{"id":418762,"date":"2022-02-09T07:28:39","date_gmt":"2022-02-09T07:28:39","guid":{"rendered":"https:\/\/www.hier-luebeck.de\/index.php\/manomano-die-europaeische-tech-szene-ist-auf-dem-vormarsch\/"},"modified":"2022-02-09T07:28:39","modified_gmt":"2022-02-09T07:28:39","slug":"manomano-die-europaeische-tech-szene-ist-auf-dem-vormarsch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/manomano-die-europaeische-tech-szene-ist-auf-dem-vormarsch\/","title":{"rendered":"ManoMano: Die europ\u00e4ische Tech-Szene ist auf dem Vormarsch"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full\" title=\"Portrait: Philippe de Chanville, Co-Founder von ManoMano \/ Weiterer Text \u00fcber ots und www.presseportal.de\/nr\/134735 \/ Die Verwendung dieses Bildes ist f\u00fcr redaktionelle Zwecke unter Beachtung ggf. genannter Nutzungsbedingungen honorarfrei. Ver\u00f6ffentlichung bitte mit Bildrechte-Hinweis.\" src=\"https:\/\/cache.pressmailing.net\/thumbnail\/story_big\/5759542f-7801-4226-93ca-98b6ac6dd522\/ManoMano_Philippe_de_Chanville.jpg\" \/><\/p>\n<p>D\u00fcsseldorf (ots) &#8211;   Co-Gr\u00fcnder Philippe de Chanville von ManoMano diskutierte gestern im Rahmen der digitalen Veranstaltung EUROPE 2022 (https:\/\/verlag.zeit.de\/veranstaltungen\/europe-20xx\/) neben Ursula von der Leyen, Bruno Le Maire u. v. a.<!--more--> \u00fcber die Zukunft des &#8222;Projekts Europa&#8220; und den Status quo der europ\u00e4ischen Einh\u00f6rner   Das Thema der gestrigen Podiumsdiskussion mit Philippe de Chanville (ManoMano), Dr. Tanja Emmerling (High-Tech Gr\u00fcnderfonds), Oscar H\u00f6glund (Epidemic Sound) und Tarek M\u00fcller (About You) folgte einem Vortrag von Frankreichs Finanz- und Wirtschaftsminister Bruno Le Maire \u00fcber die Zukunft einer souver\u00e4nen europ\u00e4ischen Wirtschaft (https:\/\/verlag.zeit.de\/veranstaltungen\/ausblick\/europe-2022\/the-future-of-a-sovereign-european-economy\/). Teresa Stiens, Handelsblatt-Redakteurin f\u00fcr Wirtschaft und Politik, moderierte das Panel &#8222;Ist Europa in der Welt der Einh\u00f6rner bereits ins Hintertreffen geraten? (https:\/\/verlag.zeit.de\/veranstaltungen\/ausblick\/europe-2022\/has-europe-already-fallen-behind-in-the-unicorn-world\/)&#8220; und fragte, wie die EU in Sachen digitaler Gesch\u00e4ftsmodelle z\u00fcgig vorankommen kann, um seine Stellung in der Welt zu behaupten.   Organisiert wird das heute endende Event von Tagesspiegel, DIE ZEIT, Handelsblatt und WirtschaftsWoche. F\u00fchrende Entscheider*innen aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft diskutieren an drei Tagen in den Themenbl\u00f6cken &#8222;EU &amp; Au\u00dfenbeziehungen (https:\/\/verlag.zeit.de\/veranstaltungen\/ausblick\/europe-2022\/tag-1-eu-aussenbeziehungen\/)&#8220;, &#8222;Digitalisierung &amp; Technologie (https:\/\/verlag.zeit.de\/veranstaltungen\/ausblick\/europe-2022\/tag-2-digitalisierung-technologie\/)&#8220; und &#8222;Nachhaltigkeit &amp; Innovation (https:\/\/verlag.zeit.de\/veranstaltungen\/ausblick\/europe-2022\/tag-3-nachhaltigkeit-innovation\/)&#8220; \u00fcber die aktuellen Herausforderungen auf dem Weg zu einem wettbewerbsf\u00e4higen Europa. &#8222;Wie gelingt die St\u00e4rkung der Demokratie, die digitale Souver\u00e4nit\u00e4t des Kontinents oder ein gemeinsamer europ\u00e4ischer Binnenmarkt?&#8220; &#8211; das sind Fragen, die u. a. er\u00f6rtert werden. Anl\u00e4sslich der franz\u00f6sischen EU-Ratspr\u00e4sidentschaft steht die deutsch-franz\u00f6sische Beziehung mit im Fokus der Veranstaltung.   Europas Souver\u00e4nit\u00e4t muss gest\u00e4rkt werden, um das Entstehen eines europ\u00e4ischen Start-up-Modells zu unterst\u00fctzen   ManoMano zieht wie viele exzellente europ\u00e4ische Unternehmen derzeit eine betr\u00e4chtliche Aufmerksamkeit auf sich. Sowohl europ\u00e4ische, als auch internationale Geldgeber haben in den letzten Jahren in das Unternehmen investiert. Der franz\u00f6sische Online-Marktplatz erzielte 2020 einen Umsatz von 1,2 Mrd. Euro und erhielt nach der letzten Fundraising-Runde im Juli 2021 \u00fcber 355 Mio. US-Dollar. Letztes Jahr wurde ManoMano mit 2,6 Mrd. US-Dollar bewertet und somit zum Einhorn. Die gestrige Gespr\u00e4chsrunde war sich einig, dass das EU-Tech-\u00d6kosystem vor allem durch europ\u00e4ische Kapitalgeber international unabh\u00e4ngiger werden soll. Die europ\u00e4ische Politik sollte das Tech-Wachstum mit staatlichen Geldern und einheitlichen Bestimmungen nachhaltig f\u00f6rdern. Passend dazu teilte Bruno Le Maire nach der Veranstaltung gestern Details mit seinem deutschen Amtskollegen Christian Lindner zum geplanten Multi-Milliarden-Fonds. Er gab dabei bekannt, dass in Zukunft unter deutsch-franz\u00f6sischer Leitung, die aus \u00f6ffentlichen Geldern gespeiste European Tech Champions Initiative, als Dachfonds mit mindestens 10 Mrd. Euro in Start-ups mit globaler Ausrichtung investieren soll. Geplant sind zehn bis 20 Fonds mit einem Mindestwert von einer Milliarde Euro, um junge europ\u00e4ische Technologie-Unternehmen mit globalem Potenzial zu f\u00f6rdern. Rechnerisch lassen sich damit bis zu 20 europ\u00e4ische Einh\u00f6rner finanzieren; die Gespr\u00e4chsteilnehmer*innen begr\u00fc\u00dften das Programm, stellten aber infrage, inwiefern die Summe einen echten Input bewirken kann.   Europ\u00e4ische und franz\u00f6sische Start-up-Szene entwickelt sich rasant   Die europ\u00e4ische Technologiebranche holt international auf &#8211; mit einem Finanzierungsniveau, das vor einigen Jahren noch unvorstellbar gewesen w\u00e4re. Europa hat letztes Jahr 72 neue Einh\u00f6rner hervorgebracht. Das sind mehr als dreimal so viele Unicorn-Bewertungen wie in China, wo im selben Zeitraum nur 22 Unternehmen den Einhorn-Status bekamen. Europa ist au\u00dferdem die am schnellsten wachsende Region f\u00fcr VC-Investitionen weltweit. Es hat letztes Jahr 49 Mrd. Euro an Investitionen angezogen &#8211; mehr als die USA, China und ganz Asien zusammen. ManoMano&#8217;s Co-Founder Philippe de Chanville best\u00e4tigt: &#8222;Ich habe im letzten Jahr eine echte Ver\u00e4nderung der Dynamik beim Verhalten der ganz gro\u00dfen VC-Investmentfonds beobachtet. In der Vergangenheit nahmen sie Europa kaum wahr und nun verlagern sie ihre Investitionen massiv hierher&#8220;. Diese Zahlen sind \u00fcber Jahre hinweg gestiegen &#8211; auf Kosten der USA, die zus\u00e4tzlich mit China konkurrieren (1). Frankreich ist eine der aufstrebenden europ\u00e4ischen Start-up-Nationen und auf Platz sechs der weltweiten Rangliste der Einh\u00f6rner. 2019 definierte Emmanuel Macron f\u00fcr Frankreich das Ziel, 25 Einh\u00f6rner im Jahr 2025 zu haben. Dieses Ziel erreichte die Nation schon im letzten Monat.   Unicorn-Status ist nicht allein relevant f\u00fcr Gesch\u00e4ftserfolg   Laut Philippe de Chanville ist der Unicorn-Status allein kein Beweis f\u00fcr internationalen Gesch\u00e4ftserfolg &#8211; er macht aber sichtbar, dass gerade franz\u00f6sische Tech-Unternehmen auf europ\u00e4ischer Ebene immer h\u00e4ufiger auftauchen. Er erkl\u00e4rte: &#8222;Ein Einhorn zu sein bedeutet, etwas Wertvolles f\u00fcr seine Kunden zu entwickeln und ein technisches Verm\u00e4chtnis zu schaffen, das die Zukunft der n\u00e4chsten Generationen mitgestaltet&#8220;. Dabei sollten sich die Start-ups auch auf europ\u00e4ische Werte konzentrieren: zum Beispiel humanit\u00e4re Grunds\u00e4tze, die Schaffung von Arbeitspl\u00e4tzen oder Technologie-Innovationen f\u00fcr die n\u00e4chste Generation. F\u00fcr ManoMano ist der Einhorn-Status nur ein initiales Signal, um im Rennen um einen 400-Milliarden-Euro-Markt mitzumischen. Das eigentliche Ziel von ManoMano ist, neue Werte zu schaffen und die digitale Nutzung in der DIY-, Garten- und Interior-Branche zu revolutionieren.   Europ\u00e4isches Start-up-\u00d6kosystem ist Jobtreiber in der EU   ManoMano ist stolz auf die eigene europ\u00e4ische Identit\u00e4t. Der Online-Marktplatz bevorzugt lokale Produktion und Produkte. ManoMano schafft einen Beitrag in und f\u00fcr Europa, mit \u00fcber sieben Millionen aktiven Kund*innen und fast viertausend Vertriebspartner*innen, zumeist kleinen und mittelst\u00e4ndischen Unternehmen. Es hinterl\u00e4sst einen technischen und sozialen Fu\u00dfabdruck und schafft Arbeitspl\u00e4tze in einem Tech-\u00d6kosystem f\u00fcr die Generation von morgen. Mit dem selektiven Ansatz werden Unternehmen, einschlie\u00dflich kleiner Vertriebspartner*innen und Marken, ausgew\u00e4hlt und so dabei unterst\u00fctzt, ihr Online-Gesch\u00e4ft auszubauen. Mit diesem Job-\u00d6kosystem konnte ManoMano unter dem Motto &#8222;Mensch, nicht Kapital zuerst&#8220; 15.000 europ\u00e4ische Arbeitspl\u00e4tze schaffen. Damit zeigt ManoMano, dass reales Gesch\u00e4ft in der realen Wirtschaft, mit realen Arbeitspl\u00e4tzen zu realen Ergebnissen f\u00fchrt. Denn vern\u00fcnftigen Tech-Bewertungen steigen weiter, obwohl die aktuellen Aktienm\u00e4rkte eine Korrektur der teilweise \u00fcbertriebenen Bewertungen von Anfang 2021 zeigen.   Wachstumsrelevante Faktoren und Herausforderungen   Konsequentes Wachstum ist nur m\u00f6glich mit skalierbaren Tech-Investitionen und passenden Investoren. Den gro\u00dfen europ\u00e4ischen Kapitalgebern fehlen gute Tech-Analysten, deswegen wird hier immer noch eher in den tradierten Markt investiert. Philippe de Chanville erg\u00e4nzte: &#8222;Es fehlt bei den gro\u00dfen europ\u00e4ischen Investoren der Appetit f\u00fcr den Tech-Markt&#8220;. Auch der Mangel an europ\u00e4ischen IT-Talenten wurde von allen Diskussionsteilnehmer*innen thematisiert. IT muss in Europa f\u00fcr junge Menschen attraktiver werden. Ein Umdenken sollte schon bei der Bildung ansetzen. ManoMano setzt auf optionales full remote Arbeiten, um internationale Tech-Talente zu gewinnen. Die durch die Pandemie nachhaltig ge\u00e4nderte Meeting-Kultur spielt dem zu. Auch Fundraising kann inzwischen trotz fehlenden, mit dem Silicon Valley vergleichbaren, europ\u00e4ischen Technologie-Hubs von zu Hause aus betrieben werden. Leider kann so europ\u00e4isches Talent auch einfacher international abgeworben werden, weil Mitarbeitende nicht mehr mit ihren Familien auswandern m\u00fcssen. Tech-Profis zu gewinnen und zu halten, ist eine der wichtigsten Priorit\u00e4ten. Unternehmerische Kultur spielt dabei eine wichtige Rolle. Europa bietet Unternehmern viele M\u00f6glichkeiten. Allerdings gilt auch, dass unterschiedliche Voraussetzungen im europ\u00e4ischen Binnenmarkt, wie verschiedene Sprachen und gesetzliche Regelungen, im Vergleich zu anderen Regionen \u00e4hnlicher Marktgr\u00f6\u00dfe zu h\u00f6heren Kosten f\u00fchren. Um europ\u00e4ische Start-ups zu unterst\u00fctzen, braucht es weniger H\u00fcrden in den Bereichen Recht, Steuer usw., um einen gr\u00f6\u00dferen TAM(2) bestm\u00f6glich nutzen zu k\u00f6nnen.   \u00dcber ManoMano   Das Zuhause mit den eigenen H\u00e4nden noch sch\u00f6ner machen &#8211; die 2013 von den Franzosen Philippe de Chanville und Christian Raisson gegr\u00fcndete Plattform ManoMano (www.manomano.de) erm\u00f6glicht genau das. Der Online-Marktplatz mit der gr\u00f6\u00dften Produktauswahl im Bereich DIY, Garten und Inneneinrichtung bietet alles, was das Heimwerker-Herz h\u00f6her schlagen l\u00e4sst &#8211; gekr\u00f6nt von wertvollen DIY-Anleitungen und Inspiration. Das ManoMano-Sortiment umfasst \u00fcber zehn Millionen Produkte, die von 3.600 handverlesenen H\u00e4ndlern verkauft werden &#8211; von Werkzeug und Baumaterial \u00fcber Pools und Gartenliegen bis hin zu M\u00f6beln und angesagter Dekoration. ManoMano ist in sechs europ\u00e4ischen L\u00e4ndern aktiv und hat \u00fcber 7 Millionen Kunden.   (1) Quelle: https:\/\/sifted.eu\/articles\/european-tech-predictions-2022\/   (2) Gesamter adressierbarer Markt   Aktualisierung 09.02.2022 8:28   Pressekontakt:  Larissa Vogt larissa.vogt@styleheads.de Telefon +49 160 94195906  Styleheads Gesellschaft f\u00fcr Entertainment mbH Kaiserswerther Str. 29-31 D\u00fcsseldorf 40477 Germany  Original-Content von: ManoMano, \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/134735\/5141854\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">presseportal.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>D\u00fcsseldorf (ots) &#8211; Co-Gr\u00fcnder Philippe de Chanville von ManoMano diskutierte gestern im Rahmen der digitalen Veranstaltung EUROPE 2022 (https:\/\/verlag.zeit.de\/veranstaltungen\/europe-20xx\/) neben<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","footnotes":""},"categories":[5],"tags":[],"class_list":["post-418762","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-politik-wirtschaft"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/418762","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=418762"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/418762\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=418762"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=418762"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=418762"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}