date":"2005-05-18T10:19:45","date_gmt":"2005-05-18T10:19:45","guid":{"rendered":"http:\/\/testserver\/wordpress\/?p=318"},"modified":"2005-05-18T10:19:45","modified_gmt":"2005-05-18T10:19:45","slug":"heinrich_schirmbeck__humanist_und_universalgenie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/heinrich_schirmbeck__humanist_und_universalgenie\/","title":{"rendered":"Heinrich Schirmbeck &#8211; Humanist und Universalgenie"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" title=\"SchirmbeckBuch\" src=\"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/images\/topics\/SchirmbeckBuch.jpg\" alt=\"SchirmbeckBuch\" \/><br \/>\nZusammenfassung seiner Pers\u00f6nlichkeit und seines enormen literarisch-wissenschaftlich-philosophischen Schaffens.<\/p>\n<p>Die Nationalsozialisten verweigerten Heinrich Schirmbeck aus politischen Gr\u00fcnden die Zulassung zum Studium. Als Autodidakt half er im Buchhandel, wurde Verlags-Werbetexter (u.a. Akademische Verlagsgesellschaft Athenaion, Potsdam, Ullstein-Verlag, Berlin, Societ\u00e4ts &#8211; Druckerei, Frankfurt am Main) und  arbeitete dann f\u00fcr die Frankfurter Zeitung &#8211;  1943 von Hitler verboten  &#8211; wo auch im Romanteil seine M\u00fcnchhausen-Kleist-Novelle &#8222;Der Zopf&#8220; ver\u00f6ffentlich und  sp\u00e4ter als &#8222;historisches&#8220; Ereignis bezeichnet wurde. Heinrich Schirmbeck arbeitete von 1950 &#8211; 1980 als freier Journalist und Rundfunk-Autor&#8230; <!--more-->1950 erhielt Heinrich Schirmbeck zusammen mit Werner Helwig, Hans Hennecke, Oda Schaefer und Arno Schmidt den &#8222;Gro\u00dfen Literaturpreis&#8220; der Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz. Der damalige Vizepr\u00e4sident Alfred D\u00f6blin hielt die Laudatio. <\/p>\n<p>1957 erschien sein dichterisches Hauptwerk, der Roman &#8222;\u00c4rgert dich dein rechtes Auge&#8220;,.das vor allem in den USA als die bedeutendste dichterische Sch\u00f6pfung seit Thomas Manns &#8222;Zauberberg&#8220; enthusiastisch gefeiert wurde. Friedrich Sieburg schrieb in der Frankfurter Allgemeine Zeitung einen umfangreichen Artikel &#8222;Der Dichter und sein Monstrum&#8220;. Bei diesem Roman handelt es sich um eine metaphysisch fundierte Theorie des Lichtes, was schon in einigen Kapitel-\u00dcberschriften zum Ausdruck kommt, z. B. &#8222;Licht und Neurose&#8220;, &#8222;Licht und Materie&#8220;, &#8222;Licht und S\u00fcnde&#8220;,  &#8222;Das Feuer der Sterne&#8220;. Bezeichnend ist, dass eine der Hauptfiguren des Romans, der Prinz de Bary, ein verschl\u00fcsseltes Spiegelbild des 1987 verstorbenen franz\u00f6sischen theoretischen Physikers Louis-Ce&#8217;sar Duc de Broglie, darstellt. Andere Kapitel, um nur einige Beispiele zu nennen, sind \u00fcberschrieben &#8222;Die Relativit\u00e4ts-Theorie und die &#8222;Armagnaken&#8220;, Das Zyklotron&#8220;, &#8222;Der homo ludens&#8220; und das &#8222;Glasperlenspiel&#8220;, &#8222;Ein Hoher Priester der Information&#8220;, &#8222;Der D\u00e4mon der Kernfusion&#8220;, &#8222;Die Kybernetik und der Mensch der Zukunft&#8220;, &#8222;Der S\u00fcndenfall der Wissenschaft&#8220;. Diese wenigen Beispiele zeigen, warum einer der amerikanischen Kritiker, Douglas Parker, in seiner Rezension von einer &#8222;Synopsis unserer Welt&#8220; sprechen konnte. <\/p>\n<p>Die Mitglieder der Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Karl August Horst und Fritz Usinger, w\u00fcrdigten dieses Werk Heinrich Schirmbecks 1968, das bereits das gesamte dichterisch-philosophisch-wissenschaftliche Spektrum seines literarischen Schaffens umfasst.<\/p>\n<p>Auch sein zweiter Roman &#8222;Der junge Leutnant Nikolai&#8220; (Darmstadt 1958), ist ein wissenschaftlich-philosophisch-historisches Panorama von solcher Spannweite und dialektischen Multipolarit\u00e4t, dass die damalige f\u00fchrende Elite der Literaturkritik und wissenschaftlichen Publizistik (u.a. Robert Jungk, Erich Przywara, Religionsphilosoph, Karl Silex, Reinhard Buchwald u.v.a.m.) sich in enthusiastisch-hymnischen Laudatien \u00fcberst\u00fcrzten.  Das Thema des Romans ist die Synopsis einer revolution\u00e4ren geometrisch-kosmologischen Konzeption (der nicht euklidischen Geometrie und ihres umst\u00fcrzenden Parallelen-Axioms; Lobatschowski, 1825) und eines gleichzeitigen historischen Ereignisses, des missgl\u00fcckten sogenannten Dekabristen-Aufstandes (1825), der das zaristisch-feudalistische Russland (Sklaverei) in eine westlich-freiheitliche Demokratie verwandeln wollte. Diese Synopsis ist bisher in der Kultur-, Geistes- und Wissenschaftsgeschichte nicht registriert und kommentiert worden und harrt ihrer philosophisch-sozial-historischen Aufschliessung. Das mag damit zusammenh\u00e4ngen, dass f\u00fcr die moderne Literatur, so innovationsfreudig und entdeckungsbegierig sie sich auch geb\u00e4rden mag, die Zusammenschau einer geometrisch-kosmologischen Konzeption mit dem anthropologisch-sozial-historischen Freiheitsbegriff bisher nicht nachvollziehbar ist und vielleicht auch bleiben wird.<\/p>\n<div align=\"center\"> <img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/hier-luebeck.de\/Pizzabaecker\/SCHIRMBECK.jpg\"><\/div>\n<p>Das Werk steht wie eine unbefragte Sphinx im naturgeistes-wissenschaftlich-literarischen Gesichtsfeld unserer Zeit.<\/p>\n<p>Was seine 1966 unter detaillierter Einbeziehung der modernen Hirnforschung erschienene biologische Anthropologie &#8222;Ihr werdet sein wie G\u00f6tter&#8220; (wurde in zahlreiche Sprachen \u00fcbersetzt) angeht, so stellen wir den notwendigerweise knappen Ausf\u00fchrungen dar\u00fcber einige Kurz-Zitate aus der F\u00fclle der Besprechungen voran:<\/p>\n<p>&#8222;Es gibt heute keinen Schriftsteller in Deutschland, der umfassender und genauer \u00fcber die Entwicklung der modernen Naturwissenschaften Bescheid w\u00fcsste als Heinrich Schirmbeck, der sich praktisch seit Anfang seiner schriftstellerischen Laufbahn um die Naturwissenschaften und ihre Aufschlie\u00dfung f\u00fcr die Literatur bem\u00fcht&#8220; (Werner Vetter).<\/p>\n<p>&#8222;Wer wissend und sehend an der Entwicklung der Menschheit teilhaben will, dem ist mit diesem Buch ein Schl\u00fcssel f\u00fcr Gegenwart und Zukunft an die Hand gegeben&#8220;. (K\u00f6lnische Rundschau).<\/p>\n<p>&#8222;Ein wissenschaftlicher Schriftsteller von Rang und ein Humanist dazu&#8220; <br \/>\n(Darmst\u00e4dter Echo)<\/p>\n<p>&#8222;Ein Buch, das zu kennen ebenso wichtig ist wie etwa vor hundert Jahren die Ver\u00f6ffentlichungen Darwins&#8220; (\u00d6sterreichischer Rundfunk, Salzburg).<\/p>\n<p>Der Vergleich  mit Darwin kann sich nat\u00fcrlich nur auf das Revolution\u00e4re und &#8222;modellhaft Paradigmatische&#8220; seiner Anthropologie beziehen, denn die Darwinsche Evolutions- und Selektionstheorie (&#8222;\u00dcberleben des St\u00e4rkeren&#8220;) steht Heinrich Schirmbeck seinem Menschenbild, das sich auf einen vom Sch\u00f6pfer vorgegebenen, aller Entwicklung vorausgehenden, gleichsam &#8222;platonischen Ur-Typus&#8220; gegr\u00fcndet, diametral gegen\u00fcber. Die Kritiker sprachen von einer philosophischen Durchdringung der Menschheitsentwicklung im Sinne eines Teilhard de Chardin, und von einer Parallele zu Alexis Carrels ber\u00fchmten Werk &#8222;Der Mensch, das unbekannte Wesen&#8220;. Heinrich Schirmbeck hat zu der biologischen und anthropologischen Spezial-Literatur etwa 250 Titel verfasst. Das Personenregister umfasst mehr als 300 Namen aus der geistigen, religi\u00f6sen, philosophischen und wissenschaftlichen Menschheitsgeschichte, darunter  auch Mitglieder der Akademie der Wissenschaft und der Literatur, Mainz, wie Ernst Benz, Niels Bohr, Louis-Ce&#8217;sar Duc de Broglie, Werner Heisenberg, Hugo Spatz. Den Forschungen des Letztgenannten, mit dem eine pers\u00f6nliche Freundschaft zu Heinrich Schirmbeck bestand, ist das Kapitel &#8222;Die Zukunft des Gehirns und  die Evolution des Gewissens&#8220; gewidmet. Aber nicht nur mit dem Hirnforscher Hugo Spatz sondern auch mit anderen Mitgliedern der Natur- und Geisteswissenschaften pflegte Heinrich Schirmbeck regen Gedankenaustausch.<\/p>\n<p>Zu dem Physiker und Energieforscher Eduard Justi von der Universit\u00e4t Braunschweig, auf dessen Empfehlung Heinrich Schirmbeck im Auftrag der Akademie eine Studie \u00fcber das von ihm in einem umfangreichen Werk entwickelte Konzept der  &#8222;Sonnen-Wasserstoff-Wirtschaft&#8220; verfasste. <\/p>\n<p>Dieses umweltfreundliche Energie-Konzept sollte einen Beitrag zur Sicherung der \u00f6kologischen Bedingungen des Fortbestandes der Menschheit auf diesem Planeten liefern.   <\/p>\n<p>Auch zu anderen Natur- und Geisteswissenschaftlern pflegte Heinrich Schirmbeck pers\u00f6nliche Beziehungen und f\u00fchrte mit ihnen rege geistige Dialoge. Um nur einige Namen zu nennen, mit dem Pal\u00e4ontologen Heinrich Karl Erben, dem Biologen Gerhard Schramm, dem Physiker Walter Heitler und dem Philosophen Heinz Heimsoeth.<\/p>\n<p>Es will fast wie ein Wunder erscheinen, dass es dem damaligen f\u00fcnfzigj\u00e4hrigen Autodidakten Heinrich Schirmbeck m\u00f6glich war, neben seinem dichterischen Arbeiten innerhalb weniger Monate ein solches Werk von erstaunlicher fachwissenschaftlicher Begriffsf\u00fclle und fach\u00fcbergreifendem Ideenreichtum zu schaffen.<\/p>\n<p>Die zwei Jahre zuvor erschienene Essay-Sammlung &#8222;Die Formel und die Sinnlichkeit &#8211; Bausteine zu einer Poetik im Atomzeitalter&#8220; zieht die Konsequenzen aus dem Einbruch der Naturwissenschaft (Atomphysik, elektro-magnetische Informations\u00fcbertragung, Rundfunk, Fernsehen), elektronische Computer-Technik, Atom-Kraft-Werke, Ultraschall-Diagnostik, Psycho-Analyse usw.) in das menschliche und gesellschaftliche Dasein. Die &#8222;Zwei Kulturen&#8220; (C. P. Snow) werden einander gegen\u00fcber gestellt und in ihrer gegenseitigen Wechselwirkung, vor allem auch in deren Relevanz f\u00fcr Literatur und Dichtung, <\/p>\n<p>unerbittlich und pr\u00e4zise durchleuchtet. Walter Jens nannte den Verfasser einen &#8222;Autor ohne Konkurrenz&#8220; im gegenw\u00e4rtigen Literaturbetrieb. Im Personenregister des Buches befindet sich wiederum eine stattliche Anzahl von Namen aus der Akademie der Wissenschaften und der Literatur, um nur einige Ernst Benz, Niels Bohr, Louis de Broglie, Alfred D\u00f6blin, Julien Green, Aldous Huxley, Hermann Kesten, Elisabeth Langg\u00e4sser, zu nennen.<\/p>\n<p>Von Heinrich Schirmbecks \u00fcbrigen literarischen und wissenschaftlichen Essay-B\u00e4nden seien nur genannt der umfangreiche Sammelband &#8222;F\u00fcr eine Welt der Hoffnung&#8220;, der Studien \u00fcber Friedens- und Sicherheits-Politik, Sicherheits-<\/p>\n<p>Philosophie von Kernkraftwerken, Sonnen-Wasserstoff-Wirtschaft, \u00d6kologie, Biotechnik, Gen-Technologie, Naturwissenschaft und Ethik, Alternative Formen menschlicher Selbstverwirklichung, und vieles andere mehr enth\u00e4lt. Zahlreiche Universit\u00e4ten, wissenschaftliche Forschungsstellen und politische Institutionen haben die Sammlung von Heinrich Schirmbecks Arbeiten dazu angefordert.<\/p>\n<p>Von den Publikationen der letzten Jahre sei noch genannt der Essay-Band &#8222;Die Angst des \u00d6dipus &#8211; Zum sozial-ethischen Defizit der Moderne&#8220;.<\/p>\n<p>Eine zusammenfassende, literatur-theoretisch-deutende und zeitgeschichtlich-biographisch einordnende Darstellung und Interpretation des dichterischen und wissenschaftlichen Gesamtwerkes finden wir in der fundamentalen Doktorarbeit &#8222;Die Formel und die Sinnlichkeit &#8211; Das Werk Heinrich Schirmbecks&#8220; des Marburger Germanisten Dr. Gerald Funk (Igel-Verlag, Paderborn 1997), der auch der Herausgeber des Essay-Bandes &#8222;Die Angst des \u00d6dipus&#8220; und in der &#8222;Mainzer-Reihe&#8220; erschienenen Essay-Bandes &#8222;Gestalten und Perspektiven&#8220; ist.<\/p>\n<p>Die Bibliographie seiner Doktorarbeit \u00fcber das Werk Heinrich Schirmbeck umfasst \u00fcber 400 Titel, darunter \u00fcber 200 Rundfunk-Sendungen \u00fcber Themen aus Literatur, Geistesgeschichte, Soziologie, \u00d6kologie, Naturwissenschaften, Technik.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem erschien im New Yorker Verlag Peter Lang eine Dissertation der amerikanischen Germanistin Cynthia Appl unter dem Titel &#8222;Heinrich Schirmbeck and the two cultures; a post-war German writer&#8217;s approach to science and literature&#8220;.<\/p>\n<p>Daher sehen wir es als Pflicht an, dass das Werk und das literarische Schaffen von  Heinrich Schirmbeck nicht in Vergessenheit geraten und weitergef\u00fchrt werden.<\/p>\n<p>Literatur -Sponsoring<\/p>\n<p>Wir bieten Unternehmen, die sich kulturell engagieren m\u00f6chte und an einer solchen Darstellungsform interessiert ist, die M\u00f6glichkeit, als Partner an dem gemeinsamen Erfolg teilzunehmen:<\/p>\n<p>In Zeiten, in denen die Kosten f\u00fcr Werbung permanent steigen  &#8211;  wobei nur exzellente Werbung bekanntlich von dauerhaft positiver Wirkung ist &#8211; bietet sich als Alternative oder zus\u00e4tzliche Ma\u00dfnahme das Literatur-Sponsoring als ein wichtiges Instrument bei der Verfolgung von Marketing-zielen an.<br \/>\nSie ver\u00e4ndern infolge des bildungsf\u00f6rdernden Anspruchs dieser Aktivit\u00e4ten nachhaltig das Image Ihres Unternehmens; Sie helfen als F\u00f6rderer kulturelle Werte zu wahren.<\/p>\n<p>Ihrem Unternehmen wird durch die Herausgabe dieser bedeutenden Werke und die damit verbundene \u00d6ffentlichkeitsarbeit ein phantastisches PR-Instrumentarium geboten. Ihr Unternehmen wird mit einem der gr\u00f6\u00dften deutschen Literaten und Universalgenies der Gegenwart in Verbindung gebracht und damit auch mit der Kultur unseres Landes.<\/p>\n<p>Nutzen Sie Ihr Engagement f\u00fcr Heinrich Schirmbeck auch f\u00fcr Ihre Werbung und Marketingstrategien!<\/p>\n<p>Sie erhalten dar\u00fcber hinaus einen von uns eigens f\u00fcr diese Neuauflagen<\/p>\n<p>\u00c4rgert dich dein rechtes Auge (Roman)<br \/>\nPirouette des Elektron (Meistererz\u00e4hlungen)<br \/>\nDer Kris (Novelle) Neuerscheinung<\/p>\n<p>anspruchsvoll gestalteten Schuber, den Sie als besonderes Pr\u00e4sent f\u00fcr die unterschiedlichsten Anl\u00e4sse verwenden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Diesem Schuber l\u00e4sst sich eine von uns gestaltete Festschrift oder W\u00fcrdigung Ihres Unternehmens (Stadt \/ Kommune etc.) wirkungsvoll beif\u00fcgen.<\/p>\n<p>Biographie<\/p>\n<p>1915\t\tHeinrich Schirmbeck wurde in Recklinghausen geboren.<\/p>\n<p>1934\t\tAbitur in Recklinghausen, wurde von den Nationalsozialisten verhaftet und zum Studium nicht zugelassen.<\/p>\n<p>1935\t\tBuchh\u00e4ndlerlehre in Frankfurt am Main<\/p>\n<p>1936\t\tBesucht im Januar die Reichsschule des deutschen Buchhandels in Leipzig<\/p>\n<p>1937\t\tArbeitsdienst, dann Werbeleiter der Akademischen Verlagsgesellschaft Athenaion in Potsdamm. <\/p>\n<p>1938\t\tWerbeleiter der Frankfurter Zeitung, bald darauf Mitarbeiter des Feuilletons, in dem seine ersten Erz\u00e4hlungen bis zum Verbot der Zeitung 1943 erschienen. Nach der Kriegsgefangenschaft arbeitet Schirmbeck als Redakteur und Mitarbeiter bei verschiedenen Zeitungen und als wissenschaftlicher Rundfunkjournalist an verschiedenen Sendern. <\/p>\n<p>1946\t\tFeuilletonredakteur bei der Schw\u00e4bischen Zeitung, Leutkirch. Gleichzeitig redaktioneller Mitarbeiter der Badischen Zeitung.<\/p>\n<p>1950\t\tWerbeleiter der Deutschen Zeitung und Wirtschaftszeitung, Stuttgart<\/p>\n<p>1951\t\tFreier Rundfunkjournalist und Schriftsteller. Lebt in Darmstadt. In den folgenden Jahren Abendstudiosendungen im Rundfunk zu den Themen der Literatur und der Wissenschaften (ca. 250 Sendungen)<\/p>\n<p>1959\t\tMitglied des P.E.N und der Deutschen Akademie f\u00fcr Sprache und Dichtung, Darmstadt.<\/p>\n<p>1962\t\tWird als Mitglied in die Akademie f\u00fcr Sprache und Dichtung, Darmstadt gew\u00e4hlt.<\/p>\n<p>1964\t\tMitglied der Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz.<\/p>\n<p>1969\t\tMitglied des Akademischen Rates der Humboldtgesellschaft f\u00fcr Wissenschaft, Kunst und Bildung.<\/p>\n<p>Preise<\/p>\n<p>1929  Anerkennungsurkunde f\u00fcr sein pro republikanisches Engagement (11.08.1929) durch den Reichsinnenminister Carl Severing.<\/p>\n<p>1951  Gro\u00dfer Literaturpreis der Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz.(14.01.) Alfred D\u00f6blin h\u00e4lt die Laudatio.<\/p>\n<p>1962\t\tF\u00f6rderpreis zum Immermann-Preis der Stadt D\u00fcsseldorf.<\/p>\n<p>1980\t\tErh\u00e4lt die Johann-Heinrich-Merck-Ehrung der Stadt Darmstadt.<\/p>\n<p>1986\t\tAusstellung zu Leben und Werk Heinrich Schirmbecks in seiner Geburtsstadt Recklinghausen und \u00f6ffentliche Ehrung durch den Oberb\u00fcrgermeister.<\/p>\n<p>1991\t\tGro\u00dfe Stadtplakette der Stadt Recklinghausen.<\/p>\n<p>1995\t\tVerleihung der Goethe-Plakette der Stadt Frankfurt am Main.<\/p>\n<p>\n1979 Schirmbecks Vortrag &#8222;Am Ende bleibt der Wasserstoff &#8211; Modell einer zuk\u00fcnftigen Energieversorgung der Menschheit f\u00fcr alle Zeiten&#8220; wird vor allem auch von allen BRD-Universit\u00e4ten angefordert.<\/p>\n<p>1985 Schirmbeck wird von Eduard Justi (Physiker, Prof. Universit\u00e4t &#8211; Braunschweig) der Kommission in Stockholm auf Grund seiner Erkenntnisse der &#8222;Sonnen-Wasserstoff-Wirtschaft als L\u00f6sung unserer Energieprobleme&#8220; f\u00fcr den Nobelpreis der Naturwissenschaften vorgeschlagen.  <\/p>\n<p>\nBibliographie<\/p>\n<p>\n1932\tDie ersten schriftstellerischen Versuche<\/p>\n<p>1933  Erster gedruckter Beitrag Schirmbecks (Unbeteiligter Besucher der Abendveranstaltung der Internationalen Ferienschule zu Sidcott<\/p>\n<p>1934  Abitur mit der Arbeit \u00fcber &#8222;Die Romantik in Heinrich von Kleists dramatischem Schaffen.<\/p>\n<p>1935  Erste intensive Auseinandersetzung mit naturwissenschaftlichen Fragen.<\/p>\n<p>1936  Die erste gedruckte erz\u00e4hlerische Arbeit &#8222;Zwei auf einem Flo\u00df&#8220;.<\/p>\n<p>1937  Erz\u00e4hlung &#8222;Die kleine Freundin&#8220;.<\/p>\n<p>1938  Der erste Beitrag f\u00fcr die Neue Rundschau erscheint &#8222;Die Waagschale&#8220;. Beendet den Roman &#8222;Barbara in Flandern&#8220;.<\/p>\n<p>1941  Die ersten seiner von Romantik und Fin de si\u00e8cle gepr\u00e4gten Erz\u00e4hlungen entstehen &#8220; Das Rosenmal&#8220;, und  &#8222;Die Wiederkehr&#8220;.<\/p>\n<p>1942  Umfangreiche Erz\u00e4hlungen entstehen: &#8222;Hieroglyphe und Locke&#8220;, &#8222;Der Zopf&#8220;, &#8222;Die Feuert\u00e4nzerin&#8220;, &#8222;Schuppenkette und Rosshaarbusch&#8220;.<\/p>\n<p>1943  Der erste gr\u00f6\u00dfere Essay erscheint in der Neuen Rundschau &#8222;Von der Fragw\u00fcrdigkeit des Erz\u00e4hlens&#8220;.<\/p>\n<p>1944  Der Novellenband &#8222;Die Fechtbr\u00fcder&#8220;.<\/p>\n<p>1946  Essay &#8222;Wissenschaft und Ethik&#8220;. <\/p>\n<p>1947  &#8222;Gef\u00e4hrliche T\u00e4uschungen&#8220;.<\/p>\n<p>1948  Der Erz\u00e4hlband &#8222;Das Spiegellabyrinth&#8220;.<\/p>\n<p>1957  &#8222;\u00c4rgert dich dein rechtes Auge&#8220;  (Roman).<\/p>\n<p>1958  &#8220; Der junge Leutnant Nikolai&#8220; (eine biologisch-philosophische<br \/>\n                        Anthropologie).<\/p>\n<p>1960  Die englische Ausgabe von &#8222;\u00c4rgert dich dein rechtes Auge&#8220; The blinding Light&#8220; erscheint bei Collins und wird ein Erfolg.<\/p>\n<p>1961  Die amerikanische Ausgabe von \u00c4rgert dich dein rechtes Auge &#8222;If Thine Eye Offend Thee&#8220; (Simon und Schuster) und wird ein sensationeller Erfolg.<\/p>\n<p>1964  &#8222;Die Nacht vor dem Duell&#8220;.<\/p>\n<p>1966  &#8222;Ihr werdet sein wie G\u00f6tter&#8220;.<\/p>\n<p>1967  &#8222;Vom Elend der Literatur im Zeitalter der Wissenschaft&#8220;<\/p>\n<p>1968  Sammelband phantastischer Erz\u00e4hlungen &#8222;Tr\u00e4ume und Kristalle&#8220;.<\/p>\n<p>\nSchirmbeck ver\u00f6ffentlichte mehrere Erz\u00e4hlb\u00e4nde, verschiedene Essayb\u00e4nde und wissenschaftliche Abhandlungen und verfasste ca.400 Radio-Essays mit natur- und sprachwissenschaftlichen, gesellschafts- und kulturkritischen Themen.<\/p>\n<p>\nF\u00f6rder- und Freundeskreis &#8222;Heinrich Schirmbeck&#8220;<\/p>\n<p>\nDamit Name und Werke Heinrich Schirmbecks auch in kommenden Generationen lebendig bleiben, ist die Gr\u00fcndung eines F\u00f6rder- und Freundeskreises als sinnvolle Institution zu sehen.<\/p>\n<p>Firmen und Privatpersonen werden als Mitglieder nicht nur Heinrich Schirmbeck selbst sondern auch Schriftsteller, die sich um die deutsche Sprache und wissenschaftlich-literarische Themen verdient machen, unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p>Eine der Aufgaben des F\u00f6rdervereins k\u00f6nnte die Schaffung eines Heinrich Schirmbeck-Preises sein, der in noch zu bestimmenden Zeitabst\u00e4nden f\u00fcr herausragende literarisch-wissenschaftliche Arbeiten vergeben wird. <\/p>\n<p>AIG Agentur f\u00fcr Informationsgestaltung, Frauensteiner Stra\u00dfe 70, 65199 Wiesbaden, Telefon: (0611) 4 19 00 88, Telefax:  (0611) 7 23 92 09, Mobil: (0171) 1 75 84 35, <a href=\"mailto:aig.hilbinger@t-online.de\"target=\"_blank\"><font color=\"#BF0000\">E-Mail aig.hilbinger@t-online.de abschicken<\/font><\/a> Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung: Immo Alexander Hilbinger<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zusammenfassung seiner Pers\u00f6nlichkeit und seines enormen literarisch-wissenschaftlich-philosophischen Schaffens. 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